1.7.8 - 18.7.8 : Mon Corps sans Organes














Selbstbildnis als koksendes Krümelmonster.














Love is a drug.



Love is a demon.














Die Curricularwertberechnung.














Über das wirkliche Unglück des eigenen Lebens kann kein Mensch jemals offen sprechen.














Der immaterielle Erfolg
und
der materielle Niedergang.














Die Stunden zwischen viertel nach zwöf und viertel nach drei an diesem Tag lösche ich hiermit aufgrund niederdrückender Nichtigkeit aus meinem Gedächtnis.














Am Tag der vollkommensten Erschöpfung seit langem.














»Ketwurst — fetzt urst!«














Am Abend retteten uns Ambiente, Personal und Küche des von mir so heimelig gern bewohnten Entrecôte, Restaurant et Brasserie dans la Schützenstrasse 5 à Berlin:



Crémant de Bourgogne.

Les 6 Escargots à la bourguignonne.



2005 Hautes-Côtes de Beaune„Clos de la Perrière“, Dom. Parigot

Le Chateaubriand, bouquet de légumes, pommes allumettes et sauce Béarnaise.



La Crème brulée.














Freitag, 18. Juli 2008


























Karamelisierter Quittenspargel.














Ein anderes Leben lernen.









In schwingender Zeit.









In durchlässigem Raum.














Kulturheidelbeeren.














Morgencroissant und Tageszeitung.














Mein Leben als Hausmann.














Das Vergehen der Zeit im Gesicht Juliette Binoches.














Twitterlesung, Twitterlesung, erstes Zeichen der Verwesung.














Holger Schulze

Resonanzkünste:

Mimesis in Bewegung

(2008)














»Can’t go back!
Can’t go back!



Can’t go back!
Can’t go back!



To the place
I was
be-fore!«














In der Ruhe

Liegt die Kraft.














Creativity needs two things: a good brief and a closed door.














Der deutsche Klang.














Noch ein Tag.














Habe ich meinen Biss wieder?














Im Genuss des größten Erfolges unter Pseudonym.














Wiedererlangung der Spannkraft.














Die Camouflage der Intellektualität.














Wir sprachen über Stefan Niggemeiers Charakter im Vergleich zu seiner Stilistik.














Das Leben ist so furchtbar:

Da kann man nur noch aus Prinzip albern sein!














»I don’t like flowers:

They remind me of funerals.«














Donnerstag, 17. Juli 2008


























Israelische Soldaten sind offenbar tot.














Die Elternzeitvertretung.














Ficktherapie.














Jahre des Geburtstags-Feierns
und
Jahre der Geburtstags-Kontemplation.














Interessant gegendertes Feld, dieses Publikationsgeschäft.














Wie das sinnliche Leben der Körper zunehmend verschwindet hinter den Kennziffern dieser Welt.














In spätestens zehn Jahren lachen wir alle lauthals über den genetischen Determinismus der 2000er Jahre.














Café-Toiletten zum Nachdenken über das Schreiben.





Firmen-Toiletten für eine Suche nach Lösungen für Konflikte am Arbeitsplatz.





Toiletten in fremden Wohnungen zum Sinnieren über eine gegenwärtig unsichere Beziehung.





Restaurant-Toiletten zum Nachdenken über die eigene Familie.





Club-Toiletten und das zweisam=rauschhafte Selbstbesoffensein voneinander.





Theater- oder Konzert-Toiletten und das Kontemplieren des erlebten Aufführungs=Ereignisses.














Die mediale Kanonisierung.














Gastarbeiter aus Zentralasien.














»Alles Verdächtige muss überprüft werden.«














Die Proliferation.














Die heißen Sommer am Anfang der 2000er.



Die regnerischen Sommer an deren Ende.














Norfried Dürre.














In Sachen Kernkraft:
Es braucht wohl wieder einmal ein neues ›Tschornobyl‹.



Zum Nutzen eines langandauernden Leidensdruckes aber:
Diesmal bitte mitten in hochentwickelten und dichtbesiedelten Ballungsgebieten.



Am Besten an der amerikanischen Ostküste oder in Nordwesteuropa.














Die altvertrauten U- und S-Bahnhöfe, in denen ich früher einmal täglich oder auch wöchentlich wartend gestanden habe.














