8.1.7 - 31.1.7 : Diesen einen Ort, hier, jetzt, verlassen.














Tausende demonstrieren gegen Rente mit 67.














Es leben die Illusionen.














Rettung der Sichtbarkeit gegen die Anmaßungen einer theoretischen Vernunft.














Vladimir Godár, Mater (2006)



Arvo Pärt, Alina (1976/78; 2001)














Die Altmeister des Techno.














In a fugue state.














Leider großartig.














Ich sehe weder Grund noch Not

Und habe keine Lust.














Meine morgendliche Traumstunde.














Der große Boom nach der Vereinigung blieb ja aus.














Impex Consult Financial Consulting Group.














Numbed by its cuteness.














Die schicke Lüge, genau das zu sein, was heute in Wahrheit absolut niemand mehr sein kann: unabhängig.














Lovestory.














Open testosteron.














Das sanfte Leben.














Eine Entscheidung zur Nicht=Veränderung.














No more Charlottenburg!














Die Übelkeit, wenn die Anspannung sich auflöst.














Der Energieschub, die Motivationsdynamik einer zurecht getroffenen Entscheidung.














Der mikropublike ;) Weblog-Seelenkrimi.














Das Postcoital=Tänzerische.














The Austrians in my Life.














Academia. Friends. Sound. UdK. Colleagues. Contacts.














Gelingende Vollbringungen!














Sweet like chocolate…














The sinner rapes it all.














Der gute, freundliche Kinoschlaf.














Bedürfnis nach heißdampfenden Pellkartöffelchen an kühlendem, salzigen Milchschnittlauchquark.














Mittwoch, 31. Januar 2007.






























Verständnisvolle Atmosphäre.



Begründeter Optimismus.














Synkopiertes Denken:

Rhythmen auf unbetonten Takten.














Die Bits kann man per Handschlag persönlich begrüßen.














Wenn ich zu meinem Süßen sage: »Ach Du Schnuffel.« heißt das, dass ich ihn mit allem was er ist, annehme und liebe.



Etwas ganz liebes, was einem viel Freude bereitet und auch manchmal zum Weinen bringt. Mit vielen Schnuffels wäre die Welt gleich viel reicher.



Manchmal sind Schnuffels etwas nervig. Beschnüffeln alles. Das Gesicht, die Haare den Rücken, das Ohr und das kitzelt dann immer so furchtbar. Aber ansonsten, ohne Schnuffels, wäre die Welt tatsächlich um vieles ärmer.














Merkur Trigon Jupiter.














Das Internationale Jahr des des Polytheismus.














Die Konfrontation mit der Leere.














300.107.














Warme Braten.














Abschied.














Annahme.














Der Fürst und das Mädchen.














Die Verstromung von Energiepflanzen.














Dienstag, 30. Januar 2007.






























A Winter Diary




Winter Erzählung






















Yes, you’ll have to have them all pulled out
After the Savoy truffle!














Gläubiger.       Gläubige.














Early adopters are 81% sexier.






















I

Pure pleasure date














Run, nigga, run nigga!














Die Nicht=Architektur der Gegenwart.














Der Chor der Küsse.














Kongens Nytorv.














Das sogenannte wirkliche Leben.














Outdoor=Didaktik.














Die Bezugswissenschaften.














Die blaue Kartoffel.






















II

Holoexperienziell














Hör=Beschreibung.       Klang Erzählung.














Frau am Fenster.














Beschreibung.       Erzählung.       Phantasie.



Additive Inventarisierung.

Verselbständigung des Textes.

Lust an interpretativer Spekulation.














Lichtblick Heizungskick.














Kleinohrige und Großohrige.














Wie ich in den frühen 1980er Jahren Wochenlang auf Kopfhörer Kean-Michel Jarres Oxygène & Equinoxe hörte während ich die dicken, silbrigen Perry Rhodan-Sammelbände durchpflügte.














Die getarnte Kindlichkeit der Lehrer.














Fischbrötchen im Kuhstall.














Sinngebendes Vorlesen.














Pfahlflicht.














Die Ganzheitlichkeits=Illusion einer Kontrollgesellschaft.














Präkonstruktivistische Muster.














Didaktische Metapher.














Gesellschaftliche Grenzgängerin.



Verträumtes Kind.














Eine Prostituierte, die sich mit dem Gedanken trägt, Nonne zu werden.














Intersubjektive Bedeutungskonstante.














Das Mundbild.














