6.1.8 - 6.2.8 : Neue Weisen der Bewegung














Dies ist die Zeit der unentschiedenen Wahlausgänge.














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Sie haben Gewonnen!

Ihr Geld ist da!














Lob der

Nichtexzellenz.














AGGS. PGGK.














Die überlappenden Mitglieder.














Die DFG ist Troja.














Sie definiert die Mauern.














D’r Billoht.














Die selbsternannte Geschmackstusse.














Walausgang.














41 Millionen Euro.














I’m fucking Matt Damon.














Viele Menschen sind chronisch unterversorgt mit Werbung und wünschen sich nichts sehnlicher als gezielt mit Werbung angesprochen zu werden. Geschickt gefälschte Untersuchungen zeigen, dass Menschen sich nach Werbung sehnen und alles tun, um Werbung zu empfangen:



Sie hinterlassen ihre Emailadressen und persönlichen Daten bei Gewinnspielen, auf dubiosen Webseiten, bei Bonuskartenanbietern und freuen sich, wenn sie Anrufe von freundlichen Callcenter-Mitarbeitern erhalten, die sie über günstige Angebote informieren, ihre Briefkästen und Mailboxen mit Massgeschneiderten Angeboten geflutet werden und Webseiten von interessanten Konsuminformationen verdeckt werden.














Seine Verdauung funktioniert wie ne eins. Vor 55 Minuten Spargel gegessen und jetzt schon riecht seine Pisse wie Kuhstall. Beeindruckend.














Wir wussten beide dass dieses Maximalunterschiedlich-Sein uns beiden den Arsch rettete.

Dass es eigentlich nur so dauerhaft gehen kann.














Mittwoch, 6. Februar 2008


























Medien, Krieg und Geschlecht.














Turkdeutsche.














Körper brechen herein.














Elektrische Backwaren.














SHE
VOTED
FOR
THE
WAR.














Abteilungsleiter, Bereich Digitaldruck.














»Hätte nicht besser sein können!«














Radiohead hat bald Interpol überholt.














Kosmonaut Aszendent Pirat.














4Barack.














Dienstag, 5. Februar 2008


























Consider me on paternity leave until further notice.














Corporate motherfuckers:

please die!














Forty ships in Alexandria dropped their anchors during a storm last week.



The result:

The loss of two thirds of the Internet traffic between the Middle East and Europe.














Sunshine on Carnival Monday.














log_070329.














Sonne durchquert das 12. Haus.














Furled by You and 0 Members.














Pflaumen= und Vierfrucht=Pfannkuchen.














Brokerwahl 2008.














Sarkozy ist der West-Putin.

(wie sehr sich wohl alle Franzosen wünschen, doch besser Segolène gewählt zu haben…)














Vom Archilümmler

zum aufrechten Gang.














Louis Theroux and the Nazis (BBC 2003)














Montag, 4. Februar 2008


























Was finden gegenwärtig eigentlich alle an den 1920ern?

Preisgünstiges Posertum für Angestellte in Google’s Grid.














The recall.














»Sie liebt den DJ!«














Brandungslücken.














Ihr werdet alle sterben!














*














Joel Osteen,
Lakewood Church,
Houston, Texas.














Seit Amtsantritt von Helmut Kohl sank der Anteil Studierender aus ärmeren Schichten um die Hälfte;

auf nunmehr nur noch 13%: ein Rekord=Tiefstand im internationalen Vergleich.














Uffie.














Desiderat:

Hochverdichtetes Zusammenleben von Menschen mit einem anderen Begriff als immer nur der »Stadt« zu denken.














Die 2000er Jahre werden in ähnlicher Weise das Jahrzehnt der institutionell verstärkten Beforschung der Stadt gewesen sein, wie die 1990er das Jahrzehnt der Beforschung des Körpers waren.



In den 2010ern wird also in Abgrenzung davon ganz anders und neu und überraschend über Stadt gedacht werden (ähnlich wie gegenwärtig über den Körper).














Indogermanisch, Austronesisch, Bantu.














Samstag/Sonntag, 2./3. Februar 2008


























Melancholische Märkte.














Wenn die DDR vor 30 Jahren über die heutigen Technologien verfügt hätte, wäre meine Stasiakte nicht 325, sondern 3.000 Seiten lang.














Wer sich am kommerziellen Musikgeschmack orientiert dient der Reaktion.














Die Geschriebenheit der uns bekannten Welt,
die Gesprochenheit der Gegenwart.














Wissen Sie, was ich glaube? Dass wir in eine Welt hineingeboren werden, in der sich niemand die Zeit nimmt, der zu werden, der er ist

– und all diese Menschen, die nicht sie selbst sind, verletzen die wenigen Menschen, die sich diese Zeit nehmen.














