29.8.6 - 1.10.6 : Xenographic Fairytales














In den Dunstschwaden.














Election day.














Alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht.














Glücklich sabbernd vor der Multifunktionsbox sitzen.














Aus Grenzverletzungen und Grenzstreitigkeiten zwischen Intimität und Medialität erwachsen neue Gewohnheiten des Austauschs.














Popseingang.         Posteingang.














Austausch unter Menschen gründet im hier gemeinten Sinne einerseits in der ungenauen und unerschöpflichen Unberechenbarkeit künftiger Handlungen − sowie andererseits in der sicheren Vorhersehbarkeit und Gewohnheit fürderhin austauschender und (mit)teilender Handlungen selbst.














Steinerne Erstarrung im Wort ›Mediatisierung‹.



Eine generative Plastizität des Wortes ›Medialisierung‹.














Denkschreibglück.














Consuetudine Commutationis.














Erst die verwirklichenden Handlungen festigen eine Bezugnahme, die zuvor schon als Bekenntnis, in Aussagen und Kundtun begründet worden sein mag.














Ich traue Dir, dass Du so, wie du vorhin, einmal mir gegenüber gehandelt hast, nun auch in dieser neuen Situation handeln wirst!














Im Pulsstrom.














Ein begrifflich-argumentatives Werk, dessen neun Kapitel als neun einzelne Bücher gelesen werden sollten.














Wenn Austausch in diesem Sinne als Wechselbewegung und wirklich ein Austauschen im Wortsinne verstanden wird, muss das Hineinwagen in unvorhersehbares Tauschen von Handlungen als wechselseitige Überschreitung und Steigerung aller Handlungen begriffen werden.














Aber schliesslich ist die Sesambestreuung der Umlaut der Backwaren.














Der Überschuss.














Mach’s nur wie der Sonnenbär:

Zähl’ die Sonnenstunden her! Mehr!














Das Spiel der Überschreitungsahnungen.














Multiple Erkenntnisorgasmen.














Der Austausch setzt seine Annäherung dann − situativ gesprochen − fort, indem die je individuell als solche wahrgenommenen Wahrheitsaussagen zu vielen Fragen und in vielen Zusammenhängen verglichen und unterschieden werden.

Die Codes, in denen zwei Menschen leben und handeln, empfinden oder wahrnehmen, denken und sich darstellen, werden in diesem Gespräch, einem stillen Beobachten auch, im harten Konflikt oder der komplimentreichen Ansprache stark betont im Übermaß.



Wir setzen uns zueinander in Beziehung:

Übereinstimmendes wird begeistert und beglückt, Unterschiedenes dagegen angeregt und bewegungsfroh ausgeführt und ausgehandelt. Überraschend geteilte Gewohnheiten wie auch als reizbar empfundene Unvereinbarkeiten werden herausgestellt. Wir stimmen uns ab.

Ein Flirt entsteht.














Als Menschen binden wir uns durch Fäden von Codelektüre aneinander.














Gipfeltreffen der Boxidole.














Der Siegeszug der Sojabohne.














Erarbeitet sich eine kaum zu toppende Credibility als visionärer Musiker.














Dieser Sprung aus den geschlossen-bestimmten Codes heraus, das Begehren eine agoraphobe Hermetik der Zeichen zu verlassen und sich in Umgebungen offenerer Codierung zu wagen, diese Bewegung widerspricht zahlreichen Philosophien der Sprache des vergangenen Jahrhunderts.














Kurzdusche und Espressoshot.














Archie Shepp, Theme For Ernie (1966)














Du wirst heute zu mir kommen?














Wilhelmsquell.














Kurt Hansen.














Mein uralter Frühachtziger/Spätsiebziger-Drehstuhl, auf dem ich hier sitze und schreibe, in seiner Glenn Gould=Bastel=Zusammenkleb=Optik.














Betonungen auf einen Schwerpunkt verstärken sich, erst allmählich, dann befeuert aufgrund gleichgerichtet anderer Kraftfelder; sie steigern sich immer weiter und wechselseitig − so lange bis sie eiligst wieder nachlassen, haben sie doch ihren derzeit höchstmöglichen Steigerungspunkt erreicht. Kraftfelder bauen wieder ab, machen anderen Feldern Platz, die wiederum neue Steigerungen mit und zu anderen Kraftfeldern eingehen; die einander anziehen, sich emporschwingen, neue größtmögliche Ausdehnung erreichen, weitreichende Anziehung und Wirkmacht. Und wieder sich abschwächen.














Ich höre unser beider Herzen schlagen wie eines.














After the goldrush.














Da ich hier gerade noch einmal vorbeigeschaut hab, will ich doch kurz anmerken:

Das da oben, das ist eindeutig zu viel.














Das fühlt sich gut an.
Das fühlt sich alles sehr gut an.














Johann Sebastian Bach, Konzert für Cembalo und Streicher in D-Moll (BWV 1052)














Die schöne Andrea Parker.














Phantasmen sind physikalisch präsent.














Fall in love with something new.














Den dritten Film an diesem Abend.














Rückkehr des Schaukelstuhls.














Chnouff und Chnouffy.














Arab Strap.














Je faltiger der Sack desto glänzender der Lack!














Wo zum Teufel ist die verdammte Hure?














Wolfgang Schüssel als Pommes Rotweiss.














Neotribalism.














Transitunnel.














Die Mischmomente.














Sonntag, 1. Oktober 2006




































Die verbrannte Erde der Asche dummer Menschen.



Die fruchtbaren Beete stets keimender Genien der Herzensklugheit.














Gesundkostwerke.         Gesamtkunstwerke.














Mit Beauty=CD.














Selbst wenn überkommene Gewohnheiten des Begreifens ihre Worte verloren haben sollten und wir gegenwärtig andere Worte, andere Gefüge aus Buchstaben, Silben und Lautungen verwenden sollten, bedeutet dies nicht unmittelbar, dass die dadurch vermittelten Gewohnheiten und Gehalte des Denkens schon verschwunden wären.














Sie hätten die Freiheit, zu wandeln.














Hosenträger.         Handlungsträger.














Erzählerisches Handeln bedeutet darum: wieder und neu erzählendes Handeln, das immer anders und verändernd erzählt.














Die nackten Füße in der Sonne.














Die Gesamtheit ist Ding und Medium zugleich. Wir teilen einander unaufhörlich uns selbst mit.














Verneinung.         Vermeidung.














Die Arbeit an Artefakten, die ihre größte Wirkung Mitte eines Jahrzehnts entfalten – seien es internationale Spielfilme, Theorie- und Technikentwicklungen, Strömungen der bildenden Kunst, Architektur, Stadtplanung oder Popmusik –, diese Arbeit hat zumeist schon Ende des vorangegangenen Jahrzehntes beginnen müssen. Generative Kerne wirken sich demnach erst im nachfolgenden Jahrzehnt aus.














Das Kontinuum ermöglicht noch offene Entfaltung. Der Kokon krümmt sich medial.














Nichts anderes als ein Erzeugnis von Herrschaftsbeziehungen ausweglos geschlossener Imperien.














Early Adopters ruhmreiche Neuerwerbungen wurden Voraussetzung beruflicher Tätigkeit, bedingen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben, sind schon verpflichtend, ja allgemeine Zugangsvoraussetzung in Zeiten tatsächlich massengesellschaftlicher Versorgung.














Revision im Pyjama.














Rudel der fliegenden Quadrokopter.














Stick your wavy controller up your stupid movement sensitive asses you homos…














Der regelmäßige Aufenthalt und das wiederholte Handeln auf medialen Bühnen verändert Sie. Meine Erfahrungsweisen, die bestärkt oder gefordert werden, Ihre Darstellungsspannungen, die gewohnheitsmäßig darin erzeugt werden, die gespannte Aufmerksamkeit, die uns beiden dort ebenso gewohnheitsmäßig entgegengebracht werden: Es ändert mich und Sie als Menschen. Es ändert unsere Körper.














