16.4.7 - 1.6.7 : New Life
Welt ohne Kommunikationsagenturen.
Welt ohne Meetings, Evaluationen, Gremien.
Era Vulgaris.
Wolkenlos, 16°C.
Anticipatory Historiography.
Dunkle Schokolade und kandierte Walnuß. Disability Studies.
Die permanente Laufkatze.
Sports & Ayran.
Anticipatin’ twenty hours of travelling.
Mal hoffen, dass aller G8-Protest nicht durch Vanity Fairs Poser-Engagement ruiniert wird…
Lutherstadt Wittenberg.
Schöne Welt.
Sich festlesen.
Die Wiederkehr von Satire und Kabarett:
Schlechte Zeiten.
»Wahrscheinlich failte da more als nur die delivery…«
291 Einwohner.
Die breite Masse.
3M M78PFG98.
Penetranz auswählen.
San Precario.
Zaun um Heiligendamm wird geschlossen.
Im Gegenteil.
Die Renaissance der Fußnote in Gestalt ausführlicher Geschäftsbedingungen.
Eure Puppen haben Hunger.
Kosmosblume!
Der holländische TV-Arzt.
Der Tatbestand des Sportbetrugs.
Die schöne Moschee am Görlitzer Bahnhof.
Wave. Repetition. Sharawadji.
Stadtteil mit Sanierungsbedarf.
Und immer noch spricht Gerhard Schröder aus Frank-Walter Steinmeier.
In selbstgenügsames Schlendern verfallend.
Der Capri-gelbe Harn.
Ōshō – Der Heilige Geist.
Lob des Krawalls.
Hier könnte Ihre Werbung stehen.
(bestes Transparent, das gestern bei der Schanzenviertel-Demo vor den TV-Kameras vorbeigetragen wurde)
Chavismus.
Das Gleichursprüngliche im Genuß von Heavy Metal und Drum’n'Bass.
Das Konsortium.
Das Wort »Kapitalismus«.
Vor zehn Jahren hätte man sich damit lächerlich gemacht, wäre vom Mainstream als linksextremer Sektierer kategorisiert worden.
Gegenwärtig erscheint den meisten, sogar denjenigen, die als seine Vertreter gelten, dieser Begriff als eine adäquate Beschreibung der Verhältnisse, Mainstream-fähig.
Wie wir wohl in zahn Jahren darüber denken werden, 2017?
Der morgendliche Sommerdurchfall.
Verunsichert durch zu wenig Spam.
Very nifty.
Du bist Preußen!
Die schöne, warme Sonne.
Leider muss ich ganz unwillkürlich lauthals und hämischer als mir eigentlich lieb ist loslachen:
Wenn Menschen andauernd ganz aufgepumpt und hochgespannt durch die Gegend stolzieren.
Und sie betreiben doch Willkür!
And history will repeat itself.
Der Weltuntergang.
The diversity of sonic experiences.
Kapitulation – 24 Stunden lang!
Hundert Mails. Hollandaise.
Die magische Empfehlung und Forderung [des Kapitalismus], sich ununterbrochen zu bemühen.
Er beschäftigte sich vor allem mit den Folgen der deutschen Teilung.
Schön: Sich warm randalieren.
Widersprüche, Lügen, das Unechte, die Übertreibung stehen lassen, nicht wegkitten – Zweifel, Niederlagen. Achtung – kein Schulterklopfen.
I N S I S T O .
Stundenlang stand ich auf unserer schwülen Patio, den frischen, eher minder süßen Morgenmojito wohltuend schwer in meiner Hand wiegend.
Hinausblickend auf das an- und abschwellende Meer. Fünfundzwanzigeinhalb Grad am frühen Morgen.
Der Abend des 1. Dezember 2005 und der Abend des 25. Mai 2007.
Der Kaputtalist.
lasst uns an alle appellieren
wir müssen kapitulieren
rupture tranquille
Vielleicht ist es wirklich nur ein Jahr?
Was Chewbacca a Bigfoot?
-
you get mistaken for strangers
by your own friends
when you pass them at night
under the silvery, silvery
citibank lights
arm in arm in arm
and eyes and eyes glazing under
oh you wouldn’t want an angel watching over
surprise, surprise
they wouldn’t wannna watch
another uninnocent, elegant fall
into the unmagnificent lives
of adults
Squalor Victoria! Squalor Victoria!
I wanna hurry home
to you
put on a slow, dumb
show for you
and crack you up
so you can
put a blue ribbon on my brain
god I’m very, very
frightening
I’ll overdo it
I think everything counts a little more than we think
Loving wife spanking in a Christian Marriage.
