6.3.6 - 24.3.6 : Sedendo Vincere














Bis Anfang April     in Kalifornien.














Die Wikinger=Hanse.














Is lovin’ like that? Is lovin’ like that? Is lovin’ like that? Is lovin’ like that?

Is lovin’ like that? Is lovin’ like that? Is lovin’ ever been like that? Is lovin’ ever been like that? No!














When Download Was New Radio.














Freitag, 24. März 2006




































Die Angstlust, wenn das Leben zum Klartraum wird.














Weil ein ungeficktes Hirn sehr viel frustrierender ist, als ein unbefriedigter Körper. Masturbation nahezu unmöglich.














Erstens ist D nicht »Schlusslicht«. Zweitens ist der Verfall kein teutonisches Phänomen. Drittens stirbt niemand aus.














Das Land     kehrt unter dem Schnee     hervor.














SCHNARUP THUMBY.














Dicker? Älter? Jünglingshafter?














In kapriziöser Laune, flirtfroh.

Die Welt als erotisch-kulinarisches Sensorfeld.

Wanna play? ;-)














Gasprofessor.














*














COPKILLER RULES FAT ASS.














Erinnerung an den Abend vor der Elektra-Premiere im Herbst 1994.














In dem Moment, in dem man Yoko Ono mehr schätzt als John Lennon wird man erwachsen.














Auf Nimmerwiedersehen in meinem Leben, Musikindustrie. Tschüss Sony, BMG, Universal und EMI. Keine CD werde ich mehr aus Euren Häusern bei irgendeiner Handelskette kaufen.














Birnenchampagner.














Donnerstag, 23. März 2006




































Im Vollgefühl allgemeinen Wohlbefindens.














»Was können 500 deutsche Soldaten im Kongo ausrichten?«














Mädchen, die sich wie Männer kleiden, die sich wie Mädchen kleiden − und Mädchen, die sich so kleiden, wie Männer sich Mädchen in pädophiler Phantasie vorstellen.














Stiefel und Flip Flops.














Knapp unter den Top 500.














Mittwoch, 22. März 2006




































Erleuchtete Selbstsucht. Die warme Morgensonne.














Be Your Own Pet. Die Weisen der Bezugnahme. Ningún artista, Pista Audio 01, Ningún título.














Klandestine Gerätschaften.














»Der Champagner muss ja eh’ weg!«














Wie in alten Zeiten.














»Käuflich sein heißt ja: das Zugehören zum Lebendigen verlernt

haben, und kaufen bedeutet Sachen leichthin zu sich laden,

wie Gäste für ein einziges Mal, die man begrüßt, benutzt

und niemals wieder ansieht.«














Der Markenschutz, das Einklagen der Urheberrechte ist unsere Anklage auf Blasphemie.














Die Feinheiten musikalischen Handelns. Ein Mittagessen mit Jeff Mills und Karl Bartos.














Die überholte Vergötzung der Arbeit.














Deutsches Kartenlegerzentrum.














Wonder Showzen? − Ja, tatsächlich: Ein wirklich grandios krankes Stück Dreck!














Dienstag, 21. März 2006




































Sinn, Bedeutung und Wirkung.














The Strokes. Einstürzende Neubauten. Sugababes. Yeah Yeah Yeahs. Mea. Beck. David Gilmour. The Russian Futurists. Massive Attack. Chris & Carla. Casiotone for the Painfully Alone. I Love You But I’ve Chosen Darkness. Pink Floyd. Nada Surf. David Bowie. Placebo. Underworld. Morgenstern/Lippok. Eure Tagesordnung. Mediengruppe Telekommander. Apparat. Boom Bip. Lali Puna. Nouvelle Vague. The Modernist. Peter Gabriel. The Auteurs. Gustav.














Musik des Wohlstands.
Musik eines tiefen Wohlbefindens.














Debray and Heider.














Eine überaus genußvolle Empfindungserinnerung an das zweite Drittel der 1990er Jahre.














