1.10.8 - 31.10.8 : Das Ende der Sprache














Wachgelegen mit Existenzängsten.














Patti Schmitz.














Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg.














Kein Künstler kann ohne Liebe Großes schaffen.














Auf dem Sofa in der Sonne.














Berufliche Sorgen, poetisches Schreiben; Redigieren und Korrespondenz Administrieren - intimes Begehren.














Die Übersüße.














FUCK

JEFF

KOONS!














Gute Laune durch gute Gespräche mit guten Leuten.














No Cars Go.














Freitag, 31. Oktober 2008


























HIER GIBT ES

alles!














Dornbirn.














Only hours to go before The New Deal kicks in.














Vernissagenunlust aus temporärer Ethanolisierungsaversion.














Industrialisierte Arbeit zerstört menschliches Leben.














Die Laus über der Leber.














Liebe meine abst-monkey.














America should take a chance and make Barack Obama the next leader of the free world.














In den Blogwald rufen.














Schon traurig, dass ausgerechnet eine Persönlichkeit wie Matthias Matussek für viele derzeit wohl zum Inbegriff des Bloggers zu werden droht.














Dath nervt.














Donnerstag, 30. Oktober 2008


























Ich hänge schmerzvoll am Unerreichbaren.














Deerhunter.














Bahn-Boni.














A state that hasn’t voted Democrat in 44 years.














Herren-Relaxhose.














ARKANGELO MODESTO.














Tänze der Annäherung.














Hustensaftdüfte auf dem abendlich=kalten S-Bahnsteig.














Ex-Profifußballer vergewaltigt Domina.














Mittwoch, 29. Oktober 2008


























You’ll be the rhythm
And I’ll be the beat

You’ll be the rhythm
And I’ll be the beat



Then I’ll be the rythm
And you’ll be the beat

And love, the shoreline,
Where you and I meet



Love is the harmony
Desire is the key

Love is a symphony
Come sing some with me














Das Volkswagen-Feuerwerk.














Profitschwund.














Der Gründer des Friedhofscafés.














GAGADAX.














Hasenscheiße.













Dienstag, 28. Oktober 2008


























The closing argument.














Heiße Amateure.













Vorweihnachtliche Mildnisgefühle.














Mir träumte, ich hätte eine gesunde Papppackung Milch vollständig in den Ausguß gekippt.














Incumbent.














Der Beherrschungsvertrag.














Die Fotomontage.














Wenn ich mich recht erinnere, dachte ich so ungefähr auf Seite 23: Jetzt passiert gleich etwas, ein Ausbruchsversuch, ein Verhältnis mit einer anderen Frau? Aber dann lässt mann das doch nicht zu.














Der bayrische Ministerpräsident Horst Seehofer.














Ich lobe den Wechsel der Aggregatszustände!














Wasabidüfte in der Wohnung.













Scènes de la vie de province.














Ich deute jetzt auch mal eine Zinssenkung an.














Love and Dancing.













Eine Aureole voll Träume.














Fünf Überraschungseier essen.














Das Nuf, Die Hackfleischbesprechungen (2008)














Vorhaltigkeit.














Montag, 27. Oktober 2008

























ANAEROB.














Radio Ladio.














Scènes de la vie de province.














The Huffington Post.














Die Nuklearfamilie.














Öner Bap.














Apathisch, traurig, ausgemergelt.














A merciless torrent of total awesomeness.













Anton, Sebastian und Jonas.














Metronomy, MIT, MGMT.














Großbanken. Großkonzerne. Großämter. Großkasernen. Großkirchen. Großmoscheen. Großuniversitäten. Großschulen. Großbibliotheken.














Lobt Jon Favreau!














Sonntag, 26. Oktober 2008







































Die modularisierten Bachelor-Studiengänge ließen keinen Platz für die selbständige Lektüre kritischer Texte.














Alida Gundlach: Zeit.














Der betrunken in den Tod geraste Kärntner Landeshauptmann.














Homosoziale Normativität.














Die Besitzangst.














Soluble Aspirin, Lachsavocadobagel & Matjesbrötchen besänftigten etwas den Kater.














Lobt M_nus.














Gaiser, Blank Fade (2008)














Die Restfamilie.














Robocall.














Finanzmarktstabilisierungsanstalt.













Bist Du ein frecher Frauenroman?














Øystein Aasan:

whatnot, goahead, wideawake
(bis 13. Dezember 2008)














Du Pixelpisser!














Am dankbarsten ist sie für straffe Oberschenkel, gesunde Kinder und das Schreiben.



























Später gab ich dem Kater Sushi.














Negativ.














Interpol kann man immer wieder hören.














