1.12.5 - 29.12.5 : simple and open














h t t p : / / m e d i u m f l o w . d e














all the most important people in
New York are nineteen

all the most important people in
New York















we’re drunk and sparking
our legs are open
our hands are covered in cake

but I swear
we didn’t have any

yes I swear we didn’t have any















*

*   *














Sabbatical Abflugtage.














EUROPE SNOW.














who need radar
we use scent

they stink of the west
stink of sweat

stink of cologne

and baccy

and their
Yankee hash














Fünfter Weihnachtsfeiertag, 29. Dezember 2005


























like
the light
in Italy














Lobt Susanne Osthoff!














Die positivistische Religion.














Wanst.














katzemoto














Erkenntnis:

Das neue Jahr beginnt jeweils am 24. Dezember, gegen zehn Uhr abends.














Im Dezember wachsen keine Gurken.














*

*   *














Wieder langsamer und immer noch weitaus langsamer werden.

And how to disappear completely.

Wie so überaus angenehem…














the blackbirds
sing at dusk

this is
a song of colour

where sands sing
in crimson
red and rust

then climb into
bed
and turn to dust














In den Äonen zwischen zwei Sekunden leben.














The Attraction of Blank Spaces.














Nostalgische Gefühle für den Moment nun.














Nun.














we become
panoramic














Am Grunde der Welt liegen Trauer und Schmerz.














*

*   *














Pas cesser de désirer.














Kate Bush The National Black Rebel Motorcycle Club The Strokes Architecture In Helsinki.














The Rules of Cuteness.














»Spritz’ mir direkt rein!« - »Spritz’ mir noch ein Bisschen in’s Gesicht!«














L’Éxculpation Générale.














Legally Blonde.














Vierter Weihnachtsfeiertag, 28. Dezember 2005


























all things go
all things go














all things grow
all things grow














Mütterliche Instinkte.














Almost all commercial software licenses are mainly about threatening and insulting the customer.














all thighs go
all thighs go














all thighs grow
all thighs grow














Eine befreundete Theaterwissenschaftlerin, die einige Jahre als Fernsehautorin im Geschäft war, hat in diesem Winter Postkarten für den Weihnachtsmarkt gefertigt. Eine benachbarte Geologin hält sich mit An- und Verkauf über Wasser. Und man selber träumt zwar noch von Betriebszeitungen oder Werbetexten, hat sich aber auch bereits mit der möglichen Eröffnung eines Online-Kinderbuchantiquariats oder Tragekursen für werdende Eltern befasst.














»Mitbürger Mops. Für einen erweiterten Parlamentarismus«

Eingeladen sind u.a.: Mops Assmann, Mops Balluch, Mops Brock, Mops Burkert, Mops Camartin, Mops Despret, Mops de Fontenay, Mops Grünbein, Mops Jores, Mops Kittler, Mops von Loeper, Mops Macho, Mops Rheinz, Mops Rowell, Mops Schmidt, Mops Sloterdijk, Mops Stegen, Mops Tanner, Mops Weibel.














Die gemeinhin vermutete Unvereinbarkeit einer Nähe menschlichen Austauschs und ihrer medialen Übermittlung entspringt einem technischen Fehlschluss.














Schade, dass in Kleidungsstücke und Einrichtungsgegenstände nicht auch ein Herstellungsdatum eingeschrieben ist, wie etwa in Weinen, Filmen oder Schallplatten.














Der reine Wein.














Immer noch braucht man mehrere Stunden, um einen harmlosen Ozean zu überqueren. Offenbar sind entweder die Verkehrsmittel zu langsam oder aber der Planet zu gross. Dies wird sich im nächsten Jahr ändern, indem entweder alles schneller wird (unwahrscheinlich) oder aber allgemein sinnlose Leerräume (Hessen, Belgien, Grönland) zwischen akzeptablen Lebensräumen herausgekürzt werden.

Sicher ist letztlich nur, dass auch 2006 wieder alles besser werden wird, wie ein Rückblick über genügend grosse Zeiträume zweifelsfrei offenbart. Schließlich haben wir erst kürzlich die Eiszeit und den Säbelzahntiger abgeschafft und dafür die Anästhesie und die Künstlersozialkasse erfunden, da wäre es doch gelacht, wenn man die paar verbleibenden Probleme nicht bis ca. März in den Griff bekäme. Den Rest des Jahres haben wir dann frei.














Der Prosument.














Anempathie als Disposition für Verschwörungstheorien.














»Das ist es, was wir ›Gurgeln‹ nennen!.«














Lobt Raoul Tranchirer!














Hysterisch, bekloppt & exaltiert!














Siff & Suff.
Das Fachmagazin für Alkoholiker, Schlampen & Messies.














Dritter Weihnachtsfeiertag, 27. Dezember 2005


























The National. The Strokes. Kate Bush. Low. Tomte. Stina Nordenstam. Tiger Lou. Julia Hummer. Sylvain Chauveau. Eurythmics. Muff Potter. Glenn Gould.














Footosophy.














Gott wird wieder witziger. (selten so gelacht)














Symmetrie durch Asynchronizität.














Die Wut der Bilder - So ein Quatsch! Seit wann kann Farbmatsch auf aufgespannten Textilien Gefühle empfinden?














Genderindolenz.














Die Musik des anderen hören, um bei ihm/ihr zu sein.