*














»Greift mit Freude daneben!«














Tarnen & täuschen.














So flickr will be part of Microsoft, too…














SMOKERS LIBERATION FRONT.














»Es geht um Marken und soziale Netzwerke.«














Most tech companies are pretty aimless, people think there’s a grand plan to Apple or Google, but I bet there isn’t. They just throw stuff up on the wall, if it sticks, do version 2.0.














Freitag, 1. Februar 2008


























Divgrad!














Igel und Füchse.














Nach einem Yogastudium heiratete sie den westdeutschen Diplomaten.














Die journalistische Subkultur.














Das viersekündige Aufwärm=Anlaufen seines Druckers: wie ein Aufstehen, Gähnen, Sich-Strecken, Fingerknacken und Abhusten zugleich.














Apparat=Tage.














*














Organklänge.














Kurze, billige Stille.














Der Kopf in der Mülltonne.














Proportionsdenken und Körpergespür.














Leere Kilometer laufen.














Power=Chords.














Die Tonspur in der Schwammphase.














Musik als eigene Realität.














Kleidermusik.














»Alles Spackofanten!«














Liebe auf den ersten Hör.














Tar & Sitar.














Kein Analogfuzzi!














Einfach vögeln.














»Klingt nicht wie eine Hauptstadt!«














Wenig Umtauschlichkeit.














Lila-orange.














Dier Dummheit der Zuschreibungen
»kopflastig« und »verkopft«.














»Ja: total!«














Ein großes, soziales Gefüge.














Kauen oder schlucken.














Jeder Klang hat ein Eigenleben.














Songlines on Berlin.














Donnerstag, 31. Januar 2008


























»Schwubbeldiwupp!«














Medienkunst hat nicht geendet,
sondern sich zutode gesiegt:

Ihre Errungenschaften sind in den stetig anwachsenden Katalog der Kriterien möglicher Kunst eingegangen.














Venus Trigon Venus.














Is the Internet destroying our culture, or is it just annoying our snobs?














Regressionskunst und Malerfürstentum.














Die Heilige Cäcilia:



Schutzheilige der Instrumentenbauer, Musiker und Dichter.














Der öffentliche Moment war dabei zugleich auf ganz altmodische Weise diskret geblieben:

weil es keine Fotographen und keine Fernsehkameraleute gab, die zwischen dem Redner und dem Publikum ihrer sogenannten Arbeit nachgegangen wären – und dabei das Livegeschehnis auf ihre abgedroschen eingeübte Art zerstört hätten.



Nur ein Radio-Mikrophon war erfreulicherweise am Pult gestanden. Man wird diese Rede also im Radio irgendwann hören können.

Damit die Authentizität von Esprit entstehen kann, werden Bedingungen gebraucht, die dem üblichen Diktat der Maschinen, der Mediendikatur zuwiderlaufen.














The Pathological Pursuit of Profit and Power.














Das ZKM ergreift eine ankommende Eingabeanzeige, analysiert sie, schickt Anträge zur Microsoft Reality Engine, dann wählt oben gegebene Resultate aus, sortiert sie und gibt die Informationen in eine Form aus, die zurück zu dem Absender gesendet wird.

Wenn Information öffentlich gespeichert werden, registrieren Reality Engines die Information wieder und verwenden diese als Ausgang für andere ähnliche Welten.














*














Low sonic capital.














Das Problem
ist der Gürtelreifen.














Gebremste Schulmusiker.














»Ich? Tonspur?«














Leider zu wurschtig.














Zuviel gekokst?














A bisserl zu instrumentell gedacht.














Ein Gefühl von Nein.














Viel zu wenig staunend vor der Welt.














Wabbernd & ohne Takt.














Entfremdeter Abschluss.














Freaked out.














Dezentes Kotzen.














Die Wort=Fotze.














Das Schwammbrot.














Bewegliche Biochemikerinnen.














Verwirrung ist gut.














Was mit Medien.














Etwas zu tough und unfroh.














Umstellungswürdig.














*














Camille Lobo Klein.














Rounders 2.














Mittwoch, 30. Januar 2008


























Rumdurfen.














Und wie du wieder aussiehst
Löcher in der Hose
Und ständig dieser Lärm

Elektrische Gitarren
Und immer diese Texte
Das will doch keiner hören














Während in Villabajo noch geschrubbt wird,

wird in Villariba schon gefeiert!














tiergartentierlich die Steinmenscheninschrift: Essig














Die Frau im mittleren Alter, die aus mitarbeiterlicher Beflissenheit in einem Augenblick in pofessorale Jovialität wechselte.