Die Traurigkeit alternder Helden.














Schreit da ein Baby?

Nein: da quietscht eine Tür.














Kreativität ist die Höchststrafe für jeden Selbstverwirklicher.














Ich schaue auf den Weihnachtsmann, lächle und dämmere langsam ein.














Samstag, 25. Oktober 2008


























Beinhart gelogen.














Gute Laune nach dem fix erledigten, redaktionellen Kürzen von Das häusliche Leben für den Druck.














Ikara Colt.














Wer etwas Warmes in der Hand hält, beurteilt andere Menschen milder und zeigt sich großzügiger.

(Sprich: Ab sofort immer einen Eisklotz zu Hand haben!)













Fremdbild als Mr. President.














Wir sind blank
Dank Citybank!














Europa hat die Tassen nicht alle im Schrank.














Der irische Eurocent.














Bagos de Férédia.














Dilatorische Repliken.













Frustrated Funk.














Minz- und Ingwerwodka.














Zwischen Katharina und Sophia.














Freitag, 24. Oktober 2008


























Das Ende der Selbstdisziplin.














The Wounded Leg of Diane Kruger.














Abschaffung des schlechten Gewissens.














Keith Olbermann.














Beware of all enterprises that require leaving the bed.














Leberwurstodor auf dem Gehsteig.














The Return of Big Government.














American Enterprise Institute.














Der gerechte Zorn.














Nach dem Kopfschmerz.














The 2003rd day after the declaration of »Mission Accomplished« in Iraq.














Chromophobie.














Der Daimler hustet.














Die erste große Weltwirtschaftskrise des frühen 21. Jahrhunderts.













Draußen ein Schwefelgeruch wie am Neujahrsmorgen.














ARM UND
REICH
BEIDE
VOTZEN.














Donnerstag, 23. Oktober 2008


























Raummittel zu generieren.














Kreativität als affirmativ=stagnierender Einfluss.














Abfließende Mittel.














SenBildWissForsch.














Chinas Börsen schließen im Minus.













Umirom Xrays.














Ästhetik der Transformation.














Parallelwelten.














Ordnung und Generativität.














Leider sieht das Willy-Brandt-Haus dann eben doch einer Scientology-Zentrale zum Verwechseln ähnlich (und das von der AOK so genannte Servicecenter in Friedrichshain-Kreuzberg, just gegenüber, ergeht sich in Retro-Brutalismus anno 1960).













Realität existiert auch ohne uns.














Der enthemmt=rücksichtslose Ehrgeiz alternder Herren in der Midlife-Crisis.














Hover Ads direkt auslachen!














Ditch the switch.














Es gibt keine Interaktion mit Maschinen.














Switch the ditch.














Mittwoch, 22. Oktober 2008


























Je größer die Gebäude sind, in denen eine Organisation residiert, desto größer sind ihre Probleme.














Guidelines For A Propulsion Device Based On Heim’s Quantum Theory.














Teilverstaatlichung von Schlüsselindustrien.














Nacktscanner.













Die Kekse des europäischen Fonds für regionale Entwicklung.














Issue ownership.














Michel Friedmann als Afghanistan-Reporter.














A commanding position in the presidential race.














Dienstag, 21. Oktober 2008


























Sag’ beim Abschied leise ›Fick Dich!‹














Cape Cod Kwassa Kwassa.














Cover Flow in den Hauptnachrichten.













Das Genre des Bestaunungsfilmchens klavierspielender, osteuropäischer Wunderkinder.














Niemand muß Wasser trinken, damit er wieder heimkommt.














Die absolute Einsamkeit des Lebens.














THE IL SEN.














Fremd bin ich eingezogen,
Fremd zieh ich wieder aus.














Das Leben ist ein Zeitvertreib.














Eine Anthropologie kapitalistischer Monetarisierung.














Leere und Froschung.














Das Gewerk.














Montag, 20. Oktober 2008

























THERE’S NOTHING EXCEPT WHAT YOU SENSE.














Heilen und Easy Listening.













Weihnachten rückt immer näher.













171 Beleidigungen Verfügbar.













Das Unglück muss zurückgeschlagen werden.














Mindestens 1150 Jahre alt werden.














Atmen. Essen. Lesen. Musikhören. Lieben. Entdecken. Klimakatastrophe und dem Untergang der westlichen Welt sympathisierend beiwohnen.














Ein Twen im Begehren, ein alter Pensionist im Schmerz.














Sonntag, 19. Oktober 2008

























Doch ich kann etwas fühlen.

Ich will an nichts denken.



Wenn wir uns berühren.

Kann das Schiff versinken.