»Zwei neue
Zäh-ne

Sind wie ein
Neues
Le-hebenn!«














Google’s cache saved (once again!) a whole month of blogging… *phew*














Die Tage enden,
Beginnen und
Enden.



Und nichts ist
Gescheh’n.














Underworld, The Bells The Bells (2008)














In den letzten Wochen brachte mich die Basslinie eines Liedes auf der neuen Beck dazu, die Basslinie eines Tracks auf den altehrwürdigen Sessions von Peter Kruder und Richard Dorfmeister aus dem Jahr 1998 zu summen.

Hm, nur welches Lied und welcher Track waren das?



Ich bleibe auf der Suche…














Seit Mitte der 1990er Jahre habe ich eine rituelle Geburtstagsmusik:



Am Morgen meines Geburtstages höre ich als allererstes die Lieder ›i‹ und ›Green Calx‹ (Track 5 und 6) auf Aphex Twins Selected Ambient Works 85-92, erschienen im Jahre 1993.



So beginnt für mich das neue Jahr.














»Wee
Are the music makers.

And wee
Are the dreamers

of the dreams…«














Noch zwei Tage.














Nominal- und Kanzleistil sind tatsächlich anal retentive Stile.














Mittwoch, 16. Juli 2008


























Dubstep House, 2Step und Detroit.














Pay attention to irrelevant details

and follow intriguing but useless connections.














Sebastian Maetje, I Am Always Reminded Of You (2008)














Der Sommer.














Der Innengrund.














Das hat zum Effekt, dass ich Fraglich Lebenden begegne, die mir eine ingenieurhaft durchgerechente Theorie über sich präsentieren,

mir aber nicht sagen können,
was sie mir gegenüber fühlen —



so dass ich wiederum an entscheidenden Punkten nie in relevanten Kontakt mit ihnen komme und vermuten muss:

sie mit sich selbst genauso wenig.














Entblindende Selbstaneignung.














Noch drei Tage.














Der Aufstieg des cheese & salmon bagels.














Ich schätze es, wenn ich vollkommen anstrengungslos und widerstandsfrei durch dieses Leben gleiten kann.














Manchmal macht mich diese Welt sehr traurig.














Das ewige Joy Division-T-Shirt.



Vielleicht trag’ ich’s selbst ja einmal, in den 2060ern, wenn ich meinen Platz in der Seniorenresidenz beziehe.

Love — will tear as apart — again…














Dienstag, 15. Juli 2008


























87%














Geburtstägliche Hochstimmung zieht zunehmend herauf.

(früher schon ab Anfang Juli)














Die Wortkombination, die mir heute morgen im Halbschlaf vor sechs Uhr einfiel und die ich hier aufschreiben wollte, habe ich leider vergessen.














Die EU-Mittelmeerunion.














Der Doppelasteroid.














Die Strickshopverkäuferin berichtete in der Ringbahn von ihren Erfahrungen beim Bürgerbegehren gegen Mediaspree.














»Pin & Tan

Ihre “Online-Experten”!«














Der Flachbrettbohrer der Postmoderne.

(die Filmwissenschaftlerin über Wolfgang Welsch)














Eine dümmliche Niete.

(die Philosophin über Axel Honneth)














Die Exzesslust.














Low riots.














Fickgeil alkoholisch koffeiniert.














Die Weihnachtsmann=Ente flirtet mit der Punk=Ente.


Die Punk=Ente kokettiert mit der Weihnachtsmann=Ente.














Montag, 14. Juli 2008


























Der Eierfön.














Noch 5 Tage.














No to Pope.













Schlafen wird ja auch immer schöner, je älter man wird.














In genauem Sinne sind ein Papst, ein Bischof, Gott und Jesus das Dreamteam.














Ihm ist nichts peinlich, weil ihm nichts heilig ist.













Comme si de rien n’était…













Diese Berührungsbewegung, die eine Resonanz, eine Mimesis in unserem Handeln und Bewegen meint, sie manifestiert und artikuliert eine Spannung, die lebenden Körpern eigen ist.














Die Regierung der Gefilde.














Novembernachmittagsgefühl Mitte Juli.














Dsa ist vemrutlich gnaz eifnach zu erkälren.














I don’t know
Where I’ve been

But I know
Where I’m goin’



To that volcano





I don’t want
To fall in though

So I want my bones



On the firing line













Ihre blutige Lippen.