Ich arbeite mit dem experienziellen Substrat interpersonaler und komplex artifizialisierter Situationen.














Mpfm.














Zuhören heißt: auf den nächsten Verständigungshinweis warten. (Merker)














Dozierend auf eine priesterlich-bildungsbürgerliche Weise, messianisch-psalmodierend.














Meine morgendliche Meditation ist Earcleaning.














Der total verrückte Rollmops.














Paedagogos, Wegbegleiter.














Hähndt-Audt.














Eine Labsal.






















III

Eine Labsal














Wenn Erhards Freunde da waren, lenkte Frau Professor das Gespräch gerne auf neue Bücher und Autoren, und lächelnd hörte sie all den gotteslästerlichen und radikalen Dingen zu, während sie selbst ihre verbindliche, liberalen Anschauungen in kleinen, ruhigen, halbsatirischen Sätzen einfließen ließ.














Selbstbildnis als verwertungsferner Reflexionsmandarin.














Die drei ehernen Gesetze des Machterhalts:



Die Loyalität von Untergebenen ist wichtiger als deren Kompetenz.

Jede Krisis wird verschwiegen oder ausgesessen.

Anstehende Veränderungen zum Nutzen vieler haben der aufwändigen Finanzierung von Prestigeprojekten zum Opfer zu fallen.














Eine Badesaison bei Bovbjerg.














Epagogie.














Konträrfaszination.














Am armseligsten fand ich, wie die sich alle einreden, sie haben da irgendwas geschafft, nur weil sie eine Fußgängerzone haben.














Nachts erkenn’ ich mich selbst in allem.






















IV

Terebinthe














Die Schlümpfe fressen Adorno.



Die Schlümpfe: Drogen, Sex, Gangbang.














Auditionen des ewigen Lebens.














Terebinthe.














Eipott.














Écoute reduite.














Wild boys.














Ein dunkles Weizen im Hauptbahnhof von Hannover und Herman Bangs Stuck. Duran Duran.














Nous reviendrons.














Ahnungslos, besoffen und eine kleine Drecksau im Arm.














Montag, 29. Januar 2007.






























Die Vinifikation.














Askese ist der neue Vollrausch
Jagatee ist der neue Glühwein
Fotohandy ist das neue Pfefferspray
Der Pinguin ist der neue Delphin
Wolverine ist der neue X-Men
Schlaf ist der neue Sex
Grau ist das neue Hellschwarz



Borowski ist der neue Wilhelm Tell
Schönheit ist der neue Punkrock
Schock ist der neue Schick
Jogi ist der neue Klinsi
Nasrallah ist der neue Abdel-Nasser
Blau ist das neue Schwarz





Britney Upskirt ist das neue You Porn
Porno ist der neue Goldrausch
Kunst ist das neue Geld
Qualität ist der neue alte Luxus
Rückwärts ist das neue Schwarz



Solarworld ist der neue Neue Markt
Olli ist der neue Pitti
Kate ist die neue Diana
Nicki ist das neue Schwarz



Indie-Rock ist der neue Mainstream
Tarzan ist der neue Prometheus
Hollywood ist die neue Agora
36 ist die neue Größe 44
40 ist die neue 30
Zero ist das neue Light
Weiß ist das neue Schwarz



Kunst ist die neue Existenzberechtigung
Bescheidenheit ist die neue Zier
Kunst ist die neue Mode
Klassik ist die neue Popmusik
Indierock ist die neue Lounge-Musik
Grau ist das neue Schwarz



Abnormalität ist die neue Normalität
Frau Merkel ist die neue Sachlichkeit
Pünktlichkeit ist die neue Unpünktlichkeit
Dunkelblau ist das neue Schwarz
Mitte ist das neue Reinickendorf
Kunst ist das neue Öl
Claudia Roth ist die neue Hella von Sinnen
Fett ist das neue Schwarz





Russland ist das neue Europa
Mantel ist das neue Kleid
Uncool ist das neue Cool
Gefühl ist das neue Konzept
Jung ist das neue Alt
Warcraft ist das neue Golf
Big Love ist das neue Sex and the City
Vogelgrippe ist das neue BSE
China ist das neue Griechenland
Blau ist das neue Schwarz



Peinlich ist das neue Cool
Berlin ist das neue New York
Das Leise ist das neue Laute
Leise ist das neue laut
Hinten ist das neue Vorne
Unordnung ist das neue Schwarz



