1.6.6 - 30.6.6 : disséminations sensuelles














Selbstbildnis als Kindergärtner.














Empfehlung.














Robert Gernhardt ist tot.














Wer seine Paradigmen kennt wie die eigene Hosentasche.














The princess has come of age.














Freitag, 30. Juni 2006




































Tzatzikistisch / Zizekistisch.














Ironie ist kein Mittel der direkten Emotion, vielmehr eines zum Schutz von oder vor Emotionen.














In der Mitte sitzt eine junge, hellhäutige, blonde Frau. Rechts von ihr klettert ein kleines, braunes Kind. Links und rechts von beiden sitzen zwei schwarze Soldaten in Uniform.














Vorpubertäre Abgrenzungsfanatiker. Widerwärtige, ergraute Oberlehrer.














Der sächsische Minimalist.














Der Sommer geht in’s Blut.














Die zeitgleich eintreffenden Mails der beiden Wienerinnen.














Menschen in Leid.














Der humpelnde Argentinier.














K., M., A., C.














Die Glut der Gefühle, die tiefe Gläubigkeit und die unbesiegbare Willenskraft:

Was den noblen Redner seit seinen Kindheitstagen aufrechterhalten hatte.














Ekstasen der Vielfalt.














Konsumklimaindex.














Sie und ihre Freundin hatten das unbedingte Bedürfnis, einander tief und bleibend zu verletzen.














Dritte Passion Plural.














Die Madelaine.














Der Körper=Kuchen.














Black Beauty.














Erleuchtete Sehnsucht.














The Ecstasy of Multitude.














Prokrastination und Schweigen.














Nicht.

Handeln.














Not Suitable For Work.














Die große Kunst, vollkommen bewußtlos zu leben.














Das neue Berlin ist eine raffiniert häßliche Stadt.














Tailgating.














Donnerstag, 29. Juni 2006




































Ein kurzer Satz im Halbschlaf.














Ruhig, sanft, mild.














Der Vorschlag liegt auf dem Tisch. Entschieden ist noch nichts.














Die teuren Doppelstrukturen.














The Gude Laune, Leude-Tool.














Ungewöhnliche Impulse.














Hier knüpfen Christen Kontakte.
Tolle Profilsuche, freie Probezeit.

Gott persönlich kennen lernen.
Erfahren Sie, wie Gott verändert.














Alles unter 14 Hertz!














Einer von acht.














Das Marusha-hafte an ihr.












Datt is’ dieses weiße Zeuch, weeßte?














Der Wampenbuckel.














Soziation.














Vertiefend.














Die merkwürdig risikolose Selbstironiezufriedenheit des Textes.

Ich merke diesem Text die gewisse superclevere Einfalt – mit der er gegen eine andere, so gar nicht superclevere Sorte Text geschrieben ist – irgendwie an.














Die in sauberen Abständen eingesetzte »Anne«, die sozusagen für die eigentliche Story zuständig ist.














Hier wollte der Bär sein.














Man müsste vielmehr die dritte Person als die in Wirklichkeit erste denken. Sie wird dann also die erste Person Plural.














Fußballbearenfitnesslektorat.














Bring ‘nen Buch mit – Ihr könnt pünktlicher kommen!!














Die Hauptmatadoren.














Structure – Control – Authenticity.














Schon merkwürdig, irritierend, so ein Tag ohne Fußballspiel.














Ohren, Kehlkopf, Füße – müde!














Mittwoch, 28. Juni 2006




































Da ich als Bundesinnenminister oberster Dienstherr der Polizei bin, ist mein Rollstuhl auch ein Polizeifahrzeug im erweiterten Sinn.














Venus Trigon Uranus.














Der Herausforderer des Sherriffs will nur selber Sherriff werden.














Wie das Leben auf einen zukommt.














Hard to know everything’s going to be alright. Everyone thinks you got everything you want. Hard to have and then have not. Hard to have and then have not.














Narkoleptische Notate #2



einladen!


Gäste von außerhalb:
Meinhardt
Susanne
Sascha
Einiges mit Schleife
Rupp
Daum














1. Harmloser Anfang, es rockt ein wenig, aber alles ist gut, weil es eh’ keinen Ausweg gibt. 2. Es rockt, pathetisch-übersteuert und schön fiepig. 3. Das Schön-Fiepige wird sexuell. 4. Jetzt friert man beim sexuellen Fiepen. 5. Jetzt friert man nur noch – und zwar im Dunkeln. 6. Und im Dunkeln wird es warm und heimelig. 7. Und die Wärme macht melancholisch. 8. Und die Melancholie wird kalt. 9. Und die Melancholie wird slow-fiepig. 10. Und das Slow-Fiepige wird elegisch. 11. Und die Elegie wird emo. 12. Und das Emo-Zeug kriegt strange Struktur. 13. Und die bleibt, nur die Vocals gehen verloren. 14. Und kommen wieder dazu, nur rougher. 15. Und werden lauter, wie überhaupt alles. 16. Und werden jetzt gekreischt, zumindest bis das Cello kommt. 17. Und das Cello wird zur Geige, und dann ist alles wieder gut.














Ihr Wetter wird geladen.














Das macht mir mehr Spaß, wenn ich gar kein Geld kriege, aber dafür pfuscht niemand in meinen Texten herum.





Kann ich nicht sagen, ich war auch nie ein anderer Autor.














WARTEN AUF GOTO.
Theaterstück unter Creative Commons Lizenz














Something like a phenomena! Baby, you’re something like a phenomena!

Something like a phenomena! Baby, you’re gonna get your body off!














Mail abschicken – und sehen, wer dann wieder brüllt, schreit und zetert.














Die Oberlichter sind immer noch offen.

(seit gut zwei Monaten)














Prozilla.














Äußerlich reich – Innerlich leer.

Innerlich reich – Äußerlich leer.














Daniel Lanois. The Raconteurs. Paul Simon. Nelly Furtado. Plastikman. Secret Machines. Dredg. Lawrence. Arty Fufkin.














Heute auf dem Weg zur Arbeit fuhr vor mir ein Auto, mein Blick schweifte so drüber hinweg.

Ich las den Schriftzug am Heck: Mercedes-Benz. Und dachte als erstes:

»Muss doch Bunz heißen! – Tippfehler am Auto: Was ist das denn?«














Fueled by passion & obsession.














Kulturwissenschaftler und Gastronomen im gleichen Gym.














75,7.














Die Aggression der Aggression.














Rentner vor – noch ein Tor!














Rock the multitude!














Wait! They don’t love you like I love you.
Wait! They don’t love you like I love you.