THE DAYS
OF THIS
SOCIETY
IS NUMBERED!














»He’s a sacred
Monster!«














Neuerliche Entregelung des Lebens.














In’s Offene!

(wieder einmal)














›Das Leben‹ ist vor allem ein reichlich geplagter Metaphernempfänger.














Ein sehr angenehmes Wochenende neigt sich seinem Ende zu.



Die letzte Woche beginnt.














»Teekränzchen hat Dir gerade ein Kompliment gemacht.«














Wir wünschen eine Gute Nacht!

(O2World=Televisor)














Sonntag, 13. Juli 2008


























Denksportaufgabe:

Ob wohl ein Papst, ein Bischof, Gott und Jesus gemeinsam ein gutes Team sind?














Den Satz, der mir heute morgen im Halbschlaf vor acht Uhr einfiel und den ich hier aufschreiben wollte, habe ich leider vergessen.













Gina-Lisa Lohfink,
Ingrid Betancourt,
Carla Bruni,
Simone Thomalla.














Die Überlegenheit des Kombinationsspieles.














Karloffs car lofts.














Der Monatskaffee.













Selbstbildnis als Fundamentalist.














Norbert Kron, Der Begleiter (2008)














Selbstverpflichtung der deutschen Modebranche.













Das konsumistisch=konnektivitätssüchtig machende, das extrovertierend=aktivierende und eloquentisierende Koffein.














Die brandenburger Hetero-Butches am Marktstand der thüringer Wurstwaren.














Im Würgegriff des Dopings.














»Ja — Nein — A!

Ja — Nein — A!

Ja — Nein — A!«














Freude, nicht endenwollende Freude.













The Sounds of Science.














Diese faktische Fülle der Welt.














Seit 2002: Selbstbildnis als zwei Ruderschnecken.














Das Schreibglück.













Erratisch. Idiosynkratisch














Der überaus überraschende Spätspargel (ich mein’ Juli!?).














WHY
AM I
HERE?














Béla Bartók/Béla Balázs, A kékszakállú herceg vára (1911)













Samstag, 12. Juli 2008


























In Stralsund wird das Ozeaneum eröffnet.













Verbringe im Moment etwa vier bis sechs Stunden täglich damit, das Internet durchzulesen. Gut? Schlecht? Egal? Ich weiß es nicht.














Lauluftige Morgenüberraschung.














Die Uhrzeit der geplagten Menschen.






-







Die Hitze der vorangegangenen Hand, die sich bis eben an diese Metall festgehalten hatte.














Im mimetischen Fluss.














Überall Nintendo DS.














Terminauffahrunfälle.














Sie leben? Sie möchten? Dann können Sie sich?













Kriterien und Kategorien.














Sie hat am 17. Juni studiert.














Mit der Lunge sprechen.

Mit der Leber sehen.

Mit der Milz denken.














Wege durch Zeichen?














Pfade durch.














TCM & Ungarisch.














Soziale Indikation und Internationalität.














5 Disputationen
an 1 Tag.














»Das was ich davon verstanden habe…«














The Othering.













Gestisch gedachte Produkte.














Rudolf-Heß-Stipendiatin.














Alienanalyse.














Selbstbildungsprozesse anzuregen.














Ich bin in mir ein Stück weniger blind, oder anderes:



Es ist mir gelungen, mein Spüren punktuell zu entblinden. Hervorgestellt in der Einheit des Aufgeschlossenen zu spürender Bekanntschaft, und in dem stets arbeitenden Geschiebe des Spürensprozesses angesprochen durch Artikulation,

sind die solcherart entblindeten Züge meiner spürenden Einheit die Baustücke für meine (immer begrenzte, immer verlustanfällige) Selbst-Aneignung.














I don’t know
If I’m sane

But there’s a ghost
In my heart

Who’s trying to see
In the dark



I’m tired of people
Who only want to be pleased



But I still want to
Please you














Wir haben, ungelenk artikulierend mehr Aussicht, das Großwerden einer sich mechanisch etablierenden Feindschaft zu verhindern, als wenn wir in epistemischer Risikomeidung stumm bleiben.














Das rapide Altern neuester Gadgets.













Tagelang Ratatat, LP3.














Die Tage des Wochenendes waren mir noch nie eine besondere Zeit gewesen, um besondere Dinge zu tun.














Denken.





Tanzen.





Trinken.





