1.11.6 - 30.11.6 : Chevalier des Arts et Lettres














Wie es weitergeht.














Billy Idol, Happy Holidays (2006)














»Will man Menschen in ihrem Wesen verstehen, muss man das Wesen ihrer Agression verstehen.«














Im Rennen um die Atombombe.














»Viele Frauen wollen Kinder und eine harmonische Familie. Selbst Frauen, die im Beruf aufgehen, verspüren den Wunsch nach Kindern. Von ihrem Opfer und der Bereitschaft, eine Schwangerschaft und auch die Einschnitte danach auf sich zu nehmen, hängt das Überleben des deutschen Volkes ab.«














Die Afrikanische Union.














Khaled el-Masri.














Charismatiker im Imaginären.














Debord – Burckhardt – Meinecke – Serres.














Der Schritt wird schwerer und getragener. Absätziger.














Gesetzeskraft.














Rolf Hochhuth.       Joseph Ratzinger.














The dislocation of domesticity.














Heizpilzsaison.














Die Langsamkeit der Erkenntnis.














Diktatoren im Zeichen der Jungfrau.














In zauberischen Schranken des Lichts.














Radioaktives Polonium.














Die polyphone Spree.














Fama=Firma.














Nanodrop.














Dancin’ cells.














Medizin als hermeneutische Disziplin.














Externalisierung des Entscheidungs=Homunculus.














Poetenkinder, Poeten, die Kinder sind, Wahnsinnige, die die einzig Weisen sind, Sie, ich, wir alle, Könige unserer Wüsten, in den seltenen Augenblicken, in denen auch wir nein sagen zu all diesen Leuten, die umherhasten und seltsames Zeug schwätzen.














Technische Domestiken.














Die nicht gibt.














Hä? – Ah!














Hypoglykämisches Glück.














Sie schleckt versonnen Eis. Er sieht sich in seinem Badezimmer um.














Baker’s & Drink-Shop.














Die neue Hypotheken=Umschau ist da!














Wenn Heiner Geißler Mercedes Bunz zustimmt.














Donnerstag, 30. November 2006






























Blaue Fayence=Kacheln auf der Kuppel.














Wohnen – Steuer – Testament.














David Bowie. Depeche Mode. Madsen. P. Diddy. Jarvis. Björk. The Beach Boys. LCD Soundsystem. Mediengruppe Telekommander. Bronnt Industries Kapital.














Die Tormaschine der Kölner.














Die Vergütungsgruppe.














Absturz eines Weltstars.














Schnäpel.














Nach acht Jahren noch erkenne ich manches Gebäude, an dem ich alle paar Wochen einmal vorbeikam, wie zum ersten Mal.














»Die mittlerweile ja schier durchgängig ubiquitär gewordene, von allen nieder-, ja nicht einmal halbgebildeten stets nur so genannte digitale Photographiererey, sie erzeugt doch stets immer nur aufs Neue die allerunnützestmöglichsten Fluten von Bildern – und lenkt dabei ja ganz ihrer Natur gemäß vollkommen ab: von allem, der gesamten, um uns herum sich zwar unnütz und niederschmetternd, aber doch in jedem Moment neu sich in den allerunerträglichsten Bildererscheinungen äußernden Welt.

War glücklich keine Kamera mit mir geführt zu haben; ja nicht einmal den Besitz einer solchen auch nur in den letzten Jahren, ja Jahrzehnten – und sei’s auch nur momenthaft, im überfallsartigen Moment einer absurd fehlgeleiteten Zukunftsfreude oder auch nur -gefallsucht – erwogen zu haben.«














Die Geburt der Vereinfachung eines Anliegens aus dem Geiste nicht gelingender Übermittlung.

(ganze Berufe und Kulturtechniken ließen sich hieraus ableiten)














Die Diesel=Allianz.














Venenlaser. Reinigungsquaste.














Ethnomathematik.














Glück – Frieden – Jugend.














Kleine Verhältnisse.














Ein Schweigen, das Bände spricht.














Herren, die in Mülleimer kucken.














Altgewordene Rockerhippies.














Wohlig von allem bestrahlt.














»Kriminalpolizei? Zu wem wollen sie denn? Herr Doktor Stankowski ist gar nicht da… – Erschossen? Er war doch so ein guter Schwimmer –«














Mittwoch, 29. November 2006






























Herren und Herrinnen des Verfahrens.














Selbstbildnis als Sean Puffy Combs.














Here is a plea from my heart to you: Nobody knows me as well as you do.

You know how hard it is for me to shake the disease that takes hold of my tongue in situations like these.














Muliethnizität.














Mir is gut. Mir is gefällt.














Die Fäden in der Hand.














Changeons le discours de la méthode,
optimisons autrement les parcours.














Fiklm.














Papst wünscht Türkei Glück auf dem Weg in die EU.














Entgegen der szenenotorische Unterfinanzierung.














Männer von großer emotionaler Empfindsamkeit und tiefgreifender Verständnisfähigkeit.














Nuttig.       Mittig.














Performanzen des Nichttuns.














Der Stargammler.














Argloses Dorf will Geld.














Endlich Michael Hanekes Caché gesehen – way too late, mit Sicherheit. Leider.

Denn heute abend zumindest hat der Film mir nichts gesagt.



Wo doch bislang noch jeder einzelne Haneke=Film, auch bei jedem neuerlichen Sehen in mir noch den allernachhaltigsten Eindruck zurückgelassen hat (gerade im Bernhard-Mode [gerade im Malorama-Mode]).



Hm. Naja; ein ander Mal vielleicht?

(läuft jetzt zur Sicherheit noch nebenher. – Obwohl: jetzt nach Minute 45 scheint er doch etwas mit mir zu machen; zumindest kurzzeitig… Als Hörspiel aber dann schon ganz okay.)














Afghanistan Afghanistankrieg Arbeitslosenversicherung Autodiebe Bahntarife Basketball Bayern Benedikt XVI. CDU Sacha Baron Cohen Rafael Correa Deutsche Bahn EU Ecuador Film/TV Friedenstruppen Fußballvereine Gammelfleisch Gasindustrie Gasprom Gaza-Streifen Geheimdienstaffären Gewalt in der Schule Großbritannien Robert Hoyzer Internet-Radio/TV Irak Irakkrieg Iran Israel Italien Konsum Wladimir Kramnik Alexander Litwinenko Mergers and acquisitions Angela Merkel Mord, Totschlag Nato Alvaro Noboa Ponton Palästina Parteiführung Parteipolitik Parteitage Polizeiübergriffe Russland Jürgen Rüttgers Türkei USA Wahlergebnisse Wirtschaftsprognosen.














