1.5.6 - 31.5.6 : Die Herzensbildung














Sell in May and go away.














Der ruhige See.














Unabhängig denken.














Die äußeren Dinge existieren – in dem Maße, in dem sie meinen Geist hemmen – für mich nicht.














Sanft bin ich ohne Besorgnis und Furcht.














Die Harmonie und die Kohärenz des Vitalen ergänzen sich Tag für Tag.














Freude bis zur Sättigung.














Das Lange Leben.














Closer to the edit.














Es gelingt mir derzeit immer öfter, bei ganz alltäglichen Verrichtungen sowie bei wichtigen Gesprächen und Handlungen mit anderen, über lange Minuten hinweg schlichtweg nichts zu denken.

Sondern ganz und ausschließlich im Handeln meiner eigenen Person und dem der Umgebung anwesend zu sein - und darin zu denken.














Körperglück.














Muskuläres Bewusstsein.














Im Zuge der Konsequenzen.














In an utterly flirtatious mood.














Wie fängt man an?














Tiefliegend verfickte Augen.














Wenn nix mehr geht: Bläser!














Die Lust an unüberschaubar großen Mengen höchst eigener Individuen.

Lobt das große Gerede der Vielen!














»D’you know what? – I love you better now!«














Leben in unaufhörlicher Levitation.














Sudoku=Stumpfheit.














Flirtglück.














Gebührenkürzung wegen zuviel Fußballweltmeisterschaft in den Öffentlich-rechtlichen Anstalten.














Probieren, ob man die Produktabbildung einer Tiefkühlpizza Mozzarella als Masturbationsvorlage verwenden kann. Klappt sicher nicht sofort, aber man hat ja 90 Minuten Zeit sich sexuell umzustellen.














Heimglück.














Mittwoch, 31. Mai 2006




































Bundesverband der Hausnotrufsysteme.














Symbioflor.














Selbstbildnis als Klischeeschleuder.














»Überhaupt Eltern!«














Björk. U.N.K.L.E. The Strokes. Presence. Nirvana. Feist. Magnus. Nada Surf. Einstürzende Neubauten. Photek. Yeah Yeah Yeahs. Gnarls Barkley. Underworld. David Bowie. Kate Bush.














Nicht schrecklich erschien ihm das, sondern über die Maßen herrlich; denn im Rhythmus dieses Erzählens sprach die alleserwärmende Phantasie, der er, bei ihrem gar zu seltenen Eingreifen in sein innerstes Herz, noch immer geglaubt hatte, auch auf Grund der Stille mit ihr, selbst im schmetternden Lärm.














Girls: Trainier’ Deinen PC-Muskel!














Vorrundenaus 2006.














76,8.














Der bedrückende Anblick fetter Männer mit mickrigen, kaum sichtbaren Schwänzen.














Eine andere Durchatmungstiefe und -leichtigkeit.














Gehe so mit der Wirklichkeit Deiner Situation um, dass Du Dein eigenes Wesen dort heraushältst.














Die äußere Welt und ihre Vielfältigkit sich dienstbar zu machen – sie »besteigen« und auf ihr reiten.














Die zunehmende und sich stillschweigend vollziehende Entladung der Erregung, die soweit geht dass sie absorbiert wird.














Dieser Ausdruck entspezifiziert nicht nur, er entzieht auch die Bedeutung;

und indem er dieses Zurückweichen des Sinns benennt, befreit er den Geist von dem Druck, dem wir so früh durch unsere menschliche Zugehörigkeit ausgesetzt sind und der die ewigwährende Stressquelle ist, und der durch den Schlaf kaum abgedämmt werden kann:


Der Druck der Kodifizierungen und der Rektionen der Sprache.














Es genügt, dass Du Tag und Nacht, ohne die geringste Zäsur oder den geringsten Bruch frühlingshaft in Deinem Verhältnis zur Welt bist.














Dienstag, 30. Mai 2006




































Kein Loch gewinnt Goldene Palme.














Bruno.














Liza Minelli bei Privatkonzert bejubelt.














Eine konzertierte Entideologisierung.














Spatial Brainmark Techniques, object oriented.














Ausstreuung, Öffnung, Verbreitung, Verbreitung, Veröffentlichen, Verteilung.

Femininum, Femininum, Femininum, Femininum, Neutrum, Femininum.














»Morgens ohne Dich den Tag anfangen fühlt sich gar nicht gut an.«














Der Weltliterat.














Spears’ Wisdom.














I Piss On You.














Eines der beeindruckendsten, ernsthaftesten und großherzigsten Weblogs dieser Tage.














Karrierevorsprung in der Kommunikationsbranche sichern.














Hat ihn Kiffen so böse gemacht?














Damenaftershave.














Montag, 29. Mai 2006




































Das Denkgefühl.














Damenwurst – Ein vielfältiger Begriff.














»In dieser Aussage von Dir verschränken sich
Frauenverachtung und Selbstverachtung
auf eine höchst geschmackvolle Art und Weise.«














Es ist nicht so, dass Du irgendwas total durchdenkst, bevor Du es aufschreibst. Du schreibst es einfach und sagst Dir dann, »Oh, das klingt gut!«, also bleibt das. Keine bewusst durchdachte Position, zu der man dann stehen muss, sondern einfach das, was geschrieben wurde, als es geschrieben wurde.














Die klassische Fickübermüdung samt Schlaflosigkeitskopfschmerz.














Ratzinger in Auschwitz.














Der Grunzer und die Gluckserin.














Dissémination sensuelle.














Trittfest.














Und wieder:

Denke nicht, sondern schau.



Gebettet in hypnotische Immanenz.



Lange Einstellung


aller Handlung.














Karlena.














Lobt David Chapelle!














Initiative für das Verbot des Verbes »rocken«.














Sonntag, 28. Mai 2006




































Analsadistisch.














Ein Kind im Wachzustand.














Der Proband.














Mediale Räume / Zwischenräume














Phantasien eines alten, schmutzigen kanadischen Tischs.