Entdinglichendes Handeln.














Chnouffy.














Häßliche Beine (wenigstens schön lang) in zu kurzen Röcken.














Die versucherische Begehrensandeutung, anfangs noch neugierig, verblasste.














Die rückblickende Verfremdung des ehedem Gewöhnlichen ist eine tägliche Erfahrung in Zeiten schnellen und durchgreifenden Wandels täglicher Handlungsgewohnheit.














Unter den Bedingungen eines Lebens, das seine Verknüpfung in vielfältigen medialen Gefügen erkannt hat, lassen sich die Heldengesänge des Handelns und Denkens singulärer Einzelner kaum mehr ungebrochen aufrechterhalten – auch wenn Philosophie als vorherrschende Denkform unserer Kultur diese Lieder immer noch gerne singt.



Dieser europäisch geprägten Äußerungsgewohnheit steht die alltäglich bedeutsame Erfahrung der Mittelbarkeit so vieler unterschiedlicher Gegenstände unseres Denkens und Fühlens entgegen.














Insofern Sie und ich als Menschen nicht zuletzt auch Dinge sind, porös und viskos, weich und empfänglich, handeln wir als Medien in jedem Moment. Die Umgebung, in der Sie jetzt stehen oder sitzen, in diesen Seiten blättern oder tief versunken hier durchgleiten, diese Umgebung ist ein Kreis hilfreicher Überträger, medialer Agenten.



Dinge, Äußerungen, kulturelle Artefakte, Gebrauchsgegenstände, Naturereignisse sowie eine Fülle physikalisch-chemischer Abläufe wirken auf Sie ein. Sie tragen Ihnen zu, was um Sie herum geschieht. Sie übermitteln, was Sie Ihrer Umgebung übertragen.



In einer solchen Beschreibung wird nun eine subjekt- und bewusstseinszentrierte wie auch objektivistische Sichtweise allerdings ersetzt durch eine Sichtweise hervorbringender Abläufe der Genese. Vorgänge materieller Stoffe und sinnlicher Gehalte rücken in das Zentrum meiner Aufmerksamkeit – mit erkenntnistheoretisch weitreichenden Folgen, bis hin zu einem empfindungs- und erfahrungsbezogenen Realismus und Materialismus, einer Physik der Übertragungen.














Ich liege gut in der Zeit.














Eine solche Übertragung kann aber nur dadurch gelingen, dass ich die Anregung und den Anstoß, die ich durch Empfindungen erfahre, sich dinghaft verwirklichen lassen – wie auch immer vorübergehend und zeitlich begrenzt. Ohne Medien manifestiert sich keine Empfindung – in Artefakten; auch wenn diese erst seit einem geschichtlich mikroskopischen Moment elektrotechnisch bereitgestellt werden können.














Planwirtschaft anno 2006: Bürger, kauft Handys insolventer Konzernsparten – aus Solidarität mit unfähig-hinterfotzigen Managern!














Medialisierung wirkt als ein anziehungsmächtiger Gefühlsverstärker.














Medien kuppeln.














Ich und Sie, wir empfinden, spüren, sehen, hören und schmecken wie wir beide beieinander sind. Wie sich zwischen Dir und mir eine gemeinsame Übereinkunft der Handlungsfolge in unserem gemeinsamen Handeln ergibt; wie gemeinschaftliche Handlungsweisen des Beisammenseins sich scheinbar übergangslos auf meine und Deine Physis, Motorik, auf Dein Handeln und Mein Denken auswirken. Nicht allein metaphorisch, sondern schlicht physikalisch erleben wir Resonanzen aneinander.



Wir lassen uns anstoßen, geben Bewegungen und Rührungen weiter – körperlich – und bewegen uns, swingen, schwingen, gleiten, grooven in diesen Bewegungen weiter, gleiten auf Anziehungskräften. Eine Bewegungsform ergibt sich in unser beider Beisammensein, die bezeichnend für Sie ist, für mich, für diese Umgebung, die Erwartungen und Handlungsgewohnheiten an diesem Ort hier, zu dieser Zeit jetzt.



Ihre Selbstwahrnehmung, Ihr Empfinden dieser gegenwärtigen Situation überträgt sich wirklich spürbar durch Ihre ausdrücklichen Handlungen – wie auch durch Ihre gewohnten, unterbrochenen oder neu gefundenen Bewegungsgewohnheiten auf Ihre Umgebung. Eine Fülle zellulärer, hormoneller wie auch ethologischer, also im Verhalten sich niederschlagender Formen medialen Austausches und weiter reichender Anziehungskräfte.














Die öffentlich ausdrückliche Überbewertung technischer Medien geht somit einher mit einer – in intimen Momenten des nicht-professionellen, wenig-öffentlichen Abseits zumeist – nahezu mystisch-eschatologisch besetzten, skurrilen Überhöhung des nicht-technischen Austausches unter Menschen.














Medien verhindern nicht die empfindungsbezogene Nähe unter Menschen – anders als technik- und kulturpessimistische Intuition hofft.



Medien ermöglichen vielmehr umgekehrt erst die Äußerung von zuvor kaum sagbarem, da mutmaßlich ohne Widerhall bleibendem intimen Begehren, von als absonderlich vermuteten eigenen Bedürfnissen.














In Gemeinschaft, in einer geteilten Zeit des Erlebens wird die übliche Scheu, sich zu starken intimen Bindungen an ein anderes zu bekennen, sich dadurch gewissermaßen als nicht vollkommen selbständig, als abhängig und unterworfen zu zeigen, diese Scheu wird in diesen gesonderten Zeiträumen leichter überwunden.



Begeisterung zu teilen, dies rechtfertigt das geteilte Tun in sich selbst − und gleichfalls die daraus erwachsende wechselseitige Selbststeigerung in der Bestätigung der Richtigkeit einer solch intim-erfreuten Bindung.














Gemeinschaften, die sich überwiegend aus dem Begehren ihrer Teilhabenden speisen, suchen sich mediale Arenen und Vorstellungen, die es ihnen erlauben, diese Kräfte, die ihr Beisammensein begründen, zu übertragen, darin zu baden und ihren Genuß (mit) zu teilen:



dadurch einander sich mitzuteilen und ihr geteiltes Begehren damit am Leben zu erhalten;



und nicht zuletzt die frohe Botschaft begehrenswerter Kräfte über den Kreis von ohnehin Eingeweihten, da Begeisterten, hinaus auszusenden.














Die Partikularität einer Begehrensgemeinschaft kann in den Eigenschaften des Begehrten und den Figuren das Begeistertseins selbst begründet liegen. Vermittlung ist dann aussichtslos. Sie müsste scheitern, da das zu Übermittelnde genau in seiner Unübermittelbarkeit einen seiner Gründe und möglicherweise gar seine Bestimmung findet − und finden will, allzu oft.














Die Teleologie des Begehrens scheint Broadcast.














Und leider auch dem schrecklichen Berlin-Mitte-Elektropunk-Schrott der Gegenwart.














Fashism with a friendly face.














Jongleur oder Verkehrspolizist.














Cocaine, The White Bitch (2014)














Rat Pull.














If this ain’t love? – Why does it feel so good?














Tittenblickerzwingende Decolletés beim Discogespräch, Ohr an ihren Mund legend.














Samstag, 30. September 2006




































Lordos Beach is calling Gabriel Max. There is a 30-minute communication window. After that, sleep will have taken over again.














Le chnoufel et la chnoufelle.














P r o   W e a k n e s s !














Der Weltbrandingkrieg.














Die wichtige Sendung.














Familiäres Frühschlafsyndrom.














Sind die Medien auch ein Spiegel politischer Interessen?














Ein Jahr ohne Kino.














Pig Radio! Pig Radio! Pig Radio!














Nichts innerhalb meiner vier Wände erinnert mich an nichts,

und die Komposition von Einrichtung, Teppichen und Tapeten ist
eine getreue Biographie meiner Empfindungen.














Die Wahl ergibt eine Sammlung einzelner Figuren.