Weiß ist das neue Silber
Grün ist das neue Blau
Weiß ist das neue Blau
Blau ist das neue Rot
Rot ist das neue Flieder
Grün ist das Neue Schwarz
Orange ist das neue Grün
Grün ist das Neue Gelb
Gelb ist das neue Giftgrün
Grün ist das neue Pink
Moskau ist das neue Schwarz



Alexander von der Groeben ist der neue René Hiepen
Bush ist der neue Hitler
Craig ist der neue Connery
Kampusch ist der neue No-Angle
Robert Langdon ist nicht der Neue Indiana Jones!
Schwarz ist das neue Pink
Rosa ist das neue Schwarz
Gelb ist das neue Rot
Platin ist das neue Grün
Weiß ist das neue Hellelfenbein
Blau ist das neue Pink
Rot ist das neue Pink
Braun ist das neue schwarz für diesen Herbst



Meilenwerk ist das neue Oldtimer
Fußball ist das neue Wetter
Hass ist die neue Liebe
Samsung ist das neue Sony
Sony ist das neue Siemens
Apple ist die neue Nasa
Google ist das neue Microsoft
Nachtblau ist das neue Schwarz



Erfolg ist der neue Sex
Emo ist der neue Grunge
Hip Hop ist der neue Rock
Falsch ist das neue Richtig
Comedy ist das neue Rock’n'Roll
Weniger ist das neue Mehr
2006 ist das neue 2001
Gothic White ist das neue Schwarz



Saarbrücken ist das neue Bielefeld
Ohio ist das neue Florida
Chalabi ist das neue Deutschland
Kryptik ist das neue Schwarz
Montag ist der neue Samstag
Montag ist der neue Mittwoch
Mittwoch ist der neue Sonntag
Cosina ist das neue Contax
Betriebstheater ist der neue Schlager
Bösarsch ist das neue Schwarz



Kokain ist der neue Alkohol
Küche ist der neue Abenteuerspielplatz
Geselligkeit ist die neue Tischkultur
Rund ist die neue Ecke
Groß ist das neue Schwarz



Petrol ist das neue Schwarz
Farbe ist das neue schwarz-weiß, daran besteht gar kein Zweifel
Schwarz ist das neue Schwarz














Der Schnee sieht aus wie Megaperls=Waschpulver.














Gouverner, c’est préparer.














Das gewollt joviale Spötteln der Vierzigjährigen. Die notorische Erlösungssehnsucht der Twentysomethings. Die frühvollendet-feige Zergrübeltheit der Mittdreißiger. Sind Fünfzigjährige gelassener? Bezaubert die blinde Begeisterungsfähigkeit der Pubertierenden?














Von St. Pauli nach Düsseldorf?

Vom Quartier Latin in’s Wohngebiet?














Ich schließe die Augen aus Respekt.














Unter der Dusche, nach der Sauna, entwerfe ich eine formelle Tagesordnung, offizielle Grußworte oder Koordinations-Emails.














Das Schöne der Schönheit.














READ CAREFULLY. By [accepting this material|accepting this payment|accepting this business-card|viewing this t-shirt|reading this sticker] you agree, on behalf of your employer, to release me from all obligations and waivers arising from any and all NON-NEGOTIATED agreements, licenses, terms-of-service, shrinkwrap, clickwrap, browsewrap, confidentiality, non-disclosure, non-compete and acceptable use policies (”BOGUS AGREEMENTS”) that I have entered into with your employer, its partners, licensors, agents and assigns, in perpetuity, without prejudice to my ongoing rights and privileges. You further represent that you have the authority to release me from any BOGUS AGREEMENTS on behalf of your employer.














Adeln auch Sie Ihr World Economic Forum, Ihre Media Days und Ihre Bumbi-Präsentation, indem Sie dem Event einen prachtvollen Siamkatzenschweif von einem Long Tail aus verwackelten Handyfotos, angetrunkenem Gestammel und Celebrity-Stalking-Texten anheften.














Versions E. Concoction.















Soll ich nach Charlottenburg ziehen?





