1.6.8 - 30.6.8 : Die Regierung der Gefühle














Cansei de Ser Sexy, Donkey (2008)













Wahr sind nur
die Gedanken,



die sich selber
nicht verstehen.













Die erste transatlantische Gewerkschaft.














Tage voll von Schleim=Stolz.













Der altbekannte Toiletten=Voodoo.














Erstaunlich, zu spüren, wie der Verzehr von Fleisch tatsächlich die Gedärme und den gesamten Metabolismus für einige Stundenlang dann doch nachhaltig belastet — und nicht nur angenehm.



Und so etwas mir, als eines passionierten Karnivoren seit gut über dreieinhalb Jahrzehnten!














Sensory Anthropology (D.Howes et.al.)














»Space is always changing the sound.«














Guy Deutscher, The Unfolding of Language: An Evolutionary Tour of Mankind’s Greatest Invention (2005)














»There is no generic hearing system.«














The brain plasticity.













»Learning something that can’t be taught.«














Temporal spreading.



Spatial spreading.













Nassim Nicholas Taleb, The Black Swan (2007)














Da sitze ich mit dem großartigen Barry Blesser im Manzini — und wer stöckelt herauf? Die Riemanns Katja. (Clash of Cultures in my head — sort of)














Defraction grading.














»We can use sound to evoke an experience the same way we are used to use literature for evoking an experience!«














Philosoph sticht Mädchen nieder.














Montag, 30. Juni 2008


























Die Ulmer Ordnung






Köln Erzählung


















1



Electra Bobotie














Porz-Wahn-Spich.














TELL ME
YOUR SECRETS

LET ME
BE YOUR
FANTASY














Die romanischen Basiliken ordnen die Wege durch die örtlichen Fußgängerzonen, Verkaufsstraßen und Trambahnrouten.













Boutiquen und Kneipen — die ich unbedingt genau so nennen möchte — leisten ihre Dienste hier schon seit Jahrzehnten, die meisten weit länger.














Salate und Fisch.














Hauptkommissar Schulze.














Die Ulmer Ordnung.






















2



Gorilla Oxford













Häutungen. Mars. Lenz.














Pastoralen medialer Bühnen.














Selbstbildnis als Vishnu.














»Buddha ist schuld an Q10.«














Dagrun Hintze, Flugangst (2008)














Am Nebentisch im Bobotie erzählte gestern abend der junge Mann Geschichten über den Schwiegervater von Jonathan Safran Froer, sprich: den Vater von Nicole Krauss (›Geschichte der Liebe‹).














http://www.statthaus.de














Paul Nizon, Die Zettel des Kuriers: Journal 1990-1999 (2008)














Medard Kuckelkorn (Bestattungshaus).














Ein Bootsmotor lag hinter der abgetragenen Luxukarosse. Beide in Silber.














Teilnehmende Beobachtung bei Familienfeiern mittlerer Größe.














»Poupée de cire
Poupée de son!«






















3



Das Jahr 2010













Der hohe, schwarze, gespenstische Fels, der aus der Stadtmitte heraus ragt.














Tobias Rehberger, www.maenner-mit-dicken-eiern.de (2008)














Adolf Hitler, Installationen und Happenings (1991)














Lob des Joachim Löw-Oberhemdes.














Müllo, der Superschurke, jagt den putzigen Wiedehopf.














Spanien ist Europameister. Ballack wird spielen. Frankreich übernimmt die EU-Ratspräsidentschaft.














Das Jahr 2010.














Sonntag, 29. Juni 2008


























Angenehm dümmlich.













Landschulheim Klagenfurt.














Die Trottelummen von Helgoland.













Spanien zaubern sich in die Favoritenrolle.














Retweeting.














Ironiker als eigentlich langweilige Menschen.














Meine Lektorinnen und Übersetzerinnen.














Zu wenig weggelassen!














Donnerstag, 26. Juni 2008


























Corso durchs Plümmo.













/ _ * ` 50% Ư ǰ İݼ ĺ Ǹ…














(Sogenannt ›wissenschaftliche‹) Texte, die offensichtlich nichts anderes als ein Schön- und Linearreden von eigentlich ziemlich holprigen (Forschungs-)Abläufen sind — aus der Rückschau.














Die schreckliche Internationale Funkausstellung.














Vorlaufmedien.














Das Leben ist sich selbst stets reichlich ähnlich.