Axolotl.














Drei Mädchen auf Couch vor kaputter Wand.














Dienstag, 28. November 2006






























Die stille Post




Für eine Klanganthropologie
des Halls




















Wer baggert da so spät
noch im Baggerloch?

Ja, das ist Bodo mit dem Bagger
und der baggert noch!


(Titelmeoldie)




















Die begehrte Edelfäule.














Die feudale Gesellschaft war nie verschwunden.














Entzaubert den Kosmos der Medienwelt.














Bundespräsident Bob Schneider.














In Balzstellung besteht der Bogensport-Truthahn aus selbstheilendem Schaumgummi?














Es ist toll zu wissen, dass es mehr als eine Art gibt, über etwas nachzudenken.




















In Koancity














His Holy Tetrisness.














In Koancity.














BIONNASSAY 22.














Die Nordberliner Werkgemeinschaft.














Bronnt Industries Kapital.














ZOMBIE NATION.














In sonderbarer Weise anders.














Der Mensch lächelt und geht an mir vorbei.














Wir sind nicht allein. Nie.














Wenn die Kabel wireless sind.














Die Klangburleske.














»Sehr, sehr tief die Frequenzen an dem Punkt.« – »Ohja!«














Der Bagger ist der Fernsehturm von Sauen.














Auslesen und einlesen.




















Das Reh bellt














Das Reh bellt.














I was here:

I was transformed.














Tranig engagiert.














Er schloss gern’ die Türen zu.














Hallfurcht.




















Stille Post














»Vielleicht so eine Art stille Post?«














»Chillen kannst Du, wenn Du tot bist!«














»Ich find’ Hall ja was ganz Problematisches…«














»Hat jemand Batterien?«














Kassiber über’n Tiber.














Nacht Flohmarkt und Helium Karaoke.














My CD’s in 3D-Holograms!














Für eine Klanganthropologie des Halls.




















Alprausch














Adventuriös.














Kapitalismus normiert – zerstört – tötet.














Alprausch.














»Ein protegiertes Muschilein.« – »Verwöhnte, kleine Pussies.«














Am Spiegelcover stand, dass die Deutschen wieder das Töten lernen müssten, und eine Woche später ticken sie alle wieder einmal aus wegen der Ego Shooter.

Ja, was denn nun?














Das Boxerische hat gefehlt.




















~














Nach drei Tagen mit vier Mahlzeiten pro Tag folgt ein Tag mit lediglich einer Mahlzeit.














Wehe Wesen.














Egal, was auch als Problem beschrieben wird, es wird nie ›gelöst‹.

Es wird vielmehr anders beschrieben – und dadurch einem anderen Handeln in der problematisierten Lage erst zugänglich.














Wie ich am 1. Mai 1996 an der Hanauer Landstraße auf Sven Väths erstem Cocoon-Rave das mobile indische Essen so lecker fand.














Sitargelöstheit.














Hier saß ich einmal und begann, Tomboy zu lesen.














Der dementierte Gegenstand:

Artefaktskepsis.














Misslingen aber muss Identifikation, weil der Einzelne von der durch die Allherschaft des Tauschprinzips virtuell entqualifizierten Gesellschaft nichts an Formen und Strukturen empfängt, womit er, geschützt gleichsam, überhaupt sich identifizieren, woran er im wörtlichsten Verstand sich bilden könnte;



während andererseits die Gewalt des Ganzen über das Individuum zu solcher Disporportion gediehen ist, dass das Individuum in sich das Entformte wiederholen muss.














Die bis ins Chaotische gesteigerte Disparatheit von deren Elementen, der Verzicht auf volle Rationalität selbst der einzelnen membra disiecta

leistet der Magisierung durchs darbende Bewusstsein Vorschub.














Halbbildung ist der vom Fetischcharakter der Ware ergriffene Geist.














Zu Anfang des einundzwanzigsten Jahrhunderts nannten sich deutsche Bands Killerpilze – Elke – Virgina Jetzt.














Der Typus der Saunalabertasche.














Montag, 27. November 2006






























Aural Faithfulness.














Weitreichende Lernprozesse.














Ein wurstiger Odor.














Allüberall die Televisoren im Herrgottswinkel.

Orwell hatte recht. In allem.














Lokusletter.














Billiger Stoff sorgt für Rauschgift-Rekorde in Europa.














Sind Eltern die besseren Lehrer/Vorgesetzten?














Donnerstag, 23. November 2006






























Der gute, erholsame Schlaf.














Däiniäl Gouldhäigän.














Kulturelle Bildung.














Parkour.














Die Ambivalenz des Mobbing.














The Outside Outtakes:

Gary Oldman and I used to comiserate on how your best stuff… your most real and honest work seems to be what ends up on the cutting room floor. Uh huh.














Someday the internet may become an Information=Superhighway.














Kürze=Würze.














I’m gonna be chrome.














Winterschwapp.














Anteilnahme.














Kunstrasen in Moskau.














Jahresverlust der Sparte.














Unterbevölkert und friedhöflich sediert.














James Toback, Black and White (1999)














Cedric.














Hogler Schuzle.














Monika Griefahn.














Eine Anthropologie nach Charlie Parker, Miles Davis und Dizzy Gillespie.














I’m with name.














Stille als positive Gestalt.














Kulturelles Raffinement als Bedingung genussvoller Rezeption von Minimalismus.














Elektrophysiologische Spannung.














Stille und Eigenresonanz.














Goulaschstraße.














Mittwoch, 22. November 2006






























Gespräch mit dem Präsidenten.














Rauchen als eine Handlung der Umgebungsverneinung und vorsätzlich ignoranten Selbstvernebelung einer sinnlichen Wahrnehmung der Welt.














Ratschläge für einen Amoklauf.














Anshe Chung.       Ailin Gräf.














Hier wird nicht lange geschnackt,
hier wird zusammen gekackt!