Er ist gemütlich und er möchte seine Ruhe haben.














GOTOHELL / NOTGEIL.














Es gibt kein falsches Leben im richtigen.














Probot und Jeff Mills.














Komplette Hilflosigkeit in ihrer vielschichtigsten und facettenreichsten Form.














Der Trennungschampagner.














Montag, 20. März 2006




































»Es gibt so’n Humor, der Dir zu vordergründig ist.

Das geht aber vielen Frauen so.«














Hier spielt Gould Bach, diverse Partitas, Sinfonias und Concertos.














Irland Irish Cream
Portugal Eierpudding
Spanien Mandel mit Marzipan
Vereinigtes Königreich Bitterorangen-marmelade
Frankreich Schokoladencreme
Belgien dunkle Schokolade
Niederlande Hagelslag
Luxemburg Pflaumenmus
Deutschland Aprikosenkonfitüre
Italien Amaretto
Dänemark karamelisierte Ingwer-Äpfel
Österreich Apfelstrudel
Schweden Kardamom
Tschechien Haselnuss-Zimt
Slowenien Topfen mit Rosinen
Malta Nougat
Polen Schafkäse mit Honig
Ungarn Mohn
Slowakei Zitronencreme
Finnland Preiselbeermarmelade
Griechenland Walnüsse in Honig
Litauen Schlehen-Wodka-Dörrobst
Lettland Wodka-Pflaumen














Burlesk sind sinnenfrohe Sperenzien.














Antrag auf Erwerb der Welt.

Der Weltinhaber.














»Ich finde, Berlin ist eine ziemlich prüde Stadt!«














Sechs Titten.














Sonntag, 19. März 2006




































Einsamkeit suchen.     Nachdenken.     Sich selbst befragen.














Enstasis.       Ensistenz.














»Die Verantwortung für unsere geistige Haltung lehnen wir ab.

Texte über Gewalt und Drogen wurden unabsichtlich abgedruckt.«














Bei Missachtung wird bestattet.














Entrisch.














Anne Hinkel, 100 Fragen (2006)














Mike Figgis, One Night Stand (1997)














Spongeback Mountain.














Obersts Bestimmung.














Samstag, 18. März 2006




































Strafzölle auf asiatische Schuhe.














Das Recht zum Präventivkrieg.














Ein Portishead-/Propellerhead-Feeling bei den Russian Futurists.













Probeliegen auf den Pritschen von Auschwitz.














Santiago Sierra, The Punished (2006)














Was ist wichtig?   Was ist lecker?   Wer hat Schuld?   Wo bist Du?   Wer hat es?   Was ist richtig?   Wie ist das Wetter?   Wieso ist das so?   Wie geht es Dir?   Warum machst Du das?   Wer ist das?   Lachst Du?   Was hast Du gegessen?   Wen stört das?   Was ist Lust?   Woher kommt das?   Wie macht man das?   Was hörst Du?   Gibt es den Weltfrieden?   Neugierig?   Woran glaubst Du?   Wie schmeckt das?   Wie siehst Du denn aus?   Brauchen wir Regeln?   Was möchtest Du wissen?   Na?   Was hast Du gesagt?   Ist was?   Sag mal, weinst Du?   Wohin gehst Du?   Wieso bist Du hier?   Was ist Händchenhalten?   Darfst Du das?   Wo ist das Ende der Welt?   Frierst Du?   Was ist Aufklärung?   Magst Du spielen?   Wie riecht das?   Wovon träumst Du?   Und?   Wieso ist der Himmel blau?   Was, wenn es nicht so wäre?   Wo beginnt Realität?   Was liest Du?   Wer hat das gesagt?   Ist das nötig?   Wie möchtest Du werden?   Wie hoch ist es?   Was ist Wahrheit?   Wofür kämpfen? …














Becks Guerolito-Remixalbum ist großartig.














