1.6.6 - 30.6.6 : disséminations sensuelles
Selbstbildnis als Kindergärtner.
Robert Gernhardt ist tot.
Wer seine Paradigmen kennt wie die eigene Hosentasche.
Tzatzikistisch / Zizekistisch.
Ironie ist kein Mittel der direkten Emotion, vielmehr eines zum Schutz von oder vor Emotionen.
In der Mitte sitzt eine junge, hellhäutige, blonde Frau. Rechts von ihr klettert ein kleines, braunes Kind. Links und rechts von beiden sitzen zwei schwarze Soldaten in Uniform.
Vorpubertäre Abgrenzungsfanatiker. Widerwärtige, ergraute Oberlehrer.
Der sächsische Minimalist.
Der Sommer geht in’s Blut.
Die zeitgleich eintreffenden Mails der beiden Wienerinnen.
Menschen in Leid.
Der humpelnde Argentinier.
K., M., A., C.
Ekstasen der Vielfalt.
Konsumklimaindex.
Sie und ihre Freundin hatten das unbedingte Bedürfnis, einander tief und bleibend zu verletzen.
Dritte Passion Plural.
Die Madelaine.
Der Körper=Kuchen.
Black Beauty.
The Ecstasy of Multitude.
Prokrastination und Schweigen.
Nicht.
Handeln.
Not Suitable For Work.
Die große Kunst, vollkommen bewußtlos zu leben.
Das neue Berlin ist eine raffiniert häßliche Stadt.
Tailgating.
Ein kurzer Satz im Halbschlaf.
Ruhig, sanft, mild.
Der Vorschlag liegt auf dem Tisch. Entschieden ist noch nichts.
Die teuren Doppelstrukturen.
Ungewöhnliche Impulse.
Alles unter 14 Hertz!
Einer von acht.
Das Marusha-hafte an ihr.
Datt is’ dieses weiße Zeuch, weeßte?
Soziation.
Die in sauberen Abständen eingesetzte »Anne«, die sozusagen für die eigentliche Story zuständig ist.
Hier wollte der Bär sein.
Fußballbearenfitnesslektorat.
Bring ‘nen Buch mit – Ihr könnt pünktlicher kommen!!
Die Hauptmatadoren.
Structure – Control – Authenticity.
Schon merkwürdig, irritierend, so ein Tag ohne Fußballspiel.
Ohren, Kehlkopf, Füße – müde!
Venus Trigon Uranus.
Der Herausforderer des Sherriffs will nur selber Sherriff werden.
Wie das Leben auf einen zukommt.
Hard to know everything’s going to be alright. Everyone thinks you got everything you want. Hard to have and then have not. Hard to have and then have not.
Narkoleptische Notate #2
einladen!
…
…
Gäste von außerhalb:
Meinhardt
Susanne
Sascha
Einiges mit Schleife
Rupp
Daum
…
Ihr Wetter wird geladen.
WARTEN AUF GOTO.
Theaterstück unter Creative Commons Lizenz
Something like a phenomena! Baby, you’re something like a phenomena!
Something like a phenomena! Baby, you’re gonna get your body off!
Mail abschicken – und sehen, wer dann wieder brüllt, schreit und zetert.
Die Oberlichter sind immer noch offen.
(seit gut zwei Monaten)
Prozilla.
Äußerlich reich – Innerlich leer.
Innerlich reich – Äußerlich leer.
Fueled by passion & obsession.
Kulturwissenschaftler und Gastronomen im gleichen Gym.
75,7.
Die Aggression der Aggression.
Rentner vor – noch ein Tor!
Rock the multitude!
Wait! They don’t love you like I love you.
Wait! They don’t love you like I love you.
Ma-a-a-a-a-a-a-a-a-a-a-aps!
Wait! They don’t love you like I love you.
Wait! They don’t love you like I love you.
Weißer Raucher im Abendfenster.
Die gesamte Welt muss tiefgreifend und umfassend zerstört werden.
Nachtblitze.
Bruno ist tot.
Die 36-jährige Wahl-Berlinerin.
Reife Frauen machen Kunst-Texte.
Männer wollen das pralle Leben-Texte.
Le Privatier.
Zur Ruhe kommen in der Sonne.
Der weite Blick.
China Christina.
Innenhalt.
Freie Impulse.
Die Wärme am Rücken.
Selbstthematisierung.
Der gemeinsame Erfahrungsgrund der deutsprachigen Literatur einer Neuen Subjektivität in den 1970ern – und Michel Foucaults turn toward subjectivity in den 1980er Jahren.
Der Schokoladen-Kastenkuchen, den es damals, in Baden-Baden, immer zu Krankenzeiten gab – und der ein Brownie avant la lettre war.