Schnuffisupsipupsihupsiwuppsischnupps!!!














Der Eloquenzteufel soll mich holen.














I feel so Cioran.














Baden-Baden 1989, Year of My Suicide.














Kein anämischer Leptosom, sondern ein dicklicher Bonvivant!














Vom Bahnhof zum Gutshof.














Hau’ rein! – Dein’n Kopp in’s Koppkissen!














Ich mach’ hier auch noch fertig und heim.














Zur Zeit wirkt eine Amokläuferin auf Sie und andere attraktiv und gewinnt möglicherweise neue Freunde.

Sie zeigt faszinierende, neuartige Seiten ihrer Erscheinung, die überaus anziehend wirken. Manchen Menschen, die ihr begegnen, könnte sie auf der Stelle gefallen, doch wird eine Beziehung, die damit beginnt, kaum von Dauer sein.



Erweist sich eine solche Verbindung aber als dauerhaft, wird sie das Leben dieser Amokläuferin auf irgendeine Weise revolutionieren. Sie müssen ihr viel Freiheit einräumen, denn in einer derartigen Verbindung ist kein Raum für Besitzansprüche oder Eifersucht.

Wenn Sie in einer solchen, unstrukturierten Beziehung zu leben vermögen, werden Sie erkennen, dass viele Ihrer gegenwärtigen Ansprüche an Ihr Gegenüber eigentlich unnötig sind und meist nur einer gewissen Lebensunsicherheit entspringen.














Schön zu erleben, wie aus vollkommener Verwirrung, Unsicherheit und Unklarheit im Laufe vieler, also: wirklich vieler, einzelner, beratender Gespräche sich allmählich eine neue Klarheit erhebt, verfestigt und zu einem dauerhaften Grund jeder Äußerung wird.














Mir ist so nach einem Mystery Blockbuster.














Ficken Cloe Senfsoße.














Play Vanilla.














Dienstag, 21. November 2006






























Mates of State. Depeche Mode. The Beatles. Transient. CocoRosie. TV on the Radio. Joanna Newsom. Mercury Rev. Cansei de Ser Sexy. Gang of Four. Yusuf. Broadcast. P.Diddy. Genesis. Fergie.














Bücher, die man nicht lesen kann – mit denen man also nicht einige Stunden, Tagen, Wochen, Monate, gar Jahre oder Dekaden verbringen kann –,

sondern die sich allerhöchstens ausweiden lassen, auf der Suche nach doch noch brauchbaren Einzelteilen, Belegstellen, Zitaten. Traurige Bücher.














Die Helligkeit der Schnelligkeit.














Die Fäden in der Hand halten.














Montag, 20. November 2006






























Lovely Miss Dewey!














Joanna Newsom. Broadcast. CocoRosie.














Juliette Binoche. Cameron Diaz. Jennifer Lopez.














Miss Thing Choruses.
Drama Queen Strings.
Girlie Pianos.














Die Objektivierung des objektivierenden Subjekts lässt sich nicht umgehen:



Nur indem es die historischen Bedingungen seines eigenen Schaffens
analysiert (und nicht durch eine wie immer geartete Form
transzendentaler Reflexion)

vermag das wissenschaftliche Subjekt seine Strukturen und Neigungen ebenso theoretisch zu meistern

wie die Determinanten, deren Produkte diese sind



und sich zugleich das konkrete Mittel an die Hand zu geben, seine Fähigkeiten zur Objektivierung noch zu steigern.














Die neue P.Diddy in die Ohren abgestrahlt auf dem Weg zum Modern Art Sextett. The Future. Gesänge der Unruhe, Sidney Corbett.














Sie berichtet von Fortschritten, an die sie selbst noch nicht glauben mag.














Seit Stunden läuft keine Musik.














Sonntag, 19. November 2006






























Die Geisteswissenschaften erhalten wieder den Status der artes liberales der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Universität:

eher propädeutisch und bildend, eher im Vorfeld als im Zentrum der universitas.



Der Zustand der US-amerikanischen humanities ist jedenfalls besorgniserregend – marginalisiert und zu- gleich hochgradig ideologisiert mit umstrittenen Standards wissenschaftlicher Seriosität.

So muss es nicht kommen, aber die Wahrscheinlichkeit dafür dürfte gestiegen sein.














Im Zuge der Reformen wird ein Forschungs- und Wissenschaftsbegriff paradigmatisch, der den Geisteswissenschaften weitgehend fremd ist.


Forschung wird in Gestalt großer Cluster gefördert, die Forschungsleistung wird nach Drittmitteleinwerbung und Papers in amerikanischen Reviewed Journals bewertet. Die größere Buchpublikation, für die geisteswissenschaftliche Forschung nach wie vor zentral (daher auch der Widerstand gegen die Abschaffung der Habilitation gerade von Seiten dieser Fächer) und für ihre breitere Wahrnehmung (und damit für ihre gesellschaftliche und politische Relevanz) unentbehrlich, wird entwertet;



Publikationen in der Muttersprache oder einer anderen Sprache als US-Amerikanisch zählen nicht mehr.














Der protestantische Text.



Der katholische Körper.














Nichts liegt so sehr im Trend, wie
die Semiotik, die gegen die Behauptung polemisiert, die Dinge seien mehr als was sie physisch darstellen:

seien seiend und in ihrer Seiendheit außerdem noch mit Sinn befrachtet nein, falsch, nicht befrachtet, sondern sinnvoll in der schlichten Positivität ihrer Seiendheit.














In Notizen denken.

In Zitaten erzählen.













Lobt den Wrangel=Kiez!














Die Katholizität der Kunst.
Der Protestantismus der Technokratie.













Was einmal als Formation rebellischer Unangepasstheit und sozialer Bedrohung daherkam, ruft heute vor allem den Eindruck von Bedürftigkeit wach.














~













Eine willkommene Entspannung mit sehr vorteilhaften Folgen.














And the changes of no consequence will pick up the reins from nowhere. Nowhere!













Fesch, schick, schmuck und pfiffig.














Bedauerlicherweise sind selbst Biosupermärkte in Germanistan geschmackloser als in Austriakien.














