29.8.6. - 1.10.6 : Xenographic Fairytales
In den Dunstschwaden.
Election day.
Alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht.
Glücklich sabbernd vor der Multifunktionsbox sitzen.
Aus Grenzverletzungen und Grenzstreitigkeiten zwischen Intimität und Medialität erwachsen neue Gewohnheiten des Austauschs.
Popseingang. Posteingang.
Austausch unter Menschen gründet im hier gemeinten Sinne einerseits in der ungenauen und unerschöpflichen Unberechenbarkeit künftiger Handlungen − sowie andererseits in der sicheren Vorhersehbarkeit und Gewohnheit fürderhin austauschender und (mit)teilender Handlungen selbst.
Steinerne Erstarrung im Wort ›Mediatisierung‹.
Eine generative Plastizität des Wortes ›Medialisierung‹.
Denkschreibglück.
Consuetudine Commutationis.
Erst die verwirklichenden Handlungen festigen eine Bezugnahme, die zuvor schon als Bekenntnis, in Aussagen und Kundtun begründet worden sein mag.
Im Pulsstrom.
Ein begrifflich-argumentatives Werk, dessen neun Kapitel als neun einzelne Bücher gelesen werden sollten.
Wenn Austausch in diesem Sinne als Wechselbewegung und wirklich ein Austauschen im Wortsinne verstanden wird, muss das Hineinwagen in unvorhersehbares Tauschen von Handlungen als wechselseitige Überschreitung und Steigerung aller Handlungen begriffen werden.
Aber schliesslich ist die Sesambestreuung der Umlaut der Backwaren.
Der Überschuss.
Mach’s nur wie der Sonnenbär:
Zähl’ die Sonnenstunden her! Mehr!
Das Spiel der Überschreitungsahnungen.
Multiple Erkenntnisorgasmen.
Der Austausch setzt seine Annäherung dann − situativ gesprochen − fort, indem die je individuell als solche wahrgenommenen Wahrheitsaussagen zu vielen Fragen und in vielen Zusammenhängen verglichen und unterschieden werden.
Die Codes, in denen zwei Menschen leben und handeln, empfinden oder wahrnehmen, denken und sich darstellen, werden in diesem Gespräch, einem stillen Beobachten auch, im harten Konflikt oder der komplimentreichen Ansprache stark betont im Übermaß.
Wir setzen uns zueinander in Beziehung:
Übereinstimmendes wird begeistert und beglückt, Unterschiedenes dagegen angeregt und bewegungsfroh ausgeführt und ausgehandelt. Überraschend geteilte Gewohnheiten wie auch als reizbar empfundene Unvereinbarkeiten werden herausgestellt. Wir stimmen uns ab.
Ein Flirt entsteht.
Als Menschen binden wir uns durch Fäden von Codelektüre aneinander.
Gipfeltreffen der Boxidole.
Der Siegeszug der Sojabohne.
Erarbeitet sich eine kaum zu toppende Credibility als visionärer Musiker.
Dieser Sprung aus den geschlossen-bestimmten Codes heraus, das Begehren eine agoraphobe Hermetik der Zeichen zu verlassen und sich in Umgebungen offenerer Codierung zu wagen, diese Bewegung widerspricht zahlreichen Philosophien der Sprache des vergangenen Jahrhunderts.
Kurzdusche und Espressoshot.
Archie Shepp, Theme For Ernie (1966)
Du wirst heute zu mir kommen?
Kurt Hansen.
Mein uralter Frühachtziger/Spätsiebziger-Drehstuhl, auf dem ich hier sitze und schreibe, in seiner Glenn Gould=Bastel=Zusammenkleb=Optik.
Betonungen auf einen Schwerpunkt verstärken sich, erst allmählich, dann befeuert aufgrund gleichgerichtet anderer Kraftfelder; sie steigern sich immer weiter und wechselseitig − so lange bis sie eiligst wieder nachlassen, haben sie doch ihren derzeit höchstmöglichen Steigerungspunkt erreicht. Kraftfelder bauen wieder ab, machen anderen Feldern Platz, die wiederum neue Steigerungen mit und zu anderen Kraftfeldern eingehen; die einander anziehen, sich emporschwingen, neue größtmögliche Ausdehnung erreichen, weitreichende Anziehung und Wirkmacht. Und wieder sich abschwächen.
Ich höre unser beider Herzen schlagen wie eines.
After the goldrush.
Da ich hier gerade noch einmal vorbeigeschaut hab, will ich doch kurz anmerken:
Das da oben, das ist eindeutig zu viel.
Das fühlt sich gut an.
Das fühlt sich alles sehr gut an.
Johann Sebastian Bach, Konzert für Cembalo und Streicher in D-Moll (BWV 1052)
Phantasmen sind physikalisch präsent.
Fall in love with something new.
Den dritten Film an diesem Abend.
Rückkehr des Schaukelstuhls.
Chnouff und Chnouffy.
Arab Strap.
Je faltiger der Sack desto glänzender der Lack!
Wo zum Teufel ist die verdammte Hure?
Wolfgang Schüssel als Pommes Rotweiss.
Neotribalism.
Transitunnel.
Die Mischmomente.
Die verbrannte Erde der Asche dummer Menschen.
Die fruchtbaren Beete stets keimender Genien der Herzensklugheit.
Gesundkostwerke. Gesamtkunstwerke.
Mit Beauty=CD.
Selbst wenn überkommene Gewohnheiten des Begreifens ihre Worte verloren haben sollten und wir gegenwärtig andere Worte, andere Gefüge aus Buchstaben, Silben und Lautungen verwenden sollten, bedeutet dies nicht unmittelbar, dass die dadurch vermittelten Gewohnheiten und Gehalte des Denkens schon verschwunden wären.
Sie hätten die Freiheit, zu wandeln.
Hosenträger. Handlungsträger.
Erzählerisches Handeln bedeutet darum: wieder und neu erzählendes Handeln, das immer anders und verändernd erzählt.
Die nackten Füße in der Sonne.
Die Gesamtheit ist Ding und Medium zugleich. Wir teilen einander unaufhörlich uns selbst mit.
Verneinung. Vermeidung.
Die Arbeit an Artefakten, die ihre größte Wirkung Mitte eines Jahrzehnts entfalten – seien es internationale Spielfilme, Theorie- und Technikentwicklungen, Strömungen der bildenden Kunst, Architektur, Stadtplanung oder Popmusik –, diese Arbeit hat zumeist schon Ende des vorangegangenen Jahrzehntes beginnen müssen. Generative Kerne wirken sich demnach erst im nachfolgenden Jahrzehnt aus.