Ma-a-a-a-a-a-a-a-a-a-a-aps!

Wait! They don’t love you like I love you.
Wait! They don’t love you like I love you.














Weißer Raucher im Abendfenster.














Die gesamte Welt muss tiefgreifend und umfassend zerstört werden.














Dienstag, 27. Juni 2006




































Nachtblitze.














Bruno ist tot.














Man kann den meisten Texten nichts vorwerfen, nur ein handwerkliches Können, das an Langeweile grenzt.

Die dargebotene Prosa ist nicht unter jeder Kritik, sondern scheint wie für sie gemacht.














Die 36-jährige Wahl-Berlinerin.














Reife Frauen machen Kunst-Texte.

Männer wollen das pralle Leben-Texte.














Le Privatier.














Dieser junge Mann verkörperte voll und ganz den rätselhaften Kontrast zwischen seinem schlechten Ruf und seiner persönlichen Erscheinung.














Zur Ruhe kommen in der Sonne.














Der weite Blick.














China Christina.














Innenhalt.














Freie Impulse.














Die Wärme am Rücken.














Selbstthematisierung.














Der gemeinsame Erfahrungsgrund der deutsprachigen Literatur einer Neuen Subjektivität in den 1970ern – und Michel Foucaults turn toward subjectivity in den 1980er Jahren.














Das ästhetische Programm jener Epoche lautete zunächst: Leserinnen zu hypnotischen Medien der Autorliebe machen.

Andererseits benötigte der Autor die Schlafende, um überhaupt in die Autorfunktion eintreten zu können.














Der Schokoladen-Kastenkuchen, den es damals, in Baden-Baden, immer zu Krankenzeiten gab – und der ein Brownie avant la lettre war.














Hips don’t lie!














Frauen im Fußballfieber.














Ich muss vor acht in der Kaufhalle sein, Schildkrötenfutter kaufen!














Die Fußballmeditation.














In der Ruhe die Ruhe finden.














Epiphanien ekstatischer Subjektivität.














Prière à toi.














Der Körper   I S T   die Seele.














Ich mag Befindlichkeit!

Ich möchte mir keinen von mir geschätzten Roman ohne Befindlichkeiten vorstellen.














1974 war ich Gerd Müller.














Verkehrte Welt:

Alle spielen deutsch – nur die Deutschen nicht!














Nachtschwimmen.














Montag, 26. Juni 2006




































Only the perverse fantasy can still save us.














All fall down:
All the information.



All fall down:
All the big ideas.



All fall down:
All the radio waves.



All fall down:
Electronic seas.





All fall down:
How to navigate.



All fall down:
How to simply be.



All fall down:
To know when to wait.



All fall down:
Explain simplicity.





All fall down:
In whom shall I trust.



All fall down:
And how might I be still.



All fall down:
Teach me to surrender.



All fall down:
Not my will – Thy will!














Spaß aneinander dürftet Ihr haben.














How can you live in the Northeast? How can you live in the South? How can you live on the banks of a river, when the floodwater pours from the mouth?














C., T., S., E., B., L., K.














Die Maultrommel gewinnt den Telekompreis.














Slow giving, slow coming. Slow giving, slow coming. Joy giving, joy coming. Love giving, love coming.














Ingeborg Bachmann-Preis 2006 an Kathrin Passig.














Tag am Meer.














Zum internationalen Frühpoppen.














Zwei einäugige Sexmonster.














Objekt Leiter. Depeschen schreiben.














James Brown am Müggelsee.














B A C H M A N N   P A S S I G   O V E R D R I V E .














Voraziös!














Der liebevolle Blick.














Ein professioneller Libertin.














Lob des Domestischen.














Karnevalsähnlicher Drag=Nationalismus.














OpenBC in den RTLII News.














Fließkommaberechnungen des Alltags.














Sonntag, 25. Juni 2006




































Das ist so Berlinhumor.














Die Pfandflaschensortierer.














Solche Frauen erkennen schon bei ihrer ersten Begegnung mit dem mondänen Leben dessen Banalität, dessen Lügen und versteckte Rücksichtslosigkeiten. Von Anfang an wird ein natürlicher Instinkt in ihnen verletzt, und sie ziehen sich zurück. Sie denken nach, sie kultivieren sich und werden in der Folge wirkliche Künstlerinnen im Erschaffen von Intimität.

Es wird ihnen zum Bedürfnis, die Dinge in ihrem Dasein, von der Einrichtung ihrer Wohnung und ihrer Toilette bis zu ihren Freundschaften und Liebschaften, vornehm, selten, besonders und persönlich erscheinen zu lassen.

Sie bemühen sich, sich der Mode zu entziehen, oder, wenn sie sich ihr unterwerfen, sie abzuwandeln. Ihr Leben spielt sich hauptsächlich in ihren eigenen vier Wänden ab, und sie richten es so ein, dass es als eine Gunst erscheint, von ihnen empfangen zu werden. Indem sie sich rar machen, erreichen sie, dass ihre Anwesenheit in einem Salon ebenfalls zu einer Gunst wird.














Die Tage der reifenden Leinenwächter.














So when exactly did we win?














A., A., A. und A.














Kathrin Passig, Sie befinden sich hier.














Makellose Präzision.














Was wäre das Leben ohne Sonne, Musik und kluge, schöne Frauen!?

Hier – im Kalifornien der Seele.














Kathrin Passig überzeugte restlos!














Das WM-Werk.














Frische Himbeeren.














Große Pläne. Gespür für Stimmungen.














Wieder zurück im Spiel.














Eine wohlig sommerlich verschlampte Junggesellenhaftigkeit.














Die heimelige Kiez=Provinzialität.














Leider nerven mich rausch- und aufputschmittelschwangere Horden unausgeglichen-planloser Jünglinge und Jungfern zunehmend immer mehr. – Unfroh-verantwortungshuberische Misanthropie?














Die Präzision des Schauens.














Der Taktikfuchs.














Der Mann aus.














Additional time.














Sommerfußballglück.














TAOIST PRIEST TOUR.














Tschlaaaaaaand!














Deu!














Go with the flow, though the flow may be low!














Es geht nur um die Vibes.














Becks Lemon ist ein super Alster.














Enddarm=Jazz!














Mechiko!!!














Samstag, 24. Juni 2006




































Die Mildnis des Schlafes.














Weich und fließend sein.














Guten Tag, ich bin ein Autor, ich drücke mich in Sprache aus, weil ich mit Menschen nicht zurechtkomme, was ich natürlich lieber täte. Ja wieso eigentlich.