Vorteilhafte Abmachungen.













Das heisere Röhren der Posaune über den Hinterhof.














Oder war es doch ein schlechtgespieltes Didgeridoo?














Sie ließen ihr Baby aus Faulheit verhungern.














Die wunderbare Stille in der Stadt — auch am Abend dieses zweiten Viertelfinales (unterwegs fast nur viele selbstbestimmte Frauen sowie Männer mit nicht-trivialem Selbstbild).














Die Zikaden vorm Sonnenuntergang, gleich beim Berghain im Wriezener Freiraum.














Ich liebe unsere Putzfrau.














Fax us your email address now!!!!














Olafur Eliasson nervt.














Donnerstag, 26. Juni 2008

























LEITNER MAGMA SAM.














›Flick‹ ist ein schlechter Name für den Inhaber eines jeden Amtes in Germanistan.













Die Bewunderungsblicke melancholischer Frührentner.














Gasrebellen.














Hat Leben noch Sinn?














Ein schlenderndes Geburtstagsgefühl.

(aufgrund locker ein- und ausschwingender Schreib- und Wahrnehmungszeit sowie hochverdichtet=distanter Koordinationskommunikation)













Ruhelektüre und Reiselektüre.













Eine gelassene Grundruhe.














Pokze!


























Steinmeier im 11 Freunde EM Quartier.













Mittwoch, 25. Juni 2008

























Der Spampoet von nebenan.














Spargelsilvester.













Journal of Genocide Research.













Die Spree ist sehr bewegt.













Die Abschaffung des Mobiltelefons.














Konkrete Malerei.

Synthetische Kunst.













Die innenhöfliche Stille.














»Kein Leben mehr in der virtuellen Welt?«














Wie ich im ersten Semester des neuen Studienganges in einer unvermuteten Arbeitspause tatsächlich doch die Zeit gefunden hatte, am glühend heißen Nachmittag auf dem Breitsscheidplatz — zwischen dröhnendem Gedächtniskirchengeläut & grotesk rauschendem Basaltkugelbrunnen — eine Eiscréation zu mir zu nehmen: umringt von hunderten bezaubernd alterierter BrasilianerInnen und KroatInnen in ihren nationalfarben gekleidet, einander vorglühend für ihr Spiel im Olympiastadion.












Sonntag, 24. Juni 2008


























E Viva España!














Neue Überwindung.














Die intrikate Nervosität in Magen, Nervenenden und Hirn eines maschineschreibenden (sprich: tastaturtippenden) Verhältnisses zur Welt.













Heiter bis wolkig, 19°














-

»Deutschland hat es geschafft«














Winselnd Abwesende.













Die Ostberliner Erweckungskirche Berghain.














Am 4. Juli gibt’s neue Zähne.













Das Wissen der Künste.














Die Monatsforen.













Über die Existenz einer neuen Fassung.














Sauensauen.













Steh Café!














Ich saß in der Eisdiele am Platz und las in der ›Morawischen Nacht‹.













Zu mehreren Geschehnissen kam es im Laufe der Begegnung einer Anzahl Individuen an einem spezifischen Punkt der Raumzeit. Die Individuen erkannten sich und wirkten dann aufeinander ein dergestalt, daß es zu einem Austausch von Eigentümlichkeiten kam. Dabei wurden Mittel und Methoden eingesetzt, oft in erheblichem Umfang. Danach zerfielen die Individuen wieder zu dem Staub, aus dem sie gemacht waren.














Bixby Canyon Bridge.














Das Leben ist sich selbst stets reichlich ähnlich.














Anderthalb Seiten über Education in Sound geschrieben,
anderthalb Seiten über Resonanzkünste geschrieben;

2 Stunden in einer Gremiensitzung diskutiert und geplant,
2 Stunden mit DozentInnen gesprochen und mich abgestimmt;

1 Handvoll Koordinationsmails gelesen und geschrieben,
2 dringliche Koordinationstelephonate geführt;

2 Becher Tee aus frischer Minze getrunken,
1 Teller Schawarma und Iga sowie
1 Kräuter-Bionade zu mir genommen,
1 Krokant-Eisbecher gegessen und
viele, viele Gläser Wasser getrunken;

2 Stunden Zahnabdrücke und Röntgenaufnahmen,
2 Stunden Sport im Gym gemacht;

1 Spätfernsehfilm gesehen und
1 Spätvesper eingenommen;

30 Seiten Balzac gelesen,
30 Seiten Handke gelesen.














Der sanfte Lauf













Montag, 23. Juni 2008


























Mit Silizium in Halbleitern ist diese Welt — faktisch, nicht bildlich — auf Sand gebaut.


