Die Wohnung ist sehr günstig, groß, hell, der Arbeitsweg wird von dort aus vielviel kürzer sein als jetzt und drumherum gibt’s ja eh auch alles, was man täglich so zum Leben braucht und nicht zuletzt wird dort auch meine Herzdame stets bei mir sein –



es fehlen allerdings all meine Freunde, die in ferneren Bezirken wohnen und die vielen Bars und Cafés und Buch- und Plattenläden, die mir hier, in Friedrichshain, jederzeit den Tag versüßen können, die werden mir dort wohl auch fehlen, genauso wie auch die Menge an Menschen, die noch deutlich jünger sind als ich…





Ergebnis:

Genauso viele LeserInnen meinten: »Ja klar, zieh’ nach Charlottenburg, aber hurtig, ist doch fein dort!« wie auch: »Nein!!! Auf keinen Fall, bloß nicht, davon kann ich nur dringendst abraten!!!«



Mmmh…














Donnerstag, 25. Januar 2007.






























Rhematisieren.       Thematisieren.














Herman Bang, Stuck (1887)














Um diese Einbrüche des Pathischen zu thematisieren, bedarf es einer responsiven Epoché bzw. einer responsiven Reduktion, mittels derer sinnhafte, regelgeleitete Äußerungen zurückgeführt werden auf das, worauf sie antworten.














Redire.       Dédire.














Im Traum klingelte mein Wecker.














Lob der Wunderlichkeit.

Lebensweise und Life Sciences














Zwei Bugatti für 14,35.














Gewöhnlicher Aufenthalt bei Ausländern.














Katja Kreisch.














Die Traurigkeit der Trennung.














Blistering heat.














Inkontinente Hi-Hats.














Die Friedensmitte.














So Sitzen ist ja doch immer angenehmer.














Die Granularität.














Mittwoch, 24 Januar 2007.






























Die erfrischende Kälte.










-



River of constant change.














Apfelwurst.














Winterlicht.














Die Branddurchwucht.














Die maximale Anzüglichkeit einer Begrüßung nur mit dem Vornamen.

La Lascivia Bionda E Amburgesco.














Ein Tag, um sich zu verlieben.














Nebenherbloggen.














Flirty.














Die Lust, Menschen froh zu machen.














Sie erinnern sich noch an mich?














Ich bin’s, Ines Sarina Hesse.














Spring starts now.














Gott und Teufel kämpfen in mir.














Prenzlauer Berg ist noch nicht Charlottenburg.














Razzia bei der GEZ.














Perfect Replica Watch Cheap.
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Replica Handbags.














Best Replica Watches.
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Breitling Replica Watches.
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Komm jetzt sag’ – und zwar schnell, meine Aufmerksamkeits=Spanne dauert nur sieben Sekunden, danach muss ich wieder an Sex mit Anna Kournikowa denken –: Wie ist das jetzt?














Los, kürz’ nochmal zehn Minuten!














Dienstag, 23. Januar 2007.






























Naturkulturen.














Erklecklich.














2x Knusper=
Genuss.














Die blonde Stimme.














Das Tabu des Stimmbruchs.

Der technische Stimmbruch.














Parlograph.














Der Beamer als Zeichen für Liebe.














Geballt in Ohr und Stimme.














Exotistische Projektionen.














Mimesiszwang.














Das psychophysische Gesetz.














Bonus.       Anus.














Vereinnahmen statt verausgaben.














Her mit der Götterspeise!














Sich bezaubert fühlen.














Montag, 22. Januar 2007.






























Huber im Tal.














Die Westfrage.














Großgebäck.       Kleingebäck.














Schnuffel-puduffel!














Leberwurstodem.                   Leberwurst-Tome.



Leberwurst=Totem.














Für Rudi Dutschke.














Die Mischung aus Alt und Neu, das Tempo, das bunte Treiben und die kulturelle Vielfalt – all das macht die Stadt so einzigartig.



Sie ist so international, dass Sie praktisch die ganze Welt an einem einzigen Ort erleben können. Genießen Sie brandaktuelle Events und Ausstellungen, gehen Sie auf den zahllosen bunten Straßenmärkten auf Schnäppchenjagd, nutzen Sie den freien Eintritt in vielen Museen und galerien oder schlemmen Sie sich durch die ganze Welt, ohne die Stadtgrenzen dieser vibrierenden Metropole verlassen zu müssen.



Lassen Sie sich begeistern.














Malte Welding, Brigitte Mohnhaupt und Christian Klar: Die ersten Monate in Freiheit, in:

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung Nr. 3, 21. Januar 2007, S. 33.














Die Schröpfung.














Désirs d’avenir.














Berlin ist die Stadt meines Lebens.














Wie feinste Schwingungsprozesse unser Leben und Denken beeinflussen.














Ein Tatort=Musical im Grips=Theater=Style.