Die Tektonik einer Gesellschaft umfasst, was die Handlungsträgerinnen und -träger darin, Sie und ich, erleben und darstellen zugleich.














Namensgeber eines Meeres zu sein.














Das faszinierende Land voller Gegensätze.














Eine Tektonik erhält sich somit im Laufe ihrer wiederholten Darstellung und Übermittlung von Handlungen und Aussagen, die als Rechtfertigung, Bestätigung und letztlich Festigung der gültigen Deutung ihrer Handlungsträger und Aussagen über sie sich auswirken.














The Science of Sleep Vs. Klick.














Was ich einmal, vielleicht nur leichthin versuchsweise, spielerisch, auch sarkastisch oder phantasierend gesagt haben mag über dieses eine Ding, all das kann mir nun wieder vorgelegt werden: in medialer Übermittlung dieser Aussage, die mich nun unversehens gleichsam rechtlich binden soll. »Habe ich das wirklich gesagt? Das kann ich so nicht gemeint haben!«














Es entsteht etwas Drittes, das zwischen meinem selbsterlebten Leib und meiner Fremdwahrnehmung als Person liegt: aus einer lebenden Person, die sucht und sich hinterfragt, die manches will und von anderem kaum weiß, soll sie es wollen oder nicht?; eine Person, die ihre Meinung schnell einmal ändern kann und sich gerne selbst widerspricht, aus dieser im nahen, berührenden Austausch erfahrbaren und erlebbaren Person entsteht plötzlich eine klar sich abgrenzende und abgegrenzte, durch programmatische Aussagen beschreib-, erzähl- und ausdeutbare und so auch programmgemäß handelnde mediale Persona. Ein abgeleitetes Imaginarium.














Im technischen Abbild erlebe ich meinen Körper stillgestellt, entstellt oft im Ausschnitt eines Sekundenbruchteils sowie in der mir vollkommen fremden Außensicht. Ich erlebe einen anderen Menschen. So haben Sie sich tatsächlich noch nie sehen können.














Die Denkhitze.














Der leckere Bio-Rohrzucker aus kontrolliert ökologischem Landbau.














Jugendliche Berufstätige konsumierten behäbig vor sich hin.














Sie soziale Ansprache.       Das generative Schweigen.














Dipl. Ing. Wurstfondue und Dr. phil. Köttbullar Tor.














Im medialen Auftritt steigert und sammelt sich jede mediale Handlungsgewohnheit. Die Wahl der für meinen Auftritt genutzten Bühne ist hier ebenso von Bedeutung wie die Serie der bislang schon von mir bespielten medialen Bühnen; die bezeichnende Stelle, an der Sie nun genau diese Bühne in Ihre Reihe aufnehmen bis hin zur Frage, welchen Erzählanlass diese Bühnenwahl und Ihre dortige Darstellung für die mediale Erzählung über Ihre Person bieten kann: Festigt er Ihre mediale Persona oder zeigt er mich als überraschend beweglich, verlässlich oder starrsinnig, beharrlich oder überraschungslos? Die Bewertung Ihrer Bühnenwahl steht damit grundsätzlich vor der Ihres tatsächlichen Handelns auf einer solchen Bühne.














Sie werden in einer bestimmten Situation Ihres Handelns aufgezeichnet, sei’s auf einer großen massenmedialen oder winzig raummedialen Bühne. Dieser Moment oder Zeitraum Ihres Handelns liegt nunmehr gespeichert vor, ausgewählt, hervorgehoben und unterteilt durch die Gegebenheiten technischer Gerätschaften wie auch des deutenden und gestaltenden Entwurfs all der Menschen, die hieran – wie entfernt auch immer – mitgewirkt haben mögen. Diese bestimmte Aufzeichnung liegt nun im Archiv vor. Sie kann und wird wiederholt abgerufen werden. Ich kann mir selbst in künftigen Jahren und Jahrzehnten, ja selbst nach meinem Tode noch entgegentreten mit der Gültig- und Lebendigkeit aktuell sich ereignender Gegenwart. Als wäre keine Zeit vergangen und alle Vergangenheiten zugleich gegenwärtig und gültig.














Countersmell.














Eine Million Zeichen.














Und wenn Begehren Lüge wäre?














Freitag, 29. September 2006




































Combat Rock.














Franz Mehring.       Franz Müntefering.














Dokumentenexport.














S y n c h y s e .














Confondre.       Conclure.














Weisheit und Spürsinn.














Spaß es zu beherrschen.














Vernunft als Angst vor P.R.=Gau.














Schmidt liest Proust als perfekte Theorie Erzählung.














Über Musik schreiben, die wir uns nicht mehr anhören können, weil wir keine Zeit mehr haben.














Der crazy Müllrebell.














Ich weiss, dass wir ursprünglich, aber ich habe nun, und deshalb müssen wir.














Seniorpraktikant.














3:0, 3:0, 3:0, 3:0, 3:0.














Anderthalb Tausend Terabyte.














BenQ.       Al-Qaida.














Ein stiller, ruhiger Abend daheim.



Besinnung.

Schön.














Das Mora Mora ist ein würdiger dieses gleichsam übertreffender Nachfolger des Tri Angolo!














Ich liebe diese Stadt!














Das Bizarre ist das Normale und alles andere ist pervers.














Das ist ebenso komplexe wie archaische Kommunikation.














You think the world is quite beautiful, especially if you look at it in new and interesting ways. You tend to focus on color and movement in art. For you, seeing the big picture is much more important than recording every little detail. You can find inspiration anywhere… especially from nature. You Are Impressionism.














Donnerstag, 28. September 2006




































Rechtfertigt sich mit Angst.














König Hedon:

The White Negro.














moron@cyprus.com














Am Strand des Herrn.














Erdbezogen.














Branding=Versagen, altersgruppenbedingt.














Digitalisierung der Hoffnung.














Victor-Klemperer-Jugendwettbewerb.














Family.     Lifestyle.     Beauty.     Trend.














Tim Wilde.       Kim Wilde.














Darstellungsspannungen sind spürbare Auswirkungen der Tektonik, die einen medialen Raum erst erzeugt durch alle mittelbar oder unmittelbar anwesenden Menschen hindurch.














Wie erzählen Sie oder ich von Ihrem oder meinem Empfinden?














Lordos Beach Hotel.














Und der Tag ist verflogen.














Ein Satz für die schwangere Galeristin und Übersetzerin.














Taking on and incorporating, carrying out this perceptive and propioreceptive sense in our life and actions.














Die besten Homepages Deutschlands.














There’s nothing to fear – but fear itself.














Die Nehmerqualitäten des langen Atems.














Spanische Versorger.














Bedingungen der Liebe.














Stella Dombrowsky.
Julius Bär.














Ich will weder der Beste noch der Erfolgreichste sein.



Ich möcht’ lediglich ich sein dürfen.














Teigige Faune in AGNOSTIC FRONT=T-Shirts.














Mittwoch, 27.September 2006




































No Artist. No Title.














Soduko=Spastis.














Crystal Pepsi.














Seargant.       Stuttgart.














Pornotopia.














Die Kritik der Kritik.














Der Druck, sexuell zu sein.














Der Ursprung des Bewußtseins durch den Zusammenbruch der bikameralen Psyche.














Stilkritik ist Systemkritik.














Jan Delay & Gordon Matta-Clark.














JournalistInnen als reflexhaft-nichtdenkende Ressentimentschleudern.














Im Zweifelsfall fick’ ich überall.














Alles, was ich dazu zu sagen habe, steht in meinem Buch.














Der Erniekanal.














Dienstag, 26. September 2006




































Vermittels hinreichend absichtsvoll hervorgebrachter Artefakte.














Unaufhörlich erhalte ich Kenntnis von Dingen, die ich nicht kenne.














Brigitte Woman.       Gabriele Wohmann.














Im Erzählen wird das Feld der Erkundung bereitet.