Leidenschaft duerch Leidensdruck.














Erlebnisaufsatz.














ARISTO 3fit.














»Gestartet ist der noch nie worden!«














Klarinette oder Medizin?














This is your brain on music.














Rhythmisches Schlürfen.














Rummsbummsmusik.














100 plastic bags.














ESUAP.














Klänge ohne Strom.














Zerstörung des Meeresklangs durch den Tsunami.














D’r Brändoar!














Die niederösterreichische Seitter=Stimme.

Die slowenische Handke=Stimme.














Angst vor Ton.














Schwestermanns
Schwammphase.














»Ich bin ein Tontechniker –

Holt mich hier raus!«














Der rhythmische Piepsen des Großkopiergerätes.














Selbstbildnis als Glockenspiel.














Dienstag, 29. Januar 2008


























Ich schaue überhaupt kein lineares TV mehr.














Apparat Arcadia.














Einheitlicher Zahlungsverkehrsraum.














Erinnerung an die eisige, sibirische Kälte zweistelliger Minusgrade in der letzten Januarwoche des Jahres 2006.














Soundwalking.














Pandiatonische Cluster.














Hessische Verhältnisse.














Den Körper spüren bindet die Gedanken an ihn.














Thea Dorn trifft Dea Loher.














Kraft souveräner Willkür.














*














Die Sauer-Orgel von Sauen.














Futuresonic.














Unplugged social networking.














Karibische Klänge
im Europa=Center.














Vielschichtige Muffigkeit.














Die Überdämmung.














Der Lotusbrunnen der Gebrüder Bernard und Francois Baschet.














Bewegung Kuchen Essen.














Verhungert hinter dem PC.














»Im Hintergrund hatte ich Céline Dion laufen.

Das war natürlich verstörend.«














A little Wunderkind in search of a mission.














Rudolf Rankes Referenzranking.














*














Das Jahr 2008 fühlt sich ganz gut an.














Die Sport=Erholung.














700 Euro für
zeitgenössische Kunst

statt

700 Euro für
zeitgenössische Gadgets.














Heimat=Ostkreuz,

Luxus=Wilmersdorf.














Montag, 28. Januar 2008


























So nah am Feuer
So nah am Tabu

Wir küssen die Nacht
Nur ich und du














Der Wulff kocht.














Das Ende der

modernen Großstadt.














Neues Spiel – Neues Glück!














»The 1989 Exxon Valdez oil spill off Alaska, the Challenger space shuttle disaster and the Chernobyl nuclear accident have all been attributed to human errors in which sleep-deprivation played a role.«














RPM’08














Fantasia in c-moll.














Sonntag, 27. Januar 2008


























Der neue B???-Minister.

Ab Oktober 2008.














Egal, wann ich derzeit in’s Bett gehe, egal wieviel Alkohol vorher getrunken wurde: ich wache immer gegen 5 Uhr morgens auf.














2007
TU24.














Mein Beziehungsleben des Jahres 2022.














Lehn Dich auf!














Weiß ist heute die Farbe der Peinlichkeit und des Trotteltums. Angefangen bei dem unumstritten schlechtesten Präsidenten aller Zeiten, der, typisch für viele Millionen weißer Trottel, sein Alkohol-Problem gegen ein Jesus-Problem eingetauscht hat, hört dieser Trend mit den verwahrlosten White-Trash-Pop-Stars und ihre Unappetitlichkeiten noch lange nicht auf. Weiß ist heute die Farbe des Trailer-Camps und der Unterschichtenkultur. Durch ihren Mann und dessen Britney-hafte Momente in der Vergangenheit ist sogar Hillary Clinton von diesem schlechten Image der Whiteness leicht beschädigt.














Das Wochenende ist heilig.














Gegen den anwachsenden Mechano- und Technofetischismus der letzten Jahrzehnte, Jahrhunderte!














Gegen den universalen Progressismus historischer Neuzeit!














Die hohle Ödnis
der Avantgarde-Utopien.














Gegen den verdummend=reduktionistischen Modularisierungs=Fetischismus der Moderne.














Systematisierungstrieb als Denkvermeidungswunsch
als Selbstvernichtung, Selbstabschaffung:

Anthropozid.
Todestrieb.














Erdbeerfeld, Konstruierte Welt (2008)














Sonic Capital.














Es ist eine solche Wohltat, mit Unbekanntem konfrontiert zu werden, mit einem Hinweis, einer Information, die eine andere Antwort vorsieht, als das ewige: ja, ich weiß.














Wie aber räumt man Platz frei für kontemplativen Bedarf,
in aktivistisch orientierten Berufen?














L’Ermitage Q’thulu.