Die WM als nationale Hüpfburg.














Costa Rica Polen Ecuador Schweden Argentinien Italien Brasilien.














Die WM, bei der ich viele Spiele auf dem Crosstrainer sah.














Der deutsche Morgen.














Diese selbstverliebten Idioten, bloßer Aufguß vorangegangener Generationen, die nicht merkten, dass sie nur deshalb erwachsener wirkten, als sie waren, weil die Probleme, die sie mit sich herumschleppten, schon so alt waren; die nicht kapierten, dass es sie alle nur aus einem einzigen Grund gab: damit an ihnen Geld verdient werden konnte.














Madame de Candale.














Und, wie wird Dein Wochenende? – Normal. Ereignislos. Anstrengend. Langweilig.














Die Darstellung von Schicksalslosigkeit.














Sich an sich selbst langweilen.














Todesurteil: Ein gut gearbeiteter Text.














Der innere Glutkern.














Der bislang subtilste und empfindungsgenauste Text.














Das Belauschen des sonnig gesitteten Glücks.














Mildnis und Zartheit. Schutz und Halt. Liebe.














Ein weiterer, recht empfindungsgenauer, subtiler Text.














Konträrsexualität.














Einflußreich ist eine Kritik, die einer genauen Kenntnis ihres Gegenstandes entspringt.














Sentir et connaître.














Entkörperlichung und Enttäuschung.














Einen anderen lieben heißt: Dessen Vergangenheit und soziales Schicksal anzuerkennen – und deswegen zu lieben.

Dieses Schicksal ist nirgends sichtbarer als im Körper und im Augenblick des Sich-Verliebens. (Bourdieu)














Thin slicing.














Empfindnis.














Spinning=Babes.














Sich aus sich selbst hervor treiben.














Freitag, 23. Juni 2006




































Lobt Katrin Passig!














Gibt es jetzt auch eine Duracell-Händeklatsch-Merkel?














Die Haltbarkeit von Yello-Produktionen.














Frauen Fußball Kinder Juden
Revolution Sex Glauben
Deutschland Spaß Verbrechen Nummer Eins.














Aus der Kathedrale des Fußballs.














WM-Pausensnack. (Spielplan)














Eine Erinnerung an ihren braungebrannten, hager-muskulösen, ausgeraveten Körper.














Balkontheorie.














Neomaterialist sein!














Maultrommel.














Das Mit, das Cum:

Miteinander denken.














Muskelfroh.














Unterschichtskasperletheater.














Der Bereich hinter den Religionen. Dort lösen sich die Formen auf. Die pure Leere bleibt. Eine Befreiung von der Zeit – durch diese gute Leere.

Aufhebung der Zeit; Berührung.














Ionenzusammensetzung.














Zum Stichwort Schwarzrotgold:

Alle, die vor paar Jahren Mia als nationalistisch abstrafen wollten, sollten nu mal ganz fix aufstehen und sich zum Schämen für die eigene Dummheit schön in die Ecke stellen, aber huschhusch!














Das Backfischgekicher.














Kleiner Dank.














Die fliehenden Kantilenen der Violine aus dem sonnigen Hinterhof hinter diesem Musikhochschulgebäude, über den Kinderspielplatz hinweg. Die gestreamten Vortrags- und Kritikerstimmen aus Klagenfurt.














Der Mensch mit seinen 3,2 Milliarden Gen-Buchstaben und 10.000 Milliarden vernetzten Zellen ist so komplex, dass man seine Handlungen vielleicht niemals steuern oder vorhersagen kann, meint der Zellbiologe Gottfried Schatz.














Ein ruhiger Abend im Hause des Privatiers.














Haben Diederichsen, Seeßlen oder Theweleit sich eigentlich schon zum sogenannt entspannten Patriotismus geäußert?

Vielleicht so in der Richtung:

Wozu Nationalismen, wenn die wirkliche Apartheid ohnehin nur noch zwischen intra- und extrakorporativen Individuen trennt, Existenzen in- oder außerhalb des Marktraumes, kreditwürdige und infame Menschen.

(Nachtrag: Existenzialismus ist over.)














Donnerstag, 22. Juni 2006




































Ein Buch muss mit etwas anderem eine Maschine bilden, es muss ein kleines Werkzeug für ein Außen sein.














Bleiern diese schwüle Hitze.














Der VJ, der im ARD-WM-Studio – anmoderiert von Gerhard Delling – ein Fußballballett wie anno Tobak zum aktuellen Spiel auf Gnarls Barkleys Crazy abmischt.














Bier wird nicht knapp!














Eine Demonstration der Stärke.














Meine Prognose seit WM-Beginn:

Die deutsche Mannschaft kommt bis in’s Viertelfinale – ab da ist dann zu viel Glück und Tagesform im Spiel.














Zwei Ja/Nein-Fragen.














Höchstform unter Höchststress.














Unreine Kritik.














Morgenhunger.














Peptidbibliothek.














Das dicke Pelztier.














Ein Manifest der Schwäche.














The tanbark is hot lava.














Frau Wirtin kannte einen Schmied, der hatte gar ein Vierkantglied. Doch Liebe macht erfinderisch: Er feilte ihn zylinderisch.














Ein Fettverlust von sieben Prozentpunkten in zwei Monaten.














Die hautfarbenen Mikroports der Linienrichter.














Aleks, Richie, Sabine und Mario.














Der kleine Saunaschlaf.














Bar KH ned arg.














Menschen, die seit zwanzig oder mehr Jahren über die immer gleichen Quellen und Themen vortragen und arbeiten.














Die Nachrichtlichkeit.














Epiphanie des Sommerregens.














A comedy of danger.














Die ältesten Hüte sich immer wieder auf’s Neue aufzusetzen als wären sie der letzte Schrei.














Monodirektional.














Die Folter des gnadenlosen Totgequatschwerdens.














Ein Gefühl von ausgetrockneten Kontaktlinsen auf den Pupillen.














Selbstbildnis als Catweazle.














Dort geht die Stratosphärenkontrolle!














Der Obertongesang aus dem Generatorenhäuschen.














Durchseucht von pornographischen Phantasmen.














Du kannst viel besser mit Unsicherheit leben als Du manchmal eigentlich tust!

Für mich bist Du der liberalste Mensch, den ich kenne.














Mittwoch, 21. Juni 2006




































Die Fanmaile.














Am Nachtmittag.














Berliner Heine-Preis.














Befreundet sein über Einkommensunterschiede hinweg.














Sechzehn.














Menschen mit Thermoskaffeebechern in der Untergrundbahn.