The geek shall inherit the earth.
a serious threat
Liebe Judith Holofernes!
Vor der vierten Wir sind Helden-Platte, nimm’ doch sicherheitshalber nochmal ein Club-Soloalbum, produziert vom Dominik Eulberg und/oder ein Blackmetal-Album, produziert von Tobias Levin, gern’ auch im Duo mit Dirk von Lowtzow mit auf.
Voller Vorfreude:
Ich.
Der Sommer der Vorträge.
Das Gewitter war ein absoluter Hammer. Das sah man, wenn man Richtung Nordwesten schaute.
Der zweite Abendsturm.
On Ice.
transl. approx.
Ich fange gerade erst an.
die Verletzten sollen
die Ärzte sein
die Letzten sollen
die Ersten sein
sieh es ein:
the meek shall
inherit the earth
die Verletzten sollen
die Ärzte sein
die Letzten sollen
die Ersten sein
die Ersten sehen
als Letzte ein:
the geek shall
inherit the earth
kass uns verschwinden
lass uns verschwinden
wir lösen uns auf
wir lösen uns auf
Die Grillsimulation.
Die Altgier der Schule.
Eine Art schmutzig erregte, organischer Weisheit.
Manchmal dauern meine Tage bis zwei, halb drei, auch vier Uhr Morgens des folgenden Tages;
der manchmal auch schon um elf, zehn oder gar um acht Uhr am vorangegangenen Tage einsetzt.
Das Körperwissen.
Ein einschnürendes Netz von Dauerförderung.
Die kluge Freundin taz.
Das freie Schnuffeln.
Das Implantat.
Die Medikamente, die ich einnehmen sollte, bot die Krankenschwester mir an mit den Worten: »Nun noch ein paar Drogen…«
Vor DSL las ich mehr Zeitungen und Zeitschriften.
Seit Dezember 2004 zunehmend schafften es mehr Texte in meine tägliche Lektüre, die eine nähere Erfahrung mit dem Gegenstand ihrer Aussage prägte – weniger die besonnene Abwägung und stilistische Ausformulieng mit wohl gewähltem Abstand.
Sprachliche Kolloquialisierung, lockere Assoziation von Worten oder Aussagekernen wurde zur anregenderen Schreibweise gegenüber hypotaktisch-ausgeklügelten Ordnungen und einer überkommen-altväterlichen Selbststilisierung des Autors.
Ein Schreiben des Désir, nicht des Territorium.
Als all unsere Fenster vom Zimmermädchen geputzt worden waren.
In Moskau kleiden sich auch die Studentinnen der Kommunikationswissenschaft ganz im Stil saisonal wechselnder Prostitutionsmode.
Radiohören im Halbschlaf.
Schon falsch: »Ich mache die Sachen gerne richtig.«
967_bruch1
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Vielleicht doch erstmal ein Frühstückseis. (Langnese Cremissimo Nocciolato)
Salt Lake City İstanbul Москва Freiburg Hamburg Leipzig Kassel Paris Berlin Berlin.
Das Gischtig aufgeschäumte Nichts.
Eins! (Eins!)
Zwei! (Eins!)
Drei! (Eins!)
Where do you want to fuck today?
Der tiefe Wunsch, diese gesamte bekannte Kultur möge recht bald mitsamt ihrer gesellschaftlichen, maschinellen und gedanklichen Ordnung in sich selbst zusammenfallen, sich selbst beenden und vom Boden dieser Erde verschwinden.
Der Abendsturm.
Im Gestus eines Angekotztseins vom Gegenwartsgeist.
Die Schönheit der Jugend.
Jeder Jugend. Jedes tribes.
Kurz vor Beginn dieses besonderen Ereignisses wünschte ich mir – wie so oft –, es möge doch endlich vorbei sein, diese lange Zeit, die solch ein Ereignis dann am Ende wohl gedauert haben würde.
we expected something
something better than before
we expected something more
you might need me more
than you think you will
come home in the car you love
brainy brainy brainy
your mind is
racing like a pro now
oh my god it doesn’t mean
a lot to you
one time you were a
glowing young ruffian
oh my god it was a
million years ago
you’re zoning out, zoning out, zoning out, zoning out…
whatever went away
I’ll get it over again
I’ll get money
I’ll get funny again
Was werde ich froh und unendlich erleichtert und beschwingt sein, wenn Ende kommenden Jahres diese dunkle Zeit sich ihrem Ende entgegen neigt, nach gut zweieinhalb Jahren.
Bose-Einstein-Kondensat.
Am Sonnenmorgen.