Hips don’t lie!
Frauen im Fußballfieber.
Ich muss vor acht in der Kaufhalle sein, Schildkrötenfutter kaufen!
Die Fußballmeditation.
In der Ruhe die Ruhe finden.
Epiphanien ekstatischer Subjektivität.
Prière à toi.
Der Körper I S T die Seele.
1974 war ich Gerd Müller.
Verkehrte Welt:
Alle spielen deutsch – nur die Deutschen nicht!
Nachtschwimmen.
Only the perverse fantasy can still save us.
All fall down:
All the information.
All fall down:
All the big ideas.
All fall down:
All the radio waves.
All fall down:
Electronic seas.
All fall down:
How to navigate.
All fall down:
How to simply be.
All fall down:
To know when to wait.
All fall down:
Explain simplicity.
All fall down:
In whom shall I trust.
All fall down:
And how might I be still.
All fall down:
Teach me to surrender.
All fall down:
Not my will – Thy will!
Spaß aneinander dürftet Ihr haben.
How can you live in the Northeast? How can you live in the South? How can you live on the banks of a river, when the floodwater pours from the mouth?
C., T., S., E., B., L., K.
Die Maultrommel gewinnt den Telekompreis.
Slow giving, slow coming. Slow giving, slow coming. Joy giving, joy coming. Love giving, love coming.
Ingeborg Bachmann-Preis 2006 an Kathrin Passig.
Tag am Meer.
Zum internationalen Frühpoppen.
Zwei einäugige Sexmonster.
Objekt Leiter. Depeschen schreiben.
James Brown am Müggelsee.
B A C H M A N N P A S S I G O V E R D R I V E .
Voraziös!
Der liebevolle Blick.
Ein professioneller Libertin.
Lob des Domestischen.
Karnevalsähnlicher Drag=Nationalismus.
OpenBC in den RTLII News.
Fließkommaberechnungen des Alltags.
Das ist so Berlinhumor.
Die Pfandflaschensortierer.
Die Tage der reifenden Leinenwächter.
A., A., A. und A.
Kathrin Passig, Sie befinden sich hier.
Makellose Präzision.
Was wäre das Leben ohne Sonne, Musik und kluge, schöne Frauen!?
Hier – im Kalifornien der Seele.
Kathrin Passig überzeugte restlos!
Das WM-Werk.
Frische Himbeeren.
Große Pläne. Gespür für Stimmungen.
Wieder zurück im Spiel.
Eine wohlig sommerlich verschlampte Junggesellenhaftigkeit.
Die heimelige Kiez=Provinzialität.
Leider nerven mich rausch- und aufputschmittelschwangere Horden unausgeglichen-planloser Jünglinge und Jungfern zunehmend immer mehr. – Unfroh-verantwortungshuberische Misanthropie?
Die Präzision des Schauens.
Der Taktikfuchs.
Der Mann aus.
Additional time.
Sommerfußballglück.
TAOIST PRIEST TOUR.
Tschlaaaaaaand!
Deu!
Go with the flow, though the flow may be low!
Es geht nur um die Vibes.
Becks Lemon ist ein super Alster.
Enddarm=Jazz!
Mechiko!!!
Die Mildnis des Schlafes.
Weich und fließend sein.
Die WM als nationale Hüpfburg.
Costa Rica Polen Ecuador Schweden Argentinien Italien Brasilien.
Die WM, bei der ich viele Spiele auf dem Crosstrainer sah.
Der deutsche Morgen.
Madame de Candale.
Und, wie wird Dein Wochenende? – Normal. Ereignislos. Anstrengend. Langweilig.
Die Darstellung von Schicksalslosigkeit.
Sich an sich selbst langweilen.
Todesurteil: Ein gut gearbeiteter Text.
Der innere Glutkern.
Der bislang subtilste und empfindungsgenauste Text.
Das Belauschen des sonnig gesitteten Glücks.
Mildnis und Zartheit. Schutz und Halt. Liebe.
Ein weiterer, recht empfindungsgenauer, subtiler Text.
Konträrsexualität.
Einflußreich ist eine Kritik, die einer genauen Kenntnis ihres Gegenstandes entspringt.
Sentir et connaître.
Entkörperlichung und Enttäuschung.
Einen anderen lieben heißt: Dessen Vergangenheit und soziales Schicksal anzuerkennen – und deswegen zu lieben.
Dieses Schicksal ist nirgends sichtbarer als im Körper und im Augenblick des Sich-Verliebens. (Bourdieu)
Thin slicing.
Empfindnis.
Spinning=Babes.
Sich aus sich selbst hervor treiben.