Saturn verliert.














500 Gigahertz bei minus 268 Grad.














Diese kleinen asiatischen Mädchen unter den großen, knallbunten Designercellokästen.














Gesunde, nicht rauchende Frauen.














Die Audiopietisten.

Eine Polemik gegen Soziophobie und Penetrationsangst europäisch geprägter Intellektueller














3:0














Malaga, Cassata Siciliana, Melone.














Nelly Furtado. Venetian Snares. Heiko Laux. She Wants Revenge. Plastikman. M83. Daniel Lanois. James Lavelle. Björk. Brian Eno. Mathias Schaffhäuser. Sonic Youth. Ellen Allien & Apparat. Stunt Rock.














Pentagon stuft Homosexualität als Geistesstörung ein.














Das zaudernde Zicklein.














Selbstbildnis als Käsetoast.














Nächtliches Duschen zu zweit.














Das Orakel hatte wieder mal recht.














Deutsche delight.














Dienstag, 20. Juni 2006




































Das Hinterhof=Hörspiel.














Der Mannschaftsbus.














Institut für Posttayloristische Studien.














Die Pubikation.














Architektur ist in diesem Zusammenhang nicht das Medium des Raumes, vielmehr ist der atmosphärische Raum das Medium seiner architektonischen Begrenzungen.














Sound im Sinne der Störung hat dann immer den Aspekt der erfolgreichen Penetration meines personalen Raums aus einem Anderen.














Durch das Begehren hindurch.














In frivoler Intransigenz.














Bendix Schönflies.














Sven Felix Kellerhoff stellt eine Neuausgabe der Tagebücher Goebbels’ vor.














Ein solidarischer Streik aller Geisteswissenschaftler, initiiert an all jenen Stellen, an denen sie heute arbeiten, was würde er die Republik kosten?



Er würde über Nacht Politik und Justiz lähmen, die Theater verdunkeln und die Arbeit der Redaktionen stillegen.














Die Kühlnis Lanois’.














Schlimm, dieser Lösungsmittelgeruch vom Platz herauf. – Was sich da wohl gerade in die Sonne hinaufdämpft?














Merkur durchquert das fünfte Haus. Venus durchquert das zweite Haus.














Orchestrierte Didaktik.














Das härteste Trainingscamp ist immer noch das Leben selbst.














Der emotionale Stil.



Der emotionale Kapitalismus.














Herausragend schlecht!














Prosecco am Montag-Mittag.














Problembär Ronaldo.














Daniel Lanois, The Raconteurs, Paul Simon.














Verbietet akustische Bannerwerbung!!!














Wie das Jahr langsam, doch bestimmt, an einem vorübergleiten kann.














Wurstsalat Toskana.














Die Höchstwirte.














Dongle-Charts.














The End of Eggdancing.














Montag, 19. Juni 2006




































Amüsante Ablenkungen.














Écriture de soi.














Balz.














Die Entwöhnung.














Die Dummheit, die manche Menschen in Angelegenheiten der Gefühle an den Tag legen, macht sprachlos.














Die Lederhose, der Porsche, das Aspirin oder die Wurst ohne Pelle.














Is’ Wikipedia gut? Ich hab’ gehört, das soll besser sein als Google.














Closer. Concept. Liebe & Arbeit.














Manchmal geht sogar Senfgelb als Gold durch.














Zutrauen und stumme Ermunterung.














Wo kuckt Ihr denn Fußi?














Die Beziehungsniedergangs-Gedächtniscrêpes.














76,3.














Sonntag, 18. Juni 2006




































Gespenster längst verflogenen Begehrens.














Opera supererogatoria.














Wahrscheinlich zeichnet sich unser westliches Jahrhundert durch die Komplexität seiner Beziehungsgeflechte aus. Zwei große Strömungen lassen sich dabei unterscheiden:

die eine sucht nach christlich-abendländischem Muster die Wahrheit des Menschen in der Sexualität – die andere, gegenläufige, in der Aufzucht der Brut.

Daneben: kaum weitere
Lebensmodelle.














Das ist die Uraufführung des Tracks.














Dichten & Denken.














~














Die traurigen Blicke derjeniger, die zu lange allein gelebt haben.














Tauche hinunter, in den schwärzesten Grund, der tiefsten See:

Dort – bist Du!














Ich gehe jetzt und schließe ihn.



























Der Unernst des ewigen Lebens.



Die Seriosität der Vergänglichkeit.














Bücher und Menschen.














Sabine Maasen, Genealogie der Unmoral. Zur Therapeutisierung sexueller Selbste, Suhrkamp Verlag Frankfurt am Main 1998. (stw 1339)














Bataille / Baudrillard.














Nach der Orgie.














Im Überfluss der Erwartungen:

Freiheit!














The Overman.














Die raren Menschentatsachen.














Katachretische Epistemologie.














Diakritik.














Ein Historiker der Gegenwart.














Don’t ask me.         Ask yourself.














Denk=Ekstase.














Der Untergang des tschechischen Fußballs.














N i c h t   n a c h l a s s e n   z u   b e g e h r e n !














Selbstbildnis als Björk.



Selbstbildnis als Jürgen Klinsmann.



Selbstbildnis als Matthew Barney.














Aufgabe: Kombiniere die Farben buddhistischer Mönche mit der anarchistischen Flagge.














The thin red line.














Literarisches Handeln.














Sich selbst auf’s Spiel setzen.














Serendipity.














Beglückend:

Kinästhetisch-korporale Ekstasen
der identifikatorischen Imagination.


Außerhalb der Sprache.
Oberhalb. Drumherum














Männlichkeit.         Weiblichkeit.

Andere Wandlungen.














Ich suche das, was erst in Jahrzehnten bis Jahrhunderten verstanden werden kann.














Die Enttäuschungen und Niederlagen, die einen aus einem selbst hervor treiben.














Der geobiologische Blick, der durch die Welt hindurch schaut.














Tieferen Grund gewinnen.

Direktere Wucht und Schlagkraft.

Festeren Grund gewinnen.














To the path.














Samstag, 17. Juni 2006




































Autochthone Projektionsrückübertragung.














Konjugierend zum Orgasmus.














Kehliges Husten auf dem Hof.














Die Kotz- und Hustvermeiderin.














Die Solarterz.














Länderpunkte sammeln.














Die hohe Schule der unmißverständlichen Deutlichkeit ohne angestrengte Schroffheit.














Eine Draufsicht auf ein Arrangement aus Retromoderne und Ethno.














Die Fernsehbretter an den Außenseiten der Kneipen.