Cavalia. Cavell.
Perversatel.
Datenpaket.
Rüsselknut.
Das alles ist so grauenvoll hierarchisch.
Bärchen & Die Milchbubis.
Vectorianisch.
Ein Sommemachtstraum.
Die dramatische Kurskorrektur.
The pace is slow, the mood is easy.
Ein Kamerajunge und ein Mikrofonmädchen fischen auf der Warschauer Brücke nach Sendefutter für die Straßenumfrage der VIVA-News.
Ich bin in meinen Oberkieferknochen gebohrt worden.
Nichts Neues geschieht, nur dieses permanente Weben zwischen Welt und Subjekt.
Ooch, das so arg mit Vorschußpeitschenhieben bedachte ZEITmagazin Leben liest sich schon beim Auspacken genauso süffig und synapsenkitzlerisch wie weiland das gute alte ZEITmagazin.
Fast könnte es einen wieder dazu animieren, auch den Rest der so beharrlich gelifteten alten Tante angeregt zu durchstöbern.
(nach zehn Jahren gelangweiltem Übersehen oder höchstens schon vorm Kauf schon wieder Weglegen)
In der Bewegung liegt schon die Bedrohung.
Der Bettkönig.
Die ordnende Beschaulichkeit frühabendlichen Blumengießens.
Einen Tag lang 11,17-dihydroxy-17-(2-hydroxyacetyl)-10,13-
dimethyl-6,7,8,9,10,11,12,13,14,15,16,17-
dodecahydrocyclopenta[a]phenanthren-3-one
und sechs Nächte lang Methyl-6-amino-7-chloro-6,7,8-trideoxy-N-[(2S,4R)-1-
methyl-4-propylprolyl]-1-thio-β-L-
threo-D-galacto-octopyranoside.
Sie lobt den milden Defaitismus, zärtlich.
Heuristische Naivität.
»Dir muss es ja ganz schön gut gehen, wenn Du Dir unter der Woche ein Jever leisten kannst!?«
We’ll tango the night away - olé!
Jetzt: Bewölkt, 17° C.
Bloggende Chefredakteurinnen als angehende Kulturstaatsministerinnen.
Sehr gut: Mehr R-Klasse-Mercedesse vollkommen zerstören!
Backpulver ist das wahre Coke Zero.
Donutmaker.
we’re half-awake
in a fake
empire
Auch das verdirbt keine Sitten, es ist einfach Ausdruck von unangenehmer Blödheit.
Hiccup.
Wie es kam, dass ich ganz nonchalant von acht bis zehn auf vier bis sechs Stunden Schlaf wechselte.
Polizeiruf 110, Kleine Dealer, große Träume.
Dorfmann TV.
Der weltgrößte Zeitschriftenkonzern.
Er trägt ein Jeans-Sakko über einem marineblauen Poloshirt von Lacoste.
Kein anderer Deutscher hatte je so viele Erstkontakte mit unbekannten Naturvölkern.
Stadt des Wandelns.
Der Ventilatorenkilometer.
Gesetze sind zum Brechen da.
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Swiss Chocolate Doodle.
De-embedding and Re-embedding.
Design Space Map.
Alle Elementarteilchen sind aus Quark.
Synacousis.
Muskelartefakte.
Lower expectations.
Ein Sommer des (nahezu) täglichen Luxuseisgenusses.
The Friends & Enemies of Modern Music.
Tragiktasche.
Schnuffelbiene.
Linkisches Parken.
Das innere Bauchfett.
Der lauthals singende Stromverteilerkasten in der Rosenthaler Straße.
Dunkle Erleuchtung.
Eine durchmischtere Weise des Glücks.
Ist es ein hoch fliegendes Flugzeug?
Ist es eine unter uns arbeitende Maschine?
Ist es mein oder ihr Herze?
Jetzt: Wolkenlos, 22° C.
Kulturmaterialismus.
Jetzt: Wolkenlos, 25° C.
Hot now: Gay Zombie Erotica!
Durchschreiten wir unsere Tage also so gemächlich wie eine schwangere Nonne, die zur Beichte geht.
Well, how are things on the West Coast?
Jetzt: Klare Nacht, 10° C.
Lobt James Lavelle!
Back on Track.
Rasterelektronenmikroskop-Aufnahme eines 68,378 µm² großen Badezimmers.
»Hör doch mal auf, andauernd zu bauen!«
Befolge keine Gesetze!
Schaffe sie neu!
~
Händische Künste.
Symbolische Form.
Kollektive Organisation.
Technisches System der Kommunikation.
Teleplastie:
Materialisationsphaenomene.