Gibt es jetzt auch eine Duracell-Händeklatsch-Merkel?
Die Haltbarkeit von Yello-Produktionen.
Frauen Fußball Kinder Juden
Revolution Sex Glauben
Deutschland Spaß Verbrechen Nummer Eins.
Aus der Kathedrale des Fußballs.
Eine Erinnerung an ihren braungebrannten, hager-muskulösen, ausgeraveten Körper.
Balkontheorie.
Neomaterialist sein!
Maultrommel.
Das Mit, das Cum:
Miteinander denken.
Muskelfroh.
Unterschichtskasperletheater.
Ionenzusammensetzung.
Zum Stichwort Schwarzrotgold:
Alle, die vor paar Jahren Mia als nationalistisch abstrafen wollten, sollten nu mal ganz fix aufstehen und sich zum Schämen für die eigene Dummheit schön in die Ecke stellen, aber huschhusch!
Das Backfischgekicher.
Kleiner Dank.
Die fliehenden Kantilenen der Violine aus dem sonnigen Hinterhof hinter diesem Musikhochschulgebäude, über den Kinderspielplatz hinweg. Die gestreamten Vortrags- und Kritikerstimmen aus Klagenfurt.
Der Mensch mit seinen 3,2 Milliarden Gen-Buchstaben und 10.000 Milliarden vernetzten Zellen ist so komplex, dass man seine Handlungen vielleicht niemals steuern oder vorhersagen kann, meint der Zellbiologe Gottfried Schatz.
Ein ruhiger Abend im Hause des Privatiers.
Haben Diederichsen, Seeßlen oder Theweleit sich eigentlich schon zum sogenannt entspannten Patriotismus geäußert?
Vielleicht so in der Richtung:
Wozu Nationalismen, wenn die wirkliche Apartheid ohnehin nur noch zwischen intra- und extrakorporativen Individuen trennt, Existenzen in- oder außerhalb des Marktraumes, kreditwürdige und infame Menschen.
(Nachtrag: Existenzialismus ist over.)
Bleiern diese schwüle Hitze.
Der VJ, der im ARD-WM-Studio – anmoderiert von Gerhard Delling – ein Fußballballett wie anno Tobak zum aktuellen Spiel auf Gnarls Barkleys Crazy abmischt.
Eine Demonstration der Stärke.
Meine Prognose seit WM-Beginn:
Die deutsche Mannschaft kommt bis in’s Viertelfinale – ab da ist dann zu viel Glück und Tagesform im Spiel.
Zwei Ja/Nein-Fragen.
Höchstform unter Höchststress.
Unreine Kritik.
Morgenhunger.
Peptidbibliothek.
Das dicke Pelztier.
The tanbark is hot lava.
Ein Fettverlust von sieben Prozentpunkten in zwei Monaten.
Die hautfarbenen Mikroports der Linienrichter.
Aleks, Richie, Sabine und Mario.
Der kleine Saunaschlaf.
Bar KH ned arg.
Menschen, die seit zwanzig oder mehr Jahren über die immer gleichen Quellen und Themen vortragen und arbeiten.
Die Nachrichtlichkeit.
Epiphanie des Sommerregens.
A comedy of danger.
Die ältesten Hüte sich immer wieder auf’s Neue aufzusetzen als wären sie der letzte Schrei.
Monodirektional.
Die Folter des gnadenlosen Totgequatschwerdens.
Ein Gefühl von ausgetrockneten Kontaktlinsen auf den Pupillen.
Selbstbildnis als Catweazle.
Dort geht die Stratosphärenkontrolle!
Der Obertongesang aus dem Generatorenhäuschen.
Durchseucht von pornographischen Phantasmen.
Du kannst viel besser mit Unsicherheit leben als Du manchmal eigentlich tust!
Für mich bist Du der liberalste Mensch, den ich kenne.
Die Fanmaile.
Am Nachtmittag.
Berliner Heine-Preis.
Befreundet sein über Einkommensunterschiede hinweg.
Sechzehn.
Menschen mit Thermoskaffeebechern in der Untergrundbahn.
Saturn verliert.
500 Gigahertz bei minus 268 Grad.
Diese kleinen asiatischen Mädchen unter den großen, knallbunten Designercellokästen.
Gesunde, nicht rauchende Frauen.
Die Audiopietisten.
Eine Polemik gegen Soziophobie und Penetrationsangst europäisch geprägter Intellektueller
Malaga, Cassata Siciliana, Melone.
Pentagon stuft Homosexualität als Geistesstörung ein.
Das zaudernde Zicklein.
Selbstbildnis als Käsetoast.
Nächtliches Duschen zu zweit.
Das Orakel hatte wieder mal recht.