Beste Serie 2005: NO OFFICE by Elektrosmog.














Bestes Rockchick 2005: MISS CARO by Miss Caro.














Beste Newcomer-Supergroup 2005: RIESENMASCHINE by Zentrale Intelligenz Agentur.














Beste Lebenshilfe 2005: ZOOMO by Argh & Smal.














Bestes Celebrity-Stalking-Angebot 2005: ELEMENT OF CRIME WEBLOG by Sven Regener.














Bestes Gastspiel 2005: SAVOY TRUFFLE (21.11.2004 - 24.12.2005) by Frau Karla.














Kuscheln ist eine Kulturtechnik.














Zweiter Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember 2005


























Unbedingte Empfehlung!














Das mediale Ausspielen eines vermeintlich gegenreformatorisch-backlashartigen Übergewichtes von pro-katholizistischen Statements gegenüber Statements pro-euro-exotischer Glaubensrichtungen ist mindestens ebenso albern, modisch und genauso wenig fundiert wie die Verkündung eines Endes der Spaßkultur, einer neuen Ernsthaftigkeit, einer neuen Nüchternheit:

Eine Lieblingserzählfigur der gesellschaftlichen Gesamtwende in großspurig-medialen Zeitgeisterzählungen.

Die allzu gerne vergißt, dass die notwendigerweise vorangehende Erzählfigur vom vermeintlichten Übergewicht einer Spaßkultur und einer Hinwendung zu euro-exotischen Glaubensrichtungen ja just von einem selbst recht hochgezüchtet, albern und überaus alltagsfremd ausgedacht und weithin verkündet worden ist.

Trend=Journalismus, der wirklichkeitsfremd nur noch in seinen eigenen Überzeugungen kreist.














Freie Impulse.                   Fremde Ansichten.














I used to be
carried in the arms of
cheerleaders

I used to be
carried in the arms of
cheerleaders














I’m the new blue
blood

I’m the great
white hope

I’m the new blue
blood














*














Mogwai & Kapuscinski.














Anti-Schuppen.
Anti-Rückfall.














Telekommunikationsweihnacht.














Halblanges, tendenziell zu feines, frisch gewaschenes Haar liegt heuer voll im Trend.














Die Totgeknutschten Meerschweinchen.














Ich wohne mir die Seele aus dem Leib.














So dicke Bücher sehen verlockend aus, sie sind wie eine Einladung an einen üppig gedeckten Tisch.














Medium singt mit.














Erster Weihnachtsfeiertag, 25. Dezember 2005


























Als ich aufwachte schmückte ein sächsisches Weihnachtsweibchen die Tannenzweige in der guten Stube.














Google dies Jahr total schnuffig.














Das Singlebörsenhafte der Blogosphäre.














Low’s Innigkeit und Geschenk.














Die Spannung auszuhalten und im vollen Bewusstsein ihrer machtvollen Anwesenheit sich dennoch nicht maßlos von ihr hinweg tragen oder abheben zu lassen; sondern eine andere Leichtigkeit des Handelns zu erreichen, die innere Stärke trägt.

Nur in gewählten Momenten ihre Spannung als Schwung- und Flieh- und Zugkraft, als Auf- und plötzlichen Antrieb dann indirekt zu nutzen, selektiv, höchst fakultativ.














Zeig’ mir die Dinge, die Klänge und Worte, die genau jetzt Dich so anrühren und umtreiben, antreiben - und so wird meine Seele ganz nah bei Deiner Seele sein.














Männer, die am Heilig Abend Playboy kaufen.














Wie in jedem Jahr ist auch heute wieder Großputz im besten Schawarma=Laden von Friedrichshain.














Kleintiere unterm Weihnachtsbaum.














A Low Christmas.














Die stillen Momente in unseren Telefonaten.














»Muffmolch!«














Heilig Abend, 24. Dezember 2005


























Ich weiß es doch auch nicht.














Straffendes Pflegepeeling.














Beinahe.














ich will alles
nehmen und geben

das ist jetzt
und das ist hier

und das sind wir

wir erfinden eine neue welt

aus Brodeln
und Beben

wenn irgendwas gut ist

dann
das hier.














*














leb’ die Sekunde
hier und jetzt
halt’ sie fest

leb’ die Sekunde
hier und jetzt
halt’ sie fest

sonst ist sie weg
sonst ist sie weg














Deutsche rocken wohlig fade:
Julia Hummer, Muff Potter, Tocotronic, Tomte.














I wanna
disconnect myself

pull my brains
damn out

unplug myself

I want nothing right now
I want to
pull it out














Salon Eichmann.














Zu Festzeiten bewegen Massengesellschaften durch ihre universell eintaktende Macht all ihre TeilnehmerInnen zu skrupulösen, nahezu auto-inquisitorischen Selbstreflexionen der Gründe, Formen und Verfehlungen ihres jeweiligen Abweichens.














Ich werde frei sein und gehen.














Dreihundert Gigabyte ist eine gute Menge.














Sort of Mikro-Adventskalender, insgesamt Nummer 14.














Blondinenwitz.














Exceptions nicht mehr catchen, sondern Error-Action benützen?














Das Große Häßliche Ding.














Zur nächsten Station.














Hawai’i.














Freitag, 23. Dezember 2005


























Nervenschuld / Neuverschuldung.














Die Penner hören Phil Collins.














Preiswert / Reserviert.