Spiritismus als Sportart.
Lust/Zeit.
Working Class Spiritism.
Abwertung des Apparativen. Assistenzbilder.
Avisuell. Augenblicksgötter
Anwesenheit mangels Alternative.
Die Metaphysik der Medienphilosophie.
Die antinarzißtische Freiheit.
Präsenz, Gespür, Ambivalenz.
Empfindungsgenauigkeit, again and again.
Das dromologisch-dynamische Argument.
Volatilität und Viskosität.
800 Familien regieren die Vereinigten Staaten.
~
Wassersommelier, Schokoladensommelier.
Der Schnabel muss biegsam sein.
Ist Plazenta=Essen noch vegan?
Im wohligen Pendelgroove unserer beflissenen Wasch-, Spül- und Putzroboterinnen.
In der Nacht teils Bodenfrost.
Die sephardischen Juden.
Blutfreitag.
»Gibt’s denn eigentlich noch genug Pferde hier in Oberschwaben?«
~
Nobility. Mobility.
Der angstgetriebene, verlustgeprägte proprietaristische Thanatos=Trieb wissenschaftlicher Zwanghaftigkeit.
Klangwissenschaft.
Das Loch am Hintern der Cargohose des Medientheorieaktivisten.
Der 63-fache Sinn des Medienbegriffes (Winkler).
Keine Religion ist evident.
Verdinglichungsalchemie.
Das ist eine westliche Besonderheit.
Ethik der Opsis.
Urbane Blasiertheit.
Projekt einer ganzheitlichen Anthropologie.
Homo monens.
Neokosmologie.
Natürliche Theologie der Explosion.
Christentum als religiöser Materialismus.
Praktiken der kleinen, mittleren und großen Transzendenzen.
Schamanistisches Schwitzen im Schwarzwald.
Kommunikologie.
Hyperspace of Thoughts.
VAULT.
Lehrplan des Abendlandes.
Drin oder drauf?
Wie sich eine orale Kultur von innen anfühlt?
Hyper-, Numero-, Datasphäre.
Digital natives.
Was will er mir eigentlich damit sagen?
Potenzielle Anthropologie.
~
In der Abendsonne.
Re-Rausch.
Steady Fremdkörper.
Verlust des Rausches.
Sanfte Trauer.
Entschluss für die Unmenschlichkeit.
Der Vorkämpfer individueller Selbstverwantwortung, der trotz beruflichen Erfolges noch als Student eingeschrieben ist.
Liebe ist ein infantiles Konzept.
Der Verwöhntag.
Verband. Verein. Umschlag.
Muffige Muffins.
»Ein Marzipan=Knut, bitte!«
Die unsichtbare Stadt.
Stella.
Hypecycle.
Pfadabhängigkeit.
Selbstbildnis als antizipatorischer Historiker.
Nuttensause. Hüttengaudi.
Radtour mit anschließendem gemeinsamen Brunzen.
Seit Kurzem schmerzt mein Gelenk am Ellenbogen etwas, wenn ich mich aufstütze.
Weiche Polster sind hier wohl verschwunden.
Aufgeheizte Stimmung.
Der Arschkönig. The Assking.
Optimod.
Christi Himmelfahrt, 17. Mai 2007
Um an den Verhandlungstisch zurückzukehren.
Grundbegriffe und Einheiten.
Postkarte vom Starnberger See.
Mit zerfurchter Stirn.
Das Altersfallbeil.
»Phasen wir Sie gleich noch ein?«
Centrale Mehrleistungs-Simulation.
Die Migrationsphase.
Riesenschwanz und impotent.
GEL-Leser wissen mehr.
Corporate Niggaz.
Der Nichtausgang.
Most Valuable Player.
Schulterhofkonzerte.
Ohne Dich schweb’ ich nicht.
Vorfeiertägliche Ruhe.
Cut City.
Techlink.
Bomb Cannes!
Runde Quadrapop.
Wicht. Wichtig.
Die stärkste Liga der Welt.
Mehr bringt mehr.
to tell the truth I saw you comming
the way you were breathing
but nothing can prepare you for it
the voice on the other end
Lob der Günstlingswirtschaft.
Eine Art Popo.
Gestern im Kollisionsausschuss.
Sag alles ab!
Geh’ einfach weg!
Halt die Maschine an und
Frag’ nicht nach dem Zweck!
Die Bäume werden doch auch von selber grün.
Wiad tsait das wida sonna is, wa?
Jenug wassa jekakt!
Manchmal reibt’s zuwenig…
Drei Automechaniker, vertieft in ein Gespräch über Textbausteine.