Seed bed.














Janett Cardiff, Videowalk.














Zerbrechlichkeit, die in einem ein Gefühl der Zartheit auslöst.














Timo Stählig / Tino Sehgal.














DJ Shirkan.














Eine Konfiguration, die durch Tätigkeiten hervor gebracht wird.














Der Gesprächsraum.














Ein leidenschaftlicher Sammler von Missverständnissen.














Der alltagsweltliche, metasprachliche Diskurs.














Die Räumlichkeit des zwischenmenschlichen Austausches.














Deixis.














Sehr atomistisch gedacht.














Gibt es etwas, was stattfindet?














Das operative Element.














Ein kleiner Stolpertanz.














Leider finde ich Theater zunehmend nur noch langweilig.














»Spiel mit mir!«














Alle zitieren Roland Barthes.














Tanztheater mit Gluck.














Mediale Archaik.














Die hochelegante Koreanerin im Hahnentritt.














Eine interne Bartdiskussion.














Snemeis.














Affekträume.














Eintritt in die symbolische Ordnung.














Claus Peymann / Bazon Brock.














Das metonymische Begehren.














Die Verstattung. (Heidegger)














Riß des Gegenwendigen. (Heidegger)














Dazwischenkunft.














Die Party-Tour.














Po-Pe: Postmoderne Performanz.














Das Oszillieren zwischen Absenz und Präsenz.














Zitation und Rekursivität.














ARRANGE YOUR COMPOSITION INTUITIVELY MY FRIEND.














Franziska Baumann, Voice Sphere (2002)














~














»Toll the bell – Pay the private eye! All’s well: Twentieth century dies.«














Taggen auf beschlagene Scheiben.














Eine wütende Menge militanter Christen und Rechtsradikaler.














STAND ALONE COMPLEX.














Medienleute.














Samstag, 27. Mai 2006




































»Ich habe die Freude an sich!«














Contentlose junge Damen.














Korrelative statt konstitutive Logik.

Regulative statt synthetische Harmonie.














Der diskrete und kontinuierliche Lauf der Dinge − und nicht das große »Warum« der Welt.














»Zur Belohnung darfst Du mir jetzt auch einen blasen!«

(Belohnungs-Blowjob bei jedem Fleißsternchen)














Intensität und Dauer.














Die Weisheit des Weges des geringsten Widerstandes.














Gespür und Kraft.














Ruhe und Heiterkeit des Geistes.














Leichtfüßig und frohgemut.














Tage mit Björk. Alte Liebe.














Diätetik des Denkens.














Selbstbildnis als Sack.














Heute alle Bahnhof staunen!














Pharmakopöe.














Gedankenvolle, schöne Augen.














Thai China Wok & Food Shop.














Gefühlsräume














Transgression. Sugression.














Die Lauschmeditation.














»Er machte den (T.)Macho!«














Die akademische Stimme stilisierter Fühllosigkeit.














Wohltuende Fadheit.














Die Erotik adrett-virtuoser Eleganz.














Jacob Böhme, De Signatura Rerum (1622)














Seele – Corpus – Ruch.














Delphine als Engel.














Hören als Hinausspüren in den Raum. (G.Böhme)














Tiefe: Schwer und breitgelagert.

Höhe: Spitz und süß.














Schwadronier-schwadronier.














Wärmesinn. Herz.














Lesbisches Begehren.














Saftig / sapphisch.














Die Normkränkung der Polysexualität.














Die nicht mehr sehr junge, blonde Frau in dunklem, offenem Kostüm mit den tiefliegenden, schwarzen Augen und andeutungsweise mütterlichen – zumindest aber mütterlichkeitswilligen – Zügen.














Violently happy.














Wer singt?














Vor den Palast treten. Vor das Mikrophon treten.














Ich bin ein Monster.














Der Lesbenflüsterer.














Vergegnung. (Z.Baumann)














Rege Hubschraubertätigkeit in Nachfolge des Amoklaufes zur Neueröffnung des Hauptbahnhofes am Lehrter Bahnhof.














Freitag, 26. Mai 2006




































Die Weltharfe.














Optionalismus revisited.














The Art of Re-Study.














Mit Frau E.U. im Café Maurer,
mit Herrn J.R. im Alt Berlin.














Mägde am Morgen.














Der Haarschnitt eines Teufels.














Die impliziten Grundentscheidungen des Denkens.














Arbeitslosigkeit und zerbrechende soziale Bindungen.














»Dein Reich komme!

Dein Wille geschehe!

Wie im Himmel so auf Erden!

Amen!«














»Always Love! − Hate will get you everytime!«














Die herzenskluge Sinnlichkeit und durchaus handfest-deftige Erotik eines lärmumtosten Kindercafés, randvoll mit vielen größeren Familien, Paaren, Müttern, Vätern, (Nenn-)Onkeln und -Tanten.














»You’re beautiful!«














Selbstbildnis als James Blunt.

Selbstbildnis als Kurt Cobain.














»Den Dienern dienen? − Oh nein!«














Berlin vor der WM ist eine Stadt der Reichsparteitage:

Vorbereitung eines Angriffskrieges.

BOMBARDIER − VATTENFALL: Kriegsgerät und kriegswichtige Industrien.














Die deutschen WM-Städte:
Eine Topographie des Terrors.














G.G.Allin,Bite It You Scum!














Vatertag!!! Schwein am Spieß.














Moppelkotze und Räuberscheiße.














Die zwei Jochens.














Gnarls Barkley und Hot Chip mit ihrem liquiden, unironischen und höchst amalgamierten Driften auf Genres, Melodien und Klängen als Modell der künftigen Musik der 2010er Jahre.














Donnerstag, 25. Mai 2006




































Die Geduckten und die Anmaßenden.














Das Schimmern einer leichten Erregbarkeit.














Der dicke Japaner im TÜR KIYE Hoodie.














Eroscillation.














Das Handeln vergessen - im Wohlgefühl des Angenehmen.