»Darf ich Ihnen schon ein Bierchen zapfen, Herr Fischer?«














bi ba bölli
bölli bölli böll

bi ba bölli
bölli bölli böll














Dry, bright and mild.














Finalisieren.














Lars Lavendel.














endlich
etwas

das länger
als vier jahre

hält














Love Julia Hummer.














Donnerstag, 22. Dezember 2005


























Kay-Sölve.














Ein Sesamkorn essen.














Sie war von einer geradezu lesbischen Nüchternheit.














Adventskalender Nr.12.














Adventskalender Nr. 13.














Firmware-Update-Heilsversprechungen. Deinstallations-Exorzizien.














Mittwoch, 21. Dezember 2005


























Geheimnisumwittert, sonderbar und verästelt.














Dreck oder Styling?














Medialisierbarkeit bedeutet Diskursivierbarkeit und Diskursivierbarkeit bedeutet Sprachlichkeit im vollen Sinne menschlichen Austausches:

Sie gründet im intimen Selbst- und Fremdverhältnis und nimmt fremde ephemer-sensuelle Selbstverhältnisse als solche an und in sich auf.














»Das würde uns entzweien!«














Das Beklemmend-Stupide und Verblendet-Beschränkte übermäßig symmetrischer und irreal makelloser Gesichter und Körper.














Die Hoden Jehovas.














Plastizitätsterror.














Ausrastende, kompromisslose, fanatische Pykniker.














King Kong von Peter Jackson - ganz netter Quatsch als Fernsehfilm im Kino…














Dienstag, 20. Dezember 2005


























Gravenhurst. Eurythmics. Sylvain Chauveau. Kraftwerk. The Strokes. Wolf Parade. Depeche Mode. Metric. Death Cab for Cutie. Kate Bush.














Die Notwendigkeiten medialer Übertragung bringen somit eine Disposition zur Normophilie hervor: Aspiranten auf die Position von Protagonisten des Medialen sehen sich gezwungen − und dies nicht erst seit der Existenz elektrotechnischer Hilfsmittel − ihr Handeln am Erwartungshalo auszurichten, das ein Auditorium oder Publikum, faktisch oder virtuell anwesend auf sie richtet.














some people think
they’re always right

others are quiet
and uptight

others, they seem
so very nice (nice! nice! nice!)

inside they might feel
sad and wrong



























Vorweihnachtliche letzte Ölungen.














Single-Partys am 23. Dezember.














René Pollesch könnte durch sein ethno-kulturelles Antichambrieren des Begriffes ›Telefavela‹ die gegenwärtige Konjunktur des Genres ›Telenovela‹ nicht unwesentlich mit befördert haben.














Transtektonische Medialisierungen.














Die Wohnung geputzt (inkl. Bad!), Bettwäschen gewaschen, Speicherkarte wiedergefunden sowie Anschreiben, Programmtext und zugehörige Auftragsmails für eine Tagung im nahen nächsten Jahr redigiert und vorbereitet in knapp 90 Minuten. So stell’ ich mir das vor.














Außerdem:

Empfehle ich eine Christmas 2005 Radio Shuffle Playlist folgenden Inhalts - in alphabetical but not on air-order:

Animal Collective, Paul Anka, The Arcade Fire, British Sea Power, Broken Social Scene, Vashti Bunyan, Kate Bush, Paul McCartney, Eurythmics, Gravenhurst, The National, The Strokes, Supergrass, Tiger Lou, Wolf Parade.

Nur die frischesten Zutaten jeweils! Fein.














Hurt.














Gebote als Wichtiguter-Tools.














A Bach Christmas.














Montag, 19. Dezember 2005


























Im Winter brüllen Nachts die jungen Männer.














Für Männer. Für Frauen. Für Fachkreise.














Sylvain Chauveau, Never Let Me Down Again (2005)














we’re
flying high

we’re watching the world
pass us by

never want to come down

never want to put
my feet
back
down on the ground.














Achja, natürlich auch ein Adventskalender, der 11. hier schon.














»Ich bin Ex-Bloggerin.«














Briten unterhielten Folter-Lager in Deutschland.














Hybris des Gehorchens.














Der I Want To Break Free-Lick am Anfang des ersten Strokes-Tracks auf ihrem neuen Album. You only live once.














Kracht macht uns den Diät-Schönburg.














Sonntag, 18. Dezember 2005


























Das Bowieske der Wolf Parade.














Der Bohrer frisst sich zügig in den Schiefer.














Eurythmics sind Weihnachtsmusik.














Anwesenheit erfordernde Meetings dazu nutzen, Menschen zu beobachten ist kreislaufschonend.

Inhalte von Diskussionen werden irrelevant, Verhaltensweisen allenfalls als widerlich, sympathisch, niedlich oder sie ist eben so gewertet.

Antipathie erklärt sich durch eben diese, nicht durch Haltungen.














Travis ist auch Weihnachtsmusik.














Der attraktive weihnhachtliche Mützenpickel.














Netto=Zeit (’Bis gleich!’) und Brutto=Zeit (’Bis später!’)














Samstag, 17. Dezember 2005


























Meeresschnee.














to understand a killer
i must become a killer














Zähne in ihren Proportionen zu optimieren.














Restalkohol und Betäubungsspritze.














»Wenn halt alle Stricke reißen, dann beiß’ ich auch schonmal
in saure Äpfel.«














Korjakische Bären.














