13.1.3 - 31.1.3 : I Am The World Trade Center














Zwischen dem synthetischen Bass, den schnappenden Claps und einem mit einem Butterfetzen und Sesamkörnern bekleckerten Teller gedacht: »I am the World Trade Center, mediumflow, damals«.














Die beschwingte Atmosphäre des Aufbruchs, wenn Ideen und Schreibtische neu sind, ohne Hierarchien und Archivboxen, und wir alle freundliche Dilettanten sind: jung, unerfahren, engagiert im Aufbau von Provisorien.




Hodie Vilis Cras Carus (Worthless Today, Precious Tomorrow)





31 . 1 . 2003


















Schöner rechnen, Dath. Generation Emotion, Ankowitsch. Revolution im Kopf, Kast. Wie verändern Computer unser Leben? Gähn. Haben wir einen freien Willen? Doppelgähn. Bestimmen Gefühle unsere Zukunft? Tripel-über-dreifach-Gähn!!!






Jeder Eindringling, jede Gefühlsäusserung eines Mitglieds, in der sich nicht das Ideal der Familienharmonie widerspiegelt, wird als Bedrohung der Gesamtkonstruktion empfunden. Die Familien leben als ‘verwirklichte Utopien’: auf Inseln, in Festungen. Nur durch die gewaltsame Abgrenzung nach aussen lässt sich das ICH dieser Familie zusammenhalten. (CvBraun Nicht-Ich 464)






Wie krank muss man sein, um sein Kind Amber June (!!!) zu nennen? Bernstein-Juni? Gehts noch? (Hinweise erbeten)









30 . 1 . 2003


















Schiri’s Hust-Fett







29 . 1 . 2003


















Agiert Maja Oeri aus der unerschütterten Kontinuität des kultivierten Basler Bürgertums. Ergrauter Spezialist des seichten Sex.




Klytämnestra, eine pillenschluckende Salonschlange im BH. Elektra, Nervenbündel und aufsässige Göre in Männerunterwäsche, deren abrupte Bwegungen sich in hysterische Ticks verwandeln. Ägisth und Orest: stumpfe Kraftkerle in Schottenrock und Fleischerschürze, schuhplattelnd, messerwetzend, lächerlich.







28 . 1 . 2003














Enttäuschend: der selbstgerecht, besoffen-starrsinnig daherdeklamierende Michel Friedmann in Schlingensiefs Durch die Nacht mit … (Arte) und seine Hannelore Elsner. Auch so ein Großkotz von Mann, der Frauen immerzu die Welt erklären muss. Nur um deren Gedanken, und die aller anderen, nicht hören zu müssen, die ihn kein bisschen interessieren. Verwöhnter crétin ohne Respekt.




Eminem & Pink: White Trash strikes back.







25 . 1 . 2003














Manuskripte 158/2002, Peter Handke zum 60. Geburtstag.


Emmanuel Bove, Un homme qui savait (1942/1985)


Lipej Kolenik, Für das Leben gegen den Tod. Karel Prusnik-Gasper, Gemsen auf der Lawine. Andrej Krokot, Das Kind das ich war.


Wasserkocher entkalkt, Festplatte defragmentiert. Ah!





24 . 1 . 2003














Veronica Ferres : Pfanni. Hipp. Diadermine.


Später verstreute er seine Arbeiten nicht mehr in den Vorfeldern der Literaturzeitschriften.


Das waren die Neunziger! Mit Laptop-Lars, Fitness-Frieda, Ostgut-Ottokar und Migranten-Mirka.





23 . 1 . 2003














Pop = Universal/Radikal-Laizismus.






Alle Popelektronik, von 4-to-the-floor bis Frickelkram und Discohouse, löst nur noch eine verträumte, wohlig-nostalgische Rückerinnerung an die naiv zukunftsseligen Neunziger Jahre aus. Hach, war das schön, damals!






Arto Lindsay, Pride (1999)







22 . 1 . 2003














La langue et la civilité.


Les règles de la courtoisie.


L’habitude de valoriser la destruction des traditions.







21 . 1 . 2003














Umsichtig und bedacht.







20 . 1 . 2003














okay


you had sedatives and

cold champagne




they say


that must be the

price of fame






Vokabular und Sprache.






Nie wieder sich aus der Ruhe bringen lassen! Innere Ruhe ist Freiheit.






Bertrand Russell, in a lecture on logic, mentioned that in the sense of material implication, a false proposition implies any proposition. A student raised his hand and said “In that case, given that 1 = 0, prove that you are the Pope”. Russell immediately replied, “Add 1 to both sides of the equation: then we have 2 = 1. The set containing just me and the Pope has 2 members. But 2 = 1, so it has only 1 member; therefore, I am the Pope.”







19 . 1 . 2003














Spurlosigkeit als Ideal widerspricht dem Ziel einer nachhaltig beeindruckenden Erfahrung.




Weimar besetzen! (Projekt 2004)




Die Reise war letztes Jahr Herausforderung und Aufgabe. Unverzichtbare Grundlage ist sie für dieses Jahr.


Robin Williams & Robbie Williams.


In entscheidenden Momenten immer direkter eigene Zuneigung, Unentschiedenheit, maßgebende Gründe eigenen Handelns wahrnehmen. Und daraufhin bennenen, nachvollziehbar für andere, ruhig und bedacht.




Eine sehr befriedigende Form des Selbstausdrucks.





18 . 1 . 2003














Kulisse Weimar.


Weimarer Eröffnung


Übermut und Wohlgefühl.





17 . 1 . 2003














Gelassen. Getrieben. Ankämpfend. Idyllisch.





15 . 1 . 2003














Traum der Neunziger: Eine Teilzeit-Domina beleidigt Ariane Sommer, die sich daraufhin ein Sektglas schnappt und weinend von der Bühne läuft.





14 . 1 . 2003














Yeah Yeah Yeahs, Machine (2002)





13 . 1 . 2003














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