Freitag, 17. März 2006




































Some people think they’re always right; others are quiet and uptight. Others, they seem so very nice (nice! nice! nice!); inside they might feel sad and wrong.














»Sei keine Kokosnuss!«














Schwaden vorübergehender Berührtheit mischen sich in mir mit dauerhaft abgesunkenen Gründen meines Gespürs.














Sehnsucht nach heißen Hörnchenkartoffeln, die noch dampfen und sich in eine erquicklich kühle Anhöhe sahnig glänzenden Quarks hineinschmiegen, frisch mit einem dicken Bund Schnittlauch angerührt.














Technostalgia.














Ihr fester Händedruck überträgt Erregung.














Isolatr.














Pimmel, Arsch und Hirn.














Sich einen faulen Lenz machen.














Donnerstag, 16. März 2006




































Ein neuer Tag, ein neues Leben. Ein neues Spiel mit neuen Regeln. Ich seh Dich an und kenn’ dich nicht. Du siehst mich an und kennst mich nicht.














The Lamia. Monster Hospital. I Have Not Been To Oxford Town. The Morning Fog. Die Befindlichkeit Des Landes. It’s In Our Hands. Serve The Servants. Heaven Hammer. You Only Live Once. Always Love. We Shall Overcome. The Overload. Born Slippy. Close To The Edge. San Tropez.














Das ist die Möbelhaus-Eröffnung des 21. Jahrhunderts.

Der DJ ist toter als tot.














Ruhe und Vorausblick.














Wie sehr ich inzwischen ich bin.
Wie wenig Panzer da noch um mich herum ist.


Es prallt nicht mehr ab. Es trifft.


Die nächste Lektion:
Den Treffern ausweichen lernen.
Aikido.


Auf das Niveau des Zurückschießens
werde ich mich niemals herablassen.














Sehr innovativ; sehr dynamisch; und eher elitär.














Wie oft diese Strategie gelingt:

Eine größere, kaum wieder gut zu machende Verfehlung hinter kleineren, lässlichen Sünden zu verstecken.

Wie oft sie am Ende doch scheitert.














*














Die Textmeditation.














»Die schöne Frau will meinen Schwanz.«














Leben Sie gern allein? Mißlingt Ihnen fast immer die Herstellung von Blickkontakt, wenn Sie mit jemandem reden? Haben sie fixe Gewohnheiten und Vorlieben, die Sie bis zur Verbohrtheit verteidigen, wenn etwas Überraschendes Sie bedroht? Wirken Sie oft unterkühlt und desinteressiert? Haben Sie Schwierigkeiten damit, sich in andere Menschen hineinzuversetzen? Beschäftigen Sie sich am liebsten mit Ihren Obsessionen, und sind diese knifflig, abseitig oder bizarr?














Grillhamster.














Trauer muss Elektro tragen.














Die Sex-Bestie hat mein Leben zerstört.














LCS.














Ihre überschwänglichen Liebes- und Freundschaftsbekundungen − denen im Zweifesfall dann doch nie Taten folgten − ließen sie mit der Zeit immer mädchenhafter erscheinen.














Die Schönheit allmählich zu erahnender Ordnung.














»Mein Sack ist ein Flugzeugträger.«














Mittwoch, 15. März 2006




































Geschmeidig weiß sich unsere halbkritisch auftretende Vierteljugend den Bedürfnissen des Konsumismus hinzugeben.














Das Aufdehnen von Hohlräumen. Glenn Gould. Prince. Paul Anka. David Bowie. Nada Surf. Brian Eno. Nirvana. New Order. Nine Inch Nails. Sparks. Korjakische Bären, die regelmäßig ihre Schlafhöhlen lüften. Die vorübergehende Phase von Immobilität werde zur intensiveren Nutzung von Technologie und vor allem von Internet-Handel führen. Wunderbar käsiger Diskopop.














Medialität bedingt Intimität.














Die offene Balkontür durchdringt eine spätwinterlich-grellblendende Sonne am Morgen. Ich schreibe zwei Stunden lang. The Modernist.