Sonntag, 21. Januar 2007.






























Häld’er-Schkäll’der!

Schnuddell-duddel-wuddell-rung:
Häld’er-Schkäll’der!














Hase ohne Hut.














Horst Jablonski.














Terz mit Herz.














Pränatal vom Harald vergrault.














Deutsche Bewegungscamps.














Samstag, 20. Januar 2007.






























Ein vorweihnachtliches Gefühl.



Zwischen den Jahren.














Lamento alternder Hipster.














The massive influence that Lycantropii series had on both british and North-American governments stopped the war for good. British soldiers left Iraq yesterday to have christmas with their families while the American army stayed in the country to try and clean the horrible mess they’ve made. Some of the US soldiers will be there for three monre months, as civilians, to serve as butlers to the Iraqians. None of them will be awarded, no medals were fabricated.



Prime minister Bernard Sumner said he’s proclaiming a UN summit to discuss what can be done to help them and to avoid stupid situations like this in the future.

US President Bozo The Clown has resigned and vice president Dickie Pillock has committed suicide.














We are north american scum.














Sülze, Blutwurst, Camembert und Bratkartoffeln.














Maybe I’m wrong and maybe you’re right.














Chanson d’amour verfolgt schwere Jungs, mein Führer!














Sneak.       Snack.














Freitag, 19. Januar 2007.






























Kyrill.














Menschen, die stets ohne Unterlass Druck machen

– sofort aber sehr gereizt bis überreizt antworten auf jeden noch so geringen Druck, der plötzlich einmal auch sie betrifft.














Ich spreche keine Sprache.



Ich bewege mich in Spannungsverhältnissen.














5.1       7.1       22.2       46.0














Keine Sonnenbrandgefahr.














Requirements O. Eyewitnesses.














Wenn grad keine Kindesentführung, kein Amoklauf oder Terroranschlag sich anbietet, wird gern auch einmal eine ungünstige Wetterlage zur Selbsterregung im medialen Kokon genutzt.














Ich weine bei A Life Less Ordinary.














Wusst ich’s doch (dank höchst ausgebuffter Meteorologinnen und Meteorologen):

In Berlin kommt von alledem kaum mehr an als ein zugegeben recht tüchtiger Platzregen.

Im Windschatten des Brocken…














Berliner Fourier=Pass.














Luftwaffenstützpunkt Kant.














Von Berlin nach Europa.














Superschnafte.














Zwei Bier und ein Sardinen=Sandwich: Dann zum Sport.














Donnerstag, 18. Januar 2007.






























Es gibt keine Probleme.



Es gibt nur unerwartete Spielsituationen.














Tage internationaler Polizierung.














Wichtigtuerische Schrittfolgen.














Energie im Spektrum.














4.000 Telefonieren.














Never write when you can talk.

Never talk when you can nod.



And never put anything in an email.














Mittwoch, 17. Januar 2007.






























Durch die Seminare werden ehrfurchtsvoll die Bücher eines Mannes gereicht, deren Machart sonst nur für den Selbstverlag reicht.



Es tönt der selbststilisierte akademische Außenseiter, der gar keiner ist, sondern vielmehr ein stattliches Ordinariat inne und eine
höchst illustre Dankesliste am Ende vorzuweisen hat.



Forschung, die als private Obsession daherkommt: öffentlich prominent.














Mein Gespür für M.














Ircam Native Max.














Boingboing, Tags drauf Riesenmaschine, ein, zwei Wochen später der Spiegel, zeitgleich mit Yahoo-Web.de-Gmx-u.a., drei bis vier Wochen später Die Zeit.

Ein, zwei Wochen später dann die Tagesthemen, in der Woche drauf dann das Morgenmagazin, schließlich zwei bis vier Wochen später die Boulevardmagazine, die Bildzeitung.



Ein bis zwei Monate später das Prolefutter, Youtube, entsprechende themenzentrierte Porno- und Splatter-Portale.

Klingeltöne und Zeit/Süddeutsche/FAZ-Wissen-Sonderhefte/-beilagen. Galileo und Sendung mit der Maus. Managerseminare. Referentenentwürfe. Beckmann.














Ich saufe das Blut minderjähriger Buben und Madeln.














Epiphanien des Schweisses.














2037: Chris Martin, Alex Kapranos und Josh Homme landen einen Hit mit »Another Day In Paradise«.














Eisenbahn.



Wolfenäcker.



Gabriel Max.



Straßburg? Petersburg? Knorr?