Sprechen.





Schreiben.





Essen.





Schauen.





Schlafen.














Nach zwei Jahren legte ich mich zur Erholung nach der Sauna plötzlich regelmäßig auf den Bauch.














Minutenlang der künstlich=rotglühende Sonnenuntergang auf dem gigantischem Televisor an der Nordseite der O2World.














Es lohnt sich, möglichst vieles für sich zu behalten.














Neue Welt gerade eröffnet!














Freitag, 11. Juli 2008


























»Besserungsanstalt!?« (verschlafen)














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Suzie Kerstgen und Inga Humpe arbeiten hart an ihrer (optischen) Bonnie Tyler-Werdung.



(Oder ist Madonna Louise Ciccone Ritchie womöglich längst die neue Bonnie Tyler?)














Twittern, twitpicen und qiken.













�������� 08:35 ��� ���ƥ�׬Ѷ� 50%���� �ĺ�� ����Ǹ��մϴ�. `…














Ich hab das heute mal ausprobiert, wie das ist, wenn man durch die Gegend läuft und dabei Musik hört. Ehrlichgesagt irritiert — oder besser — stört mich das ein wenig. Mit Musik im Ohr krieg ich noch weniger mit ob jemand hinter mir steht. Die Gröner zum Beispiel.



Was mich auch wundert: Wo tut man die Kopfhörer hin, wenn man das Gefühl hat jemand steht hinter einem oder wenn man gerade keine Musik hören will? Zusammenknüllen und in die Tasche stecken ist doof, weil man danach die Kabel wieder auseinanderfrickeln muss. Alles noch nicht so zuende gedacht mit diesem Kabelgedöns.














Staatsauftrag Kultur.













Innere Zielsetzungen














Some days
We get a thrill
In our brains

Some days
It turns into
Malaise



You see
Your face
In the veneer

Reflected
On the surface
Of fear





Because you know
That we’re better
Than that

But some days
We’re worse than
You can imagine



And how am I supposed
To live with
That

With all these train
Wrecks coming
At random














…denn alles, was entsteht, ist wert, daß es zugrunde geht;

Drum besser wär’s, daß nichts entstünde.













Das Mobiltelefon permanent auf lautlos, ohne Vibrationsalarm.














Die Zersplitterung?



Der Wanderer!














Ungeschickt spreche ich darüber mit den Wörtern, die ich gelernt habe.














Der Schlummerkönig.














Die unendliche Lässigkeit des Seins.














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Gemeinsinn und Subjektivierung.














Neoretrokantianismus.














Gemeinsinn und Subjektivierung.














Primitive Reaktionen (Wittgenstein).














Geschiebe des Körpers.














Die innere Seite der Lebenskraft (Gehlen).














Das radikale Imaginäre.














Der vergemeinschaftende Sinn.














Originäres Substrat.














Chair du monde.














Wieso hören wir Vogelgesang?














Das Sichtbarmachen

des Unsichtbaren.













»Ich & Du gibt es immer.«














Teilen und Trennen.














Reborn To Conquer.














Bock auf Pizza.














Der Sensus Communis ist die Botschaft (Lyotard).














»Das ist ganz unkörperlich gedacht!.«














Die Philosophie des Nonverbalen & Ephemeren ist Gestik.














Starr, verkrampft und verknarzt.













Genetische Kognitionen.














Mimetischer Fluss.













Das Schwächerwerden der (inneren) Bilder (Sartre).














Transsensorische Experimente.














Hermann Schmitz, Der unerschöpfliche Gegenstand. Grundzüge der Philosophie, Bouvier Bonn 1990.














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Das »Sie« der ausreichend ausgebildeten und abgegrenzten Persönlichkeit.














Die Vielfalt des Lebens.














Es ist ein Fehler, anzunehmen, die Gemüsesuppe beim Mexikaner um die Ecke mit pubertätsfreundlichen Preisen wäre ein leichtes, klares Essenzchen mit geringer Gemüse=Einlage.













Die Rosenstolzwerdung der berliner MIA?














Donnerstag, 10. Juli 2008


























Eitle Nichtblogger.

(Euer Schweigen wird überbewertet!)














Der gute Mittwoch.














Wird mein Schreiben weicher?














Sexy mit 49.














Alles wird gut.

(und wenn nicht, ist es auch egal)












Mittwoch, 9. Juli 2008


























Die Weichheit der Liebenden.