Steve Reich, Three Tales (1997)
Dickliche Mädchen, die White Teeth lesen.
Lob der Ortsansässigkeit.
Wieviel hirnlose Spiegel-Titel verträgt das Abendland?
Konversion militärischer Männerkultur in zivile Professionalität.
Ungewohntmachung.
Firemousegod.
Wo ist eigentlich der Unterschied zwischen silbernen und blauen Deckeln?
Dörrhunde zum halben Preis.
Mein Ruin. Aus meiner Festung. Dein geheimer Name. Harmonie ist eine Strategie. Luft. Wir sind viele. Kapitulation. Verschwör dich gegen dich. Sag alles ab. Imitationen. Wehrlos. Andere Ufer. Explosion.
KAPITULATION.
Sag alles ab.
Die dunkle Erleuchtung.
Merseburg.
Distorted announcements.
Italian Shoes
Oder: Wieviel hat eigentlich Tutzing?
I
Der Text, die Maschine, das Gedicht und ich
Don’t think just play.
Camouflage im Altersheim.
Ein zunehmend bedenklicher Grad an Indolenz gegenüber mißliebigen Reaktionen anderer Menschen.
Zentraler Festplatz.
Ich gebe dieser Welt noch eine Zeit auf Bewährung.
Wie es wäre, nie mehr den Wohnort zu verlassen;
nur den Austausch mit Menschen in unmittelbar berührungsnaher Umgebung zu pflegen.
Es müde sein.
Italian Shoes.
Not uptight
but delight!
Durch diese dichte, amorphe Materie
breitet eine Erschütterung
in alle Richtungen sich aus.
Die Tochter dieses guten Manns.
Die Kunst des Schlafens.
Das Dekorative des Repräsentativen.
So reflektiert wie eine alte Tüte Reismehl (ohne Maden!).
Der rührende, protestantisch brav beflissene Rasenmäh-Roboter.
Die Schwarzhalssschwäne.
Der Philosoph und die Schauspielerin.
Das Selbstgefällig-Graugearbeitete umtriebiger Abteilungsleiter.
Entschiedenes Hochfahren von Empathie-Schutzschirmen.
Wieviel hat eigentlich Tutzing?
Alles anders.
II
Zur metaphorischen Potenz der Kunst
Adler.
Declare Independence.
Die Pultkurbel.
Schaltstelle. Stellschraube.
II.1
Medien indirekter Selbstthematisierung
Kunst kann alles. Kunst ist schön. Kunst ist planvoll. Kunst ist anders. Kunst ist ewig. Beunruhigung.
Dolc’affetto.
Entheos.
Ein freier Mann jenseits von Lebensnotwendigkeiten.
Der Anschluss nach oben.
Ideologie der Harmonie.
Physis & Techné.
Listen sind etwas zutiefst Reaktionäres.
II.2
Farben als Medien sozialer Kommunikation
Farbbegegnung.
Moderate Polychromie. Exzessiver Pigmenteinsatz.
Der Farbwandel.
Fahlfarbig,
Millieukolorit.
Eine aphoristische Präsentation.
II.3
Vom Entschwinden des Sinns
Ein bewegliches Heer von Metaphern.
Eine zu harte Darstellungsspannung.
Iteration, kollateral.
Nancy & Gendlin.
Von der Kunst
das Denken lernen.
Der Gebrich.
Mut des Spürens: Gemüt.
Resignation. Countersignature. Resignifikation. Ratifikation.
Offensein für die Möglichkeit des Ereignisses.
Peripsyché.
Tiere begegnen einander wie Außerirdische.
Wassertod einer Krähe.
Gänseblümchenwiesen.
II.4
Tanz als Metapher des Sozialen
Fiebrig-fahrig.
Marginalisierende Überhöhung.
Spritzen, tropfen, überfließen.
In die Freiheit entlassen.
Koztitutiv.
Die Hyperrationalisten.
Xavier Le Roy, Project (2002)
Terpsichore.
Tanz schreiben - Klang schreiben.
II.5
Theatrum Mundi
Akteur, Zuschauer und Regisseur.
Schauspieler und Rolle.
Götterchaos und Ordnung der Polis (Katharsis).
II.6
Kleine Phänomenologie des Schauspielens
Atemlos schaut man zu.
Ein Areal.
Der Kairos des Spiels.
Selbst Ort der Aufführung von Theater sein.
III
Über Entlastungsphantasmen
Hongkong und Laptopmusik in meinem Badezimmer das Intercontinental.
Blick auf die Skyline der Neonschriften. Rise of the Brands.
AXOR.
