1.2.6 - 16.2.6 : Stille würdigt














Bis März in Wien.














Heute Ruhetag.














Klanthrobrunch & Green Calx.














Was einen wirklich beziehungsfähig macht:

Das Anderssein des Partners nicht zu hassen, sondern als überlebensnotwendiges Korrektiv zu lieben.



Gleich und gleich gesellt sich zwar vielleicht gern, lässt einen aber auf dem Idiotenstatus gebetsmühlenartig wechselseitiger Selbstbestätigung verharren.



Irgendwann wenden sich dann nämlich die vermeintlichen Freunde langsam von einem ab und man ist allein in seiner Du-Bist-Wie-Ich-Scheiße.



Als unterschiedlich temperiertes Paar allerdings ist da Spannung, Potenzialunterschied − im elektrotechnischen wie literarischen Sinne.

Da britzelt es.














Idylle.














Internship.














Donnerstag, 16. Februar 2006




































Sonne Trigon Jupiter.














Telearbeit














I’ve never done good things

I’ve never done bad things



I never did anything out of the blue














Die langen Augenbrauen des feucht-stinkenden Köters.














Sinn Fein.














Mittwoch, 15. Februar 2006




































LOVE, LOVE, LOVE:   She’s back again!!!














Gravitätische Gemessenheit.














»Markwort schwitzt und sieht ein bisschen aus wie Justus Franz als geiler Drecksack.«














Music For Ants, From Buddy To Sufjan - A Cover Chain














»Platte Makaken!«














Helmut Markwort ist ein eitler, bigotter, verlogenener Oppurtunist.














Denn Petting rockt im Hier und Jetzt.














Savoy Truffle Day, 14. Februar 2006




































Neil Young & Aphex Twin.














Aphex Twin. Philip Glass. Wolf Parade. Rogue Wave. British Sea Power. Broken Social Scene. Talking Heads. Alva Noto + Ryuichi Sakamoto. Afrika Bambaataa & The Soulsonic Force. Tomte.














Ein imperialer Gestus.














I’m convinced this whole thing ends

In a crash of common sense

In an avalanche of accidents



Premonitions of what’s already been





The good news first



I ain’t ready for the worst

I ain’t ready for the hurt

Give the good news first














Michelle Hunzikers Sexbeichte.














Fear ain’t nothin’

I promise



Fear ain’t nothin’

I promise














Uranan-Reicherung.














Montag, 13. Februar 2006




































m e d i u m f l o w   w i r d   v i e r .














Ein Tag mit Kairos:



Party=Overload.














Mond Konjunktion Sonne − Mars Trigon Mond



Merkur Opposition Venus.














Die leuchtende Kugel − ehemals eine Lampe − senkt sich immer weiter auf mich herab. Ich liege in meinem Bett und ruckartig, als risse jeweils die Halterung ein Stückchen weiter, fällt diese Lichtkugel auf mich herab. Ich schrecke auf.



Hinter mir, das Licht, das sich in den Fenstern einer gegenüberliegenden Wohnung im Hinterhof spiegelt, dieses Licht ist ein sicherer Beweis dafür, dass ich beobachtet werde und jede meiner Regungen Anlass bietet für verschwörerische und mich attackierende Handlungen. Mein Herz pocht.



Wenn die Kugel endgültig herabfällt, halb auf die Bettkante, dann auf die Dielen, zerbricht sie und alles ist zerstört mit einem lauten Knall.















Begegnungen         Spannungen







Bewegungen         Erzählungen









Drift









Artefakte









Bezugnahme     Austausch     Begehren







Empfindung     Imagination     Generativität














Erniedrige nie einen Menschen, sonst wird er vom Wunsch gepackt, sich für diese Erniedrigung zu rächen.














Festigung eines Charakters durch die Angriffe auf ihn.














Samstag   |   Samsung.














Wäsche waschen zu Neil Young anno 2000.



Im Halbschlaf das Bad putzen.



Das Geschirr spülen kurz vor dem Einschlafen.















Pink Floyd, San Tropez (1971)















Bimbospotting.