Samstag, 18. November 2006






























Ein neues U2-Video. Mein bester Freund I. flüsterte mir von hinten den wie immer charakteristisch hymnisch-emphatischen Text in’s Ohr, damit ich ihn auch verstünde:

Eine postkolonial-deterritorrialisierende Hymne über die Vielfalt der Rassen-, Gender- und Körperspezifika all der Menschen, die sich dennoch in der Feier des Weihnachtsfestes glücksvoll begegnen können.



Abschließender Textauszug – zugegeben nur holprig zu skandieren, eher weniger stadionrocktauglich, aber, mein Gott: man wird halt auch älter (ich mein’: U2 werden’s):

»You never enter
Google Earth
As angel!«



Aufgewacht.













Compliance.














Mit der Wahrnehmung beauftragt.













Nachdem ich aus dem Tagtraum, einer sexuellen Phantasie unter Verwendung einer Zahnarzthelferin, wieder aufgewacht war.














Das Akquiselächeln.       Die Geschäftsmuffigkeit.














Die Responsivitäts=Show.














Sonderernährungsplan.














»Du bist ‘ne dicke Trödelwanze!« (kleiner Junge bei verzögerter Abfahrt der U2 Pankow)














Sexymania!














»All you need is a law!«













Oberoi Manolo.














Jetzt, wo wir unter uns Tieren sind…













Der Re=Präsenz=Tanz.














Das postsemiotische Zeitalter.













Yestergays & Hasbians.














La Mortucienne.













Den Nachmittag vertändeln.














Hey, Bungalow Bill! What did you kill? Bungalow Bill? Hey, Bungalow Bill! What did you kill? Bungalow Bill?














Trauer über Schul- und Kindergartenkinder mit einem deutlich verfrühten, beherrscht-abgeklärten Habitus.

Verwachsen-erwachsen. Mitleid und Bedauern.













Bloggerlochen.














Sie warten nur auf parisartige Krawall=Eskalationen.













Am Ende der Büroarbeitswoche die sterblichen Überreste der Arbeitsschlacht zusammenkehren.














Die Abneigung gegen filmisches Erzählen.













Usability.       Schmusability.














Gegen das Dialogische. Gegen Kommunikation. Gegen die Anwendbarkeit. Gegen die Zweckdienlichkeit.














Während die Gitarr’ zärtlich nässt.













Essen und Schlafen. Lesen.

Etwas schreiben. Ein wenig Musik. Kurze Filme.














Ulrich Pleitgen.       Fritz Pleitgen.














Bisschen reden und dreimal Sex.














Le progrès pour tous.

Le respect pour chacun.














Die heißen Münzen aus der Gesäßtasche.













»Mussja!« – »Das Übliche so!«














Freitag, 17. November 2006






























Einwurzelnd verstoffwechselnde Transfette.













Knallgerichte.














»I brake together!«













Palestinarien.       Plastinarium.














Wie erkenne ich Machtstrukturen?

Wie durchbreche ich sie?














»Tja, sieht so aus, als wäre dieses Weblog verloren.«













Nach dem Pröll-Aufstand erklärt sich Niederösterreich autark.














Hinten kackt die Ente.













Individuell divers.














Al-Jazeera International. (AJI)













»Was wollen die Scheiß-Ostbullen hier, die sind kürzer als wir in der BRD und sagen uns, wir sollen wieder in die Türkei gehen?«














Nimmt man heute den Hörer ab, um einen guten Freund anzurufen, der gerade im Sternbild Herkules wohnt, klingelt sein Telefon erst 22.800 Jahre später.













Joanna Newsom.














Jede Dienstleistung zehn Euro! Auf Dauer!













Handel mit illegal produziertem Holz.














Luxus: Nach einem 13-Stunden-Tag mit gut einem Dutzend teils außerdordentlich intrikater und stets höchst individuell diffiziler Problemlösungs=Gespräche – für zwei Stunden den Körper endlich für sich selbst sprechen zu lassen und in feuchter Hitze sich=mich erholen und noch einmal neu diesen Tag jetzt aufgehen spüren













Fürchtet doch nicht so den Tod

und mehr das unzulängliche Leben!














Le shnouphi.














Selbstbildnis als Data.













Donnerstag, 16. November 2006






























Dienstag, 19. Januar 2038














Dispositive der Prokrastination.













»9.30 Fickbar!«














Weil jede Technik hackbar ist.













Gestische Lesung.














Weltzukunftsrat.













Think long! Think, think long! Think, think!














Staatsfreunde.













G8-Gipfel stürzt Mecklenburg-Vorpommern in Finanznot.














Die Mittagspausenüberlastung der Blogserver.













Kontingenzlust in Konzernmedien?














Teil des weltweiten Gefahrenraums.














Die schönen Mädchen in der ostberliner Tram am mittleren Nachmittag.














Ihr Hahnentritt.














Pinkeln während der Kopierer kopiert.














Eiterungsprozess.














Die Kraft, aktiv=konstruktiv zu projizieren.














Fünftausend Geister=Beamte in Berlin.














Lord Jim ist der uneheliche Bruder von Florida Boy.














Helmut Schmidt als Vorbild.














Schwachethik.














Am Dunsthügel.














Mittwoch, 15. November 2006





























Eine Million Deutsche sind süchtig nach Beruhigungsmitteln.














Und wir haben noch ein paar Kälbernamen zugeschickt bekommen.














Mildnis und Horizont.














AWAKSN FABOT.














Schwoofedelic Spezial.














Der Geste des Paradigmas, des Konflikts, des arroganten Sinns – also: des kastrierenden Gelächters – würde die Geste des Neutrums antworten:

das Lächeln.














Sündenbestätigung.













Es ist der erste englischsprachige Sender, der aus der Welt der Entwicklungsländer sendet.














Der erste, große ungestörte Schiss des Tages auf dem heimischen Klo.













Hafermast.       Habermas.














Schweinske Charlottenburg.














The Hademar-Bankhofer-Award
for Excellence in Style.














Männer, die sich in ihr Handtuch schneuzen.














Kkkoll.













Planerisch ist das Jahr längst zuende.














Märchenballett ›Die Schwellkönigin‹.













Beklommen-wehmütiges Mitleid mit Punks.














Girls at the Playboy Mansion.