Norwalk-Like-Virus.














Das dandyhaft-verschlampte Grundschielen der Cineasten=Ethnie.














POUR QUOI
FAIR SIMPLE

QUAND
ON PEUT

FAIR COMPLI
QUÉ














Freitag, 16. Dezember 2005


























I wonder

who will do it



and I wonder

what they’re doing



right now





I wonder what

they’re doing right

now





I wonder

if you’ll do it



and I wonder

what you’re doing



right now





I wonder what

you’re doing



right now





wonder what

you’re doing





I wonder

if I’ll do it



and I wonder

what I’m doing



right now





I wonder

what I’m doing



right now





wonder

what I’m doing



right now














*














Kampf dem Wadenkrampf.














Kraftvolle Spül-Sondereinheiten.














Das neue Jamiroquai-Video ist eine perfekte Klingelton-Popvideo-Simulation.














Flexibel. - Mobil. - Agil.














Da steht ein Mantel, schwarz, am Fenster.














Eine erstaunliche Erfahrung:





Erhöhte physische und zeitliche Anstrengungen können tatsächlich einen überaus befriedigenden Sachverhalt hervorbringen -



und nicht nur das Selbstgefühl, ein sich irrsinnig selbstlos ganz im Dienste der Sache sich voll reinhängender und ganz toll heroischer Hecht zu sein - regardless 2 the factual results!





Ein VielmacherInnen=Habitus könnte also mehr sein, als bloß ein substanzloser, exklusiv selbstbezogener Vitalnarzißmus - ohne echtem Interesse am tatsächlichen Gelingen einer Sache.



Bislang schienen mir in allen Lagen nur ruhige Umsicht, Bedacht- und Gelassenheit dazu zu befähigen…














Das Zischen der Medienstimmen.














M&M’s im Nachtbus.














Gravenhurst.














Der Genuß langer Fahrten durch’s nächtliche Berlin














Donnerstag, 15. Dezember 2005


























Hard Blogging Scientist.















Into the impossible. (OS13)














Die wie zufällig mich berührende Innenseite des Oberschenkels dieser fremden Frau.














Bei Mitt-Zwanzigerinnen, die wie Teenager=Mädels überschminkt sind, sich das Lachen nur schwer verkneifen zu können.














Sie roch nach Reibekuchen.














Die beidseitige Beklommenheit beim Entstehen eines Rapports, einer Empathie=Beziehung zwischen einander fremden Menschen. Wenn die Lizenz zur Grenzüberschreitung durch Drogen oder Setting nicht gegeben ist.














»Ich flausche gerne vor mich hin!«














Jakobsmuscheln scheint wohl dieses Jahr das Dinge bei den Weihnachtsmenues zu sein….














Mittwoch, 14. Dezember 2005


























Glossodiversität.














»Klar, theoretisch ist das logisch - nur praktisch ist es manchmal schwierig…«














Importiertes Gefriergeflügel.














Miranda July & Harrell Fletcher, Learning To Love You More (2000/2002)














»Wir müssen unsere Wertschöpfungsketten völlig neu aufbauen.«














Wenn man sich anpassen will, muss man sich anpassen - das ist so nicht bestreitbar.



Aber ist das nicht ein elendes Projekt: endlich so sein wie der Kapitalismus immer schon war? Ich sage dazu: Todestrieb.














Gravenhurst.














Weihnachten hat das Ziel, durch möglichst viele, meist unregelmässig verteilte punktförmige Leuchten eine Art Besinnung hervorzurufen. Dies ist der völlig falsche Ansatz, und er funktioniert ja auch nicht, wie die hohen Selbstmordraten beweisen.














Passagen des Nordens.














Springen, tief hinab, in den Abgrund des Kampfes mit jeder Sekunde. Mit jedem Geschehen. Einem jeden einzelnen Wesen.














Music Sounds Better With You, Sweet Dreams, Smells Like Teen Spirit & Take Me Out.














Herzklopfen und Ständer und feuchte Möse und das Ganze Drum und Dran wurde zu einem so vertrauten und lieb gewonnenen Gefühl, dass es beruhigend und einschläfernd wirkte.














Durchbruch zu einem anderen Energie=Niveau.














Niewo.














Translucent.














»Hat der Familie?«














The Abandonists.














Die Substanz als Strömung zu entwickeln.














Godard, Jazz, Vinyl.












Plötzlich wird alles heller, lichter.














Das Ostseebad Dahlem. Die dystopischen Dahlemer Aufzucht=Stationen.














Altérité et Droit.














Die Musikalität des Stühlerückens. (Hespos)














Die Übereugungskraft der nicht-perfektionierten Darstellung:



Sie schwächt den Verdacht einer durchkalkulierten Show ab.














Der Evidenztrick quantifizierender Formalismen.














Jürgen Trabant





Elizitieren.



Homo Historicus.



Sprache und Alles - Sprechen über Sprache.



»Diskursive Leistungsträger.«



Energeia.



Crime sans victime.



Zungensünde.



Sprache als eigene Handlungsform.



L’aise majesté.



Ordnung spricht.



Der Kreolist.














Die Aporien des Experimentalismus:



Vermeintlicher Erkenntnisgewinn durch Kontextisolation - indem ein Ergebnis konstruiert wird, das allen lebensweltlichen Bindungen enthoben ist.














Dienstag, 13. Dezember 2005


























Ein riesiger Müllberg in Flammen.