Das Imaginarium der Programmierung.

Über Phänomene intrakultureller Konstruktion oder Selbsttäuschung anhand der Rede vom Genetischen Code (und nicht etwa von einem genetischen Gemälde, Eintopf oder Traum).















Wie Arbeit das Leben verkürzt – experientiell und salutogenetisch.














I Wanna Love You Tender.














Tics.














Repercussion.














Du warst in einem Schwanz angemeldet?














Das Glücksplektron.














Intellektualität und Begehren.














The door that closes tightly is the door that can swing wide.














One nation under soccer.














Skorgolia.














Kultur ist Vermischung und Bereicherung und Geschrei.














Tiefes Glück.














Die jähen Temperaturwechsel der Pubertät.














In dem seltsamen Bewusstsein, plötzlich zum Schauplatz eines eben noch nicht vorhandenen Sinns geworden zu sein, seit ein paar Minuten oder länger; zum Schauplatz einer Neugier oder Erwartung; eines unausgesprochenen Schwurs.














Für die Dauer eines Einfalls, einer vagen Erinnerung, eines Nippens am Glas, verwandelte er sich wieder in den etwas flegelhaften, respektlosen jungen Mann, der er einmal gewesen war:

der nichts anerkannte als die eigenen

Ideen und Wünsche.














Junimond.














Das Paradies der Kindheit in der Gegenwart.














Gemeinsames Träumen einer Musik.














Freitag, 16. Juni 2006




































Alles hängt ab vom sportlichen Erfolg.














Politstar Ahmadinedschad.














Das staatliche Vulkanforschungszentrum,














Niedriges Niveau & Selbstüberschätzung.














Vielleicht bin ich heute zu radikalen Veränderungen in einigen Lebensbereichen gezwungen?

Am besten sage ich mich von bestimmten Verhaltensweisen los, die sich als wertlos erwiesen haben – aufgrund der Ereignisse des heutigen Tages.

Gewinne ich nicht Raum, wenn ich diese aufgebe?














Die Blogmeditation.














Venus Konjunktion Saturn.




Sonne Quadrat Pluto.














Mach’ Dich schnieke, Süße!














Als das Blut spritzte, lachte ich wie ein Verrückter.














Protofaschistisch!














Neoquietisten.














Lahm war eine Präzisionsklinge.














Karamel 1.














Der Neoliberalismus fordert den »Subjekt-Staat«. Ich muss gar nicht mehr ein historisches Wir werden, sondern nur simple Identifikationsgleichungen erfüllen. Ich bin Deutschland, ich gebäre Deutschland, das ist mein Opfer für unser Wachstum. Ich stehe dem Arbeitsmarkt zur Verfügung, der mich nicht braucht, ich führe eine Familie, die keinen Sinn hat, mit der Geste eines Klein­unter­nehmers, den es nicht mehr geben kann. Meine Bedarfsgemeinschaft hilft dem Staat beim Sparen. Ich bin Deutschland. Ich gebäre Deutschland. Ich arbeite Deutschland.














Menschen mit Vätern.



Menschen ohne Väter.














WM-Sexgott.














There is no equal.














Konditionierung und Artikulierung von Räumen. (Minard)














Gereimte Horoskope, Blogwerther und Oberkunstgoethe, Babysprache, Zwiebelfisch und Matussek, gebt diesen Leuten doch endlich den Heinrich-Heine-Preis.














Mikrologische Öffentlichkeiten. Emotionale Androgynisierung. Die Sprachideologie.














Das Entstehen eines Identitätsnarrativs.














Die Serviettengiraffe.














Die Hormonseelsorgerin.














Die Nachtdusche.














Die Reinigung.














Le Privatier.














Die kongenial-besoffene Ästhetik in Henry Silber geht zu Ende.














Donnerstag, 15. Juni 2006




































Was macht das Phänomen Blogs für Dich aus?

Mein Weblog ist ein Notiz- und Skizzenbuch – durch das ich unmittelbar Antworten von Leserinnen und Lesern auf die Bewegung meines Denkens und Empfindens erhalten kann.



Was ist das Spezielle an der deutschsprachigen Blogosphäre?

US-amerikanische Weblogs wie auch Podcasts wirken als eine Art Gegenöffentlichkeit. Die Texte sind kolumnenhaft zugespitzt, nicht selten ausgerichtet an der Stand Up-Comedy und erfüllen eine journalistische, regierungskritische Aufgabe.

Deutsche Weblogs dagegen werden überwiegend von Autorinnen und Autoren geschrieben, die ohnehin schon auf kleineren oder größeren medialen Bühnen veröffentlicht werden. Ihre Texte sammeln sich darum stärker um das persönliche Leben und Erleben, um feinere Selbstbeobachtungen und Überlegungen der Wahrnehmung und Erfahrung, um inneren Zwiespalt und suchendes Formulieren. (Vgl. hierzu:
Karin Harrasser, Was aus der Mitte flüchtet: Sind Weblogs Archive des »Schwebenden Urteils«? (2006))

Die besten Weblogs sind gegenwärtig die beste junge Literatur, die ich lese.



Wie könnten Blogs zu einem Wirtschaftsfaktor werden?

Dieses Anliegen verstehe ich nicht. Weblogs sind schützenswert als ein persönlicher Denk- und Schreibraum.

Kapitalisierbar wären sie wohl am ehesten nach Art eines Leserabonnements oder in der edierten und lektorierten Veröffentlichung als Buch.

Das Schreiben der Einzelnen würde sich dadurch aber verändern.



Ist Dein Blog für Dich beruflich relevant, und wenn ja, wie?

Mein Weblog sammelt suchende Überlegungen, Fundstücke, Zitate, (Selbst-)Beobachtungen und Beschreibungen in persönlicher wie auch professioneller Hinsicht. Nach einigen Wochen, Monaten oder auch Jahren finden sie sich nicht selten in beruflichen Handlungen wieder: in Vorträgen oder Aufsätzen, in Konzepten für Forschungsprojekte, Symposien, Vorlesungen, Workshops oder Bücher.

Und in der weiteren Wandlung meiner Person.














Herausnehmen der Fremdkörperfalle.














Souverän ist, wer über den Ausnahmezustand entscheidet.














Größter Komet verliert stündlich die Masse der Sonne.














Das Handwerk des zitierfähigen Schreibens.


Das Glück, zitiert zu werden trotz inkommensurabler Fügungen, Verknüpfungsweisen, Vokabularien und Aussagen.














Die meditativ-hypnotische Kraft des übergenauen Hineintauchens in einen Sachverhalt, einen Text, eine Situation, einen Menschen.