Das eminente Spektrum dessen, was das Medium »Blog« (literarisch) zu leisten vermag.














HOPE Y
OU GET
LAID














Eine boomende Branche.












na Appetit auf Fisch wir helfen gern weiter.














Explodieren. Kein Aussen Mehr. Mein Ruin.














Exacerber.












Odiate e aspettate.














Beleidigung 2.0














Ich wollt’, ich wär’ ein Huhn.

Ich hätt’ nicht viel zu tun.



Ich legte täglich nur ein Ei.

Und samstags auch mal zwei.













Der schöne, frühphönizische Beginn der neuen Fotos.














Ich betäube mich. Arbeit nervt.














Leider werde ich bei C.Kracht den Eindruck eines öden Posers nicht los.














Samstag, 18. Oktober 2008

























Wenn Sie heute Ihre Überzeugung vertreten, haben Sie den richtigen Tag dafür gewählt.














Also nimm
Deine Liebe, Dein Lachen, Deinen Mut!



Vergiss
Deinen Alltag, Deine Angst, Deine Wut!



Und hör’ einfach auf
Zu funktionieren!



Jetzt ist die Zeit
Zu explodieren!







Weil Du nicht
Jünger, schlauer oder reicher wirst!



Weil Du nur
Fetter, fauler, gieriger und gleicher wirst!



Hör’ einfach auf
Zu funktionieren!



Jetzt ist die Zeit
Zu explodieren!














Titel durch Klicken hinzufügen.














Die Verblendung der Lehrenden.













Umsichtig, zuvorkommend und kraftvoll.













Die Schönheit – im Blick des photographierenden Betrachters, der photographierten Betrachterin, des Photographie-Betrachtenden.













67 Freunde.














Nach dem Goldrausch
Bin ich da,


Wo ich vor
Dem Goldrausch war.



Nach dem Goldrausch!



Nach dem Goldrausch.













Taptivity.














Der gemessene Schritt.














Die Kunst, eine Wut und tiefe, menschliche Enttäuschung umzusetzen in ein kraftvolles, zukunftsgerichtetes Handeln.













Vergessen und weitermachen.














Sich aufrichten, stolz bleiben, weiterkämpfen.














Freitag, 17. Oktober 2008


























Wiederherstellung starten.














His upcoming Iraq deployment is freaking me out already.














Who expressed his views more clearly?

Who spent more time attacking his opponent?

Who seemed to be the strongest leader?

Who was more likable?

Who would better handle the economy?

Who would better handle health care?

Who would better handle taxes?














Wie die medialen Erzählungen personenbezogener, politischer Entwicklungen die Personalentwicklungs-Erzählungen in anderen Gemeinschaften prägen (Betriebe, Ämter, Familien, Freundeskreise).














Finden Sie sexy, einzelne Mändchen an Neu.de













Der goldene Herbst.













Der eindeutige Unernst.













Viele der bisher Unentschlossenen gaben an, sich nun auf die Seite des Demokraten zu schlagen.














Spätere Sieger gefettet.














Die Schönheit, nach der Arbeit nachhause zu kommen.














Partition ist resized!














Eine Gitarre und ein Herz.














Moi, j’aime l’échange constant et doux de la vie,

je veux cette bonne existence où vous trouvez toujours une femme près de vous…













Wie meine Person schon Stunden, viele Stunden vor wichtigen Ereignissen sich den Körperformen und Bewegungsweisen entgegenwölbt, die später erst angzeigt sein werden. Selbstbahnung. Sammlung und Bereitung.













Donnerstag, 16. Oktober 2008

























Der Morgen der Erschütterungen.













Von zwei Blogs geträumt.














Rosarita Schlucksau *gg*

Radomira naturgeil *hehe*














Noch einzeln?














Musik für Shakuhachi und Tuba.














Der amerikanische Präsident Barack Obama.














Erniedrigung durch Lob.














Venus Sextil Mond.














Jede Erscheinung beweist ihre Notwendigkeit durch ihr Dasein.













Selbstbildnis als Barack Obama.














Nach dem Goldrausch.














Brasserie Le Faubourg.














Tick, Trick & Track.














Ethanol und Koffein.














In den 3030er Jahren.














Ridley Scott, The Forever War (2010)













Multiperspektivische Kopulation.














Der erfolgreichste Bundestrainer aller Zeiten.














Wichtig: Dem Begriff der Regulierung wieder einen positiven Beigeschmack verleihen.

Denn: Regulierung ist nichts anderes als die unternehmerisch so vielbeschworene Führung durch staatliche Institutionen.