III.1
Klanganthropologische Welt=Geschichte im Mittelalter
Werald.
Mundus. Immundus.
Flatus vocis.
Lustgarten neuer teutscher gesäng.
EIKI.
Arvo Pärt,
Spiegel im Spiegel
(1978)
The Simian.
III.2
Die Gegenwendung
Muße (Aristoteles).
Scholé.
Halbbildung. Afterbildung.
Der noble, feine Ton.
Das Fiepen des Hörgerätes
Warum sollte die Welt, an die ich glaube, nicht eine Fiktion sein?
Die Gegenwendung.
Transzendenzkitsch.
Berliner Unverborgenheit.
~
We are the earth intruders!
We are the sharp shooters!
Ecuador Dark.
DEUTSCHE POP.
Barricades without Barracudas.
Maya the Bee.
Zum Puritaner eigne ich mich nicht.
Das Leben ist reich und vielfältig.
Mark Bells beats und Produktion für Björk beamt in das zweite Viertel der 1990er Jahre zurück:
Auf wie vielen Ebenen? Neugier und Selbstüberraschung.
Sie würde(n) jetzt gerne ficken.
Maya the Bass.
Innocence.
Air Berlin speichert Wien.
Willkommen in Oberursel!
Träum schön!-Tee zum Morgen.
Organböen.
»Wenn ich’s nicht finalisieren kann, kann ich Dir zumindest meine Selektion mailen.«
Aber einen so grossen Bonus haben Sie noch nie erlebt.
Bomb Heiligendamm!
»Riechen is’ ‘ne Art zu kucken, ob was gewaschen werden muss.«
»ah nice Repetition me then!«
39 is japanese meaning thank you.
Management ist die Kunst, ziemlich viel zu erledigen, ohne allzuviel davon wirklich selbst zu machen.
Effektives Tool zur Erhöhung des eigenen Grades an subjektiver Entfremdung.
»Schafe machen Pause von ihren raumakustischen Aufgaben.«
Armin Tenner.
Wenn ferne Gespräche lauter werden, stehen sie kurz vor ihrem Ende.
Bomb Pariser Platz!
Duftige Pfirsichmousse im Souterrain, ein Boudoir.
Jazz im Halbuntergeschoss des Kaufhauses.
Ich kann das. Ich mach das.
Nach Erreichen meines Ziels ging ich dann stracks davon.
Must be fun to have that many taxpayer millions to burn on amusement park science.
Make Pigs Pay!
WLAN macht die Wohnung warm.
Thursday is Nike-Day!
Höflich zur Begattung hereinzubitten.
The Idiosyncretist.
»Schon früh am Morgen frech wie’n Lachs!«
Horst Schulz, Das neue Stricken.
Der Jahrestag der Befreiung.
Fünf Wochen ohne C8H10N4O2.
Zwei Wochen ohne C2H6O.
Die Stars der Sinti-Szene.
Wurmsoziologie.
I am long for the good start.
Das schöne Aprilwetter.
Kraft für Veränderung.
»Fi-Die atmet hier!«
Bohlen. Bahlsen.
Das Penetrometer.
Sensory briefing.
Animation und Aktivität.
Simplicity und Polysensorik.
Die Kekskompetenz.
KANSEI.
Sarkozy Wins the Chance to Prove His Critics Wrong.
Sie genießen die vertraute Alltagswelt.
Die höhere, weil befremdlicherweise abgehangenere Qualität vom Favourite Worst Nightmare im Gegensatz zum überhitzt und von sich selbst nur so besoffenenem Whatever People Say I Am, That’s What Im Not.
Nachtkritik als Morgenlektüre.
Zwischen Perlentaucher und Popmatters.
Bedauern über die Nichtbegnadigung Christian Klars.
»Christian Klar, der Isostar!«
Auch John Travolta sollten wir nicht vergessen!
Das Wesentliche:
Denken. Und Musik. Worte.
Das Eigene sich entfalten lassen.
Der schwule Superstar.
Minder. Feist, The Re
Yes the conversation to death.
320 kbit/s.
Der vertraute Begriff des »Menschen«.
Der glatte Text steht somit unter dem Verdacht artifiziell erzeugter Transparenz.
– Hallo Weichschnuffi!
– Hallo Puffelpuff!
Soft Machine, Volume 1 & 2 (1968 & 1969)
Gemeinsam gegen illegale Müllentsorgung.
Verleihung der goldenen Jungschwuppe.
Man surft und hört ein leises, fieses Surren.
Vertebrae By Vertebrae.
Ohne neue Fragen gibt es keine neuen Antworten. Ohne Kritik gibt es keine Verbesserung.