Die Ablaufbetreuerin.














Menschen und Leute.














Die dritte Novelle.














Vaginal depilation in summer months.














Stagnation und Generativität.














Dieser Tag gehört der Kreativität oder der Liebe.














Siemens streicht weltweit 16.750 Stellen.














In Freiburg liest jemand den 2. Band meiner Theorie der Werkgenese aus dem Jahre 2005. Charmant!














Klangstudien.

artmix.gespräch mit Annegret Arnold,
Bayerischer Rundfunk München
4. Juli 2008, 20:30 Uhr














The heart cannot be bought or sold but only given.














Dienstag, 8. Juli 2008


























»Kalt, warm, grau!?« (verschlafen)














Akkreditierung und Selbstdokumentation.













Ken Ishii, Extra (1995)














eine Verspätung der Reife, die für eine lange Lebensdauer spricht.














Montag, 7. Juli 2008
























Heiligtümer

der

Mitteleuropäischen Nation








München Erzählung


















Come on little
Gamma ray

You’re standin’
In a hurricane



Your brains are bored
Like a refuge from
A house that’s burning

And the heat wave’s
Calling your name














Die Schuld der Moderne.














Blähschiefer.


















1



Die Schuld der Moderne














Er glaubte, sämtliche Orte des Planeten, wo er jemals gewesen war, in sich gespeichert –

nicht im Gedächtnis, sondern im Körper. Keine Körperzelle an ihm, zu der nicht ein Ort gehörte.



Er sprang von der Leiter, und seine Ferse, oder seine Hüfte, oder sein Scheitel öffnete sich zu – »na, setz selber einen Ort ein«.



vor allem, daß die einstigen Orte in seinem Körper nur lebendig wurden, wenn er bei der täglichen Arbeit war – er hatte sie in seinen Zellen freizuarbeiten.














Das ›airberlin magazin‹ ist die Bäckerblume der 2000er (Oder: Die Bäckerblumisierung nahezu des gesamten ›Printmagazinsegmentes‹).














Delena Dolina.














Reisen und Schreiben.














»Heiligtümer der Mitteleuropäischen Nation.«














Das Dreckwasser Bonaqua.













Das Ehepaar (sie Brasilianierin, ihr Exgatte Jazzmusiker, verdient angeblich vier Mal soviel wie der jetzige Gatte; dieser, Pensionist, arbeitete früher beim BR-Fernsehen, später Gastdozent an der Hochschule Mittweida, Fachbereich ›Medien und Elektrotechnik‹) zwischen dem ich auf 14B saß, beide waren sonnengegerbt, trugen schweren Goldschmuck und sandten leider einen starken und fauligen Mundgeruch in die Welt.














München als eine berliner Vorstadt.














Das Lob der Waldwirtschaft.














Es lange da hallen lassen.


















2



Der überakustische Abend














»…grundsätzlich langt ein Ohr!?«














Der überakustische Abend.













Ratatats Falcon Jab im Zündfunk, dann begann die Sendung.














Hymnen, Hörstücke, Sonische Fiktionen.














Der zügige, leicht pausenlos gehetzte Takt des Genres ›Rundfunkmoderation‹.














» – eine Minute fällt raus wegen dem Überhang!«














Entspanntes Plaudern das aufgezeichnet und in die Welt ausgesandt wird.













Paul-Albert Wagemann & César Rosón, Stemmering. (2007)














G-Rec.



Die Landler G’schwister.













Spontan beschreibende Aufnahmen.














»Wie heißt die Reihe? – Etwas aus der Reihe…«














Je rêve de Biarritz en été.



Je rêve de Biarritz en été.



Je rêve de Biarritz en été.



C’est ah!

C’est ah!

c’est ah!


















3



Die baierische Schönheit














I got to be Unstoppable.

I got to be Unstoppable.



Ey ey ey ey:
You don’t lie!

Ey ey ey ey:
You don’t lie!














»Museum Burda zeigt Plastiken großer Maler.«














»mit den entsprechenden Möglichkeiten, Nachwuchs auszubilden und Buchreihen als Herausgeber zu betreuen.«














Lob der Wertformanalyse.














Junge Servicekräfte im Gastronomie- und Hotelleriegewerbe, die zum Zwecke der Werbung und Verkaufssteigerung während der Arbeit ihre Körper ausdrücklich jedem einzelnen Gast vorführen.