The Strokes. Maxïmo Park. Wolf Parade. Animal Collective. Vashti Bunyan. Turin Brakes. Gravenhurst. Antony and the Johnsons. Brian Eno. Songraphie. The Go! Team. Blonde Redhead. Bern. CocoRosie. Audiocad. Ornette Coleman. Madonna. Jack DeJohnette.














Der singende Plüschkaktus.














Die Leere schubweise in einem Raum greifen zu lassen.














Kinderzimmer und Privatgelehrtenstube.














Gravenhurst.














Molekulare Küche














Montag, 12. Dezember 2005


























Der 10. Adventskalender.














»Ä Buuuch konnsch sälbr lähsn!«














Und Jakob gab in letzter Sekunde noch zu bedenken, daß sich die Bielefelder durch die Zeile In Bielefeld sind sie dir komisch gekommen in ihren Gefühlen verletzt fühlen könnten.

Ich wischte das souverän (oder denkfaul, je nachdem) vom Tisch mit der Bemerkung: »Was hätten denn dann die Delmenhorster sagen sollen? Und die haben sich gefreut!«














Vergessenheit ist die erste Voraussetzung zur Wiederentdeckung.














Sehr angenehm: Radio on Demand.
(vulgo: Radioprogramme zeitversetzt als Podcast hören)














»Wir sind die primären Kräfte!«














Dramatis Personae eines neuen Goetz-Stücks:

50 Cent, Robbie Williams, Günter Netzer, Anne Sophie Mutter, Atze Schröder, Gaby Köster, Verona Pooth, Kevin Kuranyi, Thomas Gottschalk, Ben Kingsley, Wir sind Helden.

Fabel:

Vier Münchner Schlagzeuger intonieren mit Besen und Handfegern Beatles-Songs, ein 10-Jähriger erkennt seine Stofftiere durch Ertasten mit den Füßen, ein Schwabe schafft es, einen Turm von 12 Maßkrügen umzuschmeißen - leider hatte er gewettet, 15 davon übereinander stapeln zu können. Dann unterliegt eine Reiterin im Wettrennen der Rennfahrerin Jutta Kleinschmidt, obwohl ihre vier Pferde gegen einen einzigen Rennwagen stehen. Und zum Schluss erraten zwei Saunafreunde mit verbundenen Augen die Wörter, die ihr dritter Mann laut quietschend mit dem Finger an die Glaswand einer Duschkabine schreibt.














The Sphinx.

(composed by Ornette Coleman in 1958 and 1988 played by Jack DeJohnette’s Special Edition)














Klaustrophobie wird zur Zivilisationskrankheit: eine Klaustrophobie des Reichtums.














Die Jazzwärme.














Decken von Herrentoiletten - Decken von Damentoiletten.














Futureheads, Saalschutz, The Knife, Robbie Williams, Depeche Mode, M.I.A., Barbara Hallama-Grime-Mix, Julia Hummer & Too Many Boys, Underworld, Kraftwerk.














Frankfurt musste auf Bildern seiner Skyline mehrere Banken-Embleme wegretuschieren, Dortmund aus einer Biergarten-Szene die Pilsmarke von einem Humpen, Wolfgang Becker musste eine zufällig durchs Bild rollende Air-France-Maschine im Deutschland-Film für die Auslosungsshow blankpixeln:



Das kann man nur zwanghaft und neurotisch nennen.















*














Überwiegend intimistische Reflexions=Rezeptivität und stark medialistische Interaktions=Soziabilität.














Genuß der Diskretion.














Gespräche als externalisierte Reflexion.



Denken als ein eher passiv den internen Gedanken-Kettenreaktionen Unterworfensein.














Reactionary Chic














Wie schön, nach einigen Jahren dann doch wieder die gleichen alten inneren Widersprüche an sich zu entdecken - diesmal dann nur auf anderer Ebene und von merklich veränderter Qualität.



Freundliches Wiedererkennen. Inniges Lächeln.














»Ich bin keine Frau der großen Worte«, sagte sie in großen Worten.














Die Wonnen des Inkognito.














Ihr resonanzheischendes »War/Bin-ich-gut?«-Strahlen.














Sich an einen anderen Ort wünschen.














Hans Dieter Hüsch=TV.














Sonntag, 11. Dezember 2005


























Hofierte junge Hängekopfmaler.














Der allsamstägliche Honigverkäufer in Anglerhütchen und Campingstühlchen hinter seinem Campingtisch mit Wabenkerzen und zahllosen Honigsorten.














Academia - Biz - Friends - Lists.














WordPress with Hiperminimalist Theme.














Michaela Melián.














Die künstlerischen Darbietungen auf dem Niveau einer verspätet gesamtdeutschen FDJ-Freizeitveranstaltung.














Schöngesichtige Zwergdackelschnecke.














Im Krebsgang geht es 2006 bestimmt nicht für die in diesem Sternzeichen Geborenen! Vorwärts immer, rückwärts nimmer heißt das Motto für nächstes Jahr. Krebse reißen endlich alle emotionalen Mauern ein und bekommen den Blick frei für die Schönheiten des Lebens. Und die sind wie aus Marmor gehauen: Eine Säule ist der Erfolg, der sich schon im alten Jahr ankündigte, jetzt aber zu voller Stärke auswächst.