Aufbau einer in sich gelösten Angriffsspannung.














Sensorama einer Welt.














Glückliche Kindheit macht schön.














»It can’t be done.« – »It probably can be done, but it’s not worth doing.« – »I knew it was a good idea all along!«














Bob Dylan The Fall Klimt.














Adaptionsphänomene. Fatigue.














Geschichten vom Zuhörzwang.














Das Parallelmedium.














Geschichtspornographie.














Medium 2036.














Die Zuhörsimulantin.














Mittwoch, 24. Mai 2006




































Dallas Mavericks.














Quellwolken.














The Soulhunter.














Gewohnheitsgedächtnis. Phantomspannung.














Hot Chip. David Bowie. Aphex Twin. Brian Eno. The Cardigans. Pet Shop Boys. Madonna. Joseph Haydn. Sonic Youth. Ikara Colt. Max Goldt. Gnarls Barkley. U.N.K.L.E. TV on the Radio. Mathias Schaffhäuser.














Entuppen.















– Nenn’ mich nicht Schlampe!
– Is’ ja nur metaphorisch gemeint…
– Schöner Dialog eigentlich.














– Das kann ja nur von den Amis kommen!
– Wieso?
– Die poppen doch nicht ohne Alkohol.
– Du meinst: Das sind also alles Alkipops?














Schweppes Duschgel Ginger Ale.














Zweieinhalb Tage. Zweieinhalb Wochen. Zweieinhalb Monate. Zweieinhalb Jahre. Ein Vierteljahrhundert.














Wireless Lahnstein.














Total mass retain.














Kicker im Arsch














Dienstag, 23. Mai 2006




































Das eigene Leben in historischer Aufführungspraxis.














Eine Logik der Verfeinerung-Transformation.














Der Anfang der Weisheit besteht darin, jeden Abstand zwischen beiden [einerseits das Glück und Unglück andererseits] zu resorbieren, indem man zum Zustand vor ihrer Trennung zurückkehrt, um sie zu einem Ganzen und zu einem einheitlichen Einflußbereich zu verschmelzen.

Das eine (das Glück) abzutrennen und zu privilegieren, bedeutet zugleich sein anderes, das Unglück, hervortreten zu lassen und es dadurch zu implizieren.

Ebenso bedeutet, sich dafür einzusetzen, dass Ordnung herrscht, bereits die Möglichkeit der Unordnung anzuerkennen und ihr ihren Platz zu geben.

In diesem Sinne ist die Ordnung durchaus der Förderer der Unordnung: nicht so sehr, weil sie sie als Folge mit sich brint, sondern viel ursprünglicher (begrifflicher), weil sie sie braucht, um Sinn zu machen, indem sie sich von ihr unterscheidet.














– Lass’ mich Dein Kaninchen sein!
– Blog’s doch einfach, Baby!














Die Gesellschaft ist die Summe ihrer Sprechgesänge.














Ziel und Glück.














Die europäische Ideologie.














Mistelzweige im Maulbeerbaum.














Bizarr: Tapferkeit – Sicheres Auftreten – Eleganz.














Nancy Jullien. Jullien Nancy.














Die Pluralität des Seienden steht am Grund des Seins.














Sponte sua.














Der utopische Puls. – Das Depressive der Eruption.














»Du tust gut.«












Der utopische Pilz. – Das Depperte der Erosion.














Astra Austria.














Sich vom Regen der Empfindungen in der Welt bewegen und auf diese Weise unaufhörlich sich selbst erneuern lassen.














Die Adäquation.

Die Entproblematisierung.














Wenn man sich daran macht, Entsprechung zu haben und es gibt keine Nicht-Entsprechung mehr, das ist dann die Entsprechung, die die Entsprechung vergessen lässt.














Weder das Rätsel des Anfangs noch das Drama des Endes.














Ein Durchgangsort sein.














Benjamin von Stuckradt-Barre / Ulf Poschardt.














Innigkeit. Vertrautheit.














Das Köhlerfest.














Aufstand im Schlaraffenland.














Highlights der Eventwoche.














Montag, 22. Mai 2006




































Die Staubfluse, die sich als Stecker des Föns entpuppte.














Eine angemessen menschliche Vielfältigkeit.














New Humanism.














Essen und Trinken als Sedativa/Tranquilizer. (Konsum)

Sprechen und Ficken als Therapie. (Austausch)

Denken und Workout als Selbstvervollkommnung. (Muße, nicht Arbeit)














Nervöse Mägen.














Ficken mit aboutness. (Danto)














– Du bist wunderbar!
– Wieso?
– Lass’ Dich einfach mal so wunderbar sein, ja?














»Wenn’s immer nur weich und flauschig ist, dann stimmt doch auch irgendwas nich’…«














FMZS-empfänglich / -unempfänglich.














»Ich fühl’ mich wie so ‘ne Wasserwaage!«














Neues Forum.














Oliver Pocher / Ulf Poschardt.














»Rockt. Erfrischt. Crashed.«














Creolenmädchen.














Die Verkreuzbergung von Friedrichshain.














Angela Makel.














Opel.

Schnopel.

Popel.














Lobt Finnland!














Rümpfe stapeln.














Freundlicher Sexismus.














Der Feminist Justin Timberlake.














»i feel
the night
explode

make
me feel
the need
in me

and cover me
with ecstasy

high energy
your love
is lifting me

higher
and higher
and higher
and higher«














Sonntag, 21. Mai 2006




































Die Konzentration, die die Fähigkeiten schärft, ermöglicht es der Wirksamkeit somit, sich ohne Verlust und ohne Herumtasten aus sich selbst zu entfalten.














Durch Handeln verstreicht Zeit.














Über die Seele.














Le corps a ses raisons.














Hypokeimenon.














Wir sind eine Aufgabe füreinander.














Ich empfinde, dass ich ewig bin.














»Um zu spüren, muss man sich als spürend empfinden.« (Nancy)














Der mimetische Impuls.














I am with name.














