1.10.5 - 27.10.5 : weich & flauschig
Diese ungeheuer druckvolle Ansprache, mit der Songs von Interpol einen angehen.
Die gelben Blätter, Honig in den Wipfeln.
Galt die Massenverzückung dem Fischwunder?
Dath / Death.
Draft Gwk.
Ruhmreiche Witterung.
Harmonische Abstimmung.
Chiron Sextil Neptun.
Mobilfunkschamanismus.
Mother, maiden aunt or brother on the masonary, and there are others like you, beheaded lover in the cemetery, seems rather sad to me, oh seems rather sad to me. Oh, amour centenary, available for all to see.
But in between the morning and the evening light is how the days go by! And in between the evening and the morning light, oh, don’t the stars look nice?
Selten so wenig von überzogener Anspannung getrieben wie jetzt.
Selbstgenuß galore.
Und wenn zwei Alternativen sich stellen: Sich für keine entscheiden. Die Frage entfragen. Alternativen des Überflusses und Alternativen des Mangels.
Nostalgische Erinnerung an die 2000er Jahre als Phoenix an jedem Wochentag allabendlich eine dreiviertel Stunde lang AmtsträgerInnen, ParteivertreterInnen und JournalistInnen über das politisch-gesellschaftliche Streitthema des Tages diskutieren ließ. Berliner Phoenix Runde.
Mond Konjunktion Sonne.
Task Force Biologie.
Das Jahr der Hurrikane.
Koffein-Entzug, Teil 2.
Toussaint oder Stifer, das ist die Frage!
(Lies: Den Winter mit dem Gesamtwerk von Jean-Philippe Toussaint verbringen - oder doch mit Stifters Witiko? Umfasst ja beides zirka 900 Seiten, je nach Edition; na, malsehn…)
Sunk Costs. Loss Aversion.
Erinnerung an einen Abend in der Vorweihnachtszeit 1992, als ich abends in meinem Lehnstuhl Nicholson Bakers Vox vollständig durchlas.
Geträumt von Sakralnaschwerk.
Weitere Belege korporativer Dümmlichkeit:
AOL-Arena.
Allianz Arena.
Königs-Pilsener Arena.
Veltins Arena.
AWD-Arena.
Signal Iduna Park.
(»Mann, müssen die verzweifelt sein!«)
Mittelständische deutsche Diktatur mit fescher Sekretärin sucht neuen CEO.
Langeweile durch Verwandtschaftsverhältnisse.
(Daher wohl auch mein notorisches Desinteresse an jedwedem, ausufernden Famillienromanen in klassischer 19.Jahrhundert-Manier.)
Stifter & Kurtág.
Es klang fast wie Gesang von Lerchen, Sie waren sorglos und fröhlich. Es war ein großer Saal. Es wehten die Banner, der Schein ging über Feld und Wald, in einfachen Gewändern. Mit Waldschäften in Amt und Gut, im hohen Walde, kamen die tausend Scharen. Schwellende Fluten.
Ich suche eine Musik, die nur noch reine, physikalisch sich realisierende Langsamkeit ist - ohne besonders geschärfte Klangfarben, ohne jede frappierende Agogik oder Rhythmik und ohne womöglich aufwändige Intervallsprünge und Akkordkonstruktionen auskommt.
Klar: Morton Feldman natürlich!
(Am besten Coptic Light von 1986…)
Nach leichtem Googlen und etwas Wühlen im Karton mit den verstaubten Musikcassetten habe ich meine Coptic Light-Aufnahme gefunden:
Gemeinsam auf einer Cassette mit Handkes Wind und Meer, Benses Metro Babylon - beide von 1971 -, sowie einem Konzert der F.S.K. von 1994.
die schönheit des langsamer werdens.
und noch langsamer werdens
und das sich anders tiefen sammelns
von gedanken und fähigkeiten
*
Und plötzlich wieder schön: Kettel.
(with one of the best album covers ever!)
Die wohltuende Leere der Aufgeräumtheit.
Krumping & Clowning.
Textsex im Halbstundentakt.
Das Sensationelle an der Langeweile.
Irgendwann hatte sie damit begonnen, keine One Night Stands mehr einzugehen nur weil ihr gerade langweilig war oder sie sich unerfüllt in ihrem Leben fühlte. Sie spürte, wie ihr das gut tat.
Die Blogs sprechen eine klare Sprache.
Praktizieren.
Mars Konjunktion Saturn.
Das Verschwinden der Diskussionen im Archiv.
Wilmas Wucht nimmt zu.