Das Hinterhof=Hörspiel.
Der Mannschaftsbus.
Institut für Posttayloristische Studien.
Die Pubikation.
Durch das Begehren hindurch.
In frivoler Intransigenz.
Bendix Schönflies.
Sven Felix Kellerhoff stellt eine Neuausgabe der Tagebücher Goebbels’ vor.
Die Kühlnis Lanois’.
Schlimm, dieser Lösungsmittelgeruch vom Platz herauf. – Was sich da wohl gerade in die Sonne hinaufdämpft?
Merkur durchquert das fünfte Haus. Venus durchquert das zweite Haus.
Orchestrierte Didaktik.
Das härteste Trainingscamp ist immer noch das Leben selbst.
Der emotionale Stil.
Der emotionale Kapitalismus.
Prosecco am Montag-Mittag.
Problembär Ronaldo.
Daniel Lanois, The Raconteurs, Paul Simon.
Verbietet akustische Bannerwerbung!!!
Wie das Jahr langsam, doch bestimmt, an einem vorübergleiten kann.
Wurstsalat Toskana.
Die Höchstwirte.
Dongle-Charts.
Amüsante Ablenkungen.
Écriture de soi.
Balz.
Die Entwöhnung.
Die Dummheit, die manche Menschen in Angelegenheiten der Gefühle an den Tag legen, macht sprachlos.
Die Lederhose, der Porsche, das Aspirin oder die Wurst ohne Pelle.
Is’ Wikipedia gut? Ich hab’ gehört, das soll besser sein als Google.
Closer. Concept. Liebe & Arbeit.
Manchmal geht sogar Senfgelb als Gold durch.
Zutrauen und stumme Ermunterung.
Wo kuckt Ihr denn Fußi?
Die Beziehungsniedergangs-Gedächtniscrêpes.
76,3.
Gespenster längst verflogenen Begehrens.
Opera supererogatoria.
Das ist die Uraufführung des Tracks.
Dichten & Denken.
~
Die traurigen Blicke derjeniger, die zu lange allein gelebt haben.
Tauche hinunter, in den schwärzesten Grund, der tiefsten See:
Dort – bist Du!
Ich gehe jetzt und schließe ihn.
≈
Der Unernst des ewigen Lebens.
Die Seriosität der Vergänglichkeit.
Bücher und Menschen.
Sabine Maasen, Genealogie der Unmoral. Zur Therapeutisierung sexueller Selbste, Suhrkamp Verlag Frankfurt am Main 1998. (stw 1339)
Bataille / Baudrillard.
Nach der Orgie.
Im Überfluss der Erwartungen:
Freiheit!
The Overman.
Die raren Menschentatsachen.
Katachretische Epistemologie.
Diakritik.
Ein Historiker der Gegenwart.
Don’t ask me. Ask yourself.
Der Untergang des tschechischen Fußballs.
N i c h t n a c h l a s s e n z u b e g e h r e n !
Selbstbildnis als Björk.
Selbstbildnis als Jürgen Klinsmann.
Selbstbildnis als Matthew Barney.
Aufgabe: Kombiniere die Farben buddhistischer Mönche mit der anarchistischen Flagge.
Literarisches Handeln.
Sich selbst auf’s Spiel setzen.
Serendipity.
Männlichkeit. Weiblichkeit.
Andere Wandlungen.
Ich suche das, was erst in Jahrzehnten bis Jahrhunderten verstanden werden kann.
Die Enttäuschungen und Niederlagen, die einen aus einem selbst hervor treiben.
Der geobiologische Blick, der durch die Welt hindurch schaut.
Tieferen Grund gewinnen.
Direktere Wucht und Schlagkraft.
Festeren Grund gewinnen.
To the path.
Autochthone Projektionsrückübertragung.
Konjugierend zum Orgasmus.
Kehliges Husten auf dem Hof.
Die Kotz- und Hustvermeiderin.
Die Solarterz.
Länderpunkte sammeln.
Die hohe Schule der unmißverständlichen Deutlichkeit ohne angestrengte Schroffheit.
Eine Draufsicht auf ein Arrangement aus Retromoderne und Ethno.
Die Fernsehbretter an den Außenseiten der Kneipen.
Das Imaginarium der Programmierung.
Über Phänomene intrakultureller Konstruktion oder Selbsttäuschung anhand der Rede vom Genetischen Code (und nicht etwa von einem genetischen Gemälde, Eintopf oder Traum).
Wie Arbeit das Leben verkürzt – experientiell und salutogenetisch.
Repercussion.
Du warst in einem Schwanz angemeldet?
Das Glücksplektron.
Intellektualität und Begehren.
The door that closes tightly is the door that can swing wide.