Das Kontinuum ermöglicht noch offene Entfaltung. Der Kokon krümmt sich medial.
Nichts anderes als ein Erzeugnis von Herrschaftsbeziehungen ausweglos geschlossener Imperien.
Early Adopters ruhmreiche Neuerwerbungen wurden Voraussetzung beruflicher Tätigkeit, bedingen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben, sind schon verpflichtend, ja allgemeine Zugangsvoraussetzung in Zeiten tatsächlich massengesellschaftlicher Versorgung.
Revision im Pyjama.
Rudel der fliegenden Quadrokopter.
Stick your wavy controller up your stupid movement sensitive asses you homos…
Der regelmäßige Aufenthalt und das wiederholte Handeln auf medialen Bühnen verändert Sie. Meine Erfahrungsweisen, die bestärkt oder gefordert werden, Ihre Darstellungsspannungen, die gewohnheitsmäßig darin erzeugt werden, die gespannte Aufmerksamkeit, die uns beiden dort ebenso gewohnheitsmäßig entgegengebracht werden: Es ändert mich und Sie als Menschen. Es ändert unsere Körper.
Entdinglichendes Handeln.
Chnouffy.
Häßliche Beine (wenigstens schön lang) in zu kurzen Röcken.
Die versucherische Begehrensandeutung, anfangs noch neugierig, verblasste.
Die rückblickende Verfremdung des ehedem Gewöhnlichen ist eine tägliche Erfahrung in Zeiten schnellen und durchgreifenden Wandels täglicher Handlungsgewohnheit.
Unter den Bedingungen eines Lebens, das seine Verknüpfung in vielfältigen medialen Gefügen erkannt hat, lassen sich die Heldengesänge des Handelns und Denkens singulärer Einzelner kaum mehr ungebrochen aufrechterhalten – auch wenn Philosophie als vorherrschende Denkform unserer Kultur diese Lieder immer noch gerne singt.
Dieser europäisch geprägten Äußerungsgewohnheit steht die alltäglich bedeutsame Erfahrung der Mittelbarkeit so vieler unterschiedlicher Gegenstände unseres Denkens und Fühlens entgegen.
Insofern Sie und ich als Menschen nicht zuletzt auch Dinge sind, porös und viskos, weich und empfänglich, handeln wir als Medien in jedem Moment. Die Umgebung, in der Sie jetzt stehen oder sitzen, in diesen Seiten blättern oder tief versunken hier durchgleiten, diese Umgebung ist ein Kreis hilfreicher Überträger, medialer Agenten.
Dinge, Äußerungen, kulturelle Artefakte, Gebrauchsgegenstände, Naturereignisse sowie eine Fülle physikalisch-chemischer Abläufe wirken auf Sie ein. Sie tragen Ihnen zu, was um Sie herum geschieht. Sie übermitteln, was Sie Ihrer Umgebung übertragen.
In einer solchen Beschreibung wird nun eine subjekt- und bewusstseinszentrierte wie auch objektivistische Sichtweise allerdings ersetzt durch eine Sichtweise hervorbringender Abläufe der Genese. Vorgänge materieller Stoffe und sinnlicher Gehalte rücken in das Zentrum meiner Aufmerksamkeit – mit erkenntnistheoretisch weitreichenden Folgen, bis hin zu einem empfindungs- und erfahrungsbezogenen Realismus und Materialismus, einer Physik der Übertragungen.
Ich liege gut in der Zeit.
Eine solche Übertragung kann aber nur dadurch gelingen, dass ich die Anregung und den Anstoß, die ich durch Empfindungen erfahre, sich dinghaft verwirklichen lassen – wie auch immer vorübergehend und zeitlich begrenzt. Ohne Medien manifestiert sich keine Empfindung – in Artefakten; auch wenn diese erst seit einem geschichtlich mikroskopischen Moment elektrotechnisch bereitgestellt werden können.
Planwirtschaft anno 2006: Bürger, kauft Handys insolventer Konzernsparten – aus Solidarität mit unfähig-hinterfotzigen Managern!
Medialisierung wirkt als ein anziehungsmächtiger Gefühlsverstärker.
Medien kuppeln.
Ich und Sie, wir empfinden, spüren, sehen, hören und schmecken wie wir beide beieinander sind. Wie sich zwischen Dir und mir eine gemeinsame Übereinkunft der Handlungsfolge in unserem gemeinsamen Handeln ergibt; wie gemeinschaftliche Handlungsweisen des Beisammenseins sich scheinbar übergangslos auf meine und Deine Physis, Motorik, auf Dein Handeln und Mein Denken auswirken. Nicht allein metaphorisch, sondern schlicht physikalisch erleben wir Resonanzen aneinander.
Wir lassen uns anstoßen, geben Bewegungen und Rührungen weiter – körperlich – und bewegen uns, swingen, schwingen, gleiten, grooven in diesen Bewegungen weiter, gleiten auf Anziehungskräften. Eine Bewegungsform ergibt sich in unser beider Beisammensein, die bezeichnend für Sie ist, für mich, für diese Umgebung, die Erwartungen und Handlungsgewohnheiten an diesem Ort hier, zu dieser Zeit jetzt.
Ihre Selbstwahrnehmung, Ihr Empfinden dieser gegenwärtigen Situation überträgt sich wirklich spürbar durch Ihre ausdrücklichen Handlungen – wie auch durch Ihre gewohnten, unterbrochenen oder neu gefundenen Bewegungsgewohnheiten auf Ihre Umgebung. Eine Fülle zellulärer, hormoneller wie auch ethologischer, also im Verhalten sich niederschlagender Formen medialen Austausches und weiter reichender Anziehungskräfte.
Die öffentlich ausdrückliche Überbewertung technischer Medien geht somit einher mit einer – in intimen Momenten des nicht-professionellen, wenig-öffentlichen Abseits zumeist – nahezu mystisch-eschatologisch besetzten, skurrilen Überhöhung des nicht-technischen Austausches unter Menschen.
Medien verhindern nicht die empfindungsbezogene Nähe unter Menschen – anders als technik- und kulturpessimistische Intuition hofft.
Medien ermöglichen vielmehr umgekehrt erst die Äußerung von zuvor kaum sagbarem, da mutmaßlich ohne Widerhall bleibendem intimen Begehren, von als absonderlich vermuteten eigenen Bedürfnissen.
In Gemeinschaft, in einer geteilten Zeit des Erlebens wird die übliche Scheu, sich zu starken intimen Bindungen an ein anderes zu bekennen, sich dadurch gewissermaßen als nicht vollkommen selbständig, als abhängig und unterworfen zu zeigen, diese Scheu wird in diesen gesonderten Zeiträumen leichter überwunden.