No hay igual!



No hay igual!



No! No! No! No!

No hay igual!














Flames to dust.



Lovers to friends.














I know you’re trying to get around me, baby. I know you’ve got me in your heart, baby. I know that you could love me, if you only had a guarantee. When I look at your face it’s so empty: I know I could fill you with love, baby. Your soul is dying for me, can’t deny our energy.














Drang und Geist, die sich im Menschen verwirklichen.














Die Kommensuration.














Immer diese scheißnervigen Glaubenskriege, die aus allem gemacht werden.














Die Neumann-Flasche.














Blutend darf er nicht spielen.














Zweikampfstark trotz Stellungsfehler.














Alabaster / Asbest.














Mittwoch, 14. Juni 2006




































Seminar in der Sonne.














Manchen Bimbomädchen kann man nur unter der allergrößten, fast übermenschlichen Anstrengung nicht mit Machismo begegnen.














Du warst in einem Schwatz angemeldet?














Sexualpraktiken der Pappeln.














Du hast immer so schöne Links.














Die kroatischen, rotkarierten Mädchen.














Die Internationale der vielen, laut grölenden, skandierenden, singenden und jubelnden, nationalen Fußballfans. Der Völkerbund. Die Vereinten Nationen.














Schöne junge Frauen sollten stets die Farben Brasiliens tragen.














Die Bahnzyste.














Verprügelt, vergewaltigt und gefilmt.














Frauen-Taillen im Frühling dünner.














Diatribe.














Das Narrativ.














Unabhängigkeit und Pflege.














Der Weg zur authentischen Stimme wird bei ihr ein emotionaler und politischer Akt.














Die Rückkehr des Libero.














Dienstag, 13. Juni 2006




































Nelly Furtados Loose könnte das Justified des Jahres 2006 werden.














You’re so afraid of what people might say? But that’s okay cuz you’re only human!

You’re so afraid of what people might say? But that’s okay you’ll soon get strong enough…














Ellen Allien & Apparat. Emil Klotzsch. D. Diggler. Blumfeld. Broadcast. Move D. Thom Yorke. Paul Simon. Feist. Gabriel Ananda. Damon Albarn. Pharrell Williams. Jochen Reinecke.














Die Kraft positiver Projektion.














Je mehr man in die Jahre kommt, desto beknackter kommt einem das Autofahren vor.














I don’t need nothing at all, nothing but your touch and nothing but your kiss!



I don’t need nothing at all – but somebody to love, somebody to hold, somebody that I can feel in my blood!



Somebody to hold, somebody too old, somebody to make me feel I’m in love!














Geberländer wollen Empfänger an die Kandare nehmen.



























Weniger Schlafen und mehr Duschen – das unterscheidet im Kern den Sommer vom Winter.














Maneater – make you work hard, make you spend hard, make you want all – of his love. He’s a maneater – make you buy cars, make you cut cards, make you fall real hard in love. He’s a Maneater make you work hard, make you spend hard, make you want all – of his love. He’s a maneater, make you buy cars, make you cut cards – wish you never ever met him at all!














Sommerglück.














Lesen und Schreiben.














Schlimmstmögliche Auswüchse eines grassierend flaggenschändenden Discount-Nationalismus wuchern weiter! Das prangere ich an!!!














Flames to dust. Lovers to friends.
Why do all good things come to an end?


Flames to dust. Lovers to friends.
Why do all good things come to an end?


Why do all good things come to an end?
Come to an end, come to.














Apostaten Europas.














Venezianische Schnarrtrommeln.















A giant alien force more violent and sick than anything you can imagine.














Das beruhigende Grün des Stadionrasens – allüberall auf den Flachbildschirmen.














Wie die Nüstern sich stärker blähen.














Vermutung:

Nelly hat endlich
anständig obsessiv enthemmtTM
en Sex gehabt.














Sich der Welt zunehmend anders entgegenwerfen.














Promiscuous girl – Wherever you are, I’m all alone and it’s you that I want! Promiscuous boy – You already know that I’m all yours, what you waiting for? Promiscuous girl – You’re teasing me, you know what I want and I got what you need. Promiscuous boy – Let’s get to the point ’cause we’re on a roll, are you ready?


Promiscuous girl – Wherever you are, I’m all alone and it’s you that I want! Promiscuous boy – I’m calling your name but you’re driving me crazy, the way you’re making me wait! Promiscuous girl – You’re teasing me, you know what I want and I got what you need. Promiscuous boy – We’re one in the same so we don’t gotta play games no more…














Montag, 12. Juni 2006




































Chewbacca am Schlagzeug.














Beste Spieleberichte around.














Tod im Jubelrausch.














Mach’ Dich gerade!














I love unsere Jungs.














Junge, sexy Polizistinnen.














Ich bin Katholik, ich kann mit Lamm nicht so gut.














Witzdruck.














Lotusflow.














Floral services.














Unzuchtskisten.














Grillen als Lebensform.














Gesichtswurst und Grinsekatze.














Glücksbärchi, Grunzklops und Gnomkorken.














Please Me & Spank Me.














Die lachenden Poller.














With their tongues, they test, taste and judge all that is mine. They move in a series of caresses that glide up and down my spine. As they nibble the fruit of my flesh, I feel no pain, only a magic that a name would stain. With the first drop of my blood in their veins their faces are convulsed in mortal pains. The fairest cries: We all have loved you, Rael!














Coupéhafter.














Mein Leib vibriert von Rapport.














Die umfassende Anspannung öffnen und dort hinein tauchen: Die Erregung den gesamten Körper durchfluten lassen.














Desiderat:

Die totalitär-faschistische Ideologie ausdrücklich zu entfalten, die Praktiken und Selbstzeugnisse der Consulting Companies mit denen der Scientology Church verbindet.














Sonntag, 11. Juni 2006




































Thanatopoiesis.














Es war einmal ein Volk, das fühlte sich so verarscht von der ganzen Welt, dass es sich die Deutschen nannte. Schon in der Volksschule wollte niemand mit ihnen Völkerball spielen.

Da beschloss das deutsche Volk in einer dunklen Stunde, Fußballweltmeister zu werden. Und so gaben sich die Deutschen eine Nationalhymne, und die hieß: Deutschland vor, noch ein Tor. Der Refrain aber lautete: Olé - olé - oléoléolé!














Das ganze Grundgesetz besteht ja überwiegend aus Angst vor der Demokratie.