Skorgolia.
Kultur ist Vermischung und Bereicherung und Geschrei.
Tiefes Glück.
Die jähen Temperaturwechsel der Pubertät.
Junimond.
Das Paradies der Kindheit in der Gegenwart.
Gemeinsames Träumen einer Musik.
Alles hängt ab vom sportlichen Erfolg.
Politstar Ahmadinedschad.
Das staatliche Vulkanforschungszentrum,
Niedriges Niveau & Selbstüberschätzung.
Vielleicht bin ich heute zu radikalen Veränderungen in einigen Lebensbereichen gezwungen?
Am besten sage ich mich von bestimmten Verhaltensweisen los, die sich als wertlos erwiesen haben – aufgrund der Ereignisse des heutigen Tages.
Gewinne ich nicht Raum, wenn ich diese aufgebe?
Die Blogmeditation.
Venus Konjunktion Saturn.
Sonne Quadrat Pluto.
Mach’ Dich schnieke, Süße!
Als das Blut spritzte, lachte ich wie ein Verrückter.
Protofaschistisch!
Neoquietisten.
Lahm war eine Präzisionsklinge.
Karamel 1.
Menschen mit Vätern.
Menschen ohne Väter.
WM-Sexgott.
There is no equal.
Konditionierung und Artikulierung von Räumen. (Minard)
Mikrologische Öffentlichkeiten. Emotionale Androgynisierung. Die Sprachideologie.
Das Entstehen eines Identitätsnarrativs.
Die Serviettengiraffe.
Die Hormonseelsorgerin.
Die Nachtdusche.
Die Reinigung.
Le Privatier.
Die kongenial-besoffene Ästhetik in Henry Silber geht zu Ende.
Was macht das Phänomen Blogs für Dich aus?
Mein Weblog ist ein Notiz- und Skizzenbuch – durch das ich unmittelbar Antworten von Leserinnen und Lesern auf die Bewegung meines Denkens und Empfindens erhalten kann.
Was ist das Spezielle an der deutschsprachigen Blogosphäre?
US-amerikanische Weblogs wie auch Podcasts wirken als eine Art Gegenöffentlichkeit. Die Texte sind kolumnenhaft zugespitzt, nicht selten ausgerichtet an der Stand Up-Comedy und erfüllen eine journalistische, regierungskritische Aufgabe.
Deutsche Weblogs dagegen werden überwiegend von Autorinnen und Autoren geschrieben, die ohnehin schon auf kleineren oder größeren medialen Bühnen veröffentlicht werden. Ihre Texte sammeln sich darum stärker um das persönliche Leben und Erleben, um feinere Selbstbeobachtungen und Überlegungen der Wahrnehmung und Erfahrung, um inneren Zwiespalt und suchendes Formulieren. (Vgl. hierzu: Karin Harrasser, Was aus der Mitte flüchtet: Sind Weblogs Archive des »Schwebenden Urteils«? (2006))
Die besten Weblogs sind gegenwärtig die beste junge Literatur, die ich lese.
Wie könnten Blogs zu einem Wirtschaftsfaktor werden?
Dieses Anliegen verstehe ich nicht. Weblogs sind schützenswert als ein persönlicher Denk- und Schreibraum.
Kapitalisierbar wären sie wohl am ehesten nach Art eines Leserabonnements oder in der edierten und lektorierten Veröffentlichung als Buch.
Das Schreiben der Einzelnen würde sich dadurch aber verändern.
Ist Dein Blog für Dich beruflich relevant, und wenn ja, wie?
Mein Weblog sammelt suchende Überlegungen, Fundstücke, Zitate, (Selbst-)Beobachtungen und Beschreibungen in persönlicher wie auch professioneller Hinsicht. Nach einigen Wochen, Monaten oder auch Jahren finden sie sich nicht selten in beruflichen Handlungen wieder: in Vorträgen oder Aufsätzen, in Konzepten für Forschungsprojekte, Symposien, Vorlesungen, Workshops oder Bücher.
Und in der weiteren Wandlung meiner Person.
Herausnehmen der Fremdkörperfalle.
Souverän ist, wer über den Ausnahmezustand entscheidet.
Größter Komet verliert stündlich die Masse der Sonne.
Das Handwerk des zitierfähigen Schreibens.
Das Glück, zitiert zu werden trotz inkommensurabler Fügungen, Verknüpfungsweisen, Vokabularien und Aussagen.
Die meditativ-hypnotische Kraft des übergenauen Hineintauchens in einen Sachverhalt, einen Text, eine Situation, einen Menschen.
No hay igual!
No hay igual!
No! No! No! No!
No hay igual!
Flames to dust.
Lovers to friends.