Wolkenlos, 30°














Ein milder Abend mit drei Gängen und zart flackerndem Viertelfinale im Hintergrund. Heraufziehendes Gewitter.













Sonntag, 22. Juni 2008


























Der Chicksbringservice.














Hinweis an die Jugend: Mit Schnupfen ist schlecht Blasen.














Fuck Buttons.













Das Filterkaffeefrühstück

Das Doppelter-Espresso-Frühstück.

Das Grüner-Tee-Frühstück.

Das Kräuterteefrühstück.

Das Frischer-Minztee-Frühstück.














Mitge»Dumdidum«se.














Selbstgemachte Waffeln an neuen Kirschen & Mövenpick Mystère.














Marktlücke: Die Kuschel-Indie-CD!













Selling England by the Pound.














Die sogenannten »Jugendsprache« als Redegegenstand ist ein sicheres Anzeichen für Frühvergreisung.














Bis später!














Hedkandi als der unwiderstehliche, zeitgenössische Faschismus.














Wohltuende Ödnis.














Holger is reading a book.














Die angenehme Grauheit dieser Lieder.














Holger is listening to an album.














Im Genuß des Nicht-Angerufenwerdens.














When the future’s architectured
By a carnival
Of idiots on show:

You’d better lie low!













Less Alcohol, More Tea
Less Meat, More Vegetables
Less Salt, More Vinegar
Less Sugar, More Fruit
Less Eating, More Chewing



Less Words, More Action
Less Greed, More Giving
Less Worry, More Sleep
Less Driving, More Walking
Less Anger, More Laughter














LO-FI
ACID
GOSPEL
INDUSTRIAL
BEAT
POP!













Samstag, 21. Juni 2008

























Idealort für den Text:



am Rand, wo er die Literatur, egal in welche Richtung hin, zu verlassen anfängt,

ohne damit schon ganz fertig zu sein.



Er ist wohl noch Literatur, aber eine fragliche:

das wäre der richtige Wortort für mich, namens:



schön.














Nachbebende Erschütterungen der Freude, der Autorkorsi und des Flaggenschwungs am gestrigen Abend.














»Gruppenchat mit 168 Personen beginnen?«














Die Briefschaften.














Desynchronisation.














Multiple auditory channels.














Aural horizon,
aural arena.














Sonic power,
sonic capital.














Social feedback.














»Interpretatieren Sie!«













Dahlem & Pankow.














14.000 auf dem Kudamm.













LONG LIVE
IDENTITÄTS
SCHÄNDUNG.














Hunger. Pipi. Rücken.














Ich will bitte nie mehr ein Shure 55SH in einem Musikvideo sehen!














Shaggy singt tatsächlich den offiziellen EURO2008-Song.













Das Eightpack.














Der junge Mann, den sie ›Schweini‹ nannten.














Leider ahnte sie nicht einmal, dass sie nichts anderes als eine billige Nutte war.














Der Industrietechnologe.














Die versoffenen Kinder.













Die phantasieanregenden Geher.














Attempting to empower yourself by singing a 70s disco song tells the whole bar »I have low self esteem. Talk to me later when I’m drunk and there’s a good chance I’ll fuck you.«














Cordoba mit Gijon verwechseln.














Hamit Altintop.














Freitag, 20. Juni 2008


























Selbstbildnis als Nicht-Konsument.













Wir bauen! Eine neue Stadt. Wir bauen! Eine neue Stadt. Wir bauen! Eine neue Stadt. Wir bauen! Eine neue Stadt. Wir bauen! Eine neue Stadt.














Booka Shade.













Die Postvegetarierinnen.














Tempoerhöhung von rund 3 auf fast 17 tweets pro Tag.

(Mindestens alle 2 Stunden 1 tweet? Da ich nachts schlafe: etwa stündlich 1 tweet)














Die Laufzeitumgebung.













Warum versteht niemand die EU?














»Und gleich geht meine Postkutsche nach Mitte!«













Lú-kas Pó-dol-skí!














Kotzdem.













Donnerstag, 19. Juni 2008

























Das Ende der Espresso-Dekaden.