Neuroscience has effectively investigated the sound waves, but it has missed the music.














Das idyllische Glück

ruhiger Samstagabende.














Wielange es wohl dauert, bis jemand Trunken undb Genau II macht? ;)














Nächtliche PARK AVENUE-Leserinnen.














Tunesien. Fler. Türkei. DHL.














Pädophilie-Clubs.














Samstag, 26. Januar 2008


























Nachts hatte sie plötzlich eine bandagierte rechte Hand.














Suicide
is painless.



It brings on
many changes.














Egal, wann ich derzeit in’s Bett gehe, egal wieviel Alkohol vorher getrunken wurde: ich wache immer gegen 5 Uhr morgens auf.














Situation normal,
all fucked-up.














Heilschlaf ist heilsam.














»Hallo!Hier ist eine S krb ei nt te mit per fn fek bhm ter So nk ftw ljf are http://home.graffiti.net/vannuland/Es ist viel Pr jfn og ved ram by m Deu hug ts pj ch fur P bn C und Ma npj cin wl to qyx sh.Die kriegst Du dazu di xrz re uh kt von der S ud ei ftv te und um 10 M wlc al bi mh lli ako ger, als bei anderen.Du kriegst co srl ol S oi o xp ft und sp guc arst 400 Eu pyv ro.Jeffrey KUNTZ«














Puregon.














»Der Wisch tackelt!«














Denken ist Notdurft:

Träumen ist Arbeit!














Freitag, 25. Januar 2008


























B a l z a c .














Ich möcht’ nicht mehr.














The New Historicism.














Sechzehn Frauen und ich.














Weder Berlinale noch Transmediale noch Ultraschall.



Aber leben, hören und wandern.
Lauschen und fühlen.
Denken und empfinden.

Lesen.



Für wahr nehmen.














Hotels, die wie Stromtarife oder Kredite heißen.














The Mike Huckabee Center
for the Liberation and Housing
of Spermatazoan-Americans.














Menschen, die im Gehen telefonieren. Menschen, die im Gehen aus 1,5-Liter-Vittel-Flaschen trinken. Menschen, die To-Go-Kaffeebecher mit weißem Plastikdeckel in der Hand halten. Menschen, die im gehen mit leicht gebeugtem Kopf auf ihr Handy schauen, das sie mit ihrer rechten Hand auf Brusthöhe vor sich halten. Menschen, die auf der Straße vor Restaurants, Cafés und Büros herumstehen und rauchen.














Afterbath.














Die Erde rauscht seit heute morgen wieder mit den vorgeschriebenen 84 Dezibel/min. durchs All. Die Schweigemönche haben ihren Streik beendet und wieder aufgehört zu reden. Statistik: Siebzehn Prozent von allem, was je eintreten konnte und noch eintreten wird, ist eingetreten. Gott ist auf Teneriffa.














Die Genialität

des Jérôme Kerviel.














Donnerstag, 24. Januar 2008


























Diverse Datenlage.














Die DFG-Damen.














Die verträumte, junge Dekanin.














Ein trauriges und ebenso leuchtendes Beispiel.














Eine gewisse, reservierte Lustlosigkeit.














Unterjährige Zyklizität.














Wie aus intuitiver Ablehnung eine entschiedene Position entsteht.














Lust auf Spaß.














Penis zu klein? Wir helfen.














What makes today’s Techno so different, so appealing?














Krankheit als Heuristik.














Ein halbes Schwein wäre adäquat.














»Ich lobe Sie!«














Die Tigerschnecke.














Selbstbildnis als dicktittig-riesenärschige, blauschwarz-schwule Nazi=Nutte.














Gasthaus zum rotzenden Riesen.














First Pontifex of the

First Amalgamated Church.














Mittwoch, 23. Januar 2008


























17 Mails in 70 Minuten?

Guter Schnitt am frühen Morgen…














Bindungstyp.














Ein belegtes Brot mit Schinken.
SCHINKEN!

Ein belegtes Brot mit Ei.
EI!














Spätfrühstücks=Posing Vs. Früharbeits=Posing.














Masterthesis in 2.000 Tweets.














Die weltweite Rezession. Die neue Ölkrise. Der Rohstoffmangel.

Freut Euch auf die wahrhaft weltumspannenden Kriege des 21. Jahrhunderts!














L RON HOOVER: Welcome to the First Church of Appliantology!

The WHITE ZONE is for loading and unloading only!














Dienstag, 22. Januar 2008







































Ein Petabyte.














Yeah, everybody leaves

If they get the chance



And this is my chance














Selbstbildnis als harmoniesüchtiger Trittbrettfahrer, Alpha-Tier-Schlafmütze und Klassenclown in einem.














Da bleiben.