Hoch in den Himmel ragen die Lagerhäuser des Lobes, errichtet von begeisterten Chefs und Kollegen. Zu viel des Preisens, denkt sich so mancher Krebs und verschwindet in seinem Einsiedlerhäuschen, um dort ganz in Ruhe und bescheiden weiter zu werkeln.





Im privaten Heim geht es den Krebsen ähnlich: Die Liebesbezeugungen des willigen Partners nehmen mitunter solche Ausmaße an – fünfgängige, opulente Menüs, Seidenunterwäsche für die Damen, extravagante sexuelle Dienstleistungen für die Herren -, dass es einigen Krebsen Angst und Bange wird. Aber nach einer kurzen Phase des Besinnens erwächst endlich auch im scheuesten Krebshirn die Erkenntnis: Ich habe es verdient!





So, liebe Krebse, haben Sie im nächsten Jahr die einmalige Erfahrung, dass zu viel nie zu viel sein kann. Viel Spaß!














Die tobende Menge huldigt der Fehlermeldung.














Nummer Neun.
(am Ende kommt man glatt noch auf 24 einzelne Adventskalender …)














»Freust Du Dich eigentlich auf irgendwas?« - »Ja, darauf endlich wieder in Ruhe gelassen zu werden…«














Harold Pinter / Harry Potter.














Teleologie der Speisen und Getränke - Kulinarische Teleologie.














Madonna 2005: leider halt doch eindeutig die häßlichsten Oberschenkel des Jahres…














Vignobles Jean-Gabriel Yon, Vins de Bordeaux issus de l’agriculture agrobiologique depuis 1986.














Make a blank valuable by putting it in an exquisite frame. (OS75)














Samstag, 10. Dezember 2005


























9.000 Songs in 9 Monaten.















Jenseits der Anspannung.














Das Nichts sich ausbreiten lassen. Immer weiter und weiter; und noch ein Stückchen weiter, bis weit über das Maß des Erträglichen hinaus. Bis etwas anderes entsteht.














Die Rundung des Lebens zum medial-artifziellen Ritual bringt endogen das berechtigterweise klaustrophobische Bedürfnis nach einem Ausbrechen aus diesen gerundeten und gebahnten Abläufen hervor.














Kalklöser.














2005: Das Jahr des Du.














She spent nearly 45 minutes inside the center and was most likely on her cell phone while people sucked god knows what out of her asshole.














Wundervoll!

Nahezu von der Schönheit - des Klangs und der Formbewegung -, die mußevolle Naturbetrachtung in einem hervorrufen kann…

(auch ein Lehrbeispiel für entropische Prozesse)














Leisure - Muße - Loisirs.














Kondolenza Grübchen.














Konzert und Rave.
Zwei Weisen sonisch-kinästhetischen Selbst- und Fremderlebens














Die Anklänge an Früheres. Gefühlswellen, die wieder hervorbrechen. Angststarren, die sich wieder einstellen. Wie unser Gefühl für einen anderen Menschen entsteht. Aus inkorporierten Erinnerungen an frühere, sym-, em- oder antipathische Austauschbeziehungen und deren Gefühlssubstrat.














Die größtmögliche Stille der Welt.
















~ mediumflow=Radio ~















Das Geschenk der Dinge.














People in glass houses shouldn’t throw stones,
people in glass cities shouldn’t fire missiles.














Schön wie die Zeit, all die Geschehnisse und die Handlungen und getanen und zu tuenden Taten so an einem vorüberstreifen - ohne dass man nennenswert dorthinein hätte eingreifen müssen.














Typisch deutsch: Inhuman-perfektionistische Gigantomanie ohne Humor, Gespür, Geschmeidigkeit oder Eleganz.

(beim kurzen Hineinzappen in die WM-Auslosungsshow)














Freitag, 9. Dezember 2005


























And on to the next one!














Mein reicher, neuer Fleischhut.














Ihre berückenden Mausgesten…














People-Miniaturen in Architekturmodellen.














Eine Stille am Ort.














Pinter=TV.














*














Der moderne Konservativismus ist so autoritär und dumm wie der alte.














»Ein Bär hängt ab.«














Überschreitungen







Geliebte Fremde







Gegen=Welten










(bleibende Sehnsucht)














Derart konsumentwöhnt sein, dass einen beim Betreten eines Kaufhauses unmittelbar ein unabweisbarer Würgereiz überfällt.

War es nicht vor 15 Jahren mein Hobby gewesen, Kaufhäuser rezeptionsgenießerisch wie Museen zu durchstreifen?














Make a sudden, destructive, unpredictible action;



incorporate. (OS46)















»To call these guys a couple of fucking fags is an insult to the gay community…«



»Hey look, the math nerds at A.Y. Jackson High School got ‘made’ by MTV…«



»Shouldn’t this guy be in Iraq dying…«














»New rule: dressing up like your mom is the new dirty slut look…«



»When Japanese girls dress the same they look like wimps. When white girls do it, it’s like two exclamation marks!! Pow!!«



»If you see a guy in a bar with perfect tits who looks like he might be a go-er, don’t be a pussy…«














Die erste Single wird schwer dominiert von diesem panzernden Basslauf… Hier hält der Gitarrenlauf das Thema des Songs und lässt sich begleiten von dem Rest von Band und Stück… Hoppla, sind das nicht die swingenden Sterne zu »Safari«-Zeiten… Wieder ein Sologitarrenlick, das die Melodie des Songs liefert und das Stück strukturiert… mit Zeilen wie »I’ve got nothing to say, I’ve got nothing to give, I’ve got no reason to live« sowie »I like weed, I like pot«… Die Vokale werden gezogen, als wäre Thome York als Vocal-Coach kurz reingeschneit… Die kühle und entäußerte Grundstimmung wird immer wieder konterkariert durch Emo-Ausbrüche…
Noch ein Stück, dessen Energie sich über Kontrollverlust in einem höchst kontrollierten Rahmen in Szene setzt… Wem das nicht schmuddelig genug ist, der kann ja eine Höhle im Garten graben.