Das Ende der Frühstücks-Dekaden.














Jahre im Arbeitsbett.













Philosophie ist Religion.














Das Lied schläft in der Maschine! Das Lied träumt in der Maschine! Das Lied schläft in der Maschine! Das Lied träumt in der Maschine!














Lem Löw Kant.














Das ganze Leben ist scheiße.














Das Leben ist lesenswert:

oh katharina!













When in stress — change down into 1st gear.













In mood for destruction.












FUCK CAPITALISM.













Topf=Manager.













Der Innengrund. (Pothast)














Apfelscheiben auf den U-Bahn-Treppen.













Mittwoch, 18. Juni 2008

























»Alter, steil’ Zeit!«














Käsebrote und Hustensaft.













»4148 pro Monat ist erreichbar« (Selina Grunert)














Die Menschenmedien.













Die kaum erträgliche Flachheit der nicht-denkenden und dennoch so genannten »Medientheorie« des angeblichen Werner Faulstich.














Der Musikandroide.














Diederich Nikolaus Winkel, Komponium (1821)













Die Blechpfannengasse.














Die Buhlschaft des Netzpapstes.













Die 35-Jährige hat sich den Namen ihres Gatten in den Unterarm stechen lassen.














Lobt Palais Schaumburg!














New No New Age Advanced Ambient Motor Music Machine. New No New Age Advanced Ambient Motor Music Machine. New No New Age Advanced Ambient Motor Music Machine. New No New Age Advanced Ambient Motor Music Machine.














Dienstag, 17. Juni 2008

























You got to spend some time,
Love!

You got to spend some time
With me.



And I know that you’ll find,
Love:

I will possess your heart.













Das sieht wie Glück aus, ist es aber nicht.














Gibst Du mir Steine,
Geb’ ich Dir Sand!



Gibst Du mir Steine,
Geb’ ich Dir Sand!



Gibst- Du mir Steine,
Geb’ ich Dir Sand!













L’homme est malade parce qu’il est mal construit.

Il faut se décider à le mettre à nu pour lui gratter cet animalcule qui le démange mortellement, dieu, et avec dieu ses organes, oui, ses organes, tous ses organes… car liez-moi si vous le voulez, mais il n’y a rien de plus inutile qu’un organe.



Lorsque vous lui aurez fait un
corps sans organes, alors vous l’aurez délivré de tous les automatismes et rendu à sa véritable et immortelle liberté.

Alors, vous lui réapprendrez à danser à l’envers comme dans le délire des bals musette et cet envers sera son véritable endroit.












Paß auf!














Alle Zeitangaben beziehen sich auf die jeweiligen Ortszeiten.
























»Wir wissen was Frauen wollern« (Freeman Metcalf)












Plane of immanence














Jens Scholz schreibt jetzt auch für bild.de.













Meine Mutter fragte mich am Telephon, was denn ein ›Pandämonium‹ sei?














Marcel Dettmann, Berghain 02 (2008)














Der Gasvortrag anno 1968.














Kristallschlösser.














Montag, 16. Juni 2008

























N.E.R.D. als R.H.C.P. der 2000er.














All the girls
Standing in the line
For the bathroom!














Gattin bezeichnete ihren eigenen unartikulierten Laut soeben als ›interessiertes Grunzen‹.














Bitte nur die freien Hähne benutzen.














Das Wichtigste tendiert zur Flüchtigkeit.














Nicht Pflicht – Aber Gespür!














Der Netzpapst.













Ich denke über Weisen des Lebens in anderen materiellen und interpersonalen Konstellationen nach.














LOVE UTOPIA.













Das erste Koffein seit 3 1/2 Wochen.














Eines war sicher, es hatte ein Erdbeben gegeben, eine Erschütterung von ziemlichen Ausmaßen und diese hatte die wichtigste Stütze meines Lebensgebäudes weggebrochen:

Das Prinzip Hoffnung.













Wie möchte ich leben?














Rausch oder Kontrolle.

Körper oder Korporation.














MGMT aus den frühen Soloalben von David Bowie und Peter Gabriel.














MGMT. Autokratz. Booka Shade.

Fuck Buttons. Crystal Castles.














POTENTIAL COUNTS FOR NOTHING UNTIL IT’S REALIZED.













Sonntag, 15. Juni 2008


























Alternativen schaffen.














An der 2-Jahresgrenze.













Machtergreifung.