Berührung des Mit-ein-ander-seins (Nancy)














»They say: He has no brain! They say: He has no mood! They say: He was born again! They say: Look at him climb! They say: Jump!

They say: He has two gods! They say: He has no fear! They say: He has no eyes! They say: He has no mouth!

They say: Hey that’s really something! They feel: He should get some time! I say: He should watch his ass! My friend: Don’t listen to the crowd! They say: Jump!

Got to believe somebody. Got to believe.«














Die einwärts nach oben gedrehten Augen der Verblendung.














Die Lektüremeditation.














Eine Erinnerung an Praktiken des Alleinseins der frühen 1990er Jahre.














Das Königs(mörder)drama auswegsloser Selbstbegegnung.














Rote SPD-Ballons.














Ruhe gewinnen. Der Hauptpreis.














Die Zirkulation. Oder die Ewigkeit.














Sich verwesentlichen.














Die Auflösung: Sanftheit.

Der Rückhalt: Zeichen von Stärke und Vorbereitung eines jeden Umschwungs.














Übermäßige Sonderschwerkraft.














Die Syn-Kope.














Die Schwingungen des Begehrens.














Asteriskus und Tilde.














»Ich mag Dich – – – «














Wüstheit und mit Hoden.














Abwehr auf eigenes Handeln und Sein in Kauf nehmen, damit die sich am Ende unweigerlich einstellende Zuneigung nur noch maßloser, da konvertitisch enthemmt übertragen werden kann.

(Madonnas Erotikrhetorik, oberster Lehrsatz)














Die Discomeditation.














Pueblo Interventions.














Samstag, 20. Mai 2006




































Das Existenz=Kompliment.














Der Bannfluch.














Alexandria bei Washington.














Die Annäherung in Auseinandersetzung.














Brainmail.

Brainmark.














Der realistische Blick des Regens.














Als der Junge in der S-Bahn in einer TV-Programmzeitschrift blätterte, fragte ich mich unwillkürlich - irritiert und leicht empört: Ja hat der denn kein Internet?














Lobt Stockhausen!














Das Gefühl des Kontinguösen.














Sonic Meditations.














Modulationen.














Singe das Lob der Redundanz!














Die Fernberührung.














Monographie. Duographie. Polygraphie. Multigraphie.














Das Exoterieren esoterischen Wissens.














Selbstbildnis als Loge.














Nun ist Nationalismus eine der verabscheungswürdigsten Eigenschaften überhaupt, es handelt sich dabei im Prinzip um Kinderfickerei auf Staatsebene, nämlich eigene Interessen ohne Rücksicht auf Schwächere durchzusetzen.














Adam’s Atoms.















Ich bin die Resultante all der Menschen, die mir jemals begegnet sind.















Meine Liebe ist ein weiter, fruchtbarer Garten.















Aura-Wash.















Der Genuss langsamen Gehens.














»More love! More love! More happy! Happy love!!!«














Freitag, 19. Mai 2006




































Sich wortlos verstehen.














»Ich will Superlative am Morgen!«














Das Betriebssystem als Zeitreise.














Boys from school.















Die Bankmäuschen.















Der Tod ist ein Weltmeister aus Deutschland!














Streikpause.














»There’s nothing to fear but fear itself!«














Ein vorbildliches Leben.














»Sorrow, sex, sin, death and destruction!«














Selbstbildnis als cooler Rentner.














Hässliche Männer, die mit schönen Frauen reden wie Rüden, die Männchen machen.














Donnerstag, 18. Mai 2006




































Die große Aluminium=Blende.














Gatekeeper.














Konsensuelle Halluzinationen.














Schmiege=Ekstase.














Bombardementsfähig.














Frolkenwont Ringelschwänzchen.














Sich aus Prinzip keine grauen Haare wachsen lassen.














Team buying.














Ethnischer Humor.














»Heute ist ein großer Tag für die Deutsche Bahn, für Bayern, Deutschland und Europa!«














Die Definition. Formale Dialektik. Weder - Noch.














»Falls jemanden etwas hier stören sollte:

Ich war es nicht.
Und ich leugne alles.
Sie Arschloch!

(Das eben habe ich nicht geschrieben.)

Bitte gehen Sie jetzt duschen.

Danke.«














Mindestens genau so viele Erdenbürgerinnen möchten gerne Model werden. Dagegen spricht ganz klar: Die Deutschen werden immer dicker und leiden unter Übergewicht. Das nennt man dann natürliche Selektion.














Basel Sinfonietta.














Daniel Ott, Hafenbecken I & II.
Musik für 68 Instrumente im Hafen Basel

(UA: 27. August sowie 2. und 3. September 2006)














Die Brücke der einzelnen Bratsche.














Naturkunst.














Ländler-Kapelle.














Empowering people.














Ich, der Koch und der Schriftsteller.














»Giant steps are what you take: Walking on the moon… I hope my legs don’t break: Walking on the moon. We could walk for ever - Walking on the moon. We could live together - Walking on, walking on the moon!

Some - may say: I’m wishing my days away - no way! And if it’s the price I pay… Some say: Tomorrow’s another day, you’ll stay. I may as well play!«














»ich bin beglückt
über dich

ganz bald
noch viel viel
mehr

bis gleich
am
Telephon

rundspruch«














Wie die Welt in all ihren Mannigfaltigkeiten plötzlich wieder stark aus sich selbst heraustritt, sich zeigt und noch viel deutlicher zu erkennen sich gibt -

wenn Liebe allmählich – nicht zu schnell! – zwischen Dir und mir zu wachsen beginnt.














Mittwoch, 17. Mai 2006




































Organisationsverschulden und Mitwisserschaft.














Invaginationen.














Pumuckl und J.K.Rowling.














»Ich habe mit ›Bloggen‹ gedroht???«















Ihr Ringelschwänzchen.














Red Hot Chili Peppers. Feist. Pet Shop Boys. Phoenix. Hot Chip. Gnarls Barkley. Jasmin Wagner. Sonic Youth. Neil Young. Whale. Blumfeld. Metric. TV on the Radio. Mediengruppe Telekommander. Jürgen Paape.