LFO. What Time Is Love. Go. Der Klang der Familie. The Bells. Higher State Of Consciousness. Energy Flash. House Is Mine. No Good. Born Slippy. Sonar System. Out of Space. Pacific State. It’s our Future. Loverboy.














Mediumflow as graph.














Art, anthropology and aphrodesia.














Alkoholunlust.
Nikotion-/Kiff-Rauchekel

(etwas unpraktisch dieser Tage)














Unter seinem geduldigen, wohlwollenden und stolzen Blick war sie jahrelang gediehen. Das begriff sie jetzt.














Sie dachte daran, dass sie sich früher, als heranwachsende Frau, oft gewünscht hatte, einen Mann da zu haben, jemand, der sie ablenkte, dessen zentrifugale oder zupackende Art sie aus allem herausreißen, von sich selbst erlösen würde − von der Enge, von ihren unerfüllten Träumen, von der unbestimmten Sehnsucht nach Freioheit. Sie hatte sich nach männlicher, nicht unbedingt sexueller Nähe gesehnt, nach etwas Unvorhergesehenem, Überaschendem, Anderem, danach, dass es an der Wohnungstür klingelte, einfach so, ohne Voranmeldung.














Ein emotionaler Stil nimmt Form an, wenn eine neue Art des Denkens über die Beziehung des Selbst zu anderen konzipiert wird, wenn neue Möglichkeiten dieser Beziehung vorstellbar werden.














Der Geschlechtstrieb in seiner reifen Form ist eine Leistung.














Cascading orchestral sounds, dense and ethereal textures, suspenseful moments of rising and falling tension, and lightly distorted − and at times piercing − melancholic tones.



Light static, discordant sounds, and quirky rhythmic elements creating an overall edgy atmosphere.



Crackling, rustling sounds contrast with low distant, rumbling echoes and shrill high-pitched tones creating a brooding atmosphere.














Das Austauschmoratorium.














Die wundervoll dokumentarische Ruhe ausgedehnter Übertragungen von Fußballspielen. (abzüglich der in jeder Hinsicht übersteuerten Werbeeinblendungen)














Wohltun.














Die kluge Eva Illouz.














The best things in life
aren’t things.














Der Soundtrack der Revolution ist elektronisch und ohne Stimme.














Sommerschnee fliegt durch die Straßen.














Im Grunde ist gegen die Beseitigung der lästigen Wirklichkeit und ihre Ersetzung durch vorerst summende Kopfhörer − und später dann hoffentlich gar nichts − nicht das Geringste einzuwenden.














Wohltuende Erschöpfung.














Bei sich sein.














Samstag, 10. Juni 2006




































Die Vespa und der Caprese warteten unten bereits auf ihn.














Im Traum des Nachts drei Fußball-WM-Lieder − mit drei Frauen und einem weiteren Mann auf einer bordellösen Liegefläche sich lümmelnd − umgehört zu Geschlechtsverkehrsbeschreibungssongs.














11. Gebot:

Du sollst Gott nicht langweilen!















Langzeit-EKG.














Die strenge Linie der Gegenwart.














Im Stillen hegte sie die Vermutung, dass er sich von ihr angezogen fühlte, weil sie für ihn so etwas wie Frische und Ungestümheit verkörperte. Später wurde ihr klar, dass das so nicht zutraf, auch wenn er es sichtlich genoss, dass sie die Blicke der Männer einsammelte. Das Argument ihrer Jugend war zu naheliegend. Die Dinge lagen komplizierter.














Früher war im Parterre eine Zweigstelle der Partei gewesen, jetzt hatte dort ein Internetcafé eröffnet.














Gestaltungsöffentlichkeiten.














Schenkele hoch!














Lovelite WM Biergarten














Der große Schriftsteller Thomas Palzer.














Ich habe Respekt vor dem Leben eines jeden einzelnen Menschen.














Es war keine leidenschaftliche Beziehung, weder von ihrer noch von seiner Seite.

Es war eher eine Beziehung, die auf Gewohnheit und einer bestimmten Form der Nachlässigkeit beruhte.














Duftige junge Damen.














Am Ende liebe ich den Genuß kollektiver Ekstase und durchgreifender Massenvibrationen.














Alle gegen alle.














Engel von hinten.














Kuhfotze! Kuhfotze!! Kuhfotze!!!














Prost, Ihre Ärsche!














Das Universum in der Tasche.














Menschenglück.














So sieht’s aus!














Freitag, 9. Juni 2006




































Der Reichtum des Lebens.














Ballacks Wade.














Wie findest Du die Idee einer Handy-Foto-Soap?














Medizinische Nachbereitung der individuellen Spielerverletzungen im Morgenfernsehen nicht am Taktiktisch, sondern am Muskelmodell.














Schlimm.














Und ich mach’ ja auch meinen Film über Fußballdeutschland.














Die Ästhetik der Neuen Musik nach David Moufang.














Wie die WM mein Leben zerstörte.














Remember me.














Im Glück der Morgenhitze.














Meine These ist, dass Weblogs den Wunsch von längst in der kulturellen Mitte Angekommenen nach einer Existenz an den Rändern, einen Wunsch nach Selbstmarginalisierung ausdrücken.














Höhenkammblogs.














Die Stille in der Seelenlandschaft.














Wieder Belletristik.

Wieder Techno.














Es gibt unter den Bewohnern keinen, der etwas Mysteriöses an sich hätte. Niemand leidet. Alles da ist ehrlich und gleich. Alle Welt lebt friedlich.














Des Akzidents / Des Orients.














Die Notwendigkeit des singulär pluralen Ursprungs.














Ellens kehliges Lamento.














Erste jahrelang klein h, klein s – dann plötzlich nur noch großes H.














Thomas Palzer, Ruin. Roman, Blumenbar Verlag München 2005.


Paul Bourget, Ein Frauenherz − Un cœur de femme. Roman (1890). Aus dem Französischen übersetzt von Caroline Vollmann. Nachwort von Hermann Lindner, Manesse Verlag Zürich 2006.


Eva Illouz, Gefühle in Zeiten des Kapitalismuss. Adorno-Vorlesungen 2004 − Institut für Sozialforschung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Aus dem Englischen von Martin Hartmann, Suhrkamp Verlag Frankfurt am Main 2006.














Ihre Brüste sind derart rund und voll, dass ein sachliches, für sie rein professionelles Gespräch entweder einer maßlos konzentrierten und überaus künstlich angestrengten Themen-Aufmerksamkeit bedarf − oder aber realistischerweise schlichtweg gleich eine vollkommene, existenzielle Unmöglichkeit darstellt.

Tragik sexueller Attraktion.














Augenficken.