Pivoted & Epitomized.













Schreiben nur eine andere Form des Lesens.














Bunji Bandt.













The Ting Tings. Death Cab For Cutie. Palais Schaumburg.














Eine Bewegung in Bezug zu den vor Ort gegebenen Raum- und Zeitverhältnissen.













We walk.

We walk.

We walk.

We wah-halk!













Wie es scheint habe ich mir meinen linken Unterarm vor ziemlich genau einer Woche bei einer reichlich ungeschickten Körperhaltung gezerrt, als ich ein Buch am Schreibtisch las.














Ich träumte, Malorama und Praschl und andere jener Zeit täten wieder bloggen.













Contemporary careers:

Gestern Hooligan – heute Security.














Guy Debord,

La Societé du Spectacle

(1973)














Der Vier-Kieze-Tag.













Samstag, 14. Juni 2008
























Die ersten neunzig Minuten des Tages unter der Decke das Mötley Crüe-Buch weitergelesen.
Zu viel Sex and Drugs vor Neun!

Jetzt Fencheltee.














Ob ich meinen Sohn ›Gisbert‹ nennen möchte?

Gisbert Schulze, hm, ich glaube trotz allem: Nein.














Selbstbildnis als Scheinangestellter.













Irgendwie erinnerte es auf unheilvolle Weise an die Länderspiele unter Ribbeck, Vogts, Völler.














Staubbedingt.














Es ist
So Egah-hahal!



Es ist so
Egah-hahal.

Es ist so
Egahahal.



Ja, es ist
Scheißegal,

Wo die andern jetzt sind.













Aircraft contrails in the sky.














In der Stille.













Der genussvolle Frühabendschlaf.














Die freudvoll milde Bettgehzeit.













Freitag, 13. Juni 2008
























Thermodynamics is thermodynamics, and no amount of godlike thinking can reverse the irreversible.














Beschussvorlagen.













Forderungssätze in Majuskeln in der E-Mail-Betreffzeile von fremden Absendern (kein Spam! ernsthafte Anfragen!).














Lob des Rundfunkstaatsvertrages.













Den exklusiv englischsprachigen Text für die Übersetzerin in einfachster Hauptsatzstruktur und übersetzten Fachbegriffen und Neologismen auf Deutsch vorschreiben.














Kaputt in Hollywood.













Nun schnell duschen, dann raus zu Barbecue & Soccer!














Schön.














GzK? — Ja, doch; schon.


Es braucht für alles den richtigen Raumzeitpunkt.

Sehr richtig seine unversöhnte Zärtlichkeit zum Beispiel.


(dann fällt’s mir auch leicht durch seine selige, arg abgehangene Deutschrockschnodderigkeit in der Stimme hindurchzuhören)














Die Stillnis.














Die letzte Seite eines guten Buches hat was von einem Beziehungsende.














Die Traurigkeit der Preisverleihungen.














Jeder Moment im Leben ist gleichermaßen grundstürzende Krise wie üppigst=überladenstes Fest.














In Gravitas.













Ich liebe diakritische Zeichen.

Leider bietet die deutsche Sprache davon nur wenige.














Ich will ein Stück von Deiner Zeit.

Geteilte Einsamkeit.
























Drei.













Donnerstag, 12. Juni 2008
























Neues NASA-Teleskop erforscht verborgenes Weltall.














»Dazu verpflichtet, Werte zu schaffen.«













Schulfeste sind ja auch Gelegenheiten, bei denen — zusätzlich zur Selbstdemontage des Systems Schule — die menschlichen Bedürfnisse und Leidenschaften in all ihrer Nichtigkeit vorgeführt werden, mit einem Nachdruck, wie er auf normalen Rummelplätzen aufgrund der Restprofessionalität der Darbietungen & Attraktionen gar nicht möglich wäre.














Die Black Hole-artig hochverdichteten Singularitäts=Momente zwischen Wegen in die Bitternis, die Anarchie, den Sadismus, allumfassendes Renitenz- und Querulantentum, in Sarkasmus, Arschlochtum oder milde Weisheit.













In Praise of Neurodiversity.














Der befremdlich-regelmäßige Telephonanruf auf meinem Festnetzapparat zwischen 7 und 9 Uhr abends — ohne Rufnummernanzeige. Meist wenn ich gerade nicht zuhause bin. Arbeitet das Telephonmarketing dann noch?