Son of a glitch!
Das Handeln der Kunst ist nicht Kommunikation.
Ich verstand die Stille des Aethers,
Der Menschen Worte verstand ich nie.
Der schönere Blick in die Baumwipfel.
Der Tischmülleimer.
Die clevere Dramaturgie des UN-Klimaberichts in drei Teilen.
Beinahe schon unprofessionell geschäftig.
Deinetwegen.
Der Grünschenkel im blauen Priel.
Xaxapoya.
»Soit i’n außatoa?«
Klee auf der Busfahrt nach Tartu, der alten estnischen Universitätsstadt, in wehmütiger Erinnerung an die eine und neugieriger Abenteuerlust auf die andere Frau.
Das erwartungsgemäß eintretende Dienstagsgefühl am Donnerstag nach einem Dienstagsfeiertag.
Im Traum den Verlauf eines Lektüreseminars vom kommenden Dienstag vorwegnehmen.
Die blühenden Bäume.
Entdeckung:
Eine Lage oder ein Ding annehmen, indem ich mein Unbehagen daran artikuliere.
Von tendenziell obsessiver Identitätssucht.
Zu schweifender Lust am Differential.
Currywurst »Knut«.
Das erwartungsgemäß eintretende Dienstagsgefühl am Donnerstag nach einem Dienstagsfeiertag.
Im Traum den Verlauf eines Lektüreseminars vom kommenden Dienstag vorwegnehmen.
Die blühenden Bäume.
Entdeckung:
Eine Lage oder ein Ding annehmen, indem ich mein Unbehagen daran artikuliere.
Von tendenziell obsessiver Identitätssucht.
Zu schweifender Lust am Differential.
Currywurst »Knut«.
Die ubiquitäre Hässlichkeit der Berlin durchweg verschandelnden Kollhoffismen.
Ein Leben leben, weil man genau dieses eine Leben leben will.
Ein Leben leben, weil man ein anderes Leben genau nicht leben will.
Lerchenzungen in Aspik.
Transcodierung.
Das passionierte Lösen von Rätseln als ein radikal=nihilistischer Akt.
Hooray, Hooray!
First of May:
Outdoor fucking
Starts today!
Der Rhythmus ihrer Hits geht direkt in die Beine und tiefsinne Texte treffen mitten ins Herz.
Harley-Fahrer im DGB.
Sexbomben in Mariendorf.
You might need me more
Than you think
You will
Adrian Belew.
Foley Room.
Auftrag an Klangregisseure with highest ambitions:
Anton von Weberns Gesamtwerk bitte akustisch in isolierter Instrumentalaufnahme und in druckvollst-spannungsreichster Drum’n'Bass-Räumlichkeit inszenieren. (think Ni Ten Ichi Ryu)
In many cases a person’s way of earning a living is also a surrogate activity.
The Power process.
Strolling over battlefields.
Häagen-Dazs Chocolate Midnight Cookies und Comedy Central.
Butter Lindner, Pornoshop.
Die fünf Schulzen.
»Sexualität ist ohne Fortpflanzung gar nicht denkbar.«
Daidalos et Lykurgos.
Yuarn Baau Taih Enterprises Co. Ltd.
Minalance.
Die stille Idylle.
Der kleinere Dinosaurier.
Wie weit schläfert die Komplizenschaft mit dem eigenen Praxisfeld den kritischen Impuls ein?
Save the planet - kill yourself!
Sprecherin der Grünen Jugend.
Die nukleare Teilhabe.
– Schatz, sind wir in zehn Jahren auch so?
– Klar.
– Na dann is’ ja gut.
Merkel Royale Clinton.
Praxistag Bahn.
Beutelglück nach Morgenfick.
Sprecherfrei, schauspielerfrei.
Haus der Fama.
Saalfragen.
Wagnis. vagheit.
Qatar Telecom.
Das Läuten der Kreuzberger Kirche.
Sibylle und Renate kümmern sich um uns.
Die kulturelle Übertragung.
Im April der Entgiftung.
Trent Reznor als Roger Waters der Jahrtausendwende.
Anthropologia acroamatica.
Nur beamen ist besser.
Zirkumjekt. Transjekt.
After C2-H6-O?
Das schöne Grasgrün unter den zahlreichen, morgenumsonnten Rasensprengern.
Der häßliche Bunker des Olympiastadions.
Zwei Frauen mit jeweils nur einem kleinen Bund Bananen in ihren zu Schalen geschürzten Verkäuferinnenhänden.
Die noch namenlose Supererde.
Fake Empire.