Dienstag, 14. November 2006





























David Bowie. Jarvis Cocker. Paul Weller. Mates of State. Tocotronic. Lily Allen. Depeche Mode. Gang of Four. Fergie. Sufjan Stevens. Fern.














1. FC Köln Afghanistankrieg Agrarwirtschaft-Lage Alternative Therapien Anschläge Arminia Bielefeld Atommüllentsorgung Atomwaffen Bagdad James E. Baker Devendra Banhart Hans Barlach Bauern Jean-Pierre Bemba Benedikt XVI. Ulla Berkewicz Tony Blair Brasilien George W. Bush DGB Christoph Daum Deutsche Telekom Bernd Doll EM-Qualifikation Erste Liga Fußballnationalmannschaft Fußballvereine Gaza-Streifen Hamas Hamburg Hamburger SV Hooligans Irak Irakkrieg Israel Kabinettskrisen Köln Libanon Libanon-Konflikt Rene Obermann Palästina Politische Skandale Regionalligen Kai-Uwe Ricke Tiergärten USA Unfälle VW Wahlergebnisse Zypern.













Sorgsam nachlässig.














And you will surely find this, yes, you will surely find this: News pleasing to your ears! News pleasing to your ears.













Das Online=Team erstellt täglich neue Infopakete für Sie.














Nanosoziologie.       Cosmosociology.














-

Spatialbuchhandlung.














The Gossip. Nitzer Ebb. Yaz. The Blow. Whale. Lily Allen. Mustapha 3000. Delorean. Pipettes. Chris & Cosey. The Flying Lizards.














Oops, there goes my shirt
up over my head, oh my.













Meinecke – Foucault – Barthes.














Schulzes Popseminar in einigen Lieferungen elektronischer Postbriefe.













Kosmosoziologie der Hörsamkeit.














All das schießt gewiss übers Ziel.

Aber theoretischen Entwürfen ist es eigentümlich, dass sie mit den Forschungsbefunden nicht blank übereinstimmen;

dass sie diesen gegenüber sich exponieren, zu weit vorwagen oder, nach der Sprache der Sozialforschung, zu falschen Generalisationen neigen.



Ohne jenes Sich-zu-weit-Vorwagen der Spekulation jedoch, ohne das unvermeidliche Moment von Unwahrheit in der Theorie wäre diese überhaupt nicht möglich;

sie beschiede sich zur bloßen Abbreviatur der Tatsachen, die sie damit unbegriffen, im eigentlichen Sinn vorwissenschaftlich ließe.














Ein Bauchstreicheln.














Das Jahr des Körpers.













Trauer um das Cibo Matto.














Werwolf wie ich.













Montag, 13. November 2006





























Shopping in Wapping.














Paketantrag Nicht-Partzipiation.













Zuerst glauben, dass andere wissen, was man selbst nicht weiss. Dann sogar selbst glauben, dass man weiss, was man eigentlich nicht weiss. Leichtgläubigkeit. Widerwille gegen den Zweifel. Unbesonnenheit im Antworten. Prahlerei mit Bildung. Scheu zu widersprechen. Interessiertheit. Lässigkeit in eigener Forschung. Wortfetischismus. Stehenbleiben bei bloßen Teilerkenntnissen.














Nach der Bildung.













Das Bewusstsein geht unmittelbar von einer zur anderen Heteronomie über;

anstelle der Autorität der Bibel tritt die des Sportplatzes, des Fernsehens und der ›Wahren Geschichten‹,

die auf den Anspruch des Buchstäblichen, der Tatsächlichkeit diesseits der produktiven Einbildugnskraft sich stützen.














Neophyten.














Vomp, Zwischen den Lärmschutzwänden (2006)













Der verlängerte Arm des Weltorakels.














Freunde des maßlosen Vandalismus.













Das lange Alfred Grenander-Wochenende.














Sonntag, 12. November 2006





























Hintergründiges.













I can’t understand what makes a man hate another man? Help me understand!














It’s Fergalicious!













Der lange Atem.














Verzichte auf Deine Vorfahrt!














Blutwurstlasagne.














Durchbrechende Neuigkeiten.














Ich hatte nie einen Zweifel daran, dass ich auch in meinen Sechzigern, sogar in meinen Achtzigern noch und darüber hinaus an mediumflow weiterschreiben würde. 2032. 2056. Ende des 21. Jahrhunderts.













Ein Fürst. Ein Papst. Ein Bräutigam.














Maix Meier, Canyon (2006)













Michaela Melián, Föhrenwald (2006)














Kommodifizierung und Kommerzialisierung. (Astrid Mania)













In den Läden: Es sieht alles nach billigem Dreck aus – selbst in denen, die den Anschein erwecken, etwas Wertvolles anzubieten.














Ich schweife über den Kiez, ganz weich in Taille und Kreuz.













Gemeinde Wildau.














Arbeitsaufgabe: Stellen Sie kurzgefasst die historische Kontinuität zwischen Sarah Kay und Hello Kitty! dar.













Michel Gondry, The Science of Sleep (2005)














Typus ›Koksender Veganer‹.














Samstag, 11. November 2006





























In einem Billigflughafen bei München. Zwei Lehrerehepaare und eine Lehrerin Mitte fünfzig sitzen an einem Bartisch. Später robben sie nach Hause, in ihre Wohnungen, die Beine gespreízt. Aufgewacht. Fünftausend Meilen unter dem Meer.














Handeln im Einklang mit sich selbst.














Gaboxadol.














Carl Spitzweg, 1839.














Subtile Metamorphosen, God is Great. Ausstieg in die Menschenwürde, Teil II et al. Rien ne va plus. Hier macht die Geste des Künstlers Sinn.














I got a better way! I discovered a star: I got a better way! (Ready, set, go) I got a better way: A new killer star! I got a better way: (Ready, set, go) I got a better way: The stars in your eyes! I got a better way: (Ready, set, go) I got a better way! I discovered a star! I got a better way: (Ready, set, go) I got a better way: I got a better way: (Ready, set, go) I got a better way: I got a better way! (Ready, set, go) I got a better way: Oh-oh! I got a better way: Ready, set, go…














»Ja, ich hatte mir auch schonmal einen Fingernagel eingerissen.« – »Mir ist mal ein Handtuch runtergefallen. Da hab’ ich es einfach wieder aufgehängt!«














Ich kehrte zurück vom Dach der Welt.