150 Hits pro Stunde ergeben 3.600 Hits am Tag und 111.600 Hits im Monat.
Der Herbst der Kürbissuppe.
Goetz’ geile Grundverstrahltheit!
Die Sendung des Jahres.
Ich bin ein Mann des Textes.
a l t e r i t a s .
Wie anrührend und schön und wunderbar beglückend es ist, die Zuneigung und Nähe zu spüren, die entsteht aus wechselseitiger, tiefer Kenntnis dessen, was man macht. Danke.
Gorgonzola Club.
Die vier wilden Sachsenmädels.
Möbel Olfe.
Der Genuss früher Heimkehr.
Auf der Suche nach dem Anderen, das grundstürzend Nicht-Aufregend ist.
Einen inneren Raum der Freiheit öffnen.
Leiben und Leben.
Schismogenesis.
Raymond Murray Schafer,
Patria.
(1966-2009)
Die energetische Zerbrechlichkeit Bloc Partys.
Hüften so wuchtig wie die West- und Ostkurve vom Nürnberger Parteitagsgelände.
Billers Blick und seine Art zu schreiben, immer konstanter zu lieben. Fan sein.
Use it! Play it! Broadcast it! Make up your own verses! Give it away without any thoughts to copyright whatsoever!!!
Flöten Sie doch von mir aus auf einer Salzstange!
Das Kleinkunsthafte der ostentativ anspruchsvoll-gebildeten jüngeren US-amerikanischen Literatur. (Lethem, Eggers, Froer)
Ich bin ja eher so ein arbeitsscheuer Stöpsel.
Haben sich Wissenschaftler und Künstler etwas zu sagen?
Der Jürgen Klinsmann der deutschen Kulturwissenschaft.
Welche Kunst? Welche Wissenschaft? Was bedeutet ›sagen‹? Und was ›verstehen‹?
K U B A L L
Wie macht man das Raumerleben einer Installation erfahrbar?
Motivisches Material, technisches Material, Denkgegenstand - oder methodische Übertragung?
Colophon.
Morphologische Ähnlichkeiten der Produkte bedeuten nicht unbedingt eine methodische Identität.
Eine Gemeinsamkeit der Arbeitsmaterialien ergibt keine Gemeinsamkeit der Methoden.
Int-Her-Face.
S O M M E R
Differenzierung und Zusammenführung.
(Künste, Sciences, Humanities und ihre Personalisierung)
Eine Geschichte der Interaktion von Wissenschaft und Kunst.
Outliers.
Wissenschaftliche und künstlerische Dispositive tragen einander in sich.
Reproduzierbarkeit und Uniqueness.
Exotismus-Warnung. Detaillierte tägliche Arbeitsprozesse.
Karzinomanatomien.
Schöne Daten.
Empire Empirie.
B L U M E
Das Unendliche und das Koordinierte.
Partialbeobachter.
Die Situativität des Subjekts.
Tomas Schmit,
Erster Entwurf (einer zentralen Ästhetik).
Selbstverlag Berlin 1989
(Barbara Wien, Linienstraße 158)
Mario Perniola,
Wider die Kommunikation.
Merve Verlag Berlin 2005.
Ein wissenschaftstheoretisches Werk als Dichtung.
R Ö S L
Begehren des symbolischen bzw. monetär-institutionellen Kapitals.
Metaphern und Formeln.
Moden der Bezugnahme von Kunst auf Wissenschaft und umgekehrt.
Wissenschaftskunst als Herrscherlob.
Künstlerische Wissenschaft als Wissenschaftsmarketing.
Die Ecke in der Natur.
Triplett-Forschung.
Andreas Gursky,
Supernova.
*
Das lustige Hitler-Theater mit Bruno Ganz.
Lottmanns Blick und seine Art zu schreiben, mehr und mehr zu lieben. Fan werden.
Ein Fischstäbchengeruch.
Collapsing New People.
Schily hat ‘nen Clown gefrühstückt.
Der Crobag-Flagship Store auf dem Bahnsteig der U8, Alexanderplatz.
Ich weiß gar nicht, was alle gegen die neue Robbie Williams haben: Ist doch astreiner, kosmoplitischer Pop? - Selten war er so lässig unprätentiös gewesen…
Eine Multilaterale Ästhetik.
Selbstreinigende Klo-Hasen.
Impact Factor.
Bibliometrie.
Weltsam, meckersüchtig und verhaltensgestört.
Devianz als Exzellenz.
Sonntag Montagebau.
Sanft & Innig.
Flatsch! Wusch! Tschirp! Miau!
STAAT
SEX
AMEN.
Tunkende Teignüsse.
Blaue Reifen.