2045: Nicole Scherzinger und Emily Haines übergeben den europäischen Musikpreis Aida an die Grande Dame des Chansons, Gustav, für ihr Lebenswerk.














Präsidentin Clinton,
Vizepräsident Obama.














Ein Jahr der Fülle.














Am Ende eines Tages reich an Clementinen.














Pommes-Krise droht.














Tofu Madagaskar, Kraftmalz und die taz des Tages kurz vor Mitternacht.














Ihr seid alle Operierende Thetane, Ihr seid alle jetzt schon Clear, merkt Euch das mal gefälligst, ja?














Wohin?














Dienstag, 16. Januar 2007.






























Technology – making better better.

Onwards, upwards, anyway but backwards.



Tapping progress on the shoulder and saying:

»More forwards, please!«














Me, Contortion D. Wooziest.














Die Weite der Bestimmung.














»Na, Du kleiner Torkelzwerg?«














Curvaceous Women of Color.














Ein vielgebildeter Mann.














Sonic Drag.














Das tragischerweise strukturell Reaktionär=Bourgeoise der E.M.:

ihre höhnisch-herablassende, szientifistisch verbrämte Selbstvergottung.














Der Empfindungsziegel.














Das erfahrungslogische Bewusstsein.














Rund 12 Millionen Momente.














Malte Welding, Brigitte Mohnhaupt und Christian Klar:
Die ersten Monate in Freiheit (2007)














Montag, 15. Januar 2007.






























Im Jahr 2007 wird die Nachfolgeband von Ian Curtis’ Joy Division ihren Discohit der 1980er Jahre (»Blue Monday« von »New Order«) an den Auftraggeber einer Schokoladenriegel=Werbung (»Mars« von »Masterfoods«) verkaufen.














Selbstvergottung.














Wir werden alle sterben.














Vertrauenserweckender Gesamteindruck.














Der Sound des Sachzwangs.














Corpus capitalisticum.














Phrasenphasen.














Sonntag, 14. Januar 2007.






























Verhält sich die Plattenindustrie wie französische Knopfmacher des 17. Jahrhunderts?














Die innere Stimme.














Das Dummigramm.














Er entsprang historisch und kann vergehen.














Wie die Worte oder Zeilen hier
liegen wie hernach dösende Liebende
auf der Wiese herum
in einem Park.














Der laue Sund.














Blondinen, auch männliche, mit tiefen Stimmen.



Die hohe Stimme in einem wuchtigen Körper.














Alle kennen dieses Lied, alle haben schon dazu getanzt.














We are lived.














Stürzt den Adel!














Die Kopie geht dem Original voraus.














Kleine Thai-Luder, die nach dicken Schwänzen gieren, willig öffnen sie ihre Münder und spreizen ihre engen Fotzen und Arschbacken, damit es ihnen mal so richtig besorgt wird.



Kleine Thai-Flittchen, die Dich mit ihrem unschuldigen Aussehen verführen, mit ihren zarten Lippen verwöhnen und die ihre extra enge Spalte für Dich bereithalten, um hemmungslos geritten zu werden.














Home

is where I want to be.
Pick me up and turn me round!



I feel numb,

Born with a weak heart.
I guess I must be having fun.



The less we say about it
The better.

Make it up as we go along.



Feet on the ground,
Head in the sky:
It’s ok,

I know nothing’s wrong.



Nothing.














Ladytron, Oops (Oh My)














Das Fernsehen bei Tag ist das Radio bei Nacht.














Der Radiokokser.














West fickt Ost.














Küchennazi.       Tittennazi.














Die KZ=Einladung.














Poulet Marengo.














Samstag, 13. Januar 2007.






























Identität Tradition Souveränität.














Adorno’s Harmolodics.














Oops, Fast Love!














Californian Desire.














If at first you don’t succeed

Dust yourself off and try again

You can dust it off and try again,
try again!



If at first you don’t succeed

You can dust it off and try again

Dust yourself off and try again!














Antizipative Intelligenz.














Betelnut Beauties.














Freitag, 12. Januar 2007.






























Blätter für deutsche und internationale Politik.














Auf dem internationalen Markt des medial-publizistischen Komplexes ist das dritte Reich des Nationalisozialismus das größte Exotismus=Kapital der BRD.














Hab-Dich-lieb-Tasse.














Das Neue ist die Sehnsucht nach dem Neuen.














Transactional Sex.














Der Schminkmehlgeruch.