Mittwoch, 15. Oktober 2008


























Wir kommen, um Eurer Welt zu helfen.
Wir kommen nicht, um sie zu übernehmen.
Wir kommen nicht, um zu zerstören.
Wir kommen, um Euch Hoffnung zu bringen.














Die Firma verwandelt das Wissen der Welt in ein gigantisches Werbeumfeld.













Das war eine Fußküssnote, wie sie die Welt noch nicht gelesen hat.














A funny thing happened to me this morning.













Man stand weniger unter Beobachtung. Man war weniger umzingelt von Definitionen, Vorlagen, Beispielen, man tat sich leichter damit, den eigenen Impulsen zu folgen. Wird nie wieder so sein können, die Geschichte ist weitergegangen. Aber in Wahrheit muss jeder, der schreibt, immer wieder neu anfangen.













Erst eine schrumpfende Wirtschaft steckt in einer Rezession.

Nicht aber eine nur mehr leicht oder nicht mehr wachsende Wirtschaft.












Büschelauszugskraftprüfung.












Knutschen und Pupsen.














Triff die Pussycat Dolls, AC/DC oder die Disco Boys.













DEUTSCHE BÖRSE JAZZ NIGHTS.














Stinkender Nasshundflavor im Treppenhaus.













The joy of repetition really is in you.














Wer schafft es, hunderten von Leuten geradeaus ins Gesicht zu sagen, dass man für dumm hält, was sie gerade stundenlang bejubelt haben?













Selbstbildnis als Harmageddon.














Unterknutschte junge Damen
Schmachten gerne nach Brahmanen.



Überfurzte junge Herren
Möchten ungern dazu plärren.














Dienstag, 14. Oktober 2008


























Schneeflöckchen, Weißröckchen,
Wann kommst du geschneit,
Du wohnst in den Wolken,
Dein Weg ist so weit.



Komm setz’ dich ans Fenster,
Du lieblicher Stern,
Malst Blumen und Blätter,
Wir haben dich gern.














Um das Gute zu lesen, ist eine Bedingung, dass man das Schlechte nicht lese:



denn das Leben ist kurz, Zeit und Kräfte beschränkt.














Arschauer Brücke.













Diesen Fernsehpreis kann man wahrscheinlich nur so schlimm finden, wenn man zwanzig Jahre nicht mehr ferngesehen hat.














Wer nicht zuweilen zuviel empfindet, der empfindet immer zu wenig.













Die leise Juhutube.














Nach alledem ist die Klage vollumfänglich abzuweisen.













In intercorporealer Intensität.














Es wirkt widersinnig, die Auswüchse der Monetarisierung ausgerechnet durch mehr Monetarisierung beheben zu wollen.














Der ideale Zeitpunkt zur Bearbeitung der anstehenden Korrespondenz: Der spätere Nachmittag.












Nice to seed you.













Abstandsflächenrecht.












It’s german law!














Montag, 13. Oktober 2008


























SPIEGEL-ONLINE-Blogger.














Kaum hat man eine Meinung, schon ist man in die Falle gegangen.














Ich wedel’ mal die Frau!












Sobald man etwas schreibt, das mehr Leute als die eigene Mutter und das willenlose Haustier lesen, neigt man dazu, Gespräche Interviews zu nennen und googlen Recherche.














Ich bin ja nicht zum Ernst hier!













Leben ohne Zeit.














Handeln und Empfinden ohne Horizont.














Freude am Genuss empfundener Momentgestalt.














Das nicht-kalkulierende Leben.














Die offene Welt.














Die Nazis auf der Jagd nach dem heiligen Gral.














Ein Tag ohne Balzac.














Klaus Theweleit, Übertragung. Gegenübertragung. Dritter Körper. Zur Gehirnveränderung durch die Medien − International Flusser Lecture, Verlag der Buchhandlung Walter König Köln 2007.














Die hirnlose Scheiße.














Richtig eklig & zum Kotzen: Das schmierige Runterästhetisieren von RRs Empörung durch Massenmedienangestellte (»Tolle Showeinlage!«).














Synaptische Plastizität.














Sonntag, 12. Oktober 2008


























Eine windige Ecke in der nähe vieler Baustellen.














Die Eisbärchen.














Weltweit sorgen die Fanta World Flavours in mehr als 60 Ländern für Begeisterung bei den Verbrauchern.














NektarQuell.














Hurtig Vask.














Aufgrund der großen Anzahl an pietätlosen Postings sieht sich derStandard.at gezwungen, zu diesem Thema ausnahmsweise kein Forum einzurichten.














Tempo, damals, zu Michael Kühnen:

»Hat das AIDS-Virus ja einmal den Richtigen erwischt.«













Märkte müssen den Menschen dienen.