Denken und Entwerfen in Briefentwürfen als Briefingentwürfe.

Draft=Culture.













Kriterien zur Evaluation funktionaler Klänge in der Medizintechnik.














›Raver‹ als Schimpfwort. (wie ehedem ›Hippie‹)













Zwischen Frechheit, Flirt und Verhohnepiepelung.














Decoding the Hacker Myth. Vercharz.













In der Zeit, in der Du nicht versuchst, produktiv zu sein,
bist Du in Wahrheit wirklich produktiv.














Fall Elegy














»Ich glaube, in China ist schon wieder ein Sack Reis umgefallen.«














David Bowie. Jarvis Cocker. Paul Weller. Gang of Four.














Anerkennen, dass wir alle Klischees sind; aus irgendjemandes Sicht.

Und dies eine große Erleichterung und Entlastung bedeutet.



Gerade wenn wir uns verkämpfen in Originalismus. Verkrampfen.













Danity Kane:
Research and Development.














Wir lösen Probleme.













Freitag, 10. November 2006





























Wollknäuel Sockenbart.














Public Beta.














Katholizistischer Antikapitalismus.



Bedeutet das, dem Katholizismus lägen schon an sich antikapitalistische Grundsätze und Handlungsanweisungen zugrunde?



Vielmehr verweist diese Fügung auf eine Genese des Kapitalismus, die (Max Weber folgend) wesentlich aus Absetzbewegungen von katholisch-christlichen Grundlagen motiviert war und allein darum so hervorragend sich mit den Grundlagen calvinistischen Protestantismus’ als proto-kapitalisierender Arbeitsethik vereinbaren ließ;

und gegenwärtig ihre Apotheose in der szientologischen Kirche und ihrer Radical Makeover-Ideology findet.














Anschläge EU Großbritannien Irak Israel Koalition New York Bernd Pischetsrieder Republikaner USA VW Wahlergebnisse.














Die Permafrostexpertin.














Nach der deutlichen Wahlniederlage der Republikaner hat Präsident George W. Bush die Konsequenzen gezogen und ist auf das Dach des Weißen Hauses geklettert.

Weil sich außer zwei Fensterputzern (»Gehen Sie mal bitte weg da, Mr. President!«) niemand für ihn interessierte, stieg Bush zwei Stunden später frustriert durch ein Dachfenster wieder ein und ließ irgendeinen südamerikanischen Kleinstaat bombardieren.













Fortschritt Korrektur Fehlberechnung Gehalt Professuren.














Self-portrait as Alien Freak.













Das grösste Problem bei Word ist aber die Inkompatibilität zu sich selbst.














Israelischer Scheinangriff auf Franzosen.













Listig, skrupellos und ein Freund der Frauen.














Möckernbrüche.













Ihr angespannt-erwartungsheischender, demutsvoller Stolz der Selbstpräsentation legt eine masochistische Vorliebe nahe.














Im Grunde sind Kinderkrankheiten unentbehrlich.













Benommen.       Weich in den Knien.













Sie will, dass wer sie will, den sie auch will.














Alle Tätigkeiten und Berufe als lediglich Umwege oder Ermöglichungen körperlichen Lüste.













Plötzlich war der Himmel wieder offen –














Jahre großer Koalitionen.













Mein Dank gilt vor allem dem Cache der Yahoo-Suche: ohne ihn wäre all das hier für immer verlorengegangen…














Abendhotel Wollknäuel.













Wandlungsprozesse aus kulturtheoretischer Sicht: Handlungskontexte, Lebensformen und Verständigungsverhältnisse.














Donnerstag, 9. November 2006





























Katholizistischer Antikapitalismus.













Midterms.














Signale der Fairness und Berechenbarkeit.














Inhaltlich scheint ihm vieles schnuppe.














Notarzttermin.       Notartermin.














Ineinandergeschachtelt.














Eingebuchtet.       Eingebucht.














Ficken ist ja auch nur Liebe 0.2.














Absendernamen, die sich wie Spam-Aliase lesen.














Wir müssen nur nicht wollen.













Treffpunkt also der modernen Massenboheme, der Freigeister, notorischen Habitués und eben derjenigen, die Nomadentum und Häuslichkeit für sich zu verbinden wissen.














Freie Tage – Abseits aller Bildschirme und Lautsprecher und außerhalb geschlossener Räume.














Jenseits des Geschichtlichen liegend finden alle Geschichten im Kaufhaus statt:



die unserer Wünsche und Begierden und die unseres Genießens; die zwischen Mann und Frau und die zwischen Leben und Tod.



Das Kaufhaus ist der Horizont, von dem unsere Existenz ihr Licht empfängt.













An die Stelle nachlassender Sehkraft tritt Hellhörigkeit. Das ist die Zeit, wo die Dinge anfangen, zu einem zu sprechen, wo ihr Flüstern vernehmlich wird. Ich meine damit, dass ihre Art und Weise, in der die Dinge anwesend sind, ihre Umgebung tönen, in den Vordergrund rückt.














Nur äußerste Sammlung inspiriert für das Geheimnis;

das Getriebe und Geplärre aber, in das wir verstrickt sind, dient der Zerstreuung.














Wann werden die VJ’s der Welt wohl Vintage=Röhrenfernseher wiederentdecken als die besseren Visual-Remix-Tools?













Congruity. Hospitality. Mixture of proximity and distance. De-Domestication.














Die entwürdigende Armseligkeit all der selbsterniedrigenden, würdelos an Suchtartefakten sich unterwürfig kettenden Körperhandlungen, die jeden Drogenkonsum als Inkorporation vorbereiten müssen.

Suchtkonsum als von Grund auf entmenschend ist inhuman. – Ist Liebe als sexuelle Hörigkeit inhuman? Ist Ehrgeiz als Abhängigkeit von der Bestätigung anderer inhuman?













Irm Hermann.       Christiane Hörbiger.













Mittwoch, 8. November 2006





























Berlin Computerspiele Elektrizität Erste Liga Flugsicherheit Saddam Hussein Irak Regierungskriminalität Stromausfall Todesstrafe USA Wahlkampf.