I know you’re trying to get around me, baby. I know you’ve got me in your heart, baby. I know that you could love me, if you only had a guarantee. When I look at your face it’s so empty: I know I could fill you with love, baby. Your soul is dying for me, can’t deny our energy.
Drang und Geist, die sich im Menschen verwirklichen.
Die Kommensuration.
Immer diese scheißnervigen Glaubenskriege, die aus allem gemacht werden.
Die Neumann-Flasche.
Blutend darf er nicht spielen.
Zweikampfstark trotz Stellungsfehler.
Alabaster / Asbest.
Seminar in der Sonne.
Manchen Bimbomädchen kann man nur unter der allergrößten, fast übermenschlichen Anstrengung nicht mit Machismo begegnen.
Du warst in einem Schwatz angemeldet?
Sexualpraktiken der Pappeln.
Du hast immer so schöne Links.
Die kroatischen, rotkarierten Mädchen.
Die Internationale der vielen, laut grölenden, skandierenden, singenden und jubelnden, nationalen Fußballfans. Der Völkerbund. Die Vereinten Nationen.
Schöne junge Frauen sollten stets die Farben Brasiliens tragen.
Die Bahnzyste.
Verprügelt, vergewaltigt und gefilmt.
Frauen-Taillen im Frühling dünner.
Diatribe.
Das Narrativ.
Unabhängigkeit und Pflege.
Der Weg zur authentischen Stimme wird bei ihr ein emotionaler und politischer Akt.
Die Rückkehr des Libero.
Nelly Furtados Loose könnte das Justified des Jahres 2006 werden.
You’re so afraid of what people might say? But that’s okay cuz you’re only human!
You’re so afraid of what people might say? But that’s okay you’ll soon get strong enough…
Die Kraft positiver Projektion.
Je mehr man in die Jahre kommt, desto beknackter kommt einem das Autofahren vor.
I don’t need nothing at all, nothing but your touch and nothing but your kiss!
I don’t need nothing at all – but somebody to love, somebody to hold, somebody that I can feel in my blood!
Somebody to hold, somebody too old, somebody to make me feel I’m in love!
Geberländer wollen Empfänger an die Kandare nehmen.

Weniger Schlafen und mehr Duschen – das unterscheidet im Kern den Sommer vom Winter.
Maneater – make you work hard, make you spend hard, make you want all – of his love. He’s a maneater – make you buy cars, make you cut cards, make you fall real hard in love. He’s a Maneater make you work hard, make you spend hard, make you want all – of his love. He’s a maneater, make you buy cars, make you cut cards – wish you never ever met him at all!
Sommerglück.
Lesen und Schreiben.
Flames to dust. Lovers to friends.
Why do all good things come to an end?
Flames to dust. Lovers to friends.
Why do all good things come to an end?
Why do all good things come to an end?
Come to an end, come to.
Apostaten Europas.
Venezianische Schnarrtrommeln.
A giant alien force more violent and sick than anything you can imagine.
Das beruhigende Grün des Stadionrasens – allüberall auf den Flachbildschirmen.
Wie die Nüstern sich stärker blähen.
Vermutung:
Nelly hat endlich
anständig obsessiv enthemmtTM
en Sex gehabt.
Sich der Welt zunehmend anders entgegenwerfen.
Promiscuous girl – Wherever you are, I’m all alone and it’s you that I want! Promiscuous boy – You already know that I’m all yours, what you waiting for? Promiscuous girl – You’re teasing me, you know what I want and I got what you need. Promiscuous boy – Let’s get to the point ’cause we’re on a roll, are you ready?
Promiscuous girl – Wherever you are, I’m all alone and it’s you that I want! Promiscuous boy – I’m calling your name but you’re driving me crazy, the way you’re making me wait! Promiscuous girl – You’re teasing me, you know what I want and I got what you need. Promiscuous boy – We’re one in the same so we don’t gotta play games no more…
Tod im Jubelrausch.
Mach’ Dich gerade!
Junge, sexy Polizistinnen.
Ich bin Katholik, ich kann mit Lamm nicht so gut.
Witzdruck.
Lotusflow.
Floral services.
Unzuchtskisten.
Grillen als Lebensform.
Gesichtswurst und Grinsekatze.
Glücksbärchi, Grunzklops und Gnomkorken.
Please Me & Spank Me.
Die lachenden Poller.
With their tongues, they test, taste and judge all that is mine. They move in a series of caresses that glide up and down my spine. As they nibble the fruit of my flesh, I feel no pain, only a magic that a name would stain. With the first drop of my blood in their veins their faces are convulsed in mortal pains. The fairest cries: We all have loved you, Rael!
Coupéhafter.