Begeisterung zu teilen, dies rechtfertigt das geteilte Tun in sich selbst − und gleichfalls die daraus erwachsende wechselseitige Selbststeigerung in der Bestätigung der Richtigkeit einer solch intim-erfreuten Bindung.
Gemeinschaften, die sich überwiegend aus dem Begehren ihrer Teilhabenden speisen, suchen sich mediale Arenen und Vorstellungen, die es ihnen erlauben, diese Kräfte, die ihr Beisammensein begründen, zu übertragen, darin zu baden und ihren Genuß (mit) zu teilen:
dadurch einander sich mitzuteilen und ihr geteiltes Begehren damit am Leben zu erhalten;
und nicht zuletzt die frohe Botschaft begehrenswerter Kräfte über den Kreis von ohnehin Eingeweihten, da Begeisterten, hinaus auszusenden.
Die Partikularität einer Begehrensgemeinschaft kann in den Eigenschaften des Begehrten und den Figuren das Begeistertseins selbst begründet liegen. Vermittlung ist dann aussichtslos. Sie müsste scheitern, da das zu Übermittelnde genau in seiner Unübermittelbarkeit einen seiner Gründe und möglicherweise gar seine Bestimmung findet − und finden will, allzu oft.
Die Teleologie des Begehrens scheint Broadcast.
Und leider auch dem schrecklichen Berlin-Mitte-Elektropunk-Schrott der Gegenwart.
Fashism with a friendly face.
Jongleur oder Verkehrspolizist.
Cocaine, The White Bitch (2014)
Rat Pull.
If this ain’t love? – Why does it feel so good?
Tittenblickerzwingende Decolletés beim Discogespräch, Ohr an ihren Mund legend.
Lordos Beach is calling Gabriel Max. There is a 30-minute communication window. After that, sleep will have taken over again.
Le chnoufel et la chnoufelle.
P r o W e a k n e s s !
Der Weltbrandingkrieg.
Die wichtige Sendung.
Familiäres Frühschlafsyndrom.
Sind die Medien auch ein Spiegel politischer Interessen?
Ein Jahr ohne Kino.
Pig Radio! Pig Radio! Pig Radio!
Die Wahl ergibt eine Sammlung einzelner Figuren.
Die Tektonik einer Gesellschaft umfasst, was die Handlungsträgerinnen und -träger darin, Sie und ich, erleben und darstellen zugleich.
Namensgeber eines Meeres zu sein.
Das faszinierende Land voller Gegensätze.
Eine Tektonik erhält sich somit im Laufe ihrer wiederholten Darstellung und Übermittlung von Handlungen und Aussagen, die als Rechtfertigung, Bestätigung und letztlich Festigung der gültigen Deutung ihrer Handlungsträger und Aussagen über sie sich auswirken.
The Science of Sleep Vs. Klick.
Was ich einmal, vielleicht nur leichthin versuchsweise, spielerisch, auch sarkastisch oder phantasierend gesagt haben mag über dieses eine Ding, all das kann mir nun wieder vorgelegt werden: in medialer Übermittlung dieser Aussage, die mich nun unversehens gleichsam rechtlich binden soll. »Habe ich das wirklich gesagt? Das kann ich so nicht gemeint haben!«
Es entsteht etwas Drittes, das zwischen meinem selbsterlebten Leib und meiner Fremdwahrnehmung als Person liegt: aus einer lebenden Person, die sucht und sich hinterfragt, die manches will und von anderem kaum weiß, soll sie es wollen oder nicht?; eine Person, die ihre Meinung schnell einmal ändern kann und sich gerne selbst widerspricht, aus dieser im nahen, berührenden Austausch erfahrbaren und erlebbaren Person entsteht plötzlich eine klar sich abgrenzende und abgegrenzte, durch programmatische Aussagen beschreib-, erzähl- und ausdeutbare und so auch programmgemäß handelnde mediale Persona. Ein abgeleitetes Imaginarium.
Im technischen Abbild erlebe ich meinen Körper stillgestellt, entstellt oft im Ausschnitt eines Sekundenbruchteils sowie in der mir vollkommen fremden Außensicht. Ich erlebe einen anderen Menschen. So haben Sie sich tatsächlich noch nie sehen können.
Die Denkhitze.
Der leckere Bio-Rohrzucker aus kontrolliert ökologischem Landbau.
Jugendliche Berufstätige konsumierten behäbig vor sich hin.
Sie soziale Ansprache. Das generative Schweigen.
Dipl. Ing. Wurstfondue und Dr. phil. Köttbullar Tor.
Im medialen Auftritt steigert und sammelt sich jede mediale Handlungsgewohnheit. Die Wahl der für meinen Auftritt genutzten Bühne ist hier ebenso von Bedeutung wie die Serie der bislang schon von mir bespielten medialen Bühnen; die bezeichnende Stelle, an der Sie nun genau diese Bühne in Ihre Reihe aufnehmen bis hin zur Frage, welchen Erzählanlass diese Bühnenwahl und Ihre dortige Darstellung für die mediale Erzählung über Ihre Person bieten kann: Festigt er Ihre mediale Persona oder zeigt er mich als überraschend beweglich, verlässlich oder starrsinnig, beharrlich oder überraschungslos? Die Bewertung Ihrer Bühnenwahl steht damit grundsätzlich vor der Ihres tatsächlichen Handelns auf einer solchen Bühne.
Sie werden in einer bestimmten Situation Ihres Handelns aufgezeichnet, sei’s auf einer großen massenmedialen oder winzig raummedialen Bühne. Dieser Moment oder Zeitraum Ihres Handelns liegt nunmehr gespeichert vor, ausgewählt, hervorgehoben und unterteilt durch die Gegebenheiten technischer Gerätschaften wie auch des deutenden und gestaltenden Entwurfs all der Menschen, die hieran – wie entfernt auch immer – mitgewirkt haben mögen. Diese bestimmte Aufzeichnung liegt nun im Archiv vor. Sie kann und wird wiederholt abgerufen werden. Ich kann mir selbst in künftigen Jahren und Jahrzehnten, ja selbst nach meinem Tode noch entgegentreten mit der Gültig- und Lebendigkeit aktuell sich ereignender Gegenwart. Als wäre keine Zeit vergangen und alle Vergangenheiten zugleich gegenwärtig und gültig.
Countersmell.
Eine Million Zeichen.
Und wenn Begehren Lüge wäre?
Combat Rock.
Franz Mehring. Franz Müntefering.
Dokumentenexport.
S y n c h y s e .
Confondre. Conclure.
Weisheit und Spürsinn.