Ladies and Gentlemen: the apocalypse has already taken place – with almost no-one taking notice of it…













David Bowie. The Killers. Madsen. TV on the Radio. Alex Arteaga. Mercury Rev. Red Hot Chili Peppers. David Bowie. Manuel Göttsching.














Kinder. Ein Beach Tree House. Chauffeur und Limousine. Eine realistisch scheinende, gesellschaftliche Utopie. Einen Mäzen.





Ein deutsches Hochschulsystem ohne jede Wertschätzung für Studierende und Lehrende. Ein Verkehrssystem, das Reisende wie Vieh behandelt. Ein Rechtssystem, dem Ding=Eigentum ein höherer Wert ist als die Nutzung und Verbreitung von Gedanken. Ein alle Lebensbereiche durchdringender Krieg gegen den Terror. Begegnungen mit aggressiv-proprietären Menschen.





Härte gegenüber anderen Menschen. Eine überfordernde Menge an To Do’s und Deadlines durch Beteiligung an zu vielen Projekten. Ein großbürgerlich-akademisches Elternhaus. Eine dicke Haut.





Zeit zum Schweifen, Sinnieren, Formulieren, Schlendern und Schnuffeln. Ein Weblog. Gedanken und Empfindungen. Ein Schnuffel. Humor.














Die Art wie Du die Welt siehst,
ist die Art wie Du Dich selbst siehst.














Besser als Sex ist nur die Liebe.














Factum brutum.














Banja Luka.       Novi Sad.













Michel Serres, der Begründer der Fitnessstudios in der Wissenschaftswelt. (nach J.Stahl)














»The same-as-ever question: where has time gone?«













Wenn Du einen Fall nicht lösen kannst, verkompliziere ihn. (jahrtausendelang tradierte Maxime der Jurisprudenz)














Letztlich sind Normen, so erfolgreich sie während der Durchindustrialisierung gewesen sein mögen, in Zeiten des Rapid Prototyping und der Unikatisierung der Warenwelt nur noch ein kümmerlicher Ausdruck des Konsummaoismus.













Agorafonia.














H.Shnouph & M.Shnouph.














Eine Existenz aus Zeitvertreib.














SHITLER – Die Gröfaz=Comedy.














Frauen auf deren Brüsten ›Bananenrepublik‹ geschrieben steht.














Die Zeitungs=Aufschlag/Zeitungs=Zuschlag-Synphonie.














Zehn Jahrelang ging er ein und aus in dieser Stube und führte nachweislich in all dieser Zeit kein einziges Gespräch mit auch nur einem dieser Herren – und wär’s wohl im Vorübergehen gewesen. Odysseus B.














Wunsch: Ein Bowie-Cover von TV on the Radio.














Das kontaktfroh-allneugierige Lächeln, das immer wieder halb ironisch, halb empathisch ihre Lippen umspielte. Amüsant-animiert/amüsierend-animierend. Mimische Intimitäts-Suggestion.













Analysten.       Analytiker.














Dienstag, 7. November 2006





























I lost God in a New York minute





Un conte que




















Am Morgen des Tages einer kleinen Zugreise unwillkürlich bedenken, wie eine hinreichend sicherheitschecktaugliche Handgepäckbefüllung und Reisekleidung wohl aussähe.













Pinkelwürste bei Schlemmermeyer im Gesundbrunnencenter.














Die ermüdend-wichtigtuerische Melodramatik wissenschaftlicher Erkenntnis, künstlerischer Innovation.














Verruflich.       Beruflich.



















I

Herbstsonne














Feuerzeug, Du.
Geile Sau!














Antizipationsforschung.













Dödelhof neu entdecken.














Bioborn KiBa – der Premix.













Heizungsluftschnupfen.














Das ero-epische Gespräch. (Girtler)













To be and after.       How to read a film.














Colgate Tofu.














Die Einsamkeit der Autofahrer.













Wir sind ganz in Ihrer Nähe.




















II

Globalwellsystems














Der Sänger der Simple Minds war auch da.














In der Aufhebung dessen, wovon ein Dasein begrenzt wird, in der gegensätzlichen Besetzung der Positionen, offenbart sich das Eigentümliche der Gestalt.



Gestalt heisst die Praxis, sich durch sich selbst sprechen zu lassen. Die Praxis verdoppelt mich in Ich und Nicht-Ich, in Subjekt (Objekt) und Objekt (Subjekt), um beide mit sich im Prädikat zu versöhnen.



Dergestalt entzweit, versöhne ich mich im Prädikat – wie sich Mann und Frau beim Liebesakt versöhnen (entzweien).



Der Teil, der außerhalb von mir liegt, beispielsweise die Frau, ist
Exil und Reservat zugleich.













Wir erleben die Welt durch Begehren.














Laute tragen Bedeutung. Wie geschieht diese Übertragung?

Wie kann der Laut etwas anderes bedeuten als er ist? Wie für etwas anderes stehen?


Wie kann ich unten in der Bar sitzen und doch hier oben stehen und schreiben?

Wie kann einer meine Stimme an einem Ort hören, wo sie nicht ist?














Vaporium Amphitheatersauna Eventosauna Banja Tepidarium Kapelle.













Ich erkläre den Frieden zum Kunstwerk.














Immer wieder erfreulich und entlastend, wie viele Dinge in der Welt der Menschen aber auch nicht das geringste Maß von Anteilnahme in mir hervorzurufen vermögen. Puh.













»Da treffen sich die gehobenen Langeweiler!«














Frauen, die Korsagen tragen.













Die weise nahegehenden Lieder des alternden Bowie.














Alle Jahre wieder.













Silver leaves are spinning round, take my hand as we go down and down and down: Looking for water.

But I lost God in a New York minute. Don’t know about you but my heart’s not in it: I’m looking for water. I’m looking for water.

I can’t breathe the air. Can’t raise the fight. ‘Cause all we’ve got left is a beat in the night.

Take my hand as we go down and down. Leave it all behind nothing will be found! I’m looking for water. I’m looking for water.



I can’t live in this cage, I can’t eat this candy. To the ends of the Earth, to this pain in my head.

The look in your eyes that never means never. The dawns early light: Baby dumb is forever!














Click larger image to see an even larger image.



















III

Geld und Sexus













Breschnew1979.