»’Cause you are my love!«














Der Feind.














Dienstag, 16. Mai 2006




































Unter dem gemeinsamen Baldachin der Lust.














Dystoposthesia.














Sensory sequencing.














Arne Lutz Per Jens Philipp Bastian Lukas Mike.














Acoustemology.














Monism of the Manifold.














Bewußtsein als Selbstberührung. (Serres)














»die kühle früh
nachmittagssonne

du fern
ganz nah bei mir

hier«














Einander versprochen sein.

Einander erwarten.














Die Süßigkeit.














Beknallt.














Montag, 15. Mai 2006




































»Nur Testosteronmäuse haben Haare.«














Venus durchquert das erste Haus.














Quintuple Play.














Wie Thomas Knüwer allein durch sein Blog und seinen Schreibstil darin das Image des Handelsblattes - zumindest für mich - verändert (verbessert) hat.














Die Kraft der Erneuerung.














Wenn der Austausch mit dem geliebten und begehrten Menschen an jedem einzelnen Moment eines Tages anregender, interessanter und ersehnter scheint, als jede andere denkbare Tätigkeit.














Das kleine Zwirbeltier.














Verschwör’ Dich gegen Dich.














Neuer, persönlicher Rekord − Jahresbestwert:
Vier mal Spargel in einer Woche.














Bezaubernd!














Schwarmintelligenz.
Arm(leuchter)intelligenz.
Arschintelligenz.














Wiglaf Droste for Büchnerpreis!














Sonntag, 14. Mai 2006




































Die singende Klobürste.














»Lust und multiple Orgasmen auf Knopfdruck?« − »Ich hörte, dass Tom hier einkauft…«














Bambihafte Verniedlichung und übertriebene Waldmoral.














Die Laufmädchen.














Lobt Gülcan!














Die Sportmeditation.














»Zonenbarbie.«














Der Genuss, Menschen zu erkennen − im Gegenzug aber nicht erkannt zu werden.














Manuela Stacke, Mondscheinkinder (2006)














»Und hätt’ ich einen Wunsch frei,
Hätt’ ich einen Wunsch frei:

Einen Wunsch frei,
Einen Wunsch frei,
Einen Wunsch frei:

Dann wär’ ich jetzt bei Dir.«














Samstag, 13. Mai 2006




































Cut the midrange - Drop the bass!














»Drivin’ in my Porsche, hey-ey, hey, hey!
Twenty inch rims and a chrome lip, hey-ey, hey, hey!
Blazin’ out Yo La Tengo, hey-ey, hey, hey!
Drivin’ round up with my car, hey-ey, hey, hey!«














Das Balkonbüro.














Hed Kandi. Pearl Jam. Hot Chip. Neil Young.














Dass er einen anderen Weg gewählt hat und in mühevoller und schmerzhafter Karrierezerstörungsarbeit immer alle Positionen umgeworfen hat, die ihn in die Gefahr brachten, für irgendjemand anders zu sprechen als für sich selbst (und dabei sind viele Furcht erregend schlechte Platten herausgekommen), gibt ihm heute die Autorität und die Glaubwürdigkeit, genau dies wieder zu tun: eine Haltung zu finden, die nur seine ist, genau deshalb aber universell für alle funktioniert.














Die Große Erleichterung.
(Komik auch)














Der Rentner im Playstation-Gear.














»The light:

Begin to bleed.
Begin to breathe.
Begin to speak.


D’you know what?
I love you better now.



I am falling:

Like a stone.
Like a storm.
Being born again.
Into the sweet morning fog.


I’m falling:
And I’d love to hold you know.


I’ll kiss the ground.
I’ll tell my mother.
I’ll tell my father.
I’ll tell my loved one.
I’ll tell my brothers.


How much I love them.«














Ipsativ.














Malo & Caro: Das Weblog-Traumpaar-Supergroupduo des Sommers 2006 von dem man sich sofort ein radikal begeisterndes deutsches Superstarduoblog wünscht! (File under: Unverlangte Briefings)














Idolatrie als Mord.














Freitag, 12. Mai 2006




































»Giant steps are what you take: Walking on the moon… I hope my legs don’t break: Walking on the moon. We could walk for ever - Walking on the moon. We could live together - Walking on, walking on the moon!

Some - may say: I’m wishing my days away - no way! And if it’s the price I pay… Some say: Tomorrow’s another day, you’ll stay. I may as well play!«














Scent Branding.














Kamelmilchschokolade.














Ségolène Royale als Angela Merkel Frankreichs.
(keine Ironie - doch eine Parallele, mutatis mutandis)














Wie ein Surfer, der das Unberechenbare sucht, dort rasch Überblick gewinnt - und mit feinsten Handbewegungen vermitteln kann.














»Light. And Shade

Time. And Space.«














Turbo | Torbogen.














Hot Chip - zumindest nach 1-2 Jahren nun endlich auf dem Cover der Groove.














Vielleicht doch die Fingernägel wachsen und alle in matt-metallischem Smaragdgrün lackieren lassen?

Eine ernsthafte Stilentscheidung.














»Bathos.«














Deutliche Zeichen wohltuend souveräner Perversion.














Joy in repetition.














Soundentwürfe und die Körperlichkeit ihrer Macher.














Tage der Schrift.

Tage des Sprechens.

Tage der Körper.














Die geistige Freiheit.














Giraffentrost.














Schlimm: Ich ertrage unkoordiniertes, von sich selbst ostentiv gelangweiltes (will sagen: angestrengt lässiges) Gelaber immer weniger.

Oder doch eine Quelle von Konzentration, Effizienz und Reduktion?














Der Begehrlichkeit überprüfende Blick aus den Augenwinkeln.

Wiederholt. Geilheit.














Intelligente Intensität














Donnerstag, 11. Mai 2006




































Nude Look 2006.














Theorie und Praxis.