Tonic Nights.















W E E K 1 2 E N D ,   1 1 . / 1 2 .   F e b r u a r   2006




































Starke emotionale Erlebnisbereitschaft einer intimen Beziehung.














Das Erspüren eines massiv höheren Energieniveaus als Null=Linie.














Paul Graham, How To Do What You Love (Januar 2006)














Die Präsenz=Pulsation vibriert nun standardmäßig in einer höheren Frequenz.














Katze mit Hut als Transgender-Teach-In für Kinder.














AFX, Analord 1-11 (2005)














Bwoon Dub.














Susa − Die Hauptstadt des persischen Imperiums.














Begeisterung reproduziert sich in massenhafter Resonanz.

Die Teleologie von Begehren scheint Broadcast.












Die Begehrensgemeinschaft.














Das Sonder-Imaginarium einer Begehrensgemeinschaft ist der Idealfall von anti-ideal, nämlich hoch-idiosynkratisch und zunehmend privatistisch entwickelten Austauschgewohnheiten und -praktiken, die nur schwerlich sich exogenen Akteurinnen und Akteuren mitteilen lassen.














Die Austauschgewohnheit.














Der einzig wahre Zappa=Mönch!














Freitag, 10. Februar 2006




































Religion ist ein Reaktor, den man schleunigst stillegen sollte.












Nach dem Tauwetter.












Nur die Leiche zählt.














Tokyo Neu Delhi Sydney.














Rübli-Torte & Zotter Bourbon-Vanille Trinkschokolade.














Talking Heads. Peter Gabriel. Neil Young. The Beatles. PJ Harvey. Yes. The Secret Machines. The Shins. Ladytron. Mercury Rev. Portishead. Philip Glass. Arab Strap. Einstürzende Neubauten. Coldcut. 38317.














Überlegenheits=Autismus.














Huntington ist der schreibende Knopp der Politikwissenschaft.














Donnerstag, 9. Februar 2006




































Einreiseverbot für Fanatiker.












Holzschnitt eines ejakulierenden Hengstes. (16. Jahrhundert)












Sind nicht die Energien immer schon auf der Suche nach der Ausrede, die ihnen freie Bahn schafft?












Mittwoch, 8. Februar 2006




































Donald Bäcker.














Wir haben es kommen sehen.














Es wird Gewalt geben − in jeder nur erdenklichen Form.














Dienstag, 7. Februar 2006




































Ein frischer Wind.














Don’t be frightened to display your talents. (OS26)














Morgenrot in der Früh’.














Tomte sind musikalisch, klanglich, gesanglich und textlich die deutschen U2: Eitel-druckvolle Erlösungssehnsucht.















Mit anderen Worten: Tot? Sich überlebt habend?















Blog.Worm














Die Bundeskulturstiftungs-Panel-im-Nationaltheater-Weimar-Pop-Konferenz.















London | Libanon.














Machtvoll schreiten.   Die Silben schmecken.   Raum einnehmen wie ein Berg.



Spreche magnetisch wie Lava.   Die Weite in Deinem Kehlkopf, in Deinem Nacken.   Ein jedes Partikel weit ausrollen lassen.



Eigene Sprechlautungen genießen.   Die Delikatesse der Phoneme.














Girls Don’t Poop.














»Ich kann Telefonanrufe oder Besuche als Ungelegenheiten empfinden, die eigentlich nur eine Arbeit stören, die gar nicht stattfindet.«














Breast Fetishist Debate Club in the Harvard Philosophy Department.














»Kommunikationswissenschaftler, Marktforscher und andere Untersucher des medialen Raumes sind es einfach nicht gewohnt, dass das Untersuchungsobjekt rumzappelt, beisst, spuckt, den Alkohol wegsäuft, nachher die Laborassistentin ficken will und ausserdem denkt, dass es sowieso schon alles weiss.«














Montag, 6. Februar 2006




































Am Weekend: rechnerfrei.














Die eigene Heimat als eine Fremde durchstreifen.














Die Wiederherstellung des wochenendlichen Schreibarbeitsverbotes.