Spaß es zu beherrschen.
Vernunft als Angst vor P.R.=Gau.
Schmidt liest Proust als perfekte Theorie Erzählung.
Über Musik schreiben, die wir uns nicht mehr anhören können, weil wir keine Zeit mehr haben.
Der crazy Müllrebell.
Ich weiss, dass wir ursprünglich, aber ich habe nun, und deshalb müssen wir.
Seniorpraktikant.
3:0, 3:0, 3:0, 3:0, 3:0.
Anderthalb Tausend Terabyte.
BenQ. Al-Qaida.
Ein stiller, ruhiger Abend daheim.
Besinnung.
Schön.
Das Mora Mora ist ein würdiger dieses gleichsam übertreffender Nachfolger des Tri Angolo!
Ich liebe diese Stadt!
Das Bizarre ist das Normale und alles andere ist pervers.
Das ist ebenso komplexe wie archaische Kommunikation.
You think the world is quite beautiful, especially if you look at it in new and interesting ways. You tend to focus on color and movement in art. For you, seeing the big picture is much more important than recording every little detail. You can find inspiration anywhere… especially from nature. You Are Impressionism.
Donnerstag, 28. September 2006
Rechtfertigt sich mit Angst.
König Hedon:
The White Negro.
moron@cyprus.com
Am Strand des Herrn.
Erdbezogen.
Branding=Versagen, altersgruppenbedingt.
Digitalisierung der Hoffnung.
Victor-Klemperer-Jugendwettbewerb.
Family. Lifestyle. Beauty. Trend.
Tim Wilde. Kim Wilde.
Darstellungsspannungen sind spürbare Auswirkungen der Tektonik, die einen medialen Raum erst erzeugt durch alle mittelbar oder unmittelbar anwesenden Menschen hindurch.
Wie erzählen Sie oder ich von Ihrem oder meinem Empfinden?
Lordos Beach Hotel.
Und der Tag ist verflogen.
Ein Satz für die schwangere Galeristin und Übersetzerin.
Taking on and incorporating, carrying out this perceptive and propioreceptive sense in our life and actions.
Die besten Homepages Deutschlands.
There’s nothing to fear – but fear itself.
Die Nehmerqualitäten des langen Atems.
Spanische Versorger.
Bedingungen der Liebe.
Stella Dombrowsky.
Julius Bär.
Ich will weder der Beste noch der Erfolgreichste sein.
Ich möcht’ lediglich ich sein dürfen.
Teigige Faune in AGNOSTIC FRONT=T-Shirts.
No Artist. No Title.
Soduko=Spastis.
Crystal Pepsi.
Seargant. Stuttgart.
Die Kritik der Kritik.
Der Ursprung des Bewußtseins durch den Zusammenbruch der bikameralen Psyche.
Stilkritik ist Systemkritik.
Jan Delay & Gordon Matta-Clark.
JournalistInnen als reflexhaft-nichtdenkende Ressentimentschleudern.
Im Zweifelsfall fick’ ich überall.
Alles, was ich dazu zu sagen habe, steht in meinem Buch.
Der Erniekanal.
Vermittels hinreichend absichtsvoll hervorgebrachter Artefakte.
Unaufhörlich erhalte ich Kenntnis von Dingen, die ich nicht kenne.
Brigitte Woman. Gabriele Wohmann.
Im Erzählen wird das Feld der Erkundung bereitet.
Mia. Pet Shop Boys. Genesis. Madsen. Gnarls Barkley. Forward Russia! The Mars Volta. Kasabian.
In der Korrigats=Idylle.
Diesem dichten, hochbeschleunigten Austausch entkommen wir nie. Es entsteht darin das Spannungsfeld. Es schaukelt sich im Austausch hoch. Es bildet sich je darin neu.
The Brand-New Image:
Please Respectful Expection.
Lethen. Lathen.
Feel the difference. Erlebe den Unterschied.
Canadian terrorism deserves billboards and monuments.
Bedrohungen aus dem Internet.
It means to write and not be a writer.
Selbstbildnis als Bumsinchen.
Das Zischeln deutscher Zungen.
Das Deprimierende des Zugfahrens.
Baumwollkuchen mit Pflaumensuse,
Die historisierende Gesichtslosigkeit Dresdens.
Die Geburt des Literarisch=Poetischen aus dem Geiste contemplierend=reflectorischen Wartens.
Ich saß auf den Stufen und las.
Thomas Palzer als ein noch besserer Thomas Meinecke.
Im Inneren der Frauenkirche sitzt es sich wie in einer sehr gelungenen 3D-Animation, in formvollendeten Rapid Prototyping.
Ihre Erinnerungstränen.
Die Kraftwerk=Orgel.
Das immer noch unerträglich Sedativ=Disciplinatorische aller Religion.
Ordnung ist Lüge.
Wenn im Restaurant die Frauengruppe am Nebentisch sofort durch eine neue ersetzt wird.
Bukett. Bukkake.
Die Rondo Veneziano=Stadt.
John Lydon als Frontmann einer Supergroup aus Gentle Giant und Led Zeppelin.
Gotteslachsloin.
Barrierefreiheit.
*
* *
Das unerträglich Selbstgefällige und hohl Großsprecherische der classisch masculinen Professionalitäts=Performance.
Ich mach’ das Weibliche gern’ quietschen!
Das Brillenfön.
Sexaufschlag.
EROTIC CAR WASH.
The Green Vault.
Polyhedrons in ivory.
Bären in felsiger Landschaft.
Online multiplayer 3D-animations als Pretiosen der Gegenwart.
Hofnarr Fröhlich.
Gobelin.
Caroussel Comiques.
Und was, wenn sich die Mentalitäten durch die Jahrhunderte dann doch kaum veränderten?
Von außen erscheint die Frauenkirche als eine Fata Morgana.
Ihr feuchtes Näschen.
Anlage- und Okkasionsgespräche.
Welterbetour.
Der geschniegelt-gestriegelte eitel-pingelige Entsagungs- und Selbstbestrafungsstolz der Badener und Schwaben, der selbst noch ihren Genuß als eine brav angestrengte Pflichterfüllung erscheinen lässt, verbittert.
Pfirsiche, Quitten, Preiselbeeren.
Körper, ausgestellt und gespreizt, im Sexualtonus.
Das unverputzte Gemäuer, halb roh und halb geweißelt.
Kreissegmente, scharfruhig.
Briefe sixtinisch lesen in Gelmeroda.
Die Statuenmänner sind in ihrer peinsäckischen Unerträglichkeit die Pantomimen der 2000er Jahre.
Theorie als contemplierender Widerstand gegen das hirnzerquirlende Bullshit=Gerede.