Mein Leib vibriert von Rapport.
Die umfassende Anspannung öffnen und dort hinein tauchen: Die Erregung den gesamten Körper durchfluten lassen.
Desiderat:
Die totalitär-faschistische Ideologie ausdrücklich zu entfalten, die Praktiken und Selbstzeugnisse der Consulting Companies mit denen der Scientology Church verbindet.
Thanatopoiesis.
Das ganze Grundgesetz besteht ja überwiegend aus Angst vor der Demokratie.
Art, anthropology and aphrodesia.
Alkoholunlust.
Nikotion-/Kiff-Rauchekel
(etwas unpraktisch dieser Tage)
Der Geschlechtstrieb in seiner reifen Form ist eine Leistung.
Das Austauschmoratorium.
Die wundervoll dokumentarische Ruhe ausgedehnter Übertragungen von Fußballspielen. (abzüglich der in jeder Hinsicht übersteuerten Werbeeinblendungen)
Wohltun.
Die kluge Eva Illouz.
The best things in life
aren’t things.
Der Soundtrack der Revolution ist elektronisch und ohne Stimme.
Sommerschnee fliegt durch die Straßen.
Wohltuende Erschöpfung.
Bei sich sein.
Die Vespa und der Caprese warteten unten bereits auf ihn.
Im Traum des Nachts drei Fußball-WM-Lieder − mit drei Frauen und einem weiteren Mann auf einer bordellösen Liegefläche sich lümmelnd − umgehört zu Geschlechtsverkehrsbeschreibungssongs.
11. Gebot:
Du sollst Gott nicht langweilen!
Langzeit-EKG.
Die strenge Linie der Gegenwart.
Schenkele hoch!
Der große Schriftsteller Thomas Palzer.
Ich habe Respekt vor dem Leben eines jeden einzelnen Menschen.
Duftige junge Damen.
Am Ende liebe ich den Genuß kollektiver Ekstase und durchgreifender Massenvibrationen.
Alle gegen alle.
Engel von hinten.
Kuhfotze! Kuhfotze!! Kuhfotze!!!
Prost, Ihre Ärsche!
Das Universum in der Tasche.
Menschenglück.
So sieht’s aus!
Der Reichtum des Lebens.
Ballacks Wade.
Wie findest Du die Idee einer Handy-Foto-Soap?
Medizinische Nachbereitung der individuellen Spielerverletzungen im Morgenfernsehen nicht am Taktiktisch, sondern am Muskelmodell.
Und ich mach’ ja auch meinen Film über Fußballdeutschland.
Die Ästhetik der Neuen Musik nach David Moufang.
Wie die WM mein Leben zerstörte.
Remember me.
Im Glück der Morgenhitze.
Höhenkammblogs.
Die Stille in der Seelenlandschaft.
Wieder Belletristik.
Wieder Techno.
Die Notwendigkeit des singulär pluralen Ursprungs.
Ellens kehliges Lamento.
Erste jahrelang klein h, klein s – dann plötzlich nur noch großes H.
Thomas Palzer, Ruin. Roman, Blumenbar Verlag München 2005.
Paul Bourget, Ein Frauenherz − Un cœur de femme. Roman (1890). Aus dem Französischen übersetzt von Caroline Vollmann. Nachwort von Hermann Lindner, Manesse Verlag Zürich 2006.
Eva Illouz, Gefühle in Zeiten des Kapitalismuss. Adorno-Vorlesungen 2004 − Institut für Sozialforschung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Aus dem Englischen von Martin Hartmann, Suhrkamp Verlag Frankfurt am Main 2006.
Ihre Brüste sind derart rund und voll, dass ein sachliches, für sie rein professionelles Gespräch entweder einer maßlos konzentrierten und überaus künstlich angestrengten Themen-Aufmerksamkeit bedarf − oder aber realistischerweise schlichtweg gleich eine vollkommene, existenzielle Unmöglichkeit darstellt.
Tragik sexueller Attraktion.
Augenficken.
Eine von Grund auf gefräßige Existenz.
Rhein Energie Köln.
Muskelverhärtungen.
Metzelder Mertesacker.
Schillernd und verheißungsvoll.
Künstlerische Aufgabe: An keinem einzigen der berliner WM-Events teilzunehmen.
Die Menschenverarbeitungsmaschine.
Der ausgestorbene Bahnhof Zoo.
Deutschlandfahnen für 3,50.
Schimmer-Kollektion.
Sie haften für alle Schäden!
Irans Uran.
Frauen sollen Yoga machen!
Move D., Live At Johanneskirche (2006)
Erster Banaldraft.
Diese Kompositionen sind zeitlich endlich.
Die Schriftsprache.