Self-portrait as Jack Johnson.













Der späte Informations=Kapitalismus.














Fake it

‘Till you

Make it!














Kapitalismuskritik und Pornographie.














Geschichten über Elfriede Jelinek, die in der letzten Zeit mehr hier um die Ecke wohne, in der Wohnung ihres Ehemannes Gottfried Hüngsberg.













Die Bauchtänzerin, die im Englischen Garten das Bächlein entlang des Weges antanzte.














Zwei Jungs, der eine lag auf dem Weg, der andere an dessen Grasnarbe, schlummernd, wenige Meter dahinter ihre beider Schuhpaare dahingestolpert.














HAM – MUC
MUC – HAM














Benny Nemerofsky Ramsay, Je Changerais D’Avis (2000)

Françoise Hardy, Je Changerais D’Avis (1967)














Iain Forsyth & Jane Pollard, Make Me Yours Again (2007)














Die baierische Schönheit.













Und mit der Zeit und mit dem Unterwegssein wurden euch die Schuhe zum Schuhwerk, und die Kleider zum Gewand oder »Beinkleid«,

und das alte junge Europa erwachte in ihm,



in dessen Zwischenräumen, und weniger die Länder als diese und jene Winkel,

und die Winkel verbanden sich, als andere Gelenke, ohne Grenzen, ohne eine Grenze.














Mothers I like to fuck.














Vandalismus als Kommunikationsform der nahezu vollkommen Hilflosen.














Das ist das!
Und das ist das.



Das ist das!
Und das ist das.



Das ist das!
Und das ist das.














Jäger Yoga.

















4



Der späte Informations=Kapitalismus














Der dicht gewobene, angespannte Helm, der üblicherweise auf dem Kopf lastet, hob kurz sich ab.



Gewoben ist er aus möglichst überzeugenden Entgegnungen auf Vorwürfe möglicher GesprächspartnerInnen der kommenden Woche;

aus möglichst stimmigen Formulierungen für Beobachtungen und Erkenntnisse, die Eingang finden sollen in mediumflow, einen aktuellen Vortrag oder Aufsatz, in eines der aktuellen Bücher.



Er hob sich ab und für einige Momente sah ich wieder die Welt.

Atmete auf; und konnte handeln.



Im freien Glauben














Wann wird das Berghain Weltkulturerbe?














World Airways.



Air Bridge Cargo.



Polet Airlines.














Die beiden Stücke unseres gedünsteten Thunfischs sehen aus wie Südamerika und Afrika.














Sébastien Tellier, Sexuality (2008)














– Du brauchst auch nicht viel zum Leben, oder?

– Hm?

– Na, ein kleiner Raum, Bißchen Musik, Internet und regelmäßig was Gutes zu Essen.

– Stimmt.













Erdbeerfeld, Auguststrasse 65 (6. Juli – 30. Augsut 2008)














Ich wollte etwas Alkoholfreies trinken; das gab es aber nicht und so wählte ich Champagner.














Je vois les filles

Changer de couleur

De peau.














Sonntag, 6. Juli 2008


























Ich muss weniger machen.














Booty signalisiert den Wiedereintritt in die Stadtsparkasse oder den Kegelclub des Vertrauens,

ohne jemals etwas anderes als ein kleines Butterbötchen auf dem größten aller Flüsse, namentlich Geld

mit Mündung im Meer der ewig guten Laune gewesen zu sein.



Hauptsache Ahoi, nicht wahr Kapitän Ska?














I would prefer not to.














EINSCHREIBEN EIGENHÄNDIG.














Zeit zum Spiel.














Fraktär.












Im nichtbewertenden Geist.













Die saugenden Äpfel.














Quio Berlin.













»tipp3-Bundesliga powered by T-Mobile«














»Die Zeit ist fern.



Könnte man nur verschwinden, denkst du – kann man aber nicht.



Geh als Fremder.





Das Schicksal kommt nie von außen.


Jeder ist anders scheu.



Viel zu wenig betrachtest du deine Irrtümer.





Und wer die Menschen betrachtet, stirbt vor Kummer.«













~














Sie sprach das erlösende Wort (›Struktur‹).














Als Eisverkäuferin gibt die volltätowierte Butch immer noch die größten Kugeln in die Waffel.