Il faut entrer en soi-même armé jusqu’aux dents.














Jimmy Wales hat ihr Macbook angerempelt.














Einordnen, Ablegen, Ende.














Rechten Handschuh verloren – Winter zu Ende?














Montag, 21. Januar 2008


























Harun Farocki, Die Schöpfer der Einkaufswelten (2001)














Soulwalk.














Willkommen Österreich!














Conference by Hubert Burda Media.














Curtis Hanson, Cameron Diaz, Shirley MacLaine, In Her Shoes (2005)














Sonntag, 20. Januar 2008


























You suck at Photoshop!














Erst die Standort-Ideologie mit aller Härte durchsetzen und dann heulen, wenn die Unternehmen ihre Möglichkeiten tatsächlich wahrnehmen.














Wie Bilder leergefegter Ruinen unserer Zivilisation – Was macht die Natur dann ohne uns Menschen? – in aktueller Angstlust zirkulieren.



Immer noch Ausgeburten der narzistischen Kränkung unseres eingeborenen Amerikanismus?














Ein verlassenes Manhattan mit wilden Rehen scheint uns fast schon eine vertraute Landschaft.














Gastarbeiter aus Italien und Griechenland, Spanien und der Türkei erscheinen wohl noch in den 1960er Jahren den Deutschen als so grundlegend und vollkommen fremdartige Menschenwesen wie heutzutage vielleicht nur noch Mongolen, Zulu und Aborigine?

Während ich zwar heute ihre andere Sprache, Kultur und Nationalität wahrnehmen kann, tatsächlich vieles darin mir immer fremd bleiben wird, jedoch eher auf eine Weise wie dies auch für Franzosen und Engländer, Schweden und Österreicher gilt (bei der Lektüre von Peter Schneiders Lenz, erschienen 1973).














Samstag, 19. Januar 2008


























Ein vorweihnachtliches Gefühl.














»Na, Du süßes Purtzelschwein, geh’ste kacken?«














Der Anti-Bürokratie-Beauftragte Edmund Stoiber.














Der Expedia=Mirco Nontschew ist der EDEKA=Rudi Carrell der 2000er.














Es stimmt ja auch! Es stimmt ja auch…














Karawanenkapitalismus.














I’d be crazy not to follow. Follow where you lead…














Stabsstelle neue Medien.














February 11, 2002:
first blog post on mediumflow

March 20, 2005:
signed up to last.fm

March 22, 2007:
signed up to twitter














When I’m at the pearly gates - This’ll be on: my videotape… my videotape…














Der Gym=Eskapismus.


Der Wellness=Eskapismus.


Der Körper=Eskapismus.


Der Sex=Eskapismus.














Meine regelmäßig wiederkehrende Monitor= und Lautsprecher=Allergie.

Ekel, Hass, Aggression.














Eine Reise antreten.



Jetzt sofort!













Er stellte sich vor, daß er morgen allein aufwachen würde. Er rannte hinaus in den Wind, die Wolken flogen dunkel und rasend wie die Gespenster in seinem Inneren, er lief den Hang hinunter, es war ihm, als ob die Hügel sich hoben und senkten, er wollte alles berühren, jede Biegung, jeden Winkel, aber nicht laufend, sondern im Flug darüber hinstreifend, der Wind zerrte an seinen Gliedern, nichts war festzuhalten.














Die Gespenster in seinem Inneren.














Scheiße: Jetzt dümpeln hustenreizende Nikotinschwaden auch noch im Winter durch die Straßen – wie bislang nur im Hochsommer.














Freitag, 18. Januar 2008


























Der SV Pischinger Magnahausen spielt am Mediamarkt-Sonntag gegen Red Bull Bad Reichenhaller Salzburg in der Red Zac Premier Carlsberg Nokia Premium Budweiser Liga.














Thomas Kent, Is The Spice of Life (2008)














Nürnberger Bratwürstel & Diskofunk. Hell feat. Bartos.














Lobt Manuel Werner!














Donnerstag, 17. Januar 2008


























Der unvermeidliche Erschöpfungshammer am Tag nach den zwei Flügen und tagelang intensivem Gespräch mit acht KollegInnen.














Täusche ich mich:

Immer mehr TV-Werbespots sehen den damals übertrieben-irrealen, antikapitalistischen Kommerz-Parodien der 1960er/70er Jahre tatsächlich zum Verwechseln ähnlich!?














Appel=Braun=Design.














Wirklicher Vollrausch artikuliert sich nicht.














Freizeitaktivitäten.














The internet is not dead.



It just smells funny.














Das Twittermaskottchen:

Ein Nagetier mit roter Federhaube.














Das Pupsophon.