Eine auftaktige Situation.
Bombardieren willkommen in Berlin.
Die Albernheit von Flaggen. Allen.
Zentrale Informationsstelle Sport.
DangerDoom alias DJ Dangermouse, Occult Hymn (2006)
Überall plötzlich diese Tourismus-Werbung der WM-Teilnehmernationen.
Die verblendete Fahrigkeit altgedienter deutscher Universitätsprofessoren.
Viele unterschiedliche Menschen.
Eingabegebietsschemaleiste.
Erschöpft und glücklich.
Im Genuß der Körper.
Venus Trigon Venus.
Markus Kavka sieht neuerdings aus wie Waldemar Hartmann.
Streuselkuchen!
Sinn.
Gabriel Ananda, Studio Live Set (2006)
Vergiss’ Deine Videokassetten nicht!
Bove & Ananda.
Wie sie ihren Körper spazieren trägt.
Die unbegrenzte Ruhe der Nicht=Empfänglichkeit.
Sich leicht spielen, obwohl das Leben einem schwer wird; sich schicksalsschwer geben, obwohl das alles einen gar nicht berührt.
Bei der Heimkehr bleibt ihnen von dem Ganzen eine gewisse Empfindung.
Herr Kollege vom Handelsblatt.
Der schwarzrotgelbe Flauschwurm im Fitnessstudio.
Peter Brötzmann/William Parker/Hamid Drake, The Heart and The Bones (2003)
Tanz der Moleküle: Mieze wär’ gern’ Róisín Murphy.
Eine verkokst-dümmlich-selbstüberzeugte Waldorfschüler-mäßige Fröhlichkeits-/Naivitäts-Performance.
Die Rückeroberung von Jesus Christus.
Die Herrlichkeit der Selbstbefreiung ins Offene hinein.
Die Schönheit von Cafés, in denen man eine lange Zeit allein verbringen kann. Die wortlose Vertrautheit mit der patenten, sehr ernsten und eher kleinen Chefin und gleichermaßen mit den schönen, appetitlich hochgewachsenen und nicht minder ernsten Bedienungen, die bei einem sind, die ganze Zeit über. Sorgsam. Alle tragen ihr Päckchen. Ihr Parfum. Ihr Lächeln. Die Innigkeit, die in einem solchen en passant verborgen liegen kann.
Tage des Alten Hörspiels.
Frivolisierend. − Lakonisierend.
Die Göre mit dem Franka Potente-Mund.
Video-Kanzler.
D. Diggler Dominik Eulberg Paul Simon Gabriel Ananda Damon Albarn.
Mein gemütliches, verregnetes Pfingsten.
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Von Grobi als Waldschrat zum intellektuell aufstrebenden Jung-Nazi.
Sorge um Eden.
Big Age.
Selbstbildnis als Thin White Duke.
Cinema is over.
Heil Hitler, Ihr Nutten!
Kleiner Olivenengpass.
Ich ramm’ Euch meine dreißig Zentimeter in den Arsch!
Ich ficke gern’ in Ärsche.
Bécon-les-Bruyères.
Groß ist die Starre dieser Fassaden.
Der Dichter sagt alles, indem er nicht alles sagt, und gerade darin ist alles gesagt.
Im Untergrund der Metronomie. Metronomicon.
Der realistische Blick des Regens. (revisited)
Selbstbildnis als Waldschrat.
Die wohltuende Entwertung der deutschen Flagge durch ihre massenhafte Verwendung als Discountartikel.
Der Fußballsommer hebt an.
Badehosenduscher.
It’s oh so quiet, it’s oh so still. You’re all alone and so peaceful until: You fall in love, zing boom! The sky up above, zing boom! Is caving in, wow bam! You’ve never been so nuts about a girl: You wanna laugh, you wanna cry, you cross your heart and hope to die… Til it’s over and then: It’s nice and quiet. But soon again: Starts another big riot.
[Verlust von gut zwei Tagen aufgrund von überraschendem Datenfraß]
Ein- oder zweisilbiges Wort mit M.
Die Union wirbt um Verständnis.
Die europäische Kommunion.
Es riecht nach übergekochter Milch.
Unversehrt von jedem Verhältnis zur Zeitlichkeit.
Eine Entfinalisierung der Existenz.
Menschen und ihre Werke zu betrachten wie Fauna, Flora und Geologie.
Public viewing.
Vivaldis Quattro Stagioni auf dem U-Bahn-Akkordeon gespielt.
Selbstbildnis als Grobi.
Zickenficken.
Ihr verträumter Körper.
Überall Cinema=Flatscreens.
Narkoleptische Notate #1
Tätlichkeiten im Treppenhaus.