Mia. Pet Shop Boys. Genesis. Madsen. Gnarls Barkley. Forward Russia! The Mars Volta. Kasabian.














In der Korrigats=Idylle.














Diesem dichten, hochbeschleunigten Austausch entkommen wir nie. Es entsteht darin das Spannungsfeld. Es schaukelt sich im Austausch hoch. Es bildet sich je darin neu.














The Brand-New Image:

Please Respectful Expection.














Halbritter & Hillerbrand.














Lethen.       Lathen.














Feel the difference.       Erlebe den Unterschied.














Canadian terrorism deserves billboards and monuments.














Bedrohungen aus dem Internet.














Montag, 25. September 2006




































It means to write and not be a writer.














Selbstbildnis als Bumsinchen.














Das Zischeln deutscher Zungen.














Das Deprimierende des Zugfahrens.














Baumwollkuchen mit Pflaumensuse,














Die historisierende Gesichtslosigkeit Dresdens.














Der erste, inzwischen über dreizehn Jahre zurückliegende Besuch war New York geweiht gewesen;



geweiht, denn ich erwartete mir von der Stadt eine Art Initiation, eine schwindelerregende Begegnung mit der Zukunft.



Hier, so dachte ich, war der Ort, wo man sich nicht lange mit Geschichten über die Vergangenheit aufhielt.














Die Geburt des Literarisch=Poetischen aus dem Geiste contemplierend=reflectorischen Wartens.














Ich saß auf den Stufen und las.














Thomas Palzer als ein noch besserer Thomas Meinecke.














Im Inneren der Frauenkirche sitzt es sich wie in einer sehr gelungenen 3D-Animation, in formvollendeten Rapid Prototyping.














Ihre Erinnerungstränen.














Die Kraftwerk=Orgel.














Das immer noch unerträglich Sedativ=Disciplinatorische aller Religion.














Ordnung ist Lüge.














Wenn im Restaurant die Frauengruppe am Nebentisch sofort durch eine neue ersetzt wird.














Bukett.       Bukkake.














Die Rondo Veneziano=Stadt.














John Lydon als Frontmann einer Supergroup aus Gentle Giant und Led Zeppelin.














Gotteslachsloin.














Barrierefreiheit.














*

*           *














Das unerträglich Selbstgefällige und hohl Großsprecherische der classisch masculinen Professionalitäts=Performance.














Ich mach’ das Weibliche gern’ quietschen!














Das Brillenfön.














Sexaufschlag.














EROTIC CAR WASH.














The Green Vault.














Polyhedrons in ivory.














Bären in felsiger Landschaft.














Online multiplayer 3D-animations als Pretiosen der Gegenwart.














Hofnarr Fröhlich.














Gobelin.














Caroussel Comiques.














Und was, wenn sich die Mentalitäten durch die Jahrhunderte dann doch kaum veränderten?














Von außen erscheint die Frauenkirche als eine Fata Morgana.














Ihr feuchtes Näschen.














Anlage- und Okkasionsgespräche.














Welterbetour.














Der geschniegelt-gestriegelte eitel-pingelige Entsagungs- und Selbstbestrafungsstolz der Badener und Schwaben, der selbst noch ihren Genuß als eine brav angestrengte Pflichterfüllung erscheinen lässt, verbittert.














Pfirsiche, Quitten, Preiselbeeren.














Körper, ausgestellt und gespreizt, im Sexualtonus.














Das unverputzte Gemäuer, halb roh und halb geweißelt.














Kreissegmente, scharfruhig.














Briefe sixtinisch lesen in Gelmeroda.














Die Statuenmänner sind in ihrer peinsäckischen Unerträglichkeit die Pantomimen der 2000er Jahre.














Ich lasse mich oft zu Dignen überreden, die mir im Grunde genommen gleichgültig sind.



Wahrscheinlich genau darum.














Theorie als contemplierender Widerstand gegen das hirnzerquirlende Bullshit=Gerede.



Theorie als hervorgebracht aus der Competition des Gesprächs.














Der Erotiker, der immer und überall eine Gelegenheit erblickt.














Gemmenglyptik.














Heranschleichender Satyr, Selbstbildnis.














Tablettenshop.














Annett & The Scientist.














TRANSCEREALES.














Immer wieder und ganz unerwartet das tränentreibende Glück durch New Wave=Synkopierungen und =Intervallfolgen.














Taxigutschein.














Nu Oriental Funk.














Sonntag, 24. September 2006




































ufa-Müesli mit Urpflaumen und zotter Scotch-Whisky-Schokolade, handgeschöpft, darüber Terra-Milch.














Unvermögen oder Kalkül?














Landscape is in the eye of the beholder.














Lou Reed, die alte Oma, ist ja mit Laurie Anderson verheiratet. Und von der würde ich erwarten, dass sie Brecht/Weill nicht covert, sondern namedroppt. Also in etwa so:


Laurie erzählt über sperrigen New Age-Sound wie sie einmal von einem Buchbinder-Club aus Upstate New York zu einer Lesereise in den Dschungel von Borneo geschickt wurde. Dort wird sie vom Häuptling eines Stammes zum Essen geladen. Es gibt frisch gezapftes Hundeblut (zwischendurch macht Laurie mit ihren Vocodern hochgepitchte »UUUAAAHUUUU«s) Der Häuptling würde dann eine Geschichte erzählen, in der Brecht/Weill vorkommen. Vielleicht hat ein Rabbi den Text von Seeräuber Jenny beim Sicherheitscheck im Flughafen rezitiert. (Die männlichen Rollen werden von Lauries Vocoder mit ihrer tiefer gelegten Stimme gesprochen.)



Später wird Laurie erzählen, wie sie am Friedhof an der Torstraße in Berlin-Mitte am Grab von Brecht steht. Dann macht sie einen kleinen Witz der nicht lustig ist, und Ihr Publikum, dass aus
12.000 Intellektuellen besteht, wird lachen. Nicht besonders laut, aber man soll schon merken, dass der Witz verstanden wurde.














Cumburn.














Üblich ist selten.














Ein magisches Buch.














Cleaning out the foreskins of deformed orphans in Chernobyl.














On the spiritual qualities of depression.














Monika Scheele Knight, Zusammenhanglose Saetze (2006)














Peter Sloterdijk, Ödipus oder Das zweite Orakel (1999)














I love you but I’ve chosen darkness.














Another one bites the dust.














Midi 1984.














I wanna be your mp3.














The Unbeatable Weblogmegastars.














Erase The Eraser!














Die langen ZDF=Einstellungen.














Aleks, Richie, Sabine, Mario.














Konsequenz als einzig notwendige Eigenschaft.



Inkonsequenz am angemessenen Ort als Beleg hinreichender Virtuosität.














Ursus muscularius.














Manchmal wünscht man sich, ein The Mars Volta=T-Shirt zu tragen.














Wer Sahne will, muss Kühe schütteln.














Mirko Driller, Sowas einmal hier (2006; insb.: Prominente im Bann ihrer Dimensionalität)














Freitag, 22. September 2006




































Spannung, Leistung, Widerstand.














Ich rette die Welt.














Konkretisieren wäre schön.














Meist fehlt das i zwischen f und z.














Der Treppenwitz.














Drum’n'Bas=Rradio.














Blogstipendium.














Herbst. Ist okay jetzt. Absolut und völlig.














Sachsen sind Schnuffis!














Familie.














Mit 75 Jahren zog sie wieder zurück in ihre Geburtsstadt, aus der sie fast 60 Jahre zuvor geflohen war.














Pig Radio.














Die Sprechstunde in der Sonne.


Mon bureau au jardin.














Perf Körp Code.














Kontrolle.



Mimesis.



Erratik.



Corpus.














Erzeugerabgefüllter Federweißer aus Bad Neuenahr-Ahrweiler mit Lammschinken und Blauschimmel=Ziegenkäse auf Olivenöl=Ciabatta.














Pussy that tastes like honey.














Hyperfertile.














Donnerstag, 21. September 2006




































Schnuffelschnuffelschnuffel.