Theorie als hervorgebracht aus der Competition des Gesprächs.
Der Erotiker, der immer und überall eine Gelegenheit erblickt.
Gemmenglyptik.
Heranschleichender Satyr, Selbstbildnis.
Tablettenshop.
Annett & The Scientist.
TRANSCEREALES.
Immer wieder und ganz unerwartet das tränentreibende Glück durch New Wave=Synkopierungen und =Intervallfolgen.
Taxigutschein.
Nu Oriental Funk.
ufa-Müesli mit Urpflaumen und zotter Scotch-Whisky-Schokolade, handgeschöpft, darüber Terra-Milch.
Unvermögen oder Kalkül?
Landscape is in the eye of the beholder.
Cumburn.
Üblich ist selten.
Ein magisches Buch.
Cleaning out the foreskins of deformed orphans in Chernobyl.
On the spiritual qualities of depression.
Monika Scheele Knight, Zusammenhanglose Saetze (2006)
Peter Sloterdijk, Ödipus oder Das zweite Orakel (1999)
I love you but I’ve chosen darkness.
Another one bites the dust.
Midi 1984.
I wanna be your mp3.
The Unbeatable Weblogmegastars.
Erase The Eraser!
Die langen ZDF=Einstellungen.
Aleks, Richie, Sabine, Mario.
Konsequenz als einzig notwendige Eigenschaft.
Inkonsequenz am angemessenen Ort als Beleg hinreichender Virtuosität.
Ursus muscularius.
Manchmal wünscht man sich, ein The Mars Volta=T-Shirt zu tragen.
Wer Sahne will, muss Kühe schütteln.
Mirko Driller, Sowas einmal hier (2006; insb.: Prominente im Bann ihrer Dimensionalität)
Spannung, Leistung, Widerstand.
Ich rette die Welt.
Konkretisieren wäre schön.
Meist fehlt das i zwischen f und z.
Der Treppenwitz.
Herbst. Ist okay jetzt. Absolut und völlig.
Sachsen sind Schnuffis!
Familie.
Mit 75 Jahren zog sie wieder zurück in ihre Geburtsstadt, aus der sie fast 60 Jahre zuvor geflohen war.
Die Sprechstunde in der Sonne.
Mon bureau au jardin.
Perf Körp Code.
Kontrolle.
Mimesis.
Erratik.
Corpus.
Erzeugerabgefüllter Federweißer aus Bad Neuenahr-Ahrweiler mit Lammschinken und Blauschimmel=Ziegenkäse auf Olivenöl=Ciabatta.
Pussy that tastes like honey.
Hyperfertile.
Donnerstag, 21. September 2006
Schnuffelschnuffelschnuffel.
Gefühle & Erinnerungen.
Straßenschlachten in Budapest.
Eine Zeit inneren Friedens und großer Ausgeglichenheit.
I know what I like and I like what I know.
…nicht nur Spex- und Wire-Abonnenten, sondern auch Sound-Studies- und Audio-Engineering-Studenten…
Staatsstreich in Thailand.
I know how to find a lot of girls.
Die Distanz der Distanz.
Les Immatériaux.
Habt Ihr jetzt auch Spanier?
The mimesis of inbound practices.
The mimesis of outbound practices.
Lobt Michael Winterbottom!
MK Ultra.
Es ist davon auszugehen, dass es in den frühen 2010er Jahren zu einem Atombombenabwurf zwischen Pakistan und Indien kommen wird.
Differenz.
Lidl. Lido.
Samsung. Samsonow.
Elektroinstallation.
Mass Observation.
Das nächste Stadium.
Neofolk sucks.
Le Domaine de l’Inconnaissable.
Beach Tales
Petrarcisch.
Die innere Stimme.
Summer Blues.
I
Gemeinsam die Welt schmecken!
Ein Gefühl haltlos-freien Trudelns in ein beängstigend offenes, abenteuerliches Leben hinein.
Video Cancer.
Monsdas of the Holy Daze.
Get me bodied!
Milchkaffee, Cappuccino, Latte Macchiato, Café Cortado.
Im Klee.
Satin Care.
The Day of the Ex’s.
II
Das Gespräch wieder beginnen
Hamburg – Berlin – Bremen – Tallinn – Side – London.
Die große Schnuffel/Schnuckel-Krise.
Iran Urin Uran Ural Oral Anal Verbal Herbal Erdal.
Dem Flanör ist nichts zu schwör!
Internet & Ursula.
Wobbing-Wobbing!
Dave Gilmour volle Pulle in türkischen Mittelmeerbars zwischen Tempelruinen aus dem 2. Jahrhundert? – Nein!
III
Ein Magnetismus der Aufrichtigkeit.
Erinnerte Gefühle durchdringen Gefühle in der Gegenwart.
Der Personaljesus.
Oopsie-daisie!
Le Domaine de l’Inconnaissable.
Un livre de rien.
Raymond Henry.
Individu supérieur.
Hydrolokomotion.
Dieses Jahr erreichte während der drei blauen Stunden im Hammam – mit Abreibungen, Einschäumungen und Massagen – seinen entspannend entleerenden Höhepunkt;
an dem es sich teilte in ein Vorher und ein Nachher.
Von hier an ging’s dann auf sein Ende zu.
IV
Cada persona es un mundo…
Urtümliche Forschung.
When the saints go marchin’ in.
Gorillaz & Gnarls Barkley.
Glücklicherweise ist man der Welt vollkommen egal – im Guten wie im Schlechten.
Orgasmus=Degustation.
Beach Tales.
Preck Deacon.
Die Zwanghaftigkeit und Kontingenzangst, Lebensfurcht einer unbedingten Prinzipienstrenge, -treue, unverrückbar exklamierter Meinungen und Deinungen, Ihrungen und Wirungen, Eurungen.
Sexual dissidence.
V
Final Adventures of Preck Deacon
Mon coeur danse!
Küsse wie kalte Kirschen.
Désormais.
ELITE CLASS LOUNGE.
Reraizure.
Das Fragezeichen.
The Erfurt=Heritage.
132.975 Punkte.
Ein Mensch gefangen im Körper einer Sackkarre.
*
The Meltdown.
Das Labyrinth
Das ufa-Müesli.
Ésthetique relationelle.
Geld anlegen ist wie Fußball.
Hier schlägt das katholische Herz Bayerns.
Ärgerlich religiöser Quatsch!
Waffelfleisch für die Gammler!
Anal beads being pulled out.
Verbreitung über Abruf.
Cushion for the pushin’
Die Parallele an diesem stillen Ort.
Küssenschlacht.