Pädophilie mit Endzwanzigerinnen.














Das Franz Josef Degenhardtsche des Blixa Bargeld.














Sexualität und Arbeit.













Immer dieser Trigema=Chef.














Dienstag, 14. März 2006




































Das Aufdehnen von Hohlräumen.














Glenn Gould. Prince. Paul Anka. David Bowie. Nada Surf. Brian Eno. Nirvana. New Order. Nine Inch Nails. Sparks.














Korjakische Bären, die regelmäßig ihre Schlafhöhlen lüften.














Die vorübergehende Phase von Immobilität werde zur intensiveren Nutzung von Technologie und vor allem von Internet-Handel führen.














Wunderbar käsiger Diskopop.














Montag, 13. März 2006




































Hasenbratenlikör im Whiskeyglas.














I Must Be Emo.














Die junge, unkonventionelle Leistungselite.














»Untergang der abendländischen Rock’n’Roll-Kultur.«














Diven und Kontrollfreaks.














Alles nur künftige Ruinen. Material für die nächste Schicht














Congrat-u-fucking-lations.














Be extravagant. (OS94)















Attention whores.














Sonntag, 12. März 2006




































Ich möchte Verständnis und Liebe und damit auch Heilung und Linderung finden.














Es gibt tatsächlich Radiosender, die heute noch Another Brick In The Wall spielen. Vollkommen unhintersinnig. »Das ist das Land, das regiert werden will.«














»Es gibt Spannenderes im Leben als Sex.« - »Es gibt auch Spannenderes im Leben als neue Leute kennen lernen.«














Aber dann denke ich mir, dass die Deutschen nichts dafür können, von einem Matussek beschimpft zu werden dafür, dass sie zu wenig Kinder zusammenpudern, weil sie sich lieber selbstverwirklichen, ihren Bauchnabel anschauen oder in den Terrorismus gehen, oder von einem Norbert Bolz angepöbelt zu werden dafür, dass sie dem Antifaschismus gehorchen und deswegen keine Kinder zeugen. Aber wundern tut es mich schon noch immer wieder, dass man mit so viel Verwirrtheit in diesem Land so weit kommen kann.















Schläft ein Lied in allen Dingen, die da träumen fort und fort; und die Welt hebt an zu singen, triffst du nur das Zauberwort.















Drei Katzen treffen sich zum Fressen. Die erste Katze ist die eines Architekten, die zweite eines Chemikers und die dritte eines Regisseurs. Alle drei sitzen vor ihren Futternäpfen voller Brekkies.


Die Katze des Architekten nimmt die Brekkies, baut daraus vier Wände, zieht einen Boden ein, setzt das Dach drauf und baut einen Zaun aus den restlichen Brekkies. Als sie fertig ist bewundert sie ihr Machwerk und frisst es auf.


Die Katze des Chemikers nimmt die Brekkies, zerkleinert sie, gibt sie in einen Glaskolben; sie fügt etwas Flüssigkeit hinzu und löst das ganze unter ständigem Rühren auf. Als sie fertig ist bemustert sie die Lösung und trinkt sie aus.


Die Katze des Regisseurs nimmt die Brekkies, hackt sie zu Pulver, nimmt einen Strohhalm, zieht sich den Stoff durch die Nase, fickt die anderen beiden Katzen und schreit:



»Ich kann so nicht arbeiten!«














Teenage angst has paid off well, now i’m bored and old. Self-appointed judges judge more than they have sold.














What is wrong with me. What is what I need. What do I think I think.














Neuverfilmung von Dresden ’45 als Bagdad ’03.














Eiskalte Toiletten.














In Suizidallaune.














Samstag, 11. März 2006




































KulturwissenschaftlerInnen setzen sich selten mit Klängen auseinander.

Wenn sie es aber tun, fällt ihnen kaum etwas anderes ein als immer nur: Die Stimme.

Ziemlich selbstbezogen, nicht?
