Mittwoch, 16. Januar 2008


























Ich kenne keines dieser Lieder und Stücke mit Namen.


Doch gehen zahllosen Akkord- und Taktwechsel, Klangschichtungen und Motiventkleidungen mir durch Mark und Bein.














Das luxuriöse Gefühl,
ganz ohne jedes Gadget,
jeden Rechner zu reisen.














Das Tempo hing vollkommen von der Maschine ab, seine Aufgabe bestand nur darin, seinen Körper in denselben Rhythmus der Maschine zu bringen. Je weniger er sich gegen den vorgegegebenen Rhythmus wehrte, desto schneller füllte sich das Raster mit fertigen Röhren.














Deutsches Theater: Onkel Wanja.














Die junge Björk,

die alte Victoria Beckham.














Als sie in die Stadt zurückfuhren, hätte er den Asphalt aufreißen mögen. Er sprach davon, Karate zu lernen.














Aus jeder Komödie wird eine Tragödie im Sitzen.














Der Grüne Veltliner unter den Stimmen.














Sound Studies Workshop:

Eichs Träume 2008/2009
(evtl. mit Andreas Hagelüken?)














Der Unglauben.














Die Sexyness der Sabine Postel.














Weiss, Bruckmaier, Fricke.














Nach der Jurysitzung:

I Am Legend mit Will Smith.














Ihre wohltuend-bezaubernde Koffein/Alkohol-Erotomanie.














Am Lebensabend.














Mich kennt kein einziger Mensch.














»Ich kann« , sagte Lenz, »einer Idee, die ich mir gebildet habe, erst folgen, wenn ich ihr durch die Anschauung das Gefühl hinzufüge, das ihr entspricht.

Wie machen Sie das, woher nehmen Sie Ihre Gefühle?«














»Ich arbeite mehr aus Neugier«














to nite i
could com
mi su i
cide














Ich hatte schon immer eine beträchtliche Mühe, den vorgegeben geordneten Abläufen der gesellschaftlichen, gebauten Welt um mich herum zu folgen und ihre Erwartungen an gewohnheitsmäßige Handlungen als Antwort zu erfüllen.

Es kostete mich so viel Kraft und Mühe, dass ich die ersten Jahre, Jahrzehnte kaum dazu kam, zugleich damit auch meinem Begehren, meinen Empfindungen für bestimmte Menschen und Situationen folgen zu können.

Dieses Gespür musste sich wie eine Fähigkeit erst entwickeln.














Meine Faulheit, zu leben.














Dienstag, 15. Januar 2008


























Widerspruchsfreiheit als Wahn.














Gelöscht. Ist ja eigentlich total egal.














Es gibt diesen Gegensatz einer kapitalistischen Kristallisation, dieses artifiziellen, hochmedialisierten Kokons, in dem Sie und ich und Du in jedem Moment in den nordatlantischen Staaten leben – und zunehmend auch auf allen anderen Halbinseln und -kontinenten, Regionen dieser Welt –, die einem Umgehen und Verhalten mit sinnlich spürbaren Äußerungen der Welt, den Materien und Bewegungen, Tänzen der Kunst und Empfindung, der Gestaltung und des Denkens, dem begehrenden und hervorbringenden Leben von Menschen grundsätzlich entgegenstehen. Ein Grundwiderspruch, dem jedes Außen, jeder andere, anders lebbare Zeitort genommen wird, zunehmend überall. Für immer?














Es gibt nur ein paar Arten, sich kennenzulernen, wenn man miteinander arbeitet, wenn man zusammen spinnt, wenn man sich anfaßt.














Lilofee Brueckner,

Bombing Dresden (2007)














Das weiche Glück

fraglosen Einverständnisses.














Gadgetloses Glück.














Montag, 14. Januar 2008


























Der Metabolismus ist das wichtigste.














Das positive Barbarentum.














Florida! Orlando! Mice! Oranges!














Ausgemoved & ausgeshaked.














Boulettes con Stoemp.














Michael Bay, Ewan McGregor, Scarlett Johansson, Steve Buscemi, The Island (2005)














Nicht mehr,

sondern weniger.














Und ich gehe und ich weiß nicht weiter,

ich vergaß, was ich zu sagen kam,




alles will, ich soll ein Streiter

werden und ich bin ein Bräutigam.














Sonntag, 13. Januar 2008


























Der Nachbar, der in die Lüftungsanlage kiffte.














Black Circles.














In einem Weizenbierglas werden 17cl Sahne mit 33cl Dosenbier aufgegegossen. Strohhalm und eine Wurstscheibe am Glasrand runden das Erscheinungsbild ab.














Tobias Freund.