Exercitium arithmeticae occultum se numerare nescientis animae bzw. animi.
Walk away now! – And you’re goin’ to start a war…
Supermarkts-Aversionen.
Olympisches Komitee sperrt sechs Österreicher auf Lebenszeit.
Die Tragik und Traurigkeit aller unterhaltungselektronischen Apparate, die objektivierte Sinnesorgane sein wollen.
Sport als radikal=nihilistische Praxis.
Sehenden Auges sich in eine allumfassende Negativität hineinsteigern.
Die häßliche Welt:
Corporate scum.
Nazi oder RAF?
Niemand ist so materialreich ahnungslos wie der sogenannte Zeitzeuge.
Narrativ und Epistem.
Über Literaturen
unter den Bedingungen
ihrer technischen Verfertigung.
Die eigene, wundertätige Müdigkeit genießen
und das Ruhen darin vollständig ausschöpfen.
Mit Gilles Deleuze am Mittagstisch.
Die frechen Metropolenspatzen.
Das heilige Operieren der Medien=Apparaturen.
1) Orchester
2) Jupiter
3) Hauptmotiv
4) Charakter
Hans Zender, Schubert’s Winterreise (1993)
Operative Zeichen, interne Verweisstruktur, außermusikalische Zeichen.
Sell on good news.
Fluch der Skaribik.
Bezirk. Becirce. Becirque.
Vor mir saß A. in 15 Jahren.
Ein Privatgelehrter im engeren Sinn.
Die wunderbaren Montagmorgen in unserem Strandhaus.
Ein Penner auf hohem Niveau.
A well lived life is a work of literary art.
Das Schreiben ist wichtiger als das Werk, das Schreiben ist das Werk.
Laederach. Fetisch. Lear.
Die Heimwege.
Sich selbst träumen.
Neu in eine neue Künftigkeit.
Was ist zarter als ein Komma, aber weniger hart?
Weniger aufdringlich als ein Semikolon oder gar ein Auslassungszeichen?
Und macht sich weniger breit als ein Gedankenstrich?
Einfach zusätzlich ein Leerzeichen? Ein Zeilenumbruch, eine Leerzeile?
Sich selbst träumen.
Neu in eine neue Künftigkeit.
Dass Gott vor seinem ausgedehnten Spaziergang
vergessen hatte, den Wasserhahn in seiner zweitwohnung in Atlantis
zuzudrehen, war wirklich ausgesprochen ärgerlich.
Djed.
Die Heimkehrenden.
Das Heidnische des Gym.
Miranda July, Me and You and Everyone we know (2005)
The Powerpuff Girls.
T-Sprit.
Das Corporate Model.
Projekt: Fotografen beim Fotografieren fotografieren.
Die Signalmanufaktur.
Drei Objektive schießen durch den Raum.
Wichtig: Lottmanns und Goetz’ Blog parallel lesen.
EEG EMG EKG SCL.
Traditionen. Neue Ansätze. Kurzer Ausblick.
Lust auf wieder aufgebratene Spaghetti mit Parmesan, über Tage hinweg tupperwarig eingelagert in ihrer eigenen Sauce Bolognese.
Clausula rebus sic stantibus.
Thorens TD 3001 BC.
M5 3a 200 Watt Audio Design Antibes.
Die milde Machination.
Ich saß und schrieb wieder an meinem Text.
Genuß.
Die gut abgemischte Umgebung.
»Nachher kann man dann da ja nochmal sehen und so.«
Störung. Zerstörung.
Die Karnation.
Miami Bass.
12:30 - 13:00
Val
Schriftzug auf dem Banner eines totalitären Staatswesens:
Kinder sind Zukunft.
Cho Seung-Hui hat recht.
Hilariously wrong in really interesting ways.
Hilton Salt Lake City Center. Hilton Istanbul Hotel.
Kaffeegeschwängerter Sitzungsmehltau.
Tausende Kaninchen blockieren die Autobahn.
All art is but un tombeau.
Am Anfang der Literatur sind die Handtücher.
Viel Umgang.
Winter sind im ewig währenden Sommer kaum mehr als Anomalien.
Das schöne Altern der Blumen.
Unser Strandbungalow, sonnenumgleißt.
Staub aus 102 Monaten.
Ras Pass Was.
Beim Mittagessen den Videocast kucken wie Dr. Dave Bowman die zeitverzögert übertragene BBC-Sondersendung zur Mission der S.S. Discovery im Jahr 2001.
Wer sich auf die Dinge fixiert, verfängt sich in den Illusionen der Moderne.
Das Leben mit Dir ist schön.