Träger einer Wandlung des Selbst.













Kori Gardner & Jason Hammel.














Mehrere Mitarbeiter in einem Lager der ÖBB in Schwechat sollen mehr als ein Jahr lang Toilettenpapier und Papierservietten gestohlen haben.













Der Zustand der Dinge ist das Milieu der Sinne oder besser: deren Mischung.














Geräteübergreifendes Entertainment-Ökosystem.













Gattaca=Bots und Alien Freaks.














Clivia Top: Dies Academicus.














Eine Wirtschaft, die als rücksichtslos wahrgenommen wird, hat eine kriminogene Wirkung.



















~














I fell in love with the sweet sensation. I gave my heart to a simple chord.

I gave my soul to a new religion. Whatever happened to you?













Im Blick zurück entstehen die Dinge.

Im Blick nach vorn entsteht das Glück!














Ohne Harndrang lebt’s sich leichter.














Kürbissuppe Wiener Art Cookie double choc à la Brème Hannoveraner Obstsalat.














Wir müssen durch den Spiegel gehen.














Montag, 6. November 2006





























The blast resort.














In überwacher Öffnung.














Die Herbstwachheit.














Das journalistische Genre der Untergrundbahnenmystifizierungsreportage.














Atomwaffen Bagdad Basketball Bremen China Film/TV Friedenstruppen Großbritannien Irak Irakkrieg Nordkorea USA.














Ich bin der Wurstfach-, ja der Wurstfach-, ja der Wurstfachverkäuferin!

Ja, die Wurst ist, ja, die Wurst ist, ja, die Wurst ist mein Lebenssinn.














Balkonfrühstück am 26. Oktober,
Handschuhspaziergänge am 1. November.













Stadium Arcadium ist natürlich eine formvollendete Winterurlaubsplatte! Wie konnte man das nur die ganze Zeit überhört haben…














Eigengewicht 18.900.













Vektorielle Pixel (Voxel).














Die Lesbare.













Gespür. Empfindung. Dispositiv.

Annäherungen an Bahnungen des Handelns



Ein künstlerisch-wissenschaftliches Projekt der Theater-, Medien- und Musikwissenschaft, Europäischen Ethnologie, Klanganthropologie und Klangökologie, Klangorganisation und Klangkunst













Das Geschäft des Lebens.














Man kommt zur Sitzung und dann wieder zur Sitzung. Was zwischendrin intern abläuft, damit ist man nicht beschäftigt.













Merkwürdig, dass für ›schlechte Eigenschaften‹ in unserer Kultur ausgerechnet solche Verhaltensweisen erachtet werden, die als ›Konfliktscheu‹ oder auch ›fehlende Härte‹ bezeichnet werden. Überaus eigenartig, fremd.














Der Abend senkt sich.







Eine Wandlung naht.







Stille Nacht.














Die große Liebe der Menschen.













Am Vorabend meines Geburtstages.














Donnerstag, 2. November 2006





























Im Pool lag sie auf einer schmalen orangeroten Luftmatratze. Ihre Arme hochgereckt, um ihre Achselhöhlen zu zeigen, ihr Kopf leicht zur Seite geneigt, genug um ihre Halsschlagader feilzubieten. Ihre Brüste wölbten sich appetitlich, um ihre runden Hüften lag ein vollbrilliertes, schmales Gürtelband, das rechte Bein hatte sie leicht angezogen, so dass nur der obere Rand ihres ausrasierten Schamquadrats sichtbar blieb. Der blonde Schopf zurückgebunden, andeutungsweise gescheitelt, einzelne Strähnen fielen über die helleren Innenseiten ihrer Oberarme.













»Wenn einer blöd kommt, gleich eins in die Fresse!«














Ärger mit dem Herbstlaub.













Vorstand pro Kind.














Total verföhnt.














Streubesitz.














Während heterosexuelle Männer dieser Tage eher hündisch – oft verdruckst, höchstens mal aufgeblasen – um Anerkennung/Erfolg/Geld/Sex betteln,



so bietet Der lesbische Habitus ein Vorbild in aufrichtig-unverstellter Artikulation momentaner Affekte und Intuitionen, geradeheraus.














Der miesepetrige Tenor der patalongschen Web 2.0-Berichterstattung.













Ein Sturm kommt auf und zieht uns hinaus und ganz plötzlich sind wir wach.

Ein Sturm kommt auf und reißt uns hinaus in die Dunkelheit der Nacht.














Blue Jeans als symptomatische Frührentner-/Mid-life crisis-Kleidung.














Das Buchenblatt (wohl von einem Baum auf dem Platz vor meinem Haus herübergeweht), das es sich auf dem äußeren Knauf der Balkontür dauerhaft bequem gemacht hat.














Das erste Stück Stollen des Jahres.














Die Lust am vektoriellen Gegenkörper des Windes, immer wieder.














Wu wei.       Nicht wählen.














Unbeantwortete Anfragen.














Menschen, die hörbar Nachfolgenden nie die Tür aufhalten wie aus Prinzip.



Andere Menschen, die dies ausgerechnet in Momenten offensichtlicher Überforderung von anderen abfordern wollen, selbstgefällig in erzieherischer Überlegenheitsdarbietung.














»Danke auch für Sex, Musik und Entspannung.«













Deutsche Gesellschaft für Mediologie.














Erlebniswand.













Ein schwer kontaktscheuer Mann, der erst in der einsamen Perfektionierungsarbeit im Studio seine Erfüllung findet.














Meine innige Neigung zu allen Menschen mit vermeintlich ›schlechtem‹ Geschmack.

Sind es doch Menschen, die eben einfach nur nicht geschmäcklerisch verbildet und verbiedert sind durch eine Herkunft aus Galeristen-, Arzt-, Journalisten- oder anderen Akademiker- bzw. Funktionseliten=Sippschaften.













Häufig wird im Gefühl nicht mehr als eine Attitüde des Unzeitgemäßen gesehen.

Das liegt daran, dass es als Agent der Zukunft in der Gegenwart wirkt.














Mit der Aufrichtigkeit eines Emporkömmlings.














Von den pantheistischen 70ern über die calvinistischen 80er zu den katholischen 90ern.













In Übernächtigungs=Laune.














Mittwoch, 1. November 2006





























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