Die kleine, mit einem rosa Leuchtmarker gemalte Schnecke, die schmachtend über ihren zarten Fühlerchen ein großes, rosa Herz in ihrer Denkblase trägt.














Seine Inspiration ist der Minimalismus der illegalen Kellerbars der Neunziger, als sich an jedem Wochentag irgendwo anders ein Vorhang in ein kurzlebiges Ausgehparadies öffnete: Keine Sicherheit, aber tolle Orte.














Zu den auffälligsten Merkmalen unserer Kultur gehört die Tatsache, dass es so viel Bullshit gibt.

Jeder kennt Bullshit. Jeder trägt sein Schärflein dazu bei. Und doch neigen wir dazu, uns damit abzufinen.

Die meisten Menschen meinen, sie seien in der Lage, Bullshit zu erkennen und sich vor ihm zu schützen, weshalb dieses Phänomen bislang wenig ernsthafte Aufmerksamkeit gefunden hat und nur unzulänglich erforscht ist.














Über gequirlte Scheiße.














Paul Anka singt zum 74. Geburtstag der Lady im dicken schwarzen Pelz einige Lieder von Soundgarden, R.E.M. und Oasis. Dazu werden Petit Fours und Trüffeltorte gereicht.














The Human Grace.














50 Monate mediumflow.














Sieben lautstark blubbernde Kinder. Der ganze Tisch voll Apfelsaft.














Can I dissolve into you?














Wahlvorbereitungen.














Tennis Fotografieren Links Elektroloks Musik Kapitalismus das bin ich USA Japan Tennis 2 Kapitalismus II Kaputtnik Story bald mehr bald mehr.














Arthur Krupp.














Freitag, 10. März 2006




































»Auch sehr häßlich; aber auch überaus unpraktisch!«














Seine Kollegin schäkert mit Immigranten.














»Ey, Du alter Analfluter!«














Das Saufen um des Volllaufens, und das Klischee um des Klischierens willen.














Germanische Übermittlungs=Entwicklung.














Die zunehmend pummelige Gedrungenheit des Thomas Herrmanns: Die Camp-Rampensau auf dem Weg zum Fernsehbeamten?














Vorhin in der U-Bahn sah ich einen Passagier die erste Ausgabe des SPREEBLICK™-Mags aus den 2010ern lesen; einem deutschen Pop-Magazin nach dem Vorbild vom Q Magazine oder Mojo.














You’re so coy…














Donnerstag, 9. März 2006




































S o n g l i n e s






Karel Gott, Die Biene Maja. Udo Jürgens, Tausend Jahre Sind Ein Tag. Jean Michel Jarre, Oxygène/Equinoxe.






A-ha, Take On Me. Marillion, Kayleigh. Peter Gabriel, Mercy Street. The Police, Walking On The Moon.






Nicolette, No Government (Plaid Remix)






                                −                                






Peter Gabriel, Mercy Street. Linkin Park, Numb. Stella, Finger On The Trigger.






The National, Secret Meeting. Genesis, The Lamb Lies Down On Broadway.






Genesis, Silent Sorrow In Empty Boats. Frank Zappa, Waka/Jawaka; G-Spot Tornado; Amnerika. Pink Floyd, Ummagumma. Philipp Glass, The Photographer. Edgar Varèse, Ionisation/Poème Électronique. Peter Vogel, Minimal Music Object. Steve Reich, Desert Music. Karlheinz Stockhausen, Klavierstücke I-XI. Anton Webern/Pierre Boulez, Opus 1-31. Charles Koechlin, Les Heures Persanes. Dimitri Schostakowitsch, Sinfonien 1-14; Streichquartette 1-15. Morton Feldman, Coptic Light. The Orb, A Huge Evergrowing Pulsating Brain That Rules From The Centre Of The Ultraworld. Oval, Aero Deck. The Future Sound Of London, Far-Out Son Of Lung And The Ramblings Of A Madman/Study Of Six Guitars. Morton Feldman, The Viola In My Life 1-4. Aphex Twin, Green Calx. Leos Janacek, Auf Überwachsenen Pfaden.