Bleiche, schmale Mädchen mit hohen Wangenknochen und langen, ausgedünntem Haar, die gewohnheitsmäßig ihre Pickel in den Wangen dick überschminken.
New Kiss. (Die Kussschule)
Die Welt als universell-erotisches Sensorfeld.
Weicher werden im Körperbezug.
Selbstbildnis als Flauschiger Findling.
Kindernamen und Klassentreffen.
Kokosflocken auf den Titten.
Erlebniseifersucht.
Waschzubelfroschungssympositum.
Die Übersetzung eigener Aussagen in den Duktus eines Redaktionsstils.
In Lauschtrance.
Goldener Oktober.
Der Hang zur Ruhe - ohne vorhergehende Arbeit.
Ob man Musik wohl am liebsten eben in genau der Jahreszeit und persönlichen Stimmung oder Lebenslage hört, in der man sie sich auch angeeignet, also gekauft oder zum ersten mal begeistert gehört hat?
Hängeregister und Zitronen.
Eine Studie über die Arbeits- und Wohnzimmer Berliner Intellektueller.
Mir war deutlich geworden, was für ein Scheinproblem und wie unwichtig diese Feierabendbeschäftigung mit einer Liebe im bürgerlichen Sinne eigentlich ist.
Die Zahl der Motorradverkäufe ist schon wieder zurückgegangen.
Die Logik der Musik führt letztendlich zu Stille.
Selbstbildnis als Tom Cruise.
Im Traum hatte ich französisch mit allen gesprochen.
Der konqueristische Blick.
Jedes Argument ist eine Karte, die man ausspielt.
Creating Research Environments.
Man wünscht sich unsichtbare Bluetooth-Earplugs für seinen Pod.
Simple & open wins!
Educazione Bolognese.
Der sexuelle Dekan.
Tanzen über Architektur.
Sich ausbreitende Ödnis.
Nicht jede Recherche ist wissenschaftliche Forschung.
Ko-Respondent.
»This is a diagram -
this is not the reality!«
Wissen ist nicht Erkenntnis.
Entwicklung ist nicht Forschung.
*
Radomir Runzelschuh’s Märchen-Briefe.
Innere Würde.
(Saturn Trigon Chiron)
KZ-Bordelle.
Von mir aus könnte Schröder 2009 wieder kandidieren.
Praxisklinik für Fertilität.
Wie der Lehrter Bahnhof allmählich - durch seinen Ausbau als Hauptbahnhof - als neues Zentrum sich zur Geltung bringt.
Artistic Research - Theories, Methods And Practices.
Blank.
Das Experiment.
Über ein produktives Missverständnis in der jüngeren Geschichte der Kunst.
Eine Phrasierung und Intonation, die ein Gelangweiltsein von sich selbst und den eigenen Aussagen nahelegt.
*
Ich ging spazieren.
Unser Titelluder Amanda zeigt es Ihnen.
Im Herbst.
»Bei ‘nem Transit Merkur Sextil Venus sollte man einfach den ganzen Tag krank feiern!«
The Tender Jack Johnson.
Angela Merkel:
»Ich habe alles -
außer Liebe«
Wer für Musikvideos zahlt, die er nicht mal brennen darf, muss schon Klingeltonkäufer sein.
Bei Kaschmir immer an Led Zeppelin denken.
Erdbeeren in Südasien.
BUNZTOWN.
Currywurst im Glas.
Möbel & Technik.
Das Vergebensein des SMSens.
Heiße Schokolade und Rübli-Torte.
»Ein menschgewordener Sangria-Eimer.«
(Ich liebe Gülcan!)
Die Politesse als Staatschef.
href="mailto:mediumflow@gmx.de?subject=Dienstag, 11. Oktober 2005">Dienstag, 11. Oktober 2005
Jupiter Quadrat Sonne.
Jupiter Konjunktion Jupiter.
Jupiter Quadrat Mond.
Ernst Jandl, Ottos Mops (translated)
Bundesverweserin Angela Kohl.
Erdbeerfeld, schwerelos (2005)
Spillsbury, 2 (2005)
Ich brauche Zeit, kein Heroin, kein Alkohol, kein Nikotin. Brauch’ keine Hilf’, kein Koffein, doch Dynamit und Terpentin.
Ich brauche Öl für Gasolin, explosiv wie Kerosin, mit viel Oktan und frei von Blei: einen Kraftstoff wie Benzin.
Brauch’ keinen Freund, kein Kokain. Brauch’ weder Arzt noch Medizin. Brauch’ keine Frau, nur Vaselin’, etwas Nitroglyzerin.