Zunehmen, mindestens fünf Kilo, besser aber zehn.

Mit dem Rauchen anfangen.

Gemüse und Obst drangeben.

Mehr außen verbranntes, innen halb durches rotes Fleisch essen.

Öfter mal mit dem Auto statt zu Fuß.

Besser gleich drinnen bleiben.





Öfter mal billig irgendwo hinfliegen und dort ein bißchen Müll liegenlassen.

Mülltrennung ohne schlechtes Gewissen nicht praktizieren.

Auch mal bis ins Koma saufen.

Der Arschritzenpolizei mal Arbeit machen.

An Zebrastreifen nicht anhalten.





Bildzeitung lesen.

Bein- und Achselbart wachsen lassen.

Mehr Produkte von Unilever und Nestlé konsumieren.

Halbstündige Klositzungen mit Lektüre anfangen, vielleicht sogar mit Gameboy.

In ersten Sitzung fragen, ob man sich wirklich mit allem auf der Tagesordnung auseinandersetzen muss.














Die Sorge in der tiefen Nacht.



Die Sorglosigkeit dann mitten am darauffolgenden Tag.














Samstag, 12. Januar 2008


























Live and let live.
The Golden Rule.
The non-initiation of force.














Achtzehn Milliarden Sonnen.














Richterbund lehnt verschärftes Strafrecht ab.














Mein linker Schneidezahn, träumte mir, wäre locker.














Konkretes Hören.














Unter größtem Druck entsteht aus der Versteinerung ein Kristall.














In diesem seltsamen Zustand blühte der Schmerz wie eine Krone über meinem Haupt.














Bild und Sprache, deren Interferenz in echt und auf der Bühne poetisch wirkt, löschen sich im Fernsehen gegenseitig aus.

Es sind zu viele Informationen, in zu komplizierten Bezügen zueinander. Der Geist reagiert vereist, gelangweilt, eingeschläfert.



Das ist der berühmte Tranceeffekt des Mediums Fernsehen, gigantische Informationenüberfülle, gegen die Abwehr durch Schläfrigkeit hochgezogen wird.














Die allabendliche Lobo/Sixtus-Show auf Twitter.














Harte Arbeit schmälert den Wert eines Erfolges.














Nur wer im Wohlstand lebt, lebt angenehm!














Freitag, 11. Januar 2008


























Warum zerstören wir eigentlich New York so gern?














In diese abscheulichen Apfelsinen bin ich verliebt!














Denken ist toll!














The politeness of rightness.














»Auf gute Kunst!«












Der Aufsteiger=Präsident und das singende Ex-Model.












glückliche Liebe ist das beste Schönheitsmittel!














2008 shoppt die Elite nur noch in Reformhäusern.

Die Proles werden mit industriellem Ersatz abgespeist.












Donnerstag, 10. Januar 2008


























Iced Decaf Triple Grande Vanilla Non-Fat with Whip Latte.














Ikea-Namen-Witze: 1990er.



Starbucks-Namen-Witze: 2000er.














In einem weisen Abstand.














die Sonne














»Take me to the Matador!«














Denseland.














»Na, Du selbstgefälliges Raucher=Arschloch?!«














der Boy
der duftete

nach Früchtetee














Sigalit Landau,

The Dining Hall (2007)














Für einige Zeit hatte ich nun zunächst einmal meine Brille, meinen Bart und meine Perücke abgenommen.














Mittwoch, 9. Januar 2008


























Kreaturklang.














Der Implementator.














ein Frühlingstag














Nach den ersten paar Jahren bloggen interessiert man sich gar nicht mehr für Klickzahlen.














Entdeckung der Intraskapulär=Region.














Die bürgerliche Satire kritisiert nur die Ausschweifungen innerhalb des Weltbildes.

Wer an das Weltbild nicht glaubt, ist mit der Satire schlecht beraten.





Wir dürfen nie vergessen, dass Medien im Grunde unfrei sind.





Sobald ein Ziel vorgegeben wird, ist man Teil einer totalitären Sekte.














Dienstag, 8. Januar 2008


























Lagerfeuer des Grauens.














Die Heilige Schrift mit großem H, sie steuert noch immer unsere Leben.














Ablaichen und Eierproduktion.














Frisuren=Revival Sommer 2003.














Selbstbildnis als Branchendienst.














Google, Bloomberg, Iowa.














Der Internet-Witzbold.














Montag, 7. Januar 2008


























N   e   u   e



W   e   i   s   e   n       d   e   r



B   e   w   e   g   u   n   g








2008/2009 Wandel Erzählung














§1

Neocorporealismus






wer hier zwischengeiert, weiss um gottes zischgrellen galaxien-orkus





Gulda. Eulberg. Balzac.