Genesis 1970-1974, Broadway Melody Of 1974.






Björk, Hyperballad/Headphones.






The Beatles, Revolution 9. Depeche Mode, People Are People. The Police, Walking On The Moon. Smashing Pumpkins, 17 & Tocotronic, 17.






Brian Eno, Musik For Airports. Bohren & The Club of Gore, Midnight Radio. Keith Jarrett, Book Of Ways.






Depeche Mode, People Are People. Kate Bush, Running Up That Hill. Peter Gabriel, Big Time. Ray Charles, Hit The Road Jack. Neneh Cherry, Buffalo Stance. U2, The Fly. Massive Attack, Unfinished Sympathy. U2, Numb. Portishead, Strangers/It Could Be Sweet. Nicolette, No Government. Nirvana, Serve The Servants. The Orb, Little Fluffy Clouds. Underworld, Juanita/Kiteless. Hell, My Definition Of House. The Foo Fighters, Monkey Wrench. Björk, Army Of Me. Massive Attack, Angel. Carl Cox, Worldwide Ultimatum. Jimi Tenor, Take Me Baby. Members Of Mayday, Sonic Empire. Ellen Allien, Stadtkind. Plastikman, Locomotion. Björk, All Is Full Of Love (In Love With Funkstörung Remix). Aztec Mystics, Knights Of The Jaguar. Dakar & Grinser, Take Me Naked. Monster Magnet, Powertrip. Daft Punk, One More Time. Sascha Funke, Now You Know. Outkast, Heyja. Incubus, Megalomaniac. Tocotronic, Gegen Den Strich. Art Brut, My Little Brother. LCD Soundsystem, Daft Punk Is Playing At My House. The Strokes, You Only Live Once.






Vanessa Paradis, Be My Baby.






Björk, It’s In Our Hands.






Aphex Twin, Ventolin. Genesis, The Waiting Room. Morton Feldman, Coptic Light.







Interpol, Take Me On A Cruise.







Cocteau Twins, Blue Bell Knoll.






Nirvana, Serve The Servants.






Talking Heads, The Overload.






Johann Sebastian Bach, Die Kunst Der Fuge.














Tag der Toten Take You On A Cruise − And Then So Clear: You Only Live Once.














Eine Theorie ist ja eine Sichtweise, die durch Anschauung gewonnen wird, statt auf Planvorgabe in Arbeitsverhältnissen hergestellt zu werden.














All I’m asking you for when you walk out the door is to me my baby, baby! I just want to be sure that forever and more: You would be my baby!














Drahtige Hippierentner wetzen mit Stapeln von Jewelcase-Musik-CD’s über den Gehsteig.














Der Plattenhändler und sein Wichsbuckel.














Die Rentnerin im Internetcafé, telephonierend.














Die vollendete Körperkontrollgesellschaft im hochkapitalistischen Konzentrationslager namens Deutschlands Nächstes Spitzenmodell.



Die Kindersoldatinnen. Das Shootingfutter.



Die lachhafte gläubig-verblendete Selbstdramatisierung der Moderatorin.














Mittwoch, 8. März 2006




































Planet earth is blue. And there’s nothing I can do.















Dieser Tag eignet sich ausgezeichnet für geistige Arbeiten jeder Art − insbesondere für Pläne, die einen künftigen Handlungsverlauf bestimmen.














The Beatles. Nada Surf. Yes. Aphex Twin. Neil Young. Portishead. Mogwai. Rogue Wave. Talking Heads. Broadcast. The Strokes. Chris & Carla. We Are Scientists. Interpol. Feist. David Bowie. Broken Social Scene. Tocotronic. Pink Floyd. Beck. Placebo. Kate Bush. Metric. Nirvana. The Arcade Fire. Björk. Phil Manzanera. Genesis. Roche & Herbst.