Jeans & Sakko geht noch immer so auf gar keinen!














Hat Oliver Pocher endlich gefickt oder warum sieht er plötzlich irgendwie so anders aus?














Donnerstag, 8. Dezember 2005


























One minute your grandmother is ill and she’s about to die, and you have to deal with that;

and the next minute your friend is telling you a really stupid joke, and you’re laughing your ass off.

Music should be in that same way.














Triebkräfte der Erde.














Kreative Indifferenz














Stealth Disco:

Das Tanzen neben einer Person, ohne dass diese davon Notiz nimmt.














Mediale Artifizialisierung bedeutet die umfassende Überführung menschlicher Imaginarien und Vorstellungsräume in eine Vielzahl immer neuer, produkt- und objektförmiger, physischer Realisate: Eine Flut medial-imaginativer Artefakte.














»Und wenn eine Bombe einschlägt, gibt’s keine deutsche Medienwissenschaft mehr!«














Ein Stuhl, ein Rad, ein Spiegel; eine Schulklasse, ein Fußball, ein Wartezimmer; das Wahlsystem, der Generalstreik, die Straße; ein Pferd, das Dromedar, der Elefant; Grammophon, Film, Typewriter; Geld, Macht und Einfluß; Kunst, Glaube und Liebe.














»Vertretern des Landes sei es von sofort an weltweit verboten, Gefangene grausam zu behandeln», sagte US-Außenministerin Rice. - Menschenrechte, anyone?














Spannend, zu sehen wie die Noch-Hip-Perioden für neue Technologien immer kürzer werden: Early Adopter-Gimmick - Standard-Tool - Proll-Statussymbol in wenigen Jahren.














»Unbeabsichtigt dicken Männern und ihren kleinen syntho-blonden Freundinnen beim Schleppen wandgrosser Plasmafernseher zusehen müssen.«














Interessant: Zu ahnen, dass der Satz, den man gerade schreibt, womöglich einmal als Standard=Definition zitiert werden könnte.














Rice’n'Merkel: Duo des Grauens.














Text auf Englisch - Foucault spricht.














Das Geheimnis eines anderen Denkens.














Im Kollektiv der Tiere.
(Dath-Style)














Foucault=Radio.














thmics graphie grass vashti wolf














Mittwoch, 7. Dezember 2005


























Alles in allem : Ein schöner Einblick in die Seele der protestantischen Spaßguerilla…














An einem kaltsonnigen Dezembermorgen.














Das Wetz-Denk-Tier.














Vinylkaufen, ja! (take the long way home)














Männer, die ihre Freundinnen »Schnuller« nennen.














ABOLITION DU TRAVAIL ALIÉNÉ.














Dubglück.














Well, do you - do you, do you wanna?
Well, do you - do you, do you wanna, wanna go?
Where I’d never let you before?














Auch schön: Angstfrei beim Nachhausekommen den Briefkasten öffnen und Rechnungen eher sachlich zur Kenntnis nehmen statt sie zu fürchten.














Wenn Blogger sich treffen…














Dienstag, 6. Dezember 2005


























Der analoge Zufall ist ein anderer als der digitale…














Noch einer.














Auch ein Champagner passt gut dazu - wie immer.














Die Natur-Koks-Infusion eines jeden - auch nicht elektromechanisch amplifizierten - medialen Auftretens.














Eurythmics. Coco Rosie. Tiger Lou. Interpol. Bugge Wesseltoft & New Conception Of Jazz. The National. Kate Bush. Beck. System of a Down. Animal Collective. Metric. Wham!














Zum inversen Midas-Prinzip der Marketingabteilung von Ferrero, demgemäss alles, was der Konzern kommunikativ anfasst, zu Scheisse gerinnt…














Häßlichstes Gadget der Welt entdeckt…














Danke.














Formed a band; we formed a band.
Look at us: We formed a band!














Der ewige Phoenix-Politikwissenschaftler (alternativ: »Parteienforscher«, »Wahl-« oder »Politikexperte«) Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte von der Universität Duisburg-Essen.














Alle 30 Sekunden bricht in Europa ein Knochen.














Montag, 5. Dezember 2005


























»Das ist schon mal die halbe Mythe!«














Liebe ist keine intellektuelle Abstraktion, sondern findet gefühlvollen Ausdruck durch den Geist und den Körper.














Undifferenziertes Intelligenz=Posing.














»Empire« und »Lager«: Zwischen Wissenschaft und Feuilleton.














Die Moden der Erkenntnis.
Körper − Medien − Gewalt.














Noch ein Adventskalender.














Sonntag, 4. Dezember 2005


























Metric, Monster Hospital (2005)














Bürgerliche Lebensart - das Betreiben von Salons, das Sammeln moderner Kunst, die Pflege von kulturellen Traditionen - beschäftigt mittlerweile auch 30jährige.