Popmusik, die wohl doch erst frühestens ab einem gefühlten Alter von mitte dreißig verständlich werden kann.














Das Videoblog mit Skurrilem aus dem Internet.














Neue Tätigkeiten und überraschende Begegnungen.

Anregung und persönliches Wachstum.














Die monokausale Verknüpfung von Leben und Werk verkommt zwangsläufig zur Promo-Homestory mit Babyfotos. Auch wenn es keine Fotos gibt.














Wenn man beweisen will, dass man nicht in seine Gitarre verliebt ist, dann muss man auf so eine asymmetrische Art draufhauen.














»Ridin’ in a trench coat. I’m ridin’ in a tench coat!«














Variatio delectat.














»Just try
to stay
predictible.«














Springgirls=TV.














Das Smashing Pumpkins-hafte in der neuen Phoenix.














Mädchenlook.













»So ein Lautsprecher ist ja auch jemand, der…«














Ladies with an attitude.
(need to love them)














Lachs.














Die weißen Hosen des Sommers.














»Wir sind so leicht, dass wir fliegen!
Wir sind so leicht, dass wir fliegen!
Wir sind so leicht, dass wir fliegen!
Wir sind so leicht, dass wir fliegen!«














Sich erklären.














Sich zeigen.














Mango Lassi und Tom Ka Gai.














Der ängstlich-zerfurchte Blick der Bedienung.














Geomantik als Wissensform.














Doppelter Espresso.














Unser Austausch im Handeln entlang der Kräfte des Begehrens.














Im Puls der Erneuerung.














Menschen, die apathische Tranigkeit für Gelassenheit (oder gar Meditation) halten.


Menschen, die glotzäugiges Ahnungslosigkeits-Posing für interessierte Neugier (oder gar Offenheit) halten.


Menschen, die vereinnahmendes Unterbuttern für gemeinschaftliche Zusammenarbeit (oder gar offen-transparente Strukturen mit Feedback-Kultur) halten.


Prolegomena zu einer umfassend erneuerten, fundamental kritischen Theorie gegenwärtig repressiver Toleranz.














S e e l e n g e b u r t s t a g .














Selbstbildnis als Sven Väth.














Mein inneres Kalifornien.














Der Beruf als endloses Sommerferienprogramm:

Für die Hervorbringungen strikt diszipliniertester Arbeitskraft-Erschöpfung und nanotechnologisch punktgenau konzentrierter Präzision einen Showroom nach Art eines Ferienlagers, einer tropischen Chill Out-Zone zu bereiten.














RPT.














Die Umgebung schöpferisch verwandeln.














I m   J e t l a g   d e r   L i e b e .














Große Gefühlsstärke? Keinesfalls zufällig. Mag sein, auch ein Zwangscharakter der uns zusammenführenden Kräfte. Nicht unbedingt negativ. Eine unvermeidliche Verbindung. Eine Lernerfahrung. Die Kräfte, die zwischen Menschen Bezüge und Bindungen schaffen. Die starken Zwänge im eigenen Handeln. Empfindungsschule, Herzensbildung














Ich grenze mich nicht ab in einzelnen Handlungen.
Ich handle in mir selbst abgegrenzt.














Es ist ein Abenteuer.

Und zugleich eine höchst vertraute Überfahrt.














»rnrh?«














Das Differential.














Die Verkaufslegende.














Die Authentizitätskeule.














Re.














Pop & Pille.














Selbstbildnis als Jack Johnson.














Mittwoch, 10. Mai 2006




































Die Subjektposition.














Blumfeld. Red Hot Chili Peppers. Gnarls Barkley. Sonic Youth. Pet Shop Boys. Jasmin Wagner. Kate Bush. Broken Social Scene. Tocotronic. Mediengruppe Telekommander. British Sea Power. Franz Ferdinand & Jane Birkin.














Aufschub der Begegnung aus Ängstlichkeit oder aus Vorfreude.














Hase und Bär haben sich lieb.














Helmholtz beim Rave.














Die Verdichtung des Begehrens.














Berliner Bier=Akademie.














Brutus Springstein.














Zutrauen. Keine Eifersucht.














Der Kehlkopf von Patrick Stewart.














Arschkrampology.














»Nimm’ Dir alle Zeit der Welt!«

(vorgetragen in einem berückend-hingebungsvollen, überaus erektionswürdigen Tonfall)














Der besoffene Frührentnerausflug samt Provinzlerinnen in Camouflage-Faltenrock.














Nostalgische Euphorie beim Underworld-Hören.














Dienstag, 9. Mai 2006




































Leider finde ich eine bestimmte Fügung aus sägend-repetierenden Gitarrenriffs und wimmernd-sehnsüchtigen Jungs-Singstimmen (alternativ: gelähmte Melodiefolgen samt belegt deklamierenden Mädchen hinter Klangschleier) ja nich’ ganz so dolle.

Da fällt dann schonmal vieles raus, gegenwärtig.

Vermutlich ist es die lineare (manchmal nur ungenügend verhehlte) Erlösungs- und Euphoriesucht mit wenig Gespür für weiter ausschwingende Bögen in Dramaturgie und Stimmungswechsel, die mich darin als so fruchtlos tragisch abstößt.

Schade.














Die Liebe zur Liebe.














»Erkennungszeichen: Frühsommerfreude.«














Lovertits von Feist & Gonzales,
Mushaboom im Remix von Postal Service.














Laufen und Rasten. Gemeinsam. Wieder gelöster laufen.














Mir ist nach Grillen zumute.














Ich glaube, ausreichend gezeigt zu haben, dass die Seele und der Körper typischerweise und sogar archetypischerweise zu dieser Ordnung [des europäischen Denkens der Philosophie] gehören:

sie sind die Frucht von − matriziellen − kulturellen Entscheidungen, die so tief verankert sind, dass nur die Betrachtung von anderen Entscheidungen [z.B. in außereuropäischen Traditionen des Denkens] sie in ihrer Fremdheit wiederaufscheinen lassen kann.