Es wird Abend. Es wird Nacht.





Mario Armando Lavandeira Junior.





»Hast Du schonmal unter einem Sternenhimmel in einem Wasserfall geduscht?«





Nur life ist lossless!





Arthur Russell, First Thought Best Thought (2006)

Michael Roes, Krieg und Tanz (2007)





Je ne discute pas le principe,
je dis simplement ceci:

ce n’est pas le moment.






DEGEM=d’n'b.





»Reizbarkeit«, eine Neigung zur Ich-Entgrenzung, Willensschwäche – und zugleich die Gegentendenz:

eine enorme Fähigkeit zur Selbstdisziplinierung.





this is a wee celebration
of the release
of the physical
manifestation of






»Liebe greift nach den Sternen.«














§2

Biotische Anthropologie






»Was ich nicht streichle,
ess’ ich nicht!«





Rufen, chatten, telefonieren.





Die schätzungsweise über 5.000 Gotteshäuser der Schweiz verschlingen jährlich 40 bis 50 Millionen Franken an Heizkosten; die Beheizung eines großen Kirchenraumes kostet pro Jahr bis zu 50.000 Franken.





Die figurative Malerei ist am Ende.





Der adulte Sprudelfurzpinguin.





Mit Bionade und WiFi auf der Recamière.





Der Autor scheint (wenigstens zum Beginn des zweiten von rund einhundert Romanen) seine Erzählstimme berechnend in die herrschende Tektonik journalistischer Veröffentlichungsorte seiner Zeit eingepasst zu haben.

Anerkannte Werte der Zeit werden bis zum Überdruß wiederholend betont. Die Risse, von denen erzählt wird, sollen bloß unglückliche Umstände vorstellen, ein ungeschicktes Zusammentreffen.





Energy fur ihren Schwanz, kaufen und 85% sparen





[citation needed]





– Wieviel H.N.Z.?
– Geleert!
– Wieviel QX bleiben?
– Zwei Ellen.
– Preis?
– 503.
– Zu II.a) kommt alles J/J, alles M-P und der Rest von V.D.O.





Die Roheierjonglage.





There are no girls on the internet.

There will always be more fucked up shit than you just saw.

There is porn of it, no exceptions.



If no porn is found of it, it will be created.

No matter what it is, it is somebody’s fetish. No exceptions.

Everything has been cracked and pirated.






Mariposa.





Balkanpop ist Ü40-Konsensmusik.














§3

Tensions=Philosophie






Aufstand der Manager.





Beugehaft für Ex-RAF-Mitglieder.





»Einen guten Rutsch ins 1984!«





People fake a lot of human interactions
– but I feel like I fake them all.

And I fake them very well.






Der Urknall ist nur Marketing.





Wie schaffen wir
stabiles Wachstum
für mehr Beschäftigung?






Aberglaube ist am Grund überzeugter Menschen.





»Du bist zu willensschwach für Fernsehen.«





Arbeit geschieht in höherem Auftrag, strukturiert die Lebensführung und diszipliniert die Seele.





»I am deranged.« – »You are the perfect drug.«





Die sechsundachtzig Romane der menschlichen Komödie.





Scotch Mist.





Die unbemerkte Ölkrise 2007/2008.





Schade: Christian Kracht hat leider tatsächlich eine vollkommen matschige und unspezifische Sprache.





Die Fragilität seiner suchenden Geistigkeit kommt den Gegenwartsfragen eher entgegen.





Smoke vanishing.





Der kaltsonnige Morgen (reprise).














§4

Das Doppeljahr






Niemand kommt hier lebend raus!





Phasenübergange der Raumzeit.





Das Doppeljahr 2008/2009 bringt Durchbrüche einer Wucht und Größe, die Wirkungen bis tief in die folgende Dekade hinein zeitigt.

Die Zeitgenossen waren nicht auf die deutlichen Vorzeichen der Jahre davor gefasst: in Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst und Politik.





Löwenzahn=Luftwaffe





Die Ödnis der Tech=Eschatologie.





Sein Selbstmitleid erreichte musikindustrieartige Gipfel.





Wenn die Rede heute an einen sich wenden kann,

so sind es weder die sogenannten Massen, noch der Einzelne, der ohnmächtig ist,



sondern eher ein eingebildeter Zeuge,

dem wir es hinterlassen, damit es doch nicht ganz mit uns untergeht.






Umbau Ostkreuz

Fertig: 2016






»Immer Ärger mit Kairophobikern!«





Members of the Transintelligenzija.





Sky Sports.

Easy Jets.

Head and Shoulders.






Weniger.





Und keine Schuld.














Sonntag, 6. Januar 2008


























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