Sind das nicht bloße Äußerlichkeiten eines »Bürgerlichkeitsspiels«, eines »Bürgerlichkeitsrevivals als Retro unter vielen anderen«, das ohne Verbindlichkeit einfach zur »reichen Angebotspalette ästhetisierter Lebensstillagen« gehört?














»Ich könnte kleine Affen rasieren und als Kinder verkaufen, sage ich. Das wäre eine Geschäftsidee mit Nischencharakter.«

»Vielleicht geht es doch zu weit, sich selbst als Teil seiner eigenen Marketingstrategie zu stilisieren.«














Es liegt in der Natur der Dinge, daß in einer Großstadt der Amüsierbetrieb von Viertel zu Viertel immer weiterzieht, um bloß keine nostalgischen Gefühle aufkommen zu lassen.



Wer jung ist, wird die Orte meiden, an denen er den eigenen Eltern begegnen könnte - und wer älter ist, möchte sich nicht mehr dem Stress aussetzen, den modischen Ansprüchen der ihm zunehmend undurchschaubaren Partykultur entsprechen zu müssen.














Go slowly all the way round the outside.














Artifzialisierte Personen übernehmen somit tragende Funktionen in der Tektonik medialer Kokons. Sie sind es, deren Erwähnung, Autorschaft, Abbildung, Auftritte, Aufzeichnung, Archivierung und Begriffsbildung dazu beiträgt, dass das geschaffen wird, wiederholbar bleibt und dauerhaft sich etabliert, was die mediale Tektonik ausmacht: Artefakte, die Imaginarien stützen.














Der Kompilationsfilm. Atrocity Film. Distanzmontage. Paradigmatische Montage. (Harun Farocki)














Prater Gans.














Drittbefrager / Trittbrettfahrer.














Erst kurz vor elf; dann war es halb zwei. Gegen viertel vier saßen wir im Taxi und lagen kurz darauf im Bett,














href="mailto:mediumflow@gmx.de?subject=Samstag, 3. Dezember 2005" title="Anmerkungen?">Samstag, 3. Dezember 2005


























Aber vielleicht denkt man sich seine vermeintliche Erfolglosigkeit auch nur schön.














Netzkunst.














Eine alte Engländerin ist der einzige Passagier auf einem Frachtschiff und treibt die deutsche Besatzung mit ihrer dämlichen Schwatzsucht in den Wahnsinn. Als letzte Rettung weisen sie ihr den schönen jungen Funker als Liebhaber für eine Nacht zu, und sie verstummt.





Vier dicke Holländer sind die lebenslange Besatzung auf einem Schoner, sie sind als Sinnbild des Glücks und der Zufriedenheit in der ganzen Südsee bekannt, Bridgespieler, Pfeifenraucher, mäßige Trinker, ewige Freunde, bis eines Tages eine Frau mitreist auf ihrem Schiff.





Ein lebenslang Gefangener findet eine Art beamtenhaftes Glück in seiner Aufgabe als Henker und nähert sich unaufhörlich dem eigenen Tod.





Ein Ehepaar, Kautschukpflanzer im Nirgendwo, ist für den Rest des Lebens aneinandergefesselt, durch Schicksalsnotwendigkeit. Sie hat ihn betrogen, er hat ihren Liebhaber ermordet, und die nächsten vierzig Jahre werden sie fast ohne Geld auf ihrer winzigen Farm im Nichts verbringen, vereint im ewigen Haß.














Cocorosie, ja; ja! - Und plötzlich, auch Antony & the Johnsons… Was Whimpy Folk für mich tun kann.














Verliebtsein, Orgasmus oder Ekel.














Freitag, 2. Dezember 2005


























Ein tiefer Wunsch nach Nicht-Politik.














Der feuchte Traum des Jens Balzer.
(rechtsfreie Überschrift - hiermit bereitgestellt für die Jungle World)














Ich will morden
Den Apparat der Dich und mich
Bloß Apparat sein läßt!














SNQTXL.














National Magnet.














Advents
Kalend’:
Der
Neue
Trend!














Dorfrente / Vorfreude.














Klassiker: Kennen lernen beim Warten an der Garderobe.














Filmschool: Early Cure + Early U2.














Ganz vorne wie immer: Die Glanz- und Kameramädchen!

(wie immer natürlich auch selbst die photogensten…)














Spasmen der Resonanz.














We’re out looking for astronauts, looking for astronauts.

We’re out looking for astronauts, looking for astronauts -



It’s a little too late, too late, too late for this?

Isn’t it a little too late for this?

Little too late, too late for this?

Isn’t it a little too late for this?














Frauen mit Watte im Ohr.
















Are we gone - come on yeah…

We know we’re gone.

Bye bye bye!

Bye bye bye, we know we’re gone…















Zum Glück auch eine Mädchenband. Geschlechter-Verhältnis im Publikum 50:50.














I’m here to take you now.

Out among the missing sons

And daughters of the

SoHo riots!














Break my arms around the one I love

And be forgiven by the time

My lover comes.



Break my arms around my love!







Break my arms around the one I love

And be forgiven by the time

My lover comes.



Break my arms around my love!







Break my arms around the one I love

And be forgiven by the time

My lover comes.



Break my arms around my love!














Donnerstag, 1. Dezember 2005


























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