Es fließt durch meine Venen. Es schläft in meinen Tränen. Es läuft mir aus den Ohren, Herz und Nieren sind Motoren.
Horx, Poschardt & Wippermann:
Drei Männer, die von nichts eine Ahnung haben.
Die nostalgische Handlung eines CD-Kaufs.
Bugge Wesseltoft & New Conception Of Jazz, Film ing (2004)
Tag-bezogenes Memory spielen mit Flickr-Photos.
Radikale Beispiele für supraspektrale Klangarbeiter.
Jede Inbound-Linkquelle eines Blogs ist präzise 564 Dollar und 64 Cent wert.
Ah!
»Da muss ich erst die Hoden befragen!«
PETA sind Greenpeace der 1990er Jahre.
Trippin’.
*
Stil vor Talent.
Eine Bereitschaft zur Mésalliance.
Schily Island.
Das Schreiben ist ein Trost für den Moment, aber auch eine Lüge:
Weil es Opposition behauptet und Bewahrung meint - Es arbeitet an der Bewahrung mit.
Die hohe Kunst des kommenden Landes.
Einer der größten europäischen Werbeträger.
Ein Mensch, der vergessen hat, warum er unglücklich ist, dem das Unglücklichsein zur Pose gefroren ist und der gemerkt hat, dass man - wenn man sein Leiden ausstellt und es mit einem Grinsen und spitzbübischen Charme serviert - sehr, sehr viel Geld verdienen kann.
Der Reiz der Dinge.
Zitiertwerden in körperlicher Anwesenheit.
Anregende Gedanken sich formulieren spüren, jedoch verwerfen sie zu äußern, da sie zu angestrengt, zu überzogen, vor allem aber zu wichtigtuerisch erscheinen. Freiheit.
Einige sachdienliche Hinweise.
Blochs Zeichenkrankheit,
ein Leiden am Bedeutungsterror.
Die Reflektorfigur.
Ein Glanzmädchen.
Erfolgsheroine und Vamp.
Ekel vor der selbstverständlichen Kontiguität.
Die häretische Weise der Produktion.
Aufreizend niedrig gehängt.
Raum lassen.
Damit Gedanken sich bilden und weiträumig entfaltet werden können.
(auch sich selbst)
Bense On Speed.
(Stoff & Form)
Dinggebrauch als Erfahrungsmedium des Drogengebrauchs.
Imagination.
Die Droge als Verwesentlichungswerkzeug.
Ein Unlandstück.
Selbstbildnis als frei gravitierende Molekülgruppierung.
Im Windschatten der formalen Moderne.
Die Liste als Phallus des Alleskennens und Ambestenbeurteilens.
Die Brachfläche, das Non-Place-Urban-Field, der Nicht-Ort als generativ wirkender, werkgenetisch produktiver Erfahrungsraum.
Ruderal.
Text als Brache.
Pop und Fetisch.
Pop und Wasteland.
Unter der engen, dünnen schwarzen Hose der Kunstwissenschaftlerin, der überdeutlich zu erkennende schwarze Panty.
Manifeste als Wunschzettel in der ersten Person Plural.
Das frisch geduscht duftende, hamburgisch-studentische Glanzmädchen mit Milchmädchen-Appeal.
Irregulär.
Die Heroischen Jahre der Liste.
Joseph, Dirck & Franck.
(Dirck, Jürgen & Dieter)
Die Rettung des Mülls.
Vitalismus der Primärsubstanzen.
Die irrsinnige Mühe, dieses wahnsinnige Werk auszuscheiden.
*
Schon schwierig, das An- und Abschalten von Heizung und WLAN-Router bei langandauernder, jedoch unregelmäßiger Abwesenheit auch angemessen im Griff zu behalten.
Eine Journalistin lud er zu sich ins Hotelzimmer ein, um ihr dann Details aus seinem Privatleben mitzuteilen, eine andere zum Abendessen. Eine hübsche Hostess, die eine Tasse Kaffee an seinen Stehtisch brachte, fragte er mit kokettem Augenaufschlag nach ihrem Namen. Und auch die anderen Journalistinnen, die Fragen stellten, wurden äußerst galant behandelt.
Eistanz.
- Was ist das Gegenteil von überautonom? Co-abhängig?
- Nein, normal.
*
Die roten Füße der Taube.
Wie lange ein tiefer Blick in die Augen beim Verlassen der U-Bahn dauert, der nicht nur zivilisierte Höflichkeit, sondern attraktives Interesse an intensiver Begegnung anzeigt.
Medien und Materialien.