Die gegenwärtige Konjunktur von Begriffen wie ›Prokrastination‹ oder auch ›Handwerk‹ belegt vor allem eines:

Es geht weiterhin nur um ›Arbeit‹.



Wie armselig.













›edition unseld‹ usurpiert schamlos das Territorium des ›Internationalen Merve Diskurs‹.














Albert Hammond Jr.’s neues Album (›¿Cómo Te Llama?‹) ist wohltuend spektakelarm und selbstgenügsam.

Fast wie eine Netlabel-Produktion.














~













Is no longer listed as ›in a relationship‹.














DB_DataObject Error: Connect failed, turn on debugging to 5 see why.














Die bedauernswerten Gestalten, die meinen, auch im Zug, Gate, Café, Auto oder der S-Bahn unterwegs ihre E-mails abrufen zu müssen.














Der Cello=Punk.













Die grenzenlose Absurdität hunderter Verbrennungsmotoren im Betrieb, dicht an dicht auf einem überschaubaren Straßenstück.














Donnerstag, 3. Juli 2008


























Eine Sauna-Prügelei und Belästigung eines 20-Jährigen auf der Toilette.














»bitte kein demokratisch infiltriertes qype«













 














Die meisten Chinesen leben nahe der Armutsgrenze oder weit darunter, während eine kleine Gruppe neureicher Kapitalisten zusammen mit korrupten Beamten und Politikern enorme Profite einfahren. Regionale Bürokraten beuten das Land bis zum Anschlag aus, indem sie Bestechungsgelder von der Bevölkerung erpressen und lokale Ressourcen plündern. Beinahe täglich kommt es zu Landenteignungen durch ausufernde Erschließungsmaßnahmen und die Willkürentscheidungen korrupter Offizieller; dies geschieht immer auf Kosten der Allgemeinbevölkerung. Zehntausende von spontanen Protestaktionen und Unruheherden sind im ganzen Land entstanden, gegen die die Polizei erbarmungslos vorgeht.



Chinesische Arbeiter, die versuchen, Gewerkschaften in den rein firmendominierten Business Zones zu organisieren, riskieren den Verlust ihrer Arbeit oder Prügel und Gefängnis. Millionen von Arbeitern schuften in diesen “Business Zones” zwölf Stunden am Tag für Subsistenzlöhne. Da das Gesundheistssystem privatisiert wurde, müssen nun Millionen auf kostenlose oder bezahlbare medizinische Versorgung verzichten. Die Männer wandern auf Suche nach Arbeit in die Städte ab, die ländlichen Regionen verarmen und sind nur noch von Frauen, Kindern und Senioren bewohnt. Die Selbstmordrate, besonders unter Frauen, ist dramatisch angewachsen.














Beck, Modern Guilt (2008)














Ich sage alles ab.














~















Die Fotografie, der Gesang und der kleine Reiter.














HOLZDRUCKWERKSTATT














Der erste Sommer seit Jahren, in dem ich wieder begann, die Schatten mehr zu schätzen als die Sonne.














TECHNO BIKE.














»der narzißtische Selbstgenuß, eine geile Fotze zu ficken«














Paul Nizon, Die Zettel des Kuriers: Journal 1990-1999 (2008)





Paul Nizon, Taubenfraß (2000)












Das Stockholm=Syndrom, das stets noch jede quälerisch=schwere Arbeit nach ihrem Ende fast zwangsläufig als eine befriedigende, ja attraktive und letztlich notwendig=reinigende Beschwernis sich schönreden will.



Wer mühsame Arbeit liebt,
fraternisiert mit dem Peiniger.














Ein Lob der Tilde.














Die Taube auf meinem Fenstersims.














MGMT MIA MIT.













Beck, Ratatat, Santogold, Sam Sparro, Sébastien Tellier, Albert Hammond Jr.














Ich kehrte wieder in mich ein.














Tankini.














Meditation tut not.













Mittwoch, 2. Juli 2008


























Interpol, Remixes (2005)














Beginnendes Vergessen der Vornamen berühmter Persönlichkeiten.














Lob des Heimvorteils.













Die Zählsituation.














»Jubeln die Schweizer zu schlecht?«














Haltung statt

Unterhaltung













Der Mannschaftsbus.














Das Gaslaternen-Freilichtmuseum Berlin.













Dienstag, 1. Juli 2008


























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