Gefühle & Erinnerungen.














Straßenschlachten in Budapest.














Eine Zeit inneren Friedens und großer Ausgeglichenheit.














I know what I like and I like what I know.














…nicht nur Spex- und Wire-Abonnenten, sondern auch Sound-Studies- und Audio-Engineering-Studenten…














Staatsstreich in Thailand.














I know how to find a lot of girls.














Die Distanz der Distanz.














Klee. Nine Horses. Beyoncé. Nirvana. Madsen. David Gilmour. Daniel Lanois. Biosphere. The Clash. Harold Budd. The Mars Volta. Blumfeld. Verena. Alva Noto + Ryuichi Sakamoto.














Les Immatériaux.














Habt Ihr jetzt auch Spanier?














The mimesis of inbound practices.



The mimesis of outbound practices.














Lobt Michael Winterbottom!














MK Ultra.














Phantasien der Idylle.














Es ist davon auszugehen, dass es in den frühen 2010er Jahren zu einem Atombombenabwurf zwischen Pakistan und Indien kommen wird.














Differenz.














Lidl.       Lido.














Samsung.       Samsonow.














Elektroinstallation.














Mass Observation.














Das nächste Stadium.














Neofolk sucks.














Mittwoch, 20. September 2006




































Le Domaine de l’Inconnaissable.






Beach Tales




















Petrarcisch.














Die innere Stimme.














Summer Blues.




















I

Gemeinsam die Welt schmecken!














Ein Gefühl haltlos-freien Trudelns in ein beängstigend offenes, abenteuerliches Leben hinein.














Video Cancer.














Monsdas of the Holy Daze.














Sweet Home Boutique.














Get me bodied!














Milchkaffee, Cappuccino, Latte Macchiato, Café Cortado.














Im Klee.














Satin Care.














The Day of the Ex’s.




















II

Das Gespräch wieder beginnen














Hamburg – Berlin – Bremen – Tallinn – Side – London.














Die große Schnuffel/Schnuckel-Krise.














Iran Urin Uran Ural Oral Anal Verbal Herbal Erdal.














Dem Flanör ist nichts zu schwör!














Internet & Ursula.














Wobbing-Wobbing!














Dave Gilmour volle Pulle in türkischen Mittelmeerbars zwischen Tempelruinen aus dem 2. Jahrhundert? – Nein!




















III

Ein Magnetismus der Aufrichtigkeit.














Erinnerte Gefühle durchdringen Gefühle in der Gegenwart.














Nachdem er diese Frau zuerst vergöttert und dann verteufelt hatte, sah er sie endlich so, wie sie wirklich war, unlogisch und würdevoll, feinfühlig und so verwirrt, einem Ideal folgend und so schwach, Stürmen widersprüchlicher Gefühle ausgeliefert und so gestraft! – Wofür? Dass sie weder sich selbst verleugnen noch sich selbst annehmen konnte.














Der Personaljesus.














Oopsie-daisie!














Le Domaine de l’Inconnaissable.














Un livre de rien.














Raymond Henry.














Individu supérieur.














Hydrolokomotion.














Dieses Jahr erreichte während der drei blauen Stunden im Hammam – mit Abreibungen, Einschäumungen und Massagen – seinen entspannend entleerenden Höhepunkt;

an dem es sich teilte in ein Vorher und ein Nachher.



Von hier an ging’s dann auf sein Ende zu.




















IV

Cada persona es un mundo…














Urtümliche Forschung.














When the saints go marchin’ in.














Gorillaz & Gnarls Barkley.














Alles ist erleuchtet.














Glücklicherweise ist man der Welt vollkommen egal – im Guten wie im Schlechten.














Elf Monate nach seinem Duell mit Poyanne und nach den Ereignissen, die darauf folgten, befand sich Raymond Casal auf der Yacht von Lord Herbert Bohun auf der Rückkehr von Ceylon, wo die beiden Freunde Elefanten geschossen hatten, nachdem sie an einer der Küsten des Persischen Golfs auf Löwenjagd gewesen waren.














Orgasmus=Degustation.














Beach Tales.














Er war zweifellos der Liebhaber, der ihren Geist, ihre Gedanken, gewisse Seiten ihrs Wesens befriedigte, die Dein Einfluss nicht erreichte – und du warst der Liebhaber, der das befriedigte, was er nicht befriedigen konnte…



Sie hätte jemanden gebraucht, der Du und er in einem gewesen wäre und der einige seiner und einige Deiner Gefühle gehabt hätte… im Grunde einen Casal mit dem Herzen eines Poyanne.














Preck Deacon.














Die Zwanghaftigkeit und Kontingenzangst, Lebensfurcht einer unbedingten Prinzipienstrenge, -treue, unverrückbar exklamierter Meinungen und Deinungen, Ihrungen und Wirungen, Eurungen.














Moonlight Restaurant.














Sexual dissidence.




















V

Final Adventures of Preck Deacon














Mon coeur danse!














Küsse wie kalte Kirschen.














Désormais.














ELITE CLASS LOUNGE.














Reraizure.














Das Fragezeichen.














The Erfurt=Heritage.














132.975 Punkte.














Ein Mensch gefangen im Körper einer Sackkarre.




















*














The Meltdown.














Das Labyrinth














Suchen wir die beste Methode, den besten Weg, um auf einer kurzen, offenen Bahn die größtmögliche Zahl von Rückkopplungsschleifen zu erzeugen.

Diese Maximierung ist im Labyrinth gegeben:



Ausgezeichneter Empfang, optimale Resonanz, der Beginn von Bewusstsein.














Dienstag, 19. September 2006




































Das ufa-Müesli.














Ésthetique relationelle.














Geld anlegen ist wie Fußball.














Hier schlägt das katholische Herz Bayerns.














Ärgerlich religiöser Quatsch!














Waffelfleisch für die Gammler!














Arvo Pärt. Burnt Friedmann. Gnarls Barkley. Be Your Own Pet. Brian Eno. Beyoncé. Radiohead. Stereolab. Verena. James. The Mars Volta. Justin Timberlake. Andrea Parker. Madonna.














Anal beads being pulled out.














Die Einführung von Brennstoffzellen durch die US-Automobilindustrie beendete, in Verbindung mit einer neuen Generation extrem sicherer Kernkraftwerke, Amerikas jahrzehntelange Abhängigkeit vom Öl. Der Einsatz von Nanotechnologie beim Heimatschutz erlaubte eine Rund-um-die-Uhr-Überwachung mutmaßlicher Islamisten mittels winziger Drohnen und unsichtbarer Implantate. Und so endete der Große Krieg für die Demokratie nicht mit dem großen katastrophalen Knall, den so viele beschworen hatten, sondern mit dem kaum wahrnehmbaren Summen einer technologischen Revolution.














Verbreitung über Abruf.














Cushion for the pushin’














Die Parallele an diesem stillen Ort.














Küssenschlacht.














Ein Königreich für mehr Understatement.














All my girls get down on the floor, back to back, drop it down real low! I’m such a lady, but I’m dancing like a ho, ‘cause you know I don’t give a fuck, so here we go!














PragDekon.














Kürbissuppe!   Kürbissuppe!   Kürbissuppe!














Monsda.














Café bombón.














The darkest day.














Glückskatzen mit Wunschhammer.














Die toxische Trias.














Erwachen in Portland. Mohammed Atta bricht auf. Check-in verläuft planmäßig. Atta und Umari passieren Sicherheitskontrolle. AA 11 startet in Boston. New Yorks Bankenviertel erwacht. UA 175 startet in Boston. Flugbegleiter meldet Entführung. Passagiermaschine rast in den Nordturm. Die ersten Notrufe gehen ein. Anrufer meldet abstürzende Person. Zweites Flugzeug rast in den Südturm. Fassungslosigkeit im deutschen Kanzleramt. Drittes Flugzeug stürzt ins Pentagon. Weitere Menschen springen aus den Türmen. Widerstand formiert sich an Bord der UA 93. Südturm des World Trade Centers stürzt ein. Let’s roll. Alle Flüge von Deutschland in die USA abgesagt. Viertes Flugzeug kracht auf eine Brachfläche. Jemand wird dafür bezahlen. Manhattan liegt unter einer Staubwolke. Nordturm bricht zusammen. Schreiende Menschen auf den Straßen. Deutsche Börse setzt Handel mit US-Werten aus. Präsidentenfamilie ist wohlauf.