Mittwoch, 11. Juni 2008
























»Neue Wege zu Handeln«

1968: Maschinengeschriebener Aufruf zum Kampf
2008: Tradingwerbung auf Facebook














Am Mikrophon: Levent Aktoprak.














Nôze Live Set at Mutek in Montreal.













Das Mysterium der Mädchen.














Die Luft in die Lungen pumpen.













My last week in sound.














Kunst ist kein Wettbewerb (S.Feld)













Repetitive Lautsprecher=Ansagen.











Das Generische.













Die Shanghaier.














Die Offensivseele der Griechen.














Ra-bimmel, ra-bammel, ra-bumm!














Dienstag, 10. Juni 2008
























Ersetzung des leeren Stickstofftanks.













Freilegung zweier Zahnimplantate.














Die Schönheit malader Körperteile:

Ob ihrer Zart- und Verletztheit wird ihnen wenigstens dann doch eine erhöhte Aufmerksamkeit zuteil.














Anaesthesiertes Schlendern durch die Sonne.













Marcel Fengler & Marcel Dettmann @ Silent Sounds April 7th 2007.














Selbstbildnis als Invalide.














Der Traum von der Knackwurstbringanlage.














Das 42. Notizbuch.













Urlaub für immer.













Im Imperium sanften Schwingens.














Das Lob der Anstrengungslosigkeit.














Genuß des Untuns.













Der nächste Verwandte der Kleinmut ist die Pampigkeit.













Ich hatte Text im Brutkasten.














Gas, Nah und Fern (2008)














Bildnis der Gattin als Aufbahrungszeremonienforscherin.














»Isn’t Austria-Switzerland a federal state of Germany?«














Public Display of Affection (PDA)














Das Singen der Wasserhähne.














Das Pulsen der Generatoren.













Contemporary tragedy:

Gestern Hartz IV – heute Security.














Montag, 9. Juni 2008

























Marcel Dettmann im Berghain war nett.














Kopfschmerzen im Unterarm.














Balearic Beats.













UFA-Lauscher.













MMTV Mediumflow Music Television.













Ricardo Villalobos auf Weekends Rooftop war auch ziemlich nett.














All we got is this moment!













Sushi und Sashimi im Sasayana waren auch außerordentlich nett.













Sonntag, 8. Juni 2008

























Matthias Matussek hat einen Grad enthemmter Schamlosgkeit erreicht, der randalierenden Neureichen gleicht:

Gerhard Schröderism im fortgeschrittenen Stadium.














Total Information Awareness.














Husefak von Watzefak.













Der Basslauf des Brendan Canning.













Wer restlos definiert, hat schon verloren.














Selbstbildnis als Gegner gehetzten Rennens.














Das Jahr des beseelten Körpers.














Das angstlose Leben.














Der furzende Hase.














It’s okay,

It’s allright:



We can take it easy tonight!














Unvollständige oder fehlerhafte Sätze bitte (jeder für sich selbst) ergänzen bzw. korrigieren!













Elfriede Jelinek,

Neid. Privatroman

(2007/2008)













Wäre Winter, stellte jetzt sich das sichere Gefühl begonnener Nacht ein.














We Are Scientists. Weezer. Brendan Cannigan. The Zutons. Trans Am.













Der leuchtende Pfad.













Thank you

Senator
Clinton.













Samstag, 7. Juni 2008























Minztee und Mövenpick Mystère.














Ironie ist der erste Schritt zur Aneignung.











Remember: Massenmedienprodukte werden erdacht und befüllt durch PraktikantInnen, Trainees, VolontärInnen & Menschen mit Projektverträgen!














In den 2000er Jahren wurde in der Bundesrepublik Deutschland wieder beharrlicher und öffentlichkeitswirksamer gestreikt:



Die gesellschaftlichen Veränderungen der 2010er Jahre deuteten darin sich an, die im Herbst des Jahres 2009 mit einem Paukenschlag begannen.














Aber so geht halt Wissenschaft:
Man forscht. Man diskutiert. Man bildet sich seine Meinung.

Und oft kann man seine Fragen am Ende doch nicht abschließend beantworten.













Deutschlands international beliebte Laufstegapparatur.














Heirarchy.













Der Trend geht zum Hands-on Workshop.














Die Fütterung.














Die Gesangsmeditation.














Abbuchungsvertrag.
Abrechnungsvertrag.

Der Vertrag.