Je höflicher die Ablehnung ist, umso stärker ist die Abwertung.
Gibt es weibliche Popliteratur?
Die Wasserlunge.
Die elektrische Banane.
Die Arbeit im Originaltonraum.
Die Riten der Aufnahmetechnik.
Ready-tapes.
Die Geburt von Humor und Selbstironie aus dem Gespür heraus, nur so einen teamsprengenden Dissens aufgrund widerstreitender Mentalitäten und Lebensformen eindämmen zu können in professionellen Arbeitssituationen. Containment-Strategien.
Vom Bumsen & vom Wichsen.
Diven und Macher.
Ästhetisches Begehren.
Methodologisches Banausentum.
Gegenstände als Ausweis menschlicher Fähigkeiten.
Der Herr in Nadelstreifen.
Herausforderungsepitheton.
*
Vom Westend zum Ostkreuz.
IT-BÜHNE.
Formgebung durch Umformen.
Ein Moment historischer Größe:
Pagerankgeile Arschlöcher & Linknutten Unite!
Therapeutischer Mediator von Beruf.
Diesen Freitag scheint die ausgemachte Hölle los zu sein.
Warten vor der Parlamentarischen Gesellschaft.
*
Ich erstrebe schmiegsame Eleganz.
Minipli und Brauenpiercing.
PC UNION.
Design is not enough.
Was ist Akustische Kommunikation?
Primatenschlagwerk.
Laterales Denken.
In der Predigt aufgehoben.
Aussteuer / Aussteuerung.
Das Poster als relaxierende Heterotopie.
»’Ne kühne Sache.«
»Dieses Beispiel können wir im Internet finden und deshalb rauscht’s auch so schön.«
Rekordproduktion.
»Lassen Sie mich abschließend noch etwas über Musik sagen.«
Fordistische und post-fordistische Musik.
Musik ist reine Zauberei.
ANGST VOR HANS.
Fixfix, Ganzfix, Auchfix.
*
Freundschaften dienen dem Energiemanagement.
Schnell noch die leergegessene Müesli-Schale mit Wasser ausspülen, damit kein Beton entsteht.
Plötzlich sogar Bob Dylan hören.
In Vorweihnachtsstimmung sein.
*
Leberwurstpelle an Pfirsichkern.
Acquiso ex relaxatio.
Professor Plaudertasche.
From the Floorboards - Up!
Kartoffeln im Bart - Die grüne Laus auf dem roten Schopf - Mein langes Haar, das da bei Dir dranhängt (Die haarige Trilogie)
»Wo ist denn Schöneberg?«
Die Blätter fallen.
Tomatenunlust.
Die Frühstücksszene am Beginn von Don DeLillos Body Artist.
Konfiguriert. Alles neu gebootet. Funktioniert. Gottesbeweis.
Die Zeichen der Epoche errichten eine Welt.
Lücken auf bedeutsame Weise zu schließen.
Das Uninteressante des Geheimnisvollen.
Metric. Supergrass. Stars. Paul McCartney. Depeche Mode. LCD Soundsystem. New Order. Art Brut.
Wie ich am frühen Donnerstagmorgen des 9. Dezember 2004 im Anna Hotel in München zum ersten Mal in meinem Leben WLAN empfing und, während eine Kitty Yo!-Compilation herunterschnorchelte, woxy.com beim Duschen hören konnte.
Etwas im guten Sinne Perverses.
Der Text ist meine Hetrotopie.
Der Geruch der beim Anzünden des Gasofens versengten Handknöchelhärchen.
Phrasen, Stehsätze und Platitüden.
Für einen Winterabend erstaunlich lau!
Erinnerung an Glatteis auf der Lottum-Straße, am Neujahrsabend 2003.
Ihre Take-away-Pizza stank nach ausgebackener Kotze.
Der Morgen nach dem ersten durchgeheizten Abend.
Im richtigen Augenblick anzuhalten, das ist die Kunst.
Gegen Lautsprecherklänge.
Ein absurdes Plädoyer
Ängstliches Rummeinen ist ja gerade schwer in Mode.
Eine noch höhere Spannung noch weitaus gelöster und zurückgelehnter durch sich hindurchlaufen lassen.
Das Leben ist reich und vielfältig.
Grazie ohne Netz und doppelten Boden.
Das Ärgerliche an der katholischen Kirche ist ja:
Sie ist so dummheidnisch!
Die Freuden des Dazwischenseins.
Und sind wir nicht letztlich alle Maden aus dem All?
Franz Schubert, Streichquartett in a-Moll, Opus 29 / D 804 (1824) - Auryn Quartett 1995.