Die liebevolle Hingabe und das gemeinsame Leben.














Wer macht den ersten Schritt?














Knobtwiddling noodliness.














The Orbcast.














Besinnung.



Bedachter Abend














An manchen Abenden ist einem so schicksalshaft zumute.



Man denkt an die lieben Menschen der vergangenen Monate und Jahre, mit denen man Schönes und wohl auch etwas weniger Schönes erleben durfte;

und man sinniert darüber nach, wie sie wohl weitergehen wird, diese Geschichte da mit einem – und wie sie sich wohl hätte entwickeln können, wenn man selbst oder der oder die andere an bestimmten Stellen halt einfach ganz genau anders gehandelt hätte?

Einstellung aller Handlung.



An solchen Abenden spricht man dann gerne, sehr alt und wie von weiter, ruhiger Ferne her mit eben diesen ebenso fern gerückten, aber nicht minder rührenden und vertrauten Menschen.



Und wundert sich übereinander, berührt, wie nah man einander noch ist. Unter einem gleichen Sternenzelt.














War sie so etwas wie eine Sperrminorität in meinem Gefühlsleben?














Frischt zu Haus’ Erinnerungen auf.














Im Genuss unserer Freundschaft.














Montag, 11. September 2006




































Ich habe Gammelfleisch an die Waffen-SS geliefert.














Lustlos.       Antriebslos.














Pfannkuchentennis.














Dictionaraoke.














Der Sieger.














Retzelhaft und reizend.














Die Melancholie der Melancholie.














Roller, Mofa, Motorrad.














Schau statt Lektüre.














Driftology.














Eine deutliche Neigung zum Selbstverlust.














Noblecom.














Felicitá. Feelings. Licky-licky.














Shandrah, Sean und Draw.














Das Leben ist schön.














Glucks-glucks!














[Ein Wort in blau.]














Modify.














Wie erträgt Tom Tykwer nur Bernd Eichinger?














Cocky.














Mit Schneewittchen im Strandbuggy.














War es ein Fehler – oder das einzig Richtige, was ich tun konnte?














Er entschied, ganz ohne Alkohol, es wäre an der Zeit zu gehen.














Menschen, die objektiv aussehen wie Schnucki.














Sonntag, 10. September 2006




































Höflichkeit ist nicht Hingezogensein.



Begleiten ist nicht Begehren.














Frühes Morgenrot.














Eine Natriumverkehrsstörung.














Der kuschelige Anime=Morgen.














Ey, da hast Du echt den totalen Schwanz am Sack!














Na, mein lieber, kleiner Dolmus!?














Dieser eklige Ursprungs=Kitsch in allen Äußerungen von und über Joseph Ratzinger.














Und ich sag’: Oh ja!

Wir machen das klar! Wir machen das klar!



Wir machen das kla-haaar…














Berliner Weisse mit Schuss.














Die Leere der Leere.














Die Trauer der Trauer.














Medien als Haustiere.














Scheißpapst. Der nervt. Bomb the Vatican!














Ennui.














Angekettet und über hundert Mal vergewaltigt.














Nihilist assault group.














Tardismus.














Samstag, 9. September 2006




































Überall dieser unerträgliche 9/11=Schmonzes.














Die Seele scheint also ein Hohlraum sein zu können, sofern sie sich in einem anderen Körper befindet – aber auch eine Füllung in einem ihr wesensgleichen Gefüllten.



Hohlräume ohne umschließenden Körper sind häufiger als Körper ohne umschließenden Hohlraum: es wird also mehr Hohlseelen als Vollseelen geben.



Jedenfalls ist die Seele immer von etwas Seelenlosem umgeben, dessen Seele sie ist. Eine Seele kann also keine Seele haben.














Weg vom Sprechen – hin zum Singen.














Die geistige Unterwerfung beginnt mit der Übernahme der Fragestellung.














Die Sportstulle.














Grammatikalische Träume.














Die Weltorakel=Orgel.














Juri Gagarin – Der Paris Hilton der untergegangenen Sowjetunion.














Aufhellungen in Bleiweiß.














Gegen Höhenkamm=Architektur.














Ich habe Leute in den unwahrscheinlichsten Situationen kennen gelernt:



Einen langjährigen Freund traf ich bei einer Wohnungsbesichtigung. Es gibt einen Taxifahrer, mit dem ich mich vor Jahren mal so gut unterhalten habe, dass ich jetzt immer ihn anrufe, wenn ich zum Flughafen muss (unserem süßen, kleinen Flughafen Tegel). Neulich hat mir auf einer Party der Gastgeber ein Foto geschenkt, das an der Wand hing, einfach weil ich begeistert davon war. Und manchmal passiert es mir, dass ich von der Arbeit nach Hause laufe, dass ich einen der 15 Wege nehme, die von der Friedrichstraße nach Prenzlauer Berg führen, und auf der Straße mit jemandem ins Gespräch komme.



Das heißt, wenn ich es genau überlege, habe ich schon seit Jahren niemanden mehr so kennen gelernt, denn ich lebe schon lange hier und bin nicht mehr so offen für neue Leute.



Aber mein Gefühl sagt: Es könnte passieren.














Geniales Konzept zur Entlastung des Sozialstaats:



Kindergärten und Altersheime zusammenlegen!














Die Erzeugung künstlicher Mückenstiche.














Biographiestrahl mit Schlupfzeiten.














Kanzler Steinmeier.














Das Senden siegt über das Hören;



wir wissen, wie wir einen Ton aussenden können
und wie er sich ausbreitet und wie wir ihn übertragen,



aber vom Empfangen verstehen wir kaum etwas.














Die Erkenntnisdrift.














Satz wirkt unvollständig.














Lobby Control.














Vielleicht wollen Sie gar kein Buch, sondern lieber ein Stück Torte!?














Die Musik der Musik als Musik klingen lassen.














There are two colours in my head. There are two colours in my head.



What, what is that you tried to say? What, what was that you tried to say?














Stillebedürfnis.














Mama, du hast nicht begriffen: Ich bin Michael Jackson und ich kauf’ uns frei!














Bratwurst im Mädchen.














Jetzt noch die dritte Folge Æon Flux gucken – dann raus in die Nacht!














Die Mädchen, die zu jedem Wochenende Selbstgekochtes, Selbstgebackenes, -gebratenes, -zubereitetes und -gekauftes durch die gesamte Stadt tragen – bis hin zu jener jeweiligen Feier oder Party, deren wohlanständig kulinarisches Gelingen sie diesmal zu befördern wünschen.














Janine Sack, Virtual Fear (2002/2006)














Ça plane pour moi!














Holy Daze.














(Zitat Adolf Hitler, österreichischer Sozialwissenschaftler.)














Freitag, 8. September 2006




































Lemon Incest.














Der Deutsche Schmerz=Preis.














Freude über die kleine, neue Glasscheibe im Oberlicht des Badezimmers.














Meditation:

Ich vermittle mich wieder an mich selbst.














Das eigene Leben als Utopie.














Das sogenannt synäthetische Gefüge der Effekte einer sogenannten Realität.














Tagelang Arvo Pärt und Justin Timberlake im steten Wechsel hören.














The Eclectic Farewell For Anna.














Wie gesagt: Bis hierher ist das wirklich sehr schön in sich geschlossen zu lesen, stimmig.














Stetig zunehmende Superlativ=Skepsis.














An error occurred while processing this directive.














Bricht ihr Schweigen.














Sterbekoch.














Meisterschaft statt Gesellschaft.