Tagetanz.














New Rave.














Donnerstag, 11. Januar 2007.






























Wie die Tauben davon fliegen.














Summen der Richtigkeit.














Man kann nicht wissen, was kommt, aber wenn man es nicht weiss, weiss man, dass es kommt.














Stell Dir mal Johannes Kepler vor, wie er zu den Hits der Neptunes tanzt.














Um zu fühlen, ob das stimmt.







Es stimmt.














Centre de recherche sur l’espace sonore et l’environnement urbain.














Lust.       Lost.














Haariger Stahl.














Heil Hitler, Ihr Nutten!














Ein gläsernes Klavier verschluckt zu haben.














Anorgasmie.














Mittwoch, 10. Januar 2007.






























Ich suche ohne Maß.














Das Wasserbett.














Fluch der Skaribik.














Butterweiche Saxophonsoli von dürren weißen Speedfreaks.

Die Schönheit der West-Berliner Rußfassade als solcher.



Zu Blechgestöber zerspellter Hardrock von unterkühlten Krawattenträgern.

Singer-Songwriter-Drum-And-Bass.



Britpop mit Hirn.














monochrom, It’s fun to hack the RFID (23C3 2006)














Mastodon. Paul Weller. Lily Allen. The Thermals. P. Diddy. The Arcade Fire. Nada Surf. Joanna Newsom. Kraftwerk. Klez.E.














Gedanklich ist der Januar schon vorüber.

Planerisch der März schon erreicht.














Self-portrait as Paddington.














Nerdcore.














Ich bewege mich allmählich an den Rand des Canyons und des Irrsinns.














Es ist ein Scheißwinter!














Sie haben noch keinen Gott Account?














Ich bin entsetzt und begeistert.














Selbstverständlich ändert sich auch die Stimme durch die muskuläre Durchformung des Körpers.














Lob der Wunderlichkeit.














Dienstag, 9. Januar 2007.






























Das Internationale
Heliophysikalische
Jahr.






Gedanken als Handlungen






















Diesen einen Ort, hier, jetzt, verlassen.














8., 9. und 18. Juli 2006:

Du.



8. Oktober 2006:

Intimität und Medialiät.



1. Mai 2006:

Erstaunlicherweise das Ende von ihr und mir.










Wien, Bad Tatzmannsdorf, Irvine/Los Angeles, Essen, Hamburg, Bremen, Türkische Riviera, Dresden, London, Nürnberg.









Ihr und mein Ende.



Einige engagierte Fehlversuche.



Dann Du.










Ein neues Leben.









Neue Freunde.














Nelly Furtado.



Daniel Lanois.



Beck.



The Strokes.



Sonic Youth.



Red Hot Chili Peppers.



Jasmin Wagner.



TV on the Radio.



Moi Caprice.



Gnarls Barkley.














Jasmin Wagner, Ein zerbrechlicher Moment (2006)



Deichkind, Ich betäube mich (2006)










Michel Serres, Les cinq Sens (1985)



Thomas Meinecke, Tomboy (1997)
Thomas Meinecke, Musik (2004)



Rainald Goetz, November 2009 (2006)










Matthew Barney & Björk Guðmundsdóttir ,
Drawing Restraint 9 (2005)










Spongebob Squarepants. Aeon Flux. Drawn Together. Chappelle’s Show. Dating Shows.









Kaffeeladen.



Week12end.



Elixia.










Erdbeerfeld, Clubhaus.



Justin Timberlake, EMA 2006.










Tempo.









Du.



Und Sie auch.










Nelly Furtado, Maneater (2006)









DNA QuadraPop.









Erfolgreiche Menschen ohne Gespür.









Das Jahr des Körpers.









Möchte mit Dir durch die Welt tanzen!














Ich breche auf zu einer Reise an einen anderen Ort.



In einer anderen Zeit.














Der Widerstand muss seinen Sitz im Leben haben.














Mehr kulturelle Wirklichkeit.



Mehr wertvoller Dreck.



Mehr zuckendes Feuer.














Raum.       Rausch.       Video.       Sound.       Medium.














Es geht ja nach wie vor darum,



im Angesicht beziehungsweise inmitten der herrschende Gesellschaft



als Anderer oder, was mir tautologisch sowie geradezu aussichtslos erscheint,



als Andere nämlich Weibliche, unerkannt, im schützenden Sinn von unbehelligt, zu bleiben.














Den Wahnsinn umgarnen.