Dein Schreiben hat gefehlt.














Wie ich als ziemlich junger Teenager, 1980 oder ’82, im Gästezimmer meiner stuttgarter Tante sächsischer Abstammung während eines dort statthabenden, wie üblich überaus öden, verlogenen und bezugslosen Verwandtsschaftsbesuches, Revolution 9 hörte. − − − number nine − − − number nine − − − wieder und wieder.



My Headphones (they saved my life).















DIE

HIPSTER

SCUM!














Schlimm (lies: zunehmend schlimmer): Frauen, die sich in aller Öffentlichkeit ›Mädchen‹ nennen. *grusel* *vorekelzurückschreck*














Fettes Brot, Soll Das Alles Sein?














Mediengruppe Telekommander, Bild Dir Deine Meinung.













Sexgöttin Tanja Hötzle.














Das Absinken der CeBIT auf IFA-Niveau.














Dienstag, 7. März 2006




































Kulturwirtschaft und der urbane Penner






Oder: Platte Makaken






















Ich musste nicht nach dem Weg fragen. Ich ging einfach weiter.







Ich wußte, dass ich − ständig bergab gehend − zu guter Letzt an’s Meer gelangen würde.














Ein Maracuja-Gewächs in einem Meer aus Tannenzapfen.















As I reach for a peach slide a rind down behind the sofa in San Tropez.














Nancy Moreover − Heavy Metal Plaza (2006)














Ob die weitgehend domestisch-kurativen Zeiten der letzten Jahre nun wohl wieder einmal von zunehmend explorativ-aventurischen abgelöst werden?














Breakin’ a stick with a brick on the sand. Ridin’ a wave in the wake of an old sedan.














To understand the killer I must become the killer.















ELTERLICHE VORSICHT!



AUSDRÜCKLICHER INHALT!














Sleepin’ alone in the drone of the darkness, scratched by the sand that fell from my love, deep in my dreams and I still hear her callin’: »If you’re alone, I’ll come home.«














Kulturwirtschaft und der urbane Penner.














Creme tangerine and montelimat, ginger sling with a pineapple heart. A coffee dessert − yes, you know it’s good news!














Das Unglück auf dem zerbrochenen Éclair.














Backward and homebound, the pigeon, the dove, gone with the wind and the rain, on an airplane.














»Ich schreibe sehr schnell und überarbeite, knete und walke das Geschriebene jeweils so lange, bis ich es lesbar und gut finde.«














In den Handlungsgewohnheiten übertragenden Abbildens durchdringen sich damit gestalterisch-generative Vorstellungsabläufe von Beobachtern mit Abläufen der technisch-gestalterischen Handhabung, um eine Abbildung durch Geräte der Aufzeichnung und Übermittlung hervorzubringen.















But you’ll have to have them all pulled out after the Savoy Truffle.














Die vollkommene Blickachse. Garderobe, Bar, die Waschräume im Untergeschoss. Das Café Europa.














»Inzwischen war meine Frau damit beschäftigt, bei Compuserve in Colorado einen Homepage-Upgrade zu erwirken und Strafzahlungen abzuwenden, weil der Zugriff auf das Hundertfache gestiegen war.«














Cool cherry cream, nice apple tart. I feel your taste all the time we’re apart! Coconut fudge really blows down those blues.














Ein Drill der Exklusivität. (Owning a home with no silver spoon, I’m drinking champagne like a good tycoon.)














But you’ll have to have them all pulled out after the Savoy Truffle!














Platte Makaken.














Im Rahmen des symposion Leadership Macht Sinn wird Moreover den Workshop think global, act local leiten, der von best practice-Beispielen im südostasiatischen Raum ausgeht.





»Vielleicht«, so Nancy Moreover, »verkörpert leadership jene Fähigkeiten, die weiter als die ›gewöhnlichen‹ management tools reichen.«





Grundsätzlich ließen die notwendigen skills für manager und leader sich nur schwer scharf voneinander trennen.