Die Sekret=Dienstleistung.














Die Wohltat des In-Ruhe-gelassen-Werdens.














Gysis Gyrokopter.














Einen wohligen Badeschlaf!














Köttbullar Tor.














Schnitzel ist Urlaub.














Donnerstag, 7. September 2006




































Schorle=Ekel und Schorle=Bedürfnis.














PCD’s@VMA’s.














Die Informatiker=Feminale.














Paris Hilton – Die Juri Gagarin des XXI. Jahrhunderts.














Das Ontologie=Entwicklungswerkzeug.














Der Name am siebten Tag nach der Geburt.














Medienberichten zufolge.














Ministerium für Gegenwartskunst.














Der radikale Hinduismus.














Warum erwarten wir, dass Menschen mit harten Erfahrungen auch hart aussehen?














Ready for the action now, Danger Girl? Ready if I’m ready for you, Danger Girl? Ready if I want it now, Danger Girl?



How dare you, dare you, Danger Girl! How dare you, Danger Girl! I dare you, dare you, Danger Girl!














Die Auslösung von Orgasmen direkt im offenen Rückenmark.














Ein Lob den Ligaturen!














Continuity is virtually non-existent.














Utopia or Deuteranopia?
Thanatophobia – A Last Time for Everything.
Ether Drift Theory, The Purge.



The Demiurge Isthmus Crypticus.
Reraizure Chronophasia.
End Sinister.














Passing of secret messages through a french kiss.














That which does not kill us – makes us stranger.














Religious Turn.














Jürgen Trittin – Außenminister der zweiten Rot-Grünen Kanzlerschaft ab 2009.














Storyboard Autist.














Der innerlibanesische Dialog.














Susanne Osthoff.       Natascha Kampusch.














Lautsprecher- und Bildschirm-Ekel.














Die Hyänengesänge im Fitnessstudio.














Wieder meine rund 1.000 Kcal runtertrainiert.














Vanillemilch.














Phosphor Bronze Guitar Strings.














Das neue berliner Döner=Sterben.














Mittwoch, 6. September 2006




































Zum Frühstück: Rührei aus Wachteleiern.














If I wrote you a symphony? – Just to say how much you mean to me! What would you do?

If I told you you were beautiful? – Would you page me on the regular? Tell me would you?

Well, baby, I’ve been around the world: But I ain’t seen myself another girl – like you!

This ring here represents my heart – but there is just one thing I need from you: saying I do!



See all I want you to do is be my love! My love! My love!

And I know no woman that could take your spot, my love! My love! My love!

And I know no woman that could take your spot, my love!
My loooooooove! Looooooove!

My loooove! My loooove!














Justin Timberlake. Outkast. Mia. Interpol. Björk. Madsen. TV on the Radio. Aphex Twin. ¡Forward, Russia! Brian Eno. The Mars Volta. Mediengruppe Telekommander. Pigor & Eichhorn. Laurie Anderson. Spillsbury. Muff Potter.














Die alten Hände und das alte Gesicht der Sängerin von Klee.














Die Übertretung aller wichtigen Regeln – und die Einhaltung aller unwichtigen auf die Stirn eingemeißelt haben.














Souveränitäts=Kompliment oder Kleinkariertheits=Schmähung.














Mission: Freitag Engel würgen.














Der Späherblick vor Treffen mit Menschen, die man schon länger nicht gesehen hat: Neuer Look? Neue Frisur? Andere Physis?














Do not forget to register to vote!














Im Bezirksamt der deutliche Geruch weiblicher Sexualsekrete.














Wir sind Knabbern.














Meine Übersetzerin.














Die Lunge der Eleven.














Visual Kei.       Visual Haiku.














Radio Alice empfiehlt Folgendes für die nächste Diskussion mit einem Konservativen – der wieder einmal mehr Freiheit für die Wirtschaft fordert, »weil es so am besten laufe«:

Gebt ihm in allen Forderungen energisch Recht.

Und erwähnt dann beiläufig, dass ihr das radikal-freiheitliche Programm auch in anderen Bereichen für interessant haltet.














Arvo Pärt, Kanon Pokajanen (1998)














Die Ewigkeit solitärer Nacht.














Æon Flux.       Arvo Pärt.














Die zölibatären Abende der offenen Tage.














Dienstag, 5. September 2006




































Ich ist ein Anderer.














10 Wachteleier.














Seasons in the Sun.














Dough.














Wer sagt, daß Mädchen dümmer sind:

Der spinnt! Der spinnt! Der spinnt!














Jack Nicholson in Shining.














I lived within in a yurt, a thatched structure shaped like a cupcake. And there’s a central fireplace ringed by sleeping shelves sort of like a dry beaver down. Now my Tsutsil name was Lausha – which loosely translated means »the ugly one with the jewels«.

Now ugly, OK: I was awfully tall by local standards. – But what did they mean by the jewels?



I didn’t find out what this meant until one night, when I was taking my contact lenses out; and since I’d lost the case I was carefully placing them on the sleeping shelf.

Suddenly I noticed that everyone was staring at me and I realized that none of the Tsutsil had ever seen glasses, much less contacts, and that these were the jewels:

The transparent, perfectly round, jewels that I carefully hid on the shelf at night and then put for safekeeping into my eyes every morning.




So: I may have been ugly – but so what?

I had the jewels!














*














Beaker & The Animal.















Dreck, Dreck, Dreck: Geht immer wieder weg!














Sans soucis.














Brummbären in Bombay.














Mittelalte Gattinnen starren auf pornöse Wadenschnürungen.














TOXIC.














Whiskey Creme & Cookie Creme.














Gemeinsam singen!














Kannst Du mein Monster halten?














*














Der Morgen nach meinem Geburtstag.














Im Fegefeuer der Streicheleinheiten.














Der erste Nachmittag der ersten Arbeitswoche.














Ich mag Müll!














Fucky.














Die langen Tage der Liebe.














Goodbye Logik!














Rubber duckie!














Schnuffelficken mit Fickschnuffeln.














Die Wolken ziehen schnell.














Blinde somatische Lust.














Die glückliche Heimkehr in’s Schöne, Besinnliche.














Befriedigung.














Pragmatik der Proktologen.














Montag, 4. September 2006




































Der hauchdünne, transparente Film, der am Ende eines Tages auf dem am Morgen stehengelassenen Grünen Tee in der Tasse sich gebildet hat.














Auf zwanzig Jahre rauschhaftester Hypermedialisierung folgten nun weitere zwanzig Jahre der konzentriertesten materialistisch-sensualistischen Hypercorporealisierung.














Touchy.














Ein Duft nach Pancakes zog durch die Wohnung.














Findste nich’ auch dass der Hygienebeutelspender im Frauenklo voll die iPod-Optik hat?














Die Sonnenschein=Verpaßangst.














Wie an solch einem unerwarteten Sonnentag alle Menschen plötzlich so viel schöner sind!














We think the same things at the same time!

There are so many of us, so you can’t count.














Immer wenn Du kommst, ist es ein Geburtstagsmorgen.














Hypercorporealisierung.














It was a slippery, slippery, slippery slope.

It was a slippery, slippery, slippery slope.














Die Coda einer Jahreszeit.














Baumschulenweg.














Samstag, 2. September 2006




































Virendefinitionen.














(sun)       (hug)       (h)














Iran.       Uran.














Existenzkompliment und Detailkorrektur.














Nah und oral.














Broder nervt.














Beachtung der Dekompressionszeiten.












Das größte Abenteuer der Welt:

Einen anderen Menschen wirklich kennen lernen.

Mit ihm|ihr leben.














Meine unmittelbare Herablassung, meine mitleidige Arroganz, die ich gegenüber Menschen empfinde – die allgemein als erfolgreich gelten;

wenn ich erfahre, dass sie familiär ohnehin mit allen Voraussetzungen finanzieller, kultureller und personaler Art ausgestattet waren,

die ihnen ohnehin kaum eine andere Möglichkeit gelassen haben als eben diesen einen öffentlich erfolgreichen Weg einzuschlagen:



Da ist jemand nicht seinem Begehren gefolgt –

sondern konnte lediglich eine Pflicht erfüllen.