Ernst.       Bedacht.       Gemessen.






















~






















Wer dreimal die gleiche Bar betritt,
hat ein Zuhause im Stehen.














Das Bourgeoise
des Hörbuchs.














Das Internationale Heliophysikalische Jahr.
Das Elektronische Geophysikalische Jahr.



Das Internationale Polarjahr.
Das Internationale Jahr des Delphins.














Wie Autotune uns ergreifen konnte.














Self-portrait as a mastodon.














His body stayed hanging on the rope for another nine minutes

as those in attendance broke out in prayer, praising the Prophet, at the death of a dictator.














Einkochen ist die höchste Kunst.














Der ganze Unfug in der sogenannten Zeitschrift Cicero.





Die vornehme Selbstherrlichkeit des Autobiographen Joachim Fest.














Pop musicians compose with timbre.

Pitch and harmony are becoming less important.














Diese Damen haben nicht einfach nur eine vor Geilheit feuchte Spalte, nein: Sie sind richtig nass.



Denn diese Ladys haben nichts gegen eine feuchte warme Dusche und öffnen alle ihre Schleusen wenns richtig zur Sache geht.














Would you page me on the regular?














Code # 7635.5300.

East meets West.
Forces of Urban Street.














Griechischer Wein
Ist so wie das Blut der Erde.
Komm schenk dir ein,
Und wenn ich dann traurig werde,

Liegt es daran,
Dass ich immer träume von daheim,

Du mußt verzeihen.





Griechischer Wein
Und die alt vertrauten Lieder,
Schenk nochmal ein,
Denn ich fühl die Sehnsucht wieder,

In dieser Stadt,
Werd ich immer nur ein Fremder sein

Und allein.














Golo Mann,
Bad Doberan.














Der große Zampanò.














Death metal hardcore heavy metal metal metalcore progressive metal seen live.














Wenn die Kotze nach Scheisse stinkt.














We live in their bulletproof-single-apartments



While planning family-trees.





And talk about taking action



While wearing their Diesel-Jeans.














Wie kommuniziert man sein eigenes Gemisch?














Exuberant, open-book, gluttonous as he is is married to a woman of cosmetics, schemes and guile.

His inertia, it turns out, is their shared honesty; but her guile is their ambition, and it’s what allows them to keep moving.



It’s a lovely dynamic. It could almost last forever.














Der Enthusiasmus nachholender Lektüre.














Nahezu ständig und überall in diesem sprachlichen »ich« gefangen, leben wir nahezu unser ganzes Leben nicht.



Wirklich lebe ich nur außerhalb meiner selbst; außerhalb meiner selbst denke, meditiere, weiß ich; außerhalb meiner empfange ich das Gegebene in seiner Lebendigkeit; und wenn ich etwas Neues schaffe, wenn ich erfinde, dann außerhalb meiner selbst. Ich existiere außerhalb meiner, ganz wie die Welt.



Ich gehöre zu dieser Welt außerhalb meiner redseligen Haut.














Ich erwähle mir etwas, das ich lieben kann



und gehe darin auf.














Es ist als ob ich einem Geist meinen Körper als Leihgabe zur Verfügung stelle um ihn seine Wege gehen zu lassen und später seinen Frieden zu finden.














Todeswunsch.














»Darf man das zeigen?« – »Darf man fragen, ob man es zeigen darf?« – »Darfst Du das fragen, ob ich das fragen darf?« – »Wer bist Du überhaupt?« – »Was soll die Frage?« – »Im Zweifel: Nein.« – »Doch!« – »Ich könnte da ja Geschichten über den WDR erzählen…« – »Pfeife!« – »Pflaume!«

Einer der Beteiligten wirft einen lässigen Satz über Katzencontent ein und wie Blogs sich immer wieder nur mit sich selbst beschäftigen und unsinnige Metadiskussionen lostreten, woraufhin dann alles lacht.














Das klanglich interessiertes Tier. Gibt es sprachlich gefasste Arten von Brausen?



Es scheint diese Arten nicht zu geben. Oder ist Brausen eine Art der Gattung Brodeln? Diese Plötzlichkeit der sonorischen Entladung nach langem duldenden Stillschweigen.



Ein kreativer Neologismuspool mit Prägekraft entsteht häufig in Fachkreisen, die sich mit neuen, unerforschten Feldern auseinandersetzen.














Suavität.       Velleität.       Komplexion.














Montag, 8. Januar 2007.






























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