Eine Denkmuße wie anno 1999.














Tag der Befreiung.














Spiegelsenf.














Kalifornisch.














Life’s rich and multifarious.














Mitnahmementalität.














Junge Damen, die beim Skinbasteln sanft aufstöhnen, sich hörbar räuspern und stark prustend ausatmen durch ihre Nasenlöcher. »Warum ist die Kacke hier jetzt grün? Der Navigationscontainer…« Arbeitsames Pfeifen.














Montag, 8. Mai 2006




































»Sorrow, sex, sin, death and destruction!«














»Ich mag ja so kleine, billige Möchtegern-Nachwuchsnutten…«














Make Doherty History.














»If you’ve done nothing wrong, you’ve got nothing to fear!
If you’ve something to hide, you shouldn’t even be here.

You’ve had your chance now without demanding:
If you’ve changed your mind, I’m afraid it’s to late…«














Absolutionswissenschaft.














Networked digital information humachines.














Lesen. Essen. Schlafen.














In diesem Sinne ist seit diesen ersten Worten des Phaidon bereits alles gelaufen.














Die von Poschardt porträtierten Singles stilisieren sich selbstgefällig zu ihrem eigenen Traumpartner und wundern sich allenfalls, dass die anderen ihre Einzigartigkeit nicht ebenso zu schätzen wissen wie sie selbst.

Umso wichtiger, dass der Inhalt des Kühlschranks stimmt, das Auto und die Designerklamotte: Solche zwar teuren, dennoch einfachen Genüsse sind die letzte Zuflucht komplizierter Menschen.














Reevaluation. (a warm feeling) (OS63)














Ferien, Kunst und Liebe.














»Loveparade 2006« klingt schon verdächtig nach »Rolling Stones World Tour 2006«














Into the multiplicity.














Sonntag, 7. Mai 2006




































Die langen Tage des Sommers.














Kräfte sammeln.














Verlobter des continuity girls. Bester Freund des Verlobten des continuity girls. Fahrlehrer des besten Freundes des Verlobten des continuity girls. Exfrau des Fahrlehrers des besten Freundes des Verlobten des continuity girls. Sonderwirtschaftszonenarbeiterin, die das Etikett in das T-Shirt der Exfrau des Fahrlehrers des besten Freundes des Verlobten des continuity girls genäht hat.

Namentliche Inventarisierung der kompletten Weltbevölkerung.














Wunderkerzen und Schaukeln:
Alltagsmagie.














Vorhitzekühlnis.














Sopha, Diwan, Couch.














Loslösung − Verfeinerung − Läuterung.














S i c h   w a n d l u n g s f ä h i g   e r h a l t e n .














Klärung − Subtilität − Gelöstheit.














In der Sonne leben, tagelang.














Der 12. Frühling.














Meine Ferienwohnung, seit bald acht Jahren.














Jasmin Wagner. Blumfeld. Sonic Youth. Gnarls Barkley. Red Hot Chilli Peppers. Pet Shop Boys.














David Howes. Manuel De Landa. Jean-Luc Nancy. Régis Debray. Eugene T. Gendlin. Judith Butler. Walter Seitter. Gilles Deleuze. Fritz Heider.














Erdbeeren in Ayran.














Everything counts in large amounts.














»Hast Du das Video gesehen, wo sich der eine anpisst? Ich hab’ gehört, danach gab es von seiner Mutter Anschiß!? Ein Kollege von mir ist mal mit den beiden rumgehangen, doch seine Freundin ist mit einem von den beiden fremdgegangen. Früher waren die beiden noch die Underground-Killer, heute hört sich das schon so an wie Sportfreunde Stiller! Man sagt, die haben ihr Indie-Label abgezockt? Sicherlich hat die der Major mit viel Geld gelockt! Ich kenn’ die noch von damals, als noch keiner die kannte - Doch seitdem das jeder hört, sag’ ich: Nein danke!«














Where you come from, I’ve been coming from for ages.














Psychological, the Sodom and Gomorrah show: I made my excuses and left. Minimal Numb, God willing in Luna Park, I’m with Stupid - Casanova in hell. Twentieth century, indefinite leave to remain integral and Fundamental.














Grand.














Elegisch.














Sexy Lady sucht was Interessantes in Deutschland.














Der immanente Quellgrund der Prozesshaftigkeit.














Stabilitas loci.














Man sollte ein Gesetz beschließen, dass Kraftwerk in Deutschland im Radio laufen muss.














Wie wohl in 630 Jahren von Halberstadt gesprochen werden wird? 2636? Perry Rhodan-Zeitdimensionen…














Samstag, 6. Mai 2006




































Sei ruhig mein angstvoll Herz’.














Das selbstbesänftigende Gleichgültigkeits-Posing.

Die verkrampfte Überspanntheit der Sehnsucht.














Die mittlere Wechselbewegung
wieder gewinnen.














D a s   U r = L a u b .














Raum und Zeit sich wieder anders öffnen lassen.














Das Blumfeld-Glück.














»Der Tod ist ein Trick! Ich bin was ich bin.

Und spuck’ dem Tod in’s Gesicht.«














»Komm’ raus zum Rhododendron und zu den Orchideen!

Du bist doch sonst kein Fan von - solchen Schnapsideen.



Los komm’ wir fahr’n nach London, Stockholm und Tokio!

Rio, Toronto, Hongkong: Einsam bist Du sowieso!«














Es ist sonderbar: Wir sind einfach da!
Was wir tun und lassen, liegt in unserer Hand.

Ich bin so froh, dass es Dich gibt:
Du mich trotz allem liebst.














Wie ein junges Mädchen.














Aus Fehlern wird durch mehrheitlichen Gebrauch eine Regel:

Falsch wird so das neue Richtig.














Hugo Bütler.














Gespräche über Seele und Algorithmen.














Kinder von Fröhlichkeit.














Dies ist ein zerbrechlicher Moment.














Sich durch Text und Musik anders neu zusammensetzen lassen.














I can’t wait - to taste your face!