Mit Menschen durch Stadtviertel=Skulpturen tanzen.














Den Flachblick auffalten zur Körperberührung.














Die zauberhaft vereiste Spree.














Supermarktrenovierungsgehilfe. Saftpackungseinsteller. Magnetbandumschneider. Stilistikdozent.



Der Himmel über Berlin. 2001 - A Space Odyssey. Prospero’s Books. Heaven.



Baden-Baden. Erlangen. Hemhofen. Berlin.



Paul Morley, Music and Words. Peter Burke, Was ist Kulturgeschichte? Mario Perniola, Wider die Kommunikation. Ryszard Kapuscinski, Reisen mit Herodot.



The Daily Show. Will & Grace. Karambolage. ZAPP.



Arles. Como. Rovinji. Ada Bojana.



Schlachtplatte. Weihnachtsgans Dresdner Art. Hörnchenkartoffeln mit frischem, selbstgerührtem Schnittlauchquark. Sashimi.



Ehrensenf. Riesenmaschine. Perlentaucher. FM4.



In ihren Armen. Am Meer. Bei Dir. Im Park.



I think he was a journalist. Elektrosmog. Argh. Mama.















Eine filmische Bedachtheit und Stille.














Wir sind aus vielen Dingen gemacht, die uns nicht kennen.














Die Madelaine ist eine Bärentatze.














− Palliativ ist alles.



− Auf jeden Fall. Genau genommen eigentlich alles außer Sex.















Mit musterschülerinnenhaft gerade durchgedrücktem Rücken.



Mit musterschülerinnenhaft hervorgepressten Brüsten.














Die fremdbestimmte Arbeitsdichte.














Lobt den Diskordianismus! Werde auch Du ein|e Diskordianische|r Pa|epst|in! All Rites Reversed!














38317 − Friede Den Palästen (2006)















Trusted Computing.















Geschichtsvergessenheit à l’Allemagne.














Das Sinntier.














Trinkfaul.














Wochenende, 4./5. Februar 2006




































Empfehlung:

Ein
Inkorporationstagebuch führen.














Bareback Mountain.














Die Kühlnis in den weiß gekachelten Hallenfluchten.














Partner für Berlin

gegen

Partner gegen Berlin














Anhand des Programms entdeckte ich nichts, was mich interessieren würde.














Apart-verhuscht.














60 Meditationsforscher in der Zeit.














Der Atomstreit. Der Karikaturen-Streit.














Die strukturelle Langeweile von Journalisten.

Journalisten brauchen fixe Markierungen und begriffliche Zaunpfähle, um ihren Claim abzustecken. Wenn sie etwas ehrlicher sich selbst gegenüber wären, dann erzählten auch sie über ihre schwierige Suche nach dem kleinen Glück und die vielen Widersprüche und Kompromisse, die damit einhergehen. Da sie aber von Berufs wegen einen blinden Fleck besitzen, geilen sie sich an den Verhaltensweisen anderer Leute auf, um bloß das eigene Schrebergartentürchen geschlossen zu halten.














Freitag, 3. Februar 2006




































Stalking Meds.














Es schneit. Vorweihnachtlich.














Unmittelbar zum Ungeheuren.














Im Überholten das Überzeitliche.














Westsektor.














Das Personal muss aktualisiert werden.














− Wir müssen an Bargeld kommen.



− Wir machen’s irgendwie.














Der laue Februar.














Junge Frauen mit dünnen, glatten, grauen Haaren,














Tunkende Teichnüsse.














Saufen mit S.














Rund um den Hund rum.














Donnerstag, 2. Februar 2006




































Sophie Scholl hat beste Chancen auf den Oscar.














Der alternde Peter Twiehaus.














Ein Großessay in 135 Teilen.














Nikolaj Tschernyschewskij, Was Tun? (1863)














›Kristallisation‹ (Arnold Gehlen)














Alle sieben Sinne.














Singen als Medium der Biographiearbeit.














Plastische Arbeit mit Klang.














Ein iterativer Prozess.














Mittwoch, 1. Februar 2006





































zurück     weiter     archiv