Testflug im September 2014.














Alle Identifikation ist Empathie
ist Karaoke.

Transformation durch Probehandeln.














We could jet in a stolen car –
but I bet we wouldn’t get too far!

Before the transformation takes

and bloodlust tanks
and crave gets slaked…














Idiosynkrasie und Einsicht.














Die erregende Erotik in der einander sich annähernd-begegnenden Auseinandersetzung zweier Seelen. Wechselweise Penetration.














Stadien der Befriedigung.














Intelligente Wartehalle.














Schade: Sobald der hochgeschätzte Kultursenator spricht und sogleich dociert, senkt sich ohne Zeitverlust eine große Wolke von Ermüdung und Schläfrigkeit auf das Auditorium herab.














Creative Industries.














Der Cluster Manager als Ombudsmann.














Lobos Bruder.














Das baltische Modell.














Die Online=Erziehung.














Ich bin zwei Ruderschnecken.














Talent, technology & tolerance.














Das spürbare Altern und tragische Unglaubwürdigwerden aller Process=Rhetorik.














Der Griff nach dem Handy/Gadget als zeitgemäße Generalübersprungshandlung.














Über=Ich AG’s im Wettstreit.














Freitag, 1. September 2006




































Vor diesem Krieg war ich ein Liebender.














Der Steroid=Pilz.














Everybody needs 2 be fucked nicely on a regular basis.














Die Stadt meines Lebens.       Das Abenteuer des Lebens.














Thema – Material – Medium.














Tell me which way you like it.














Wie ich einmal – aus viel zu praktischen Erwägungen heraus – damit hätte anfangen können, Streichholzschachteln zu sammeln.














I am a transformer.














Schühchen oder Tortenheber… Das ist hier die Frage!














The End Of Television.














The Getaway.














Erkennen Sie diese Jacke? Ist das Ihre Jacke?














Unterhaltungslink kopieren.














Concerned.














Venedig?












Die kurzgeschorene Drecksau.














Es ist neoprogressiver Neorock in Reinform.














Diamanten und Raketen.














Die Vernissagenhölle.














Tauche in die Hitze des Moments hinein.



Und schwimm’!














Variatio delectat.














Sardinien?














(Wieder-) Annäherung durch Nichtkontakt.














Vicarious Atonement
Tetragrammaton
Vermicide.


Meccamputechture
Asilos Magdalena
Viscera Eyes


Day of the Baphomets
Ciervo Vulnerado.














Self-portrait as Trevor Goodchild.














Die Kunst des fröhlichen Vergessens.














Hitlerjunge Hans – oder: Modell sowjetisch/arischer Held der Arbeit.














Das wunderbare Fasteinschlafen im Saunaruheraum.














Idylle.














Im Hintergrund.














Hauptsache das Handy macht gute Bilder und hat einen guten Klang und viel Speicher.














Leistungsträger in der Mitte der Gesellschaft.














Abartige sexuelle Regungen und Hass auf Frauen.














Donnerstag, 31. August 2006




































Auto waschen, Bad einlassen, Sportschau gucken.














Die uninteressanteste Band der Welt: Mando Diao.














Viele fahren nebenbei Taxi, kellnern, programmieren oder machen Werbung.














Outkast. Mia. Moi Caprice. Daniel Lanois. Red Hot Chili Peppers. Klee. Gnarls Barkley. The Strokes.














Tage vertrödeln.














Ein Muss.














Polar.














Die Freuden des Nichtstuns.














Die Zurückgezogenen.














Sommerritual 2006: Michel Serres lesen auf dem Weg zum Sport.














Begegnungen zwischen Projektende und Urlaubsbeginn.














Bitte hinterlassen Sie mein Leben so,

wie Sie selber es

gerne vorgefunden hätten.














Der anregende Auftrieb von Kaffeegesprächen am mittleren Nachmittag.














Die Ausgepennten.














Dummdidumm. Bimbambum. Lalalala.














Ich will weiter.














Die Umkehrung des Verhütungs- zum Fruchtbarkeitsproblem.


Sex und Zeit.














Lesen und Schweigen.       Futuresex Lovesound.














Der wohlgestalt faserige Fäden ziehende Schleim.














Die Frage der Frage ist die Frage, die nach der Frage fragt.














Momente der Anrufung einer spirituellen Instanz.














In die blaue Stunde hinein.














Eine Rückkehr zur Herbstmusik.














If Drugs Were Legal.














Oh, Schatz: so weit weg vom Weltorakel?














Die Erotik des Schwängerns.














Heimatlichkeit.














Mittwoch, 30. August 2006




































Kaffee Togo.














Das Krankenhaus am Rande der Stadt.














Aura Plus.














Hot Dog Frankfurteriga.














Der Euroleib.














Slavisches Skandinavien.














You – my pleasure incarnate.














N2U.














Metrophobia.














Or did I leave a bad taste in your mouth?














Ich bin überall.














Sie trödeln im Baum der Erkenntnis herum!














*














Outkasts Idlewild ist ein weiteres Beispiel für Liquid Pop wie schon Gnarls Barkley oder Hot Chip. (und begrenzt sogar die neuen Alben von TV On The Radio, Mia oder Thom Yorke)














Male voice choir.














Quire. Quine. Quinification.














Alltag und Obsession.














Der Antikensommer.














Wellensex.














Advanced bimboism.














Feeling sorry 4 aging adolescents.














Mööblisalong.














Friedrich Krotz, Rethinking Digital Divide.














PRO KAPITAL.














Der mit der eigenen Stimme kaum zu übertönende Lüftungslärm im Inneren eines medialen Kokons.














DoI.














A linear flow of time.














Superficial Perfectionism Is corporate.














The Alter Natives.














The Himmelweit-revisited Studie.














Sympathy for the lecture=sleepers.














Kabelbinder halten die Welt zusammen.














The Metaprocesses of twoday.














Human beeings.














The publics fear.














Litter racey.














Was ist Wissenschaftsethnographie?














A E D














*














Was ist Liquid Pop?














Rubbeln wie eine Frisöse.














Die selbstgenügsame Ambition Tartus - und die neureiche Armut von Tallinn.














Seksikaim.














Mööblitsirkus.














Wald am Strand.       Strand am Wald.














Affinity and Battlefield.














Expliziere und reduziere!














Sexinseln mit kulinarischen Entwicklungsmöglichkeiten.














Sushi in Tallinn.














As beautiful as a plumbers bumcrack.














KINGSEPP.














The joys of ridin’ a water bicycle.














*














Fittest jooga trainer.














Super, ne?














Arhiiv.














Why invade a country, if our banks do own it anyway?














Presidendivesimaled.














Die Asozialität des Übergenauen.














CORPORATE
DEATH
BURGER














So eher… obermittel!














Lonely Planet – The holy book.














Textual communities.














Da wird die Bratwurst ganz ernst, wenn der Senf wieder nach Hause fliegt.














Compassion fatigue.














Forschungsgemeinschaft elektronische Medien.














Oral – Aural – Eural.














The Generativity of Transition.














Und schon wieder fehlen die öffentlichen Kuschelkojen!














*














Gildi.














Reisewehmut.














Ein Medium der Selbstverständigung.














Fucking, shitting, eating, drinking, taking drugs.














Die Alphawellen kommen.














Naturverkuschelt & generalbekloppt.














Karriere als Übersprungshandlung.














lfö.














Have a peasant flight!














OKO.














*       *       *














Paket abholen, Sixpack kaufen und mit einer heißen Schokolade vor sich das neue Handy installieren. Here come the warm jets!














Ein Mittwochsgefühl














Kaum endet der August, schon beginnt in Berlin der Herbst. Q.E.D.














Brot Brot Sex Brot Funkarmbanduhr Sex Aldi Sex Brot.














Dienstag, 29. August 2006




































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