Der Wust.














Sommerliche Mildnis.














Bleichdürre Berlinerinnen In Da House!














»Ich hatte meine Seele und meinen Körper schon gepackt für die Reise zu Dir…«














Draußen leben.














Wenn das Fremdbild das Selbstbild frisst:
Grausamste Existenzvernichtung.














Wenn ich es verstehe, wachsam zu bleiben, werde ich für den Gegner ungreifbar, während gleichzeitig aufgrund der mir eigenen Reaktivität beständig mein Potenzial erneuert wird.

Umgekehrt verstrickt sich der andere durch die Rigidität seiner Pläne und seiner Befehle, so dass er erstarrt.

Ich erhalte mich im agilen Stadium des Virtuellen, während der andere bei der Aktualisierung auf Stillstand und Plumpheit reduziert wird und somit unterliegt.














Queer phenomenology, Transmission of Affect, Neuropolitics, Embodiment and Agentic Capacities.














François Jullien und Jochen Distelmeyer.














Leg Curl. Pectoral. Shoulder Press.














Welthaltigkeit:



D i e   K i r s c h b l ü t e .














Verbotene Früchte. Pure Vernunft darf niemals siegen. We love life. Spirit of Eden.














»Doch so wie ich es seh’:

Es is’ nich’ egal!!!«














Freitag, 5. Mai 2006




































Tod eines Marsianers.














»Du darfst sehr viel!«














Korrkeutr.














Die Strategie des wuchtigen Durchwurschtelns.














The Pope Vs. The People’s Republic of China.














Lichtverschmutzung.

Next: Das Visuelle durch das Akustische neu & anders denken!














Die Freiheit der Freiheit.














R e f u g i u m   I c h .



A m b u l a t o r i u m   D u .














Neues ausprobieren, allgemein günstig: Forsche Fragen.














Der Storch, die Schnecke und die Fledermaus.














Die neue Blumfeld und die späten Talk Talk.














»Kommst du mit in den Alltag? Ja, gerne. Immer wieder Liebeslieder. Danke!«














»Ich will Dich befriedigen!«














Das Wissen darum, dass jetzt auf 20 Jahre kein Buch mehr kommen wird und keine Ausstellung, kein Film, kein Ausdruckstanz und keine Fußballoper, hat etwas ungemein Erhebendes.














Mein Licht: schillert gleißend und hell!



Für alle und keinen…

Und manchen zu grell - zu virtuell und zu schnell.



Die Leute leben wie Schatten!

In ihrer Sehnsucht nach Sinn…



Der Tod ist ein Trick!

Ich bin was ich bin.



Und spuck’ dem Tod in’s Gesicht…














Château Du Son.














Am Vorabend eines großen Feiertages.

Bescherung.














Donnerstag, 4. Mai 2006




































Die Sonne an der Luft trocknen. Die Wäsche an der Sonne trocknen.














Weltfriede und Seelenruhe gingen in die Stadt. Sie trafen dort die Herzensbildung. Ein wohlanständig begehrlicher, überraschend flotter Dreier folgte sogleich auf dem Fuße.














Sonic Youth. Jasmin Wagner. Gnarls Barkley. Talking Heads. Metric. Massive Attack. Feist. Supergrass. Brian Eno. Snow Patrol. Björk. Red Hot Chili Peppers. Lassigue Bendthaus.














Girls Berkeley.














Sie sind jetzt gern mit anderen zusammen und zeigen ihnen Ihre Zuneigung. Für Liebende kann dies auch eine besonders verliebte Zeit anzeigen. Sie fühlen intensiv, daß Sie allein unvollkommen sind und einen anderen Menschen brauchen. Dieses Gefühl entspringt nicht persönlicher Unsicherheit, es ist das echte Bedürfnis, Liebe zu geben und zu empfangen.














Ein kalifornisches Gefühl.














45 x 9.














77,8.














Zu spüren wie das Leben sich wohltuend klärt.














Die Fickmeditation.














Megalopsychía














Das Ausgedehntsein am eigenen Ort ist die gute Gewohnheit zu sein.














Nourrir son style.














Nach der großen Kodifizierung.

Nach der großen Faltung.














Das Denken laizisieren.














Narbentee.














Q2.06 - Q4.07.














Henry Gray, Anatomy of the Human Body (1918)














Lächelnd geschändet.














Strawberry Cream & Mango Sorbet.














Das affektlose Auge.














Preiswerte Pigmente in weichen Metalltuben.














Sound als kausaler Schatten.














Ich bin ein menschenverachtender Schleifer und Sadist.














Mittwoch, 3. Mai 2006




































Der Hochsommer beginnt.














Die berühmten Nadelstiche in den Pankreas, die manche Begehren, Lust, Hingabewunsch oder schlicht Liebe nennen.














How long’s the tour? What have you guys planned? Whe’re you goin’ next? What comes first? The music? Or: The words?














Die Vögel. Das Morgenlicht. Das Büro.














Ich liebe.














»Auf alle Staubsauger!«














Die Botin.














»Wir verstehen uns, nicht?«














Ostkreuz. Prager Platz. Mitte. Hütteldorf.














Vom Logos zum Eros.














Bewertung: Von »0« (absolutes Desaster bis »10« (absoluter Klassiker).

Bewertung: Von »0« (absolutes Desaster bis »10« (absoluter Klassiker).














Dienstag, 2. Mai 2006




































Näher am Menschen.














Prora-Frisierung.














Hoch die Deutsche Austro-Marxistische Partei!














Palmenhauskaffee und Palmenhaustorte.














Mir ist schlecht. Der notwendige Schnitt tut (natürlich) weh.














Vienna.















Das Gehen altbekannter Wege, zum allerletzten Mal.














Meditieren im Flugzeug.















Ein immer grundlegenderer Ekel vor Monitoren, Lautsprechern, Kopfhörern, Flüssigkristallanzeigen.

Immer stärker wiederkehrend, immer tiefsitzender.














Montag, 1. Mai 2006





































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