Eine von Grund auf gefräßige Existenz.














Donnerstag, 8. Juni 2006




































Rhein Energie Köln.














Muskelverhärtungen.














Metzelder Mertesacker.














Schillernd und verheißungsvoll.














Künstlerische Aufgabe: An keinem einzigen der berliner WM-Events teilzunehmen.














Die Menschenverarbeitungsmaschine.














Der ausgestorbene Bahnhof Zoo.














Deutschlandfahnen für 3,50.














Schimmer-Kollektion.














Sie haften für alle Schäden!














Irans Uran.














Frauen sollen Yoga machen!














Move D., Live At Johanneskirche (2006)














Erster Banaldraft.














Diese Kompositionen sind zeitlich endlich.














Die Schriftsprache.














Eine auftaktige Situation.














Bombardieren willkommen in Berlin.














Die Albernheit von Flaggen. Allen.














Zentrale Informationsstelle Sport.














DangerDoom alias DJ Dangermouse, Occult Hymn (2006)














Mittwoch, 7. Juni 2006




































Tiefe Berge.














These are folk songs. Folk songs from a culture made of ones and zeros.

Odd how the future turned out to be almost exactly as it was imagined.














Überall plötzlich diese Tourismus-Werbung der WM-Teilnehmernationen.














Die verblendete Fahrigkeit altgedienter deutscher Universitätsprofessoren.














Viele unterschiedliche Menschen.














Eingabegebietsschemaleiste.














Dienstag, 6. Juni 2006




































Erschöpft und glücklich.














Im Genuß der Körper.














Thom Yorke. Feist. Radiohead. Stereolab. Richie Hawtin. Johann Sebastian Bach. The Futureheads. Kate Bush. Björk. Yeah Yeah Yeahs.














Venus Trigon Venus.














Markus Kavka sieht neuerdings aus wie Waldemar Hartmann.














Streuselkuchen!














So viele sind es, die das gleiche spüren, dass es für einen Augenblick ist, als sei es das Gefühl selbst, das über die Gleise fährt.














Sinn.














Gabriel Ananda, Studio Live Set (2006)














Das Große Gespräch.














Vergiss’ Deine Videokassetten nicht!














Bove & Ananda.














Wie sie ihren Körper spazieren trägt.














Montag, 5. Juni 2006




































Die unbegrenzte Ruhe der Nicht=Empfänglichkeit.














Sich leicht spielen, obwohl das Leben einem schwer wird; sich schicksalsschwer geben, obwohl das alles einen gar nicht berührt.














Wenn man sich im gewaltfreien Raum bewegt, kann man als junger Mensch kaum mehr öffentlich revoltieren, ohne dass Nike etwas Ähnliches bereits in London, Barcelona und Kapstadt gesponsert hat oder es von Christoph Schlingensief in staatlich gefickten Theatern veranstaltet wurde.














Bei der Heimkehr bleibt ihnen von dem Ganzen eine gewisse Empfindung.













Herr Kollege vom Handelsblatt.














Der schwarzrotgelbe Flauschwurm im Fitnessstudio.














Peter Brötzmann/William Parker/Hamid Drake, The Heart and The Bones (2003)














Tanz der Moleküle: Mieze wär’ gern’ Róisín Murphy.














Eine verkokst-dümmlich-selbstüberzeugte Waldorfschüler-mäßige Fröhlichkeits-/Naivitäts-Performance.














Die Rückeroberung von Jesus Christus.














Die Herrlichkeit der Selbstbefreiung ins Offene hinein.














Die Schönheit von Cafés, in denen man eine lange Zeit allein verbringen kann. Die wortlose Vertrautheit mit der patenten, sehr ernsten und eher kleinen Chefin und gleichermaßen mit den schönen, appetitlich hochgewachsenen und nicht minder ernsten Bedienungen, die bei einem sind, die ganze Zeit über. Sorgsam. Alle tragen ihr Päckchen. Ihr Parfum. Ihr Lächeln. Die Innigkeit, die in einem solchen en passant verborgen liegen kann.














Tage des Alten Hörspiels.














Frivolisierend. − Lakonisierend.














Die Göre mit dem Franka Potente-Mund.














Video-Kanzler.














D. Diggler Dominik Eulberg Paul Simon Gabriel Ananda Damon Albarn.














Mein gemütliches, verregnetes Pfingsten.














*

*               *














Von Grobi als Waldschrat zum intellektuell aufstrebenden Jung-Nazi.














Sorge um Eden.














Big Age.














Selbstbildnis als Thin White Duke.














Cinema is over.














Heil Hitler, Ihr Nutten!














Kleiner Olivenengpass.














Ich ramm’ Euch meine dreißig Zentimeter in den Arsch!














Ich ficke gern’ in Ärsche.














Sonntag, 4. Juni 2006




































Bécon-les-Bruyères.














Groß ist die Starre dieser Fassaden.













Der Dichter sagt alles, indem er nicht alles sagt, und gerade darin ist alles gesagt.














Im Untergrund der Metronomie. Metronomicon.














Zusammenhanglose Sätze.














Der realistische Blick des Regens. (revisited)














Selbstbildnis als Waldschrat.














Die wohltuende Entwertung der deutschen Flagge durch ihre massenhafte Verwendung als Discountartikel.














Der Fußballsommer hebt an.














Badehosenduscher.














It’s oh so quiet, it’s oh so still. You’re all alone and so peaceful until: You fall in love, zing boom! The sky up above, zing boom! Is caving in, wow bam! You’ve never been so nuts about a girl: You wanna laugh, you wanna cry, you cross your heart and hope to die… Til it’s over and then: It’s nice and quiet. But soon again: Starts another big riot.














When in doubt, fuck it.














Freitag, 3. Juni 2006


































[Verlust von gut zwei Tagen aufgrund von überraschendem Datenfraß]


































Ein- oder zweisilbiges Wort mit M.














Die Union wirbt um Verständnis.














Die europäische Kommunion.














Es riecht nach übergekochter Milch.














Unversehrt von jedem Verhältnis zur Zeitlichkeit.














Eine Entfinalisierung der Existenz.














Menschen und ihre Werke zu betrachten wie Fauna, Flora und Geologie.














Public viewing.














Vivaldis Quattro Stagioni auf dem U-Bahn-Akkordeon gespielt.














Selbstbildnis als Grobi.














Zickenficken.














Ihr verträumter Körper.














Überall Cinema=Flatscreens.














Narkoleptische Notate #1



Tätlichkeiten im Treppenhaus.














Donnerstag, 1. Juni 2006



































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