Ihr neuer Arbeitsvertrag.
Tilgungsvertrag.














Brendan Canning.













Die Sonnenbrille des Buchmachers.














Freitag, 6. Juni 2008

























Noch ein paar Klänge!













Bau’ keinen Scheiß.














SECRET
DATING
POINT.














Abartig.














Ulrich Pothast,

Philosophisches Buch:
Schrift unter der aus der Entfernung leitenden Frage,
was es heisst, auf menschliche Weise lebendig zu sein,

Frankfurt am Main Suhrkamp Verlag 1988.














Slowenien räumt Fehler bei Alarmmeldung ein.













7000 bei Milchdemo.














Die Schönheit des Windes auf der Körperhaut.













Donnerstag, 5. Juni 2008

























Ich bin der Kandidat.














Die Politik des Klangs.













Sunset on Mars.














Meine immer noch kindliche Stolzfreude, wenn ich von Heroen meiner Jugend zitiert werde.













Die drei blauen Bücher.














Ich hatte mein Wort an einen gerichtet, der im Sterben lag.














Ein redender Mund und sehr viele Ohren, mit halbsoviel schreibenden Händen — das ist der äußerliche akademische Apparat, das ist die in Tätigkeit gesetzte Bildungsmaschine der Universität.

Im übrigen ist der Inhaber dieses Mundes von den Besitzern der vielen Ohren getrennt und unabhängig: und diese doppelte Selbständigkeit preist man mit Hochgefühl als ‘akademische Freiheit’.



Übrigens kann der eine — um diese Freiheit noch zu erhöhen — ungefähr reden, was er will, der andre ungefähr hören, was er will:

nur daß hinter beiden Gruppen in bescheidener Entfernung der Staat mit einer gewissen angespannten Aufsehermiene steht, um von Zeit zu Zeit daran zu erinnern, daß er Zweck, Ziel und Inbegriff der sonderbaren Sprech- und Hörprozedur sei.














Bachtrag.














Verpassen ist das neue Erleben.














Mittwoch, 4. Juni 2008

























Pfirsich und Minztee.














Die Vortragsproben=Meditation.













The Zutons.














You need it!
You want it!

You noticed how
To get it!

And you will.

Yes, you wi-hill!













BE ORGA
NIC BE
POSI
TIVE.














Was heißt, auf menschliche Weise lebendig sein?














Solarfirmen jubeln über Rekord-Ölpreis.














Vergnügliches Beisammensein.














Dienstag, 3. Juni 2008


























Der Minztee.













Die Wahrnehmmungsstilistik.













Das Gerhard Schröder-hafte der Hillary Clinton.












E-Mail-replies in 37 Sekunden.














Morgendlicher Halbzeitpfirsich.














Selbstbildnis als Sams.














Self-portrait as a counselor idealist.














Sonische Heterotopien.














In sechs tweets ist Revolution!














1.553.100.000.000 Euro.














Bo Diddley starb.














Spark Is A Diamond.














Montag, 2. Juni 2008

























Es begannen die Tage, in denen die Wärme des Morgens sich von der angestauten Hitze der Vortage speisen konnte.













Gestern abend zu dritt übereingekommen: Sascha Lobo wird noch SPD-Parteivorsitzender.

Wir meinten das gänzlich unironisch und fanden es allesamt sehr richtig.













Alle Warnungen der letzten 25 Jahre vor einem drohenden Überwachungsstaat waren vollkommen berechtigt!

Sie werden eingelöst von überwachenden Konzernen.














Seit bald 10 Jahren meine bevorzugte politische Informationsquelle.

(Hgg. v. Norman Birnbaum, Micha Brumlik, Dan Diner, Jürgen Habermas, Walter Jens, Claus Leggewie, Jens G. Reich, Friedrich Schorlemmer u.v.am.)














Der Narzissmus des kleinen Unterschieds. (Freud)













Daniel Kehlmann wirkt etwas dumm.













Der Autor verwechselt hier leider die einmütige Meinung einer Subkultur des Literaturbetriebes mit der vorherrschenden Meinung und dem repressiven Handeln einer augenscheinlich zumindest einfachen Mehrheit der Bevölkerung.














Das Pauseneis.














Möchte ich ein Leben ohne Begeisterung leben?

Wo führt es mich hin?













Obama ist jetzt fast am Ziel.













Sonntag, 1. Juni 2008

























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