Sooner than wait for a break in the weather, I’ll gather my far-flung thoughts together. Speeding away on the wind to a new day. And if you’re alone, I’ll come home.














Weißes, geruchloses Puder.















And I pause for a while by a country style and listen to the things they say. Diggin’ for gold with a hoe in my hand.







Open a book − Take a look at the way things stand.














Proxenos.














Das Sonnendenken opfert die Körper, das Monddenken phantasmagoriert sie:







Miteinander bilden sie Das Aztekisch-Österreichische System, welches man abgekürzt auch Metaphysik nennt.














»Die Schnecke ist das rote Auto und der Bär ist die Paella.«














To find someone you love you gotta be someone you love.














»Heinz von Foerster, den ich mal als Jugendlicher getroffen habe, weil der meinen Vater kannte.«















You might not feel it now. When the pain cuts through, you’re going to know and how.














»Nur ein Idiot meint, aus seinen eigenen Erfahrungen zu lernen! − Ich ziehe es vor, viel aus den Erfahrungen anderer zu lernen. Vielleicht kann ich dadurch meine eigenen Fehler in eine großen Ausmaß umgehen?«














The sweat’s gonna fill your head. When it becomes too much, you’re going to shout aloud:














Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass sie sich brausen gehen sollen. (Weltexklusiv=Meldung auf Schnecke Online)














You’ll have to have them all pulled out after the Savoy Truffle!














»Nachdem die Kirche lange Zeit für die Förderung der Kultur zuständig war, nachdem seit der Renaissance die Kultur bei Hofe Einzug hielt und sich dort finanzierte, kam es bekanntlich zum bürgerlichen Mäzenatentum der Neuzeit.



Komischerweise wird als dessen Nachfolger heute immer noch das Sponsoring angesehen, dabei hat das Mäzenatentum einfach in der jeweiligen Familie als Mikro-Mäzenatentum Einzug gehalten. Tatsächlich erweist sich Walter Benjamin auch in diesem Punkt als seiner Zeit voraus. Und den weit aus größeren Teil des Intellektuellenlebensstils von Max Horkheimer hat tatsächlich seine recht betuchte Familie bezahlt.



Wenn man Bourdieu glauben will, dann werden wir noch alle - nahezu zwangsläufig - an der Spitze der Gesellschaft ankommen.



Na dann: Viel Spaß auch und immer schön stylish bleiben und die kapitale Scheiße genießen! Klar: Mit den schönsten Theorien im Kopf und dem Geld Euerer Eltern!«















You know, that what you eat you are. But what is sweet now, turns so sour.







We all know Ob-la-di, ob-la-da. But can you show me, where you are?














Die Türen flogen auf und leicht abgehalfterte Sekretärinnen brachten einen schieren Zentner belegte Brote und Rotwein in rauhen Mengen herein. Es begann sofort ein Fressen und Giemen und Schmatzen, der Wein wurde entkorkt, und innerhalb von 30 Minuten war die eisige Runde verwandelt in eine entmenschte Menschenmenge, die rülpsend, weinsaufend und mit fettigen Salamifingern auf unsere Prospekte pieksend umherraufte. Es spielten sich Szenen ab, die einzig und allein von Eugen Egner hätten treffend bezeichnet werden können.













Well, it all is a game − yeah − you forgot to play. You did! It all is a game − yeah − you forgot to play. You did!














»With Schmalz and Um-ba-ba for Schunkeln in the Bierzelt!«














And you’re leading me down to the place by the sea. I hear your soft voice calling to me. Making a date for later by phone.







And if you’re alone, I will come home.














Die kurze Zeit, da die großen Erzählungen europäischer Schriftkultur durch Auslegung ihres Wortlautes erörtert wurden, nur wenige Jahrhunderte lang, kann damit als beendet angesehen werden.














Wien & Bad Tatzmannsdorf, 12. Februar − 6. März 2006





































zurück     weiter     archiv