Ein Königreich für mehr Understatement.
All my girls get down on the floor, back to back, drop it down real low! I’m such a lady, but I’m dancing like a ho, ‘cause you know I don’t give a fuck, so here we go!
PragDekon.
Kürbissuppe! Kürbissuppe! Kürbissuppe!
Café bombón.
The darkest day.
Glückskatzen mit Wunschhammer.
Die toxische Trias.
Erwachen in Portland. Mohammed Atta bricht auf. Check-in verläuft planmäßig. Atta und Umari passieren Sicherheitskontrolle. AA 11 startet in Boston. New Yorks Bankenviertel erwacht. UA 175 startet in Boston. Flugbegleiter meldet Entführung. Passagiermaschine rast in den Nordturm. Die ersten Notrufe gehen ein. Anrufer meldet abstürzende Person. Zweites Flugzeug rast in den Südturm. Fassungslosigkeit im deutschen Kanzleramt. Drittes Flugzeug stürzt ins Pentagon. Weitere Menschen springen aus den Türmen. Widerstand formiert sich an Bord der UA 93. Südturm des World Trade Centers stürzt ein. Let’s roll. Alle Flüge von Deutschland in die USA abgesagt. Viertes Flugzeug kracht auf eine Brachfläche. Jemand wird dafür bezahlen. Manhattan liegt unter einer Staubwolke. Nordturm bricht zusammen. Schreiende Menschen auf den Straßen. Deutsche Börse setzt Handel mit US-Werten aus. Präsidentenfamilie ist wohlauf.
Die liebevolle Hingabe und das gemeinsame Leben.
Wer macht den ersten Schritt?
Knobtwiddling noodliness.
Besinnung.
Bedachter Abend
An manchen Abenden ist einem so schicksalshaft zumute.
Man denkt an die lieben Menschen der vergangenen Monate und Jahre, mit denen man Schönes und wohl auch etwas weniger Schönes erleben durfte;
und man sinniert darüber nach, wie sie wohl weitergehen wird, diese Geschichte da mit einem – und wie sie sich wohl hätte entwickeln können, wenn man selbst oder der oder die andere an bestimmten Stellen halt einfach ganz genau anders gehandelt hätte?
Einstellung aller Handlung.
An solchen Abenden spricht man dann gerne, sehr alt und wie von weiter, ruhiger Ferne her mit eben diesen ebenso fern gerückten, aber nicht minder rührenden und vertrauten Menschen.
Und wundert sich übereinander, berührt, wie nah man einander noch ist. Unter einem gleichen Sternenzelt.
War sie so etwas wie eine Sperrminorität in meinem Gefühlsleben?
Frischt zu Haus’ Erinnerungen auf.
Im Genuss unserer Freundschaft.
Ich habe Gammelfleisch an die Waffen-SS geliefert.
Pfannkuchentennis.
Der Sieger.
Retzelhaft und reizend.
Die Melancholie der Melancholie.
Schau statt Lektüre.
Driftology.
Eine deutliche Neigung zum Selbstverlust.
Noblecom.
Felicitá. Feelings. Licky-licky.
Shandrah, Sean und Draw.
Das Leben ist schön.
Glucks-glucks!
[Ein Wort in blau.]
Modify.
Wie erträgt Tom Tykwer nur Bernd Eichinger?
Cocky.
Mit Schneewittchen im Strandbuggy.
War es ein Fehler – oder das einzig Richtige, was ich tun konnte?
Er entschied, ganz ohne Alkohol, es wäre an der Zeit zu gehen.
Menschen, die objektiv aussehen wie Schnucki.
Höflichkeit ist nicht Hingezogensein.
Begleiten ist nicht Begehren.
Frühes Morgenrot.
Eine Natriumverkehrsstörung.
Der kuschelige Anime=Morgen.
Ey, da hast Du echt den totalen Schwanz am Sack!
Na, mein lieber, kleiner Dolmus!?
Dieser eklige Ursprungs=Kitsch in allen Äußerungen von und über Joseph Ratzinger.
Und ich sag’: Oh ja!
Wir machen das klar! Wir machen das klar!
Wir machen das kla-haaar…
Berliner Weisse mit Schuss.
Die Leere der Leere.
Die Trauer der Trauer.
Medien als Haustiere.
Scheißpapst. Der nervt. Bomb the Vatican!
Ennui.
Angekettet und über hundert Mal vergewaltigt.
Nihilist assault group.
Tardismus.
Überall dieser unerträgliche 9/11=Schmonzes.
Weg vom Sprechen – hin zum Singen.
Die geistige Unterwerfung beginnt mit der Übernahme der Fragestellung.
Die Sportstulle.
Grammatikalische Träume.
Die Weltorakel=Orgel.
Juri Gagarin – Der Paris Hilton der untergegangenen Sowjetunion.
Aufhellungen in Bleiweiß.
Gegen Höhenkamm=Architektur.
Geniales Konzept zur Entlastung des Sozialstaats:
Kindergärten und Altersheime zusammenlegen!
Die Erzeugung künstlicher Mückenstiche.
Biographiestrahl mit Schlupfzeiten.
Kanzler Steinmeier.
Die Erkenntnisdrift.
Satz wirkt unvollständig.
Lobby Control.
Vielleicht wollen Sie gar kein Buch, sondern lieber ein Stück Torte!?
Die Musik der Musik als Musik klingen lassen.
Stillebedürfnis.
Mama, du hast nicht begriffen: Ich bin Michael Jackson und ich kauf’ uns frei!
Bratwurst im Mädchen.
Jetzt noch die dritte Folge Æon Flux gucken – dann raus in die Nacht!
Die Mädchen, die zu jedem Wochenende Selbstgekochtes, Selbstgebackenes, -gebratenes, -zubereitetes und -gekauftes durch die gesamte Stadt tragen – bis hin zu jener jeweiligen Feier oder Party, deren wohlanständig kulinarisches Gelingen sie diesmal zu befördern wünschen.
Janine Sack, Virtual Fear (2002/2006)
Ça plane pour moi!
Holy Daze.
(Zitat Adolf Hitler, österreichischer Sozialwissenschaftler.)
Lemon Incest.
Der Deutsche Schmerz=Preis.
Freude über die kleine, neue Glasscheibe im Oberlicht des Badezimmers.
Meditation:
Ich vermittle mich wieder an mich selbst.
Das eigene Leben als Utopie.
Das sogenannt synäthetische Gefüge der Effekte einer sogenannten Realität.
Tagelang Arvo Pärt und Justin Timberlake im steten Wechsel hören.
The Eclectic Farewell For Anna.
Wie gesagt: Bis hierher ist das wirklich sehr schön in sich geschlossen zu lesen, stimmig.
Stetig zunehmende Superlativ=Skepsis.
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Bricht ihr Schweigen.
Sterbekoch.
Meisterschaft statt Gesellschaft.
Die Wohltat des In-Ruhe-gelassen-Werdens.
Gysis Gyrokopter.
Einen wohligen Badeschlaf!
Köttbullar Tor.
Schnitzel ist Urlaub.
Schorle=Ekel und Schorle=Bedürfnis.
Die Informatiker=Feminale.
Paris Hilton – Die Juri Gagarin des XXI. Jahrhunderts.
Das Ontologie=Entwicklungswerkzeug.
Der Name am siebten Tag nach der Geburt.
Medienberichten zufolge.
Ministerium für Gegenwartskunst.
Der radikale Hinduismus.
Warum erwarten wir, dass Menschen mit harten Erfahrungen auch hart aussehen?
Ready for the action now, Danger Girl? Ready if I’m ready for you, Danger Girl? Ready if I want it now, Danger Girl?
How dare you, dare you, Danger Girl! How dare you, Danger Girl! I dare you, dare you, Danger Girl!
Die Auslösung von Orgasmen direkt im offenen Rückenmark.
Ein Lob den Ligaturen!
Continuity is virtually non-existent.
Utopia or Deuteranopia?
Thanatophobia – A Last Time for Everything.
Ether Drift Theory, The Purge.
The Demiurge Isthmus Crypticus.
Reraizure Chronophasia.
End Sinister.
Passing of secret messages through a french kiss.
That which does not kill us – makes us stranger.
Religious Turn.
Jürgen Trittin – Außenminister der zweiten Rot-Grünen Kanzlerschaft ab 2009.
Storyboard Autist.
Der innerlibanesische Dialog.
Susanne Osthoff. Natascha Kampusch.
Lautsprecher- und Bildschirm-Ekel.
Die Hyänengesänge im Fitnessstudio.
Wieder meine rund 1.000 Kcal runtertrainiert.
Vanillemilch.
Phosphor Bronze Guitar Strings.
Das neue berliner Döner=Sterben.
Zum Frühstück: Rührei aus Wachteleiern.
Die alten Hände und das alte Gesicht der Sängerin von Klee.
Souveränitäts=Kompliment oder Kleinkariertheits=Schmähung.
Mission: Freitag Engel würgen.
Der Späherblick vor Treffen mit Menschen, die man schon länger nicht gesehen hat: Neuer Look? Neue Frisur? Andere Physis?
Do not forget to register to vote!
Im Bezirksamt der deutliche Geruch weiblicher Sexualsekrete.
Wir sind Knabbern.
Meine Übersetzerin.
Die Lunge der Eleven.
Visual Kei. Visual Haiku.
Arvo Pärt, Kanon Pokajanen (1998)
Die Ewigkeit solitärer Nacht.
Æon Flux. Arvo Pärt.
Die zölibatären Abende der offenen Tage.
Seasons in the Sun.
Dough.
Wer sagt, daß Mädchen dümmer sind:
Der spinnt! Der spinnt! Der spinnt!
Jack Nicholson in Shining.
*
Dreck, Dreck, Dreck: Geht immer wieder weg!
Sans soucis.
Brummbären in Bombay.
Mittelalte Gattinnen starren auf pornöse Wadenschnürungen.
TOXIC.
Whiskey Creme & Cookie Creme.
Gemeinsam singen!
Kannst Du mein Monster halten?
*
Der Morgen nach meinem Geburtstag.
Im Fegefeuer der Streicheleinheiten.
Der erste Nachmittag der ersten Arbeitswoche.
Fucky.
Die langen Tage der Liebe.
Goodbye Logik!
Schnuffelficken mit Fickschnuffeln.
Die Wolken ziehen schnell.
Blinde somatische Lust.
Die glückliche Heimkehr in’s Schöne, Besinnliche.
Befriedigung.
Pragmatik der Proktologen.
Der hauchdünne, transparente Film, der am Ende eines Tages auf dem am Morgen stehengelassenen Grünen Tee in der Tasse sich gebildet hat.
Auf zwanzig Jahre rauschhaftester Hypermedialisierung folgten nun weitere zwanzig Jahre der konzentriertesten materialistisch-sensualistischen Hypercorporealisierung.
Touchy.
Ein Duft nach Pancakes zog durch die Wohnung.
Findste nich’ auch dass der Hygienebeutelspender im Frauenklo voll die iPod-Optik hat?
Die Sonnenschein=Verpaßangst.
Wie an solch einem unerwarteten Sonnentag alle Menschen plötzlich so viel schöner sind!
We think the same things at the same time!
There are so many of us, so you can’t count.
Immer wenn Du kommst, ist es ein Geburtstagsmorgen.
Hypercorporealisierung.
It was a slippery, slippery, slippery slope.
It was a slippery, slippery, slippery slope.
Die Coda einer Jahreszeit.
Baumschulenweg.
Virendefinitionen.
(sun) (hug) (h)
Existenzkompliment und Detailkorrektur.
Nah und oral.
Beachtung der Dekompressionszeiten.
Das größte Abenteuer der Welt:
Einen anderen Menschen wirklich kennen lernen.
Mit ihm|ihr leben.
Meine unmittelbare Herablassung, meine mitleidige Arroganz, die ich gegenüber Menschen empfinde – die allgemein als erfolgreich gelten;
wenn ich erfahre, dass sie familiär ohnehin mit allen Voraussetzungen finanzieller, kultureller und personaler Art ausgestattet waren,
die ihnen ohnehin kaum eine andere Möglichkeit gelassen haben als eben diesen einen öffentlich erfolgreichen Weg einzuschlagen:
Da ist jemand nicht seinem Begehren gefolgt –
sondern konnte lediglich eine Pflicht erfüllen.
Testflug im September 2014.
Alle Identifikation ist Empathie
ist Karaoke.
Transformation durch Probehandeln.
We could jet in a stolen car –
but I bet we wouldn’t get too far!
Before the transformation takes
and bloodlust tanks
and crave gets slaked…
Idiosynkrasie und Einsicht.
Die erregende Erotik in der einander sich annähernd-begegnenden Auseinandersetzung zweier Seelen. Wechselweise Penetration.
Intelligente Wartehalle.
Schade: Sobald der hochgeschätzte Kultursenator spricht und sogleich dociert, senkt sich ohne Zeitverlust eine große Wolke von Ermüdung und Schläfrigkeit auf das Auditorium herab.
Creative Industries.
Der Cluster Manager als Ombudsmann.
Lobos Bruder.
Das baltische Modell.
Die Online=Erziehung.
Ich bin zwei Ruderschnecken.
Talent, technology & tolerance.
Das spürbare Altern und tragische Unglaubwürdigwerden aller Process=Rhetorik.
Der Griff nach dem Handy/Gadget als zeitgemäße Generalübersprungshandlung.
Über=Ich AG’s im Wettstreit.
Vor diesem Krieg war ich ein Liebender.
Der Steroid=Pilz.
Everybody needs 2 be fucked nicely on a regular basis.
Die Stadt meines Lebens. Das Abenteuer des Lebens.
Thema – Material – Medium.
Tell me which way you like it.
Wie ich einmal – aus viel zu praktischen Erwägungen heraus – damit hätte anfangen können, Streichholzschachteln zu sammeln.
I am a transformer.
Schühchen oder Tortenheber… Das ist hier die Frage!
Erkennen Sie diese Jacke? Ist das Ihre Jacke?
Unterhaltungslink kopieren.
Concerned.
Venedig?
Die kurzgeschorene Drecksau.
Es ist neoprogressiver Neorock in Reinform.
Diamanten und Raketen.
Die Vernissagenhölle.
Tauche in die Hitze des Moments hinein.
Und schwimm’!
Variatio delectat.
(Wieder-) Annäherung durch Nichtkontakt.
Vicarious Atonement
Tetragrammaton
Vermicide.
Meccamputechture
Asilos Magdalena
Viscera Eyes
Day of the Baphomets
Ciervo Vulnerado.
Self-portrait as Trevor Goodchild.
Die Kunst des fröhlichen Vergessens.
Hitlerjunge Hans – oder: Modell sowjetisch/arischer Held der Arbeit.
Das wunderbare Fasteinschlafen im Saunaruheraum.
Idylle.
Im Hintergrund.
Hauptsache das Handy macht gute Bilder und hat einen guten Klang und viel Speicher.
Leistungsträger in der Mitte der Gesellschaft.
Abartige sexuelle Regungen und Hass auf Frauen.
Auto waschen, Bad einlassen, Sportschau gucken.
Die uninteressanteste Band der Welt: Mando Diao.
Viele fahren nebenbei Taxi, kellnern, programmieren oder machen Werbung.
Outkast. Mia. Moi Caprice. Daniel Lanois. Red Hot Chili Peppers. Klee. Gnarls Barkley. The Strokes.
Tage vertrödeln.
Die Freuden des Nichtstuns.
Die Zurückgezogenen.
Sommerritual 2006: Michel Serres lesen auf dem Weg zum Sport.
Begegnungen zwischen Projektende und Urlaubsbeginn.
Bitte hinterlassen Sie mein Leben so,
wie Sie selber es
gerne vorgefunden hätten.
Der anregende Auftrieb von Kaffeegesprächen am mittleren Nachmittag.
Die Ausgepennten.
Dummdidumm. Bimbambum. Lalalala.
Ich will weiter.
Die Umkehrung des Verhütungs- zum Fruchtbarkeitsproblem.
Sex und Zeit.
Lesen und Schweigen. Futuresex Lovesound.
Der wohlgestalt faserige Fäden ziehende Schleim.
Die Frage der Frage ist die Frage, die nach der Frage fragt.
Momente der Anrufung einer spirituellen Instanz.
In die blaue Stunde hinein.
Eine Rückkehr zur Herbstmusik.
Oh, Schatz: so weit weg vom Weltorakel?
Die Erotik des Schwängerns.
Kaffee Togo.
Das Krankenhaus am Rande der Stadt.
Aura Plus.
Hot Dog Frankfurteriga.
Der Euroleib.
Slavisches Skandinavien.
You – my pleasure incarnate.
N2U.
Metrophobia.
Or did I leave a bad taste in your mouth?
Ich bin überall.
Sie trödeln im Baum der Erkenntnis herum!
*
Outkasts Idlewild ist ein weiteres Beispiel für Liquid Pop wie schon Gnarls Barkley oder Hot Chip. (und begrenzt sogar die neuen Alben von TV On The Radio, Mia oder Thom Yorke)
Male voice choir.
Quire. Quine. Quinification.
Alltag und Obsession.
Der Antikensommer.
Wellensex.
Advanced bimboism.
Feeling sorry 4 aging adolescents.
Mööblisalong.
Friedrich Krotz, Rethinking Digital Divide.
PRO KAPITAL.
Der mit der eigenen Stimme kaum zu übertönende Lüftungslärm im Inneren eines medialen Kokons.
DoI.
A linear flow of time.
Superficial Perfectionism Is corporate.
The Alter Natives.
The Himmelweit-revisited Studie.
Sympathy for the lecture=sleepers.
Kabelbinder halten die Welt zusammen.
The Metaprocesses of twoday.
Human beeings.
The publics fear.
Litter racey.
Was ist Wissenschaftsethnographie?
*
Was ist Liquid Pop?
Die selbstgenügsame Ambition Tartus - und die neureiche Armut von Tallinn.
Seksikaim.
Mööblitsirkus.
Wald am Strand. Strand am Wald.
Affinity and Battlefield.
Expliziere und reduziere!
Sexinseln mit kulinarischen Entwicklungsmöglichkeiten.
Sushi in Tallinn.
As beautiful as a plumbers bumcrack.
KINGSEPP.
The joys of ridin’ a water bicycle.
*
Fittest jooga trainer.
Super, ne?
Arhiiv.
Why invade a country, if our banks do own it anyway?
Presidendivesimaled.
Die Asozialität des Übergenauen.
CORPORATE
DEATH
BURGER
So eher… obermittel!
Lonely Planet – The holy book.
Textual communities.
Da wird die Bratwurst ganz ernst, wenn der Senf wieder nach Hause fliegt.
Compassion fatigue.
Forschungsgemeinschaft elektronische Medien.
Oral – Aural – Eural.
The Generativity of Transition.
Und schon wieder fehlen die öffentlichen Kuschelkojen!
*
Gildi.
Reisewehmut.
Ein Medium der Selbstverständigung.
Fucking, shitting, eating, drinking, taking drugs.
Die Alphawellen kommen.
Naturverkuschelt & generalbekloppt.
Karriere als Übersprungshandlung.
lfö.
Have a peasant flight!
OKO.
* * *
Paket abholen, Sixpack kaufen und mit einer heißen Schokolade vor sich das neue Handy installieren. Here come the warm jets!
Ein Mittwochsgefühl
Kaum endet der August, schon beginnt in Berlin der Herbst. Q.E.D.
Brot Brot Sex Brot Funkarmbanduhr Sex Aldi Sex Brot.