In anderen Worten: Wertigkeit neu erleben.














Folder Fotos.














Schmeiß dein Ego weg!

Und feier’ das, was du liebst!



Was ist dein Leben wert?

Ohne das, was grad geschieht!














Was will man denn schon sagen

Außer dem, was man fühlt?













Der 21. Level bei Marble ist ganz schön schwer.














Samstag, 11. Oktober 2008

























Sockenlöcher in Serbien.














Interessantes für meine Patienten zum mitnehmen.














Clean-Rohr Service GmbH.














Desulforudis audaxviator.














Metronomy, Oxford Collapse, Portugal The Man.














Freitag, 10. Oktober 2008


























Juchuu: Weltuntergang!! Weltuntergang!!!!














Büchersendungen generell kostenlos.














Deutsches Anleger Fernsehen.














Meine Frau ist eine Montagstwittererin, leicht erratisch.














Obama wird die Wahlen mit dickem Polster gewinnen.














PROFIKRASTINATION!!!













Ich lege mich um sechs oder sieben Uhr abends zu Bett, gehe mit den Hühnern schlafen; um ein Uhr früh werde ich von meinem Diener geweckt, und dann arbeite ich bis um acht; anschließend schlafe ich nochmals, anderthalb Stunden; danach esse ich eine Kleinigkeit, trinke eine Tasse schwarzen Kaffee und schirre mich wieder vor den Karren, bis um vier; ich empfange Besuch, nehme ein Bad (sich nicht waschen vor dem Arbeiten) oder gehe aus, und nach dem Diner lege ich mich nieder.














Deutsches Export bricht massiv ein.














»THAT ONE«













»Ich will nicht denken beim Reden. Ich will einfach drauflos quatschen und erzählen, was in meinem Innersten rumort. Ungefiltert raus mit dem Scheiß.«














Hertieschule für Gouvernanten.














Lob der Exokrinologie.














Das Junktim.














Jetzt: Panzer im 20. Jahrhundert.














Hasibert und Pupsibert.













Das rolemodel Fette Sau.













Donnerstag, 9. Oktober 2008


























We’re laying in the shadow
Of your family tree

Your haunted heart
And me

Brought down by
An old idea
Whose time has come



And in the shadow of the gallows
Of your family tree

There’s a hundred hearts
Soar free

Pumping blood to
The roots of evil
To keep it young













Die SPD dagegen erholt sich.













»In wenigen Tagen, vielleicht ein bis zwei Wochen, wird es so massiv gekracht haben, dass wir alle unsere Hausbank, unsere Konten, Zinsen und Renditen nicht wiedererkennen.

Ein bisschen DDR wird kommen, und es wird vielleicht ganz schön.«













Die De-Monetarisierung.













Der 25. Roman, meine silberne Hochzeit mit Balzacs Comédie.














Die Klänge vom Herz, nicht vom Hirn her denken:



Körper und Hören, nicht von einem Gehirn her und seinen Nervennetzen und Signalbahnen im Körper gedacht (üblicherweise als informationstechnisch statische Kanäle und Kabel begriffen, die gleichgültig seien gegenüber den sie durchlaufenden elektrischen Pulsen),

sondern von einem Herz und den durch es erst pulsenden Rhythmen, der damit sich bewegenden Substanz des Blutes, dem Flüssigkeitsaustausch, den Kontraktionen und Relaxionen, die unser Blutpuls mit sich bringt, die Hitze oder Abkühlung, die Ausdehnung oder Erstarrung: Dieses ganz materielle Denken des Hörens führt uns mitten in die Substanz des Hörens in jedem Moment, an jedem Ort hinein. Wir sind dareingebunden.














Das Spannungsgespür. Das Bewegungsherz. Das Körpergehör.













Kaufen macht unglücklich.













Es ist ein perverses Vergnügen, diesem weltweiten Untergang bei seinem allmählichen Vollzug zuzusehen. Das zweite Flugzeug erscheint schon am Horizont.














Es gibt keine Antworten, nur Querverweise.














Travailler moins, produire plus.














Mittwoch, 8. Oktober 2008


























Man kann gedanklich jeden Cent Steuergeld, der jetzt in die Kassen der Banken geht,

Rentnern, Alleinerziehenden, Kranken aus der Brieftasche gestohlen ansehen,


dann kommt man dem Charakter organisierter Kriminalität auf die Spur.














Sie hatte davon geträumt, mit Götz Alsmann zu flirten.














Freude über das von Blogrollsgestrichenwordensein.













1.400.000.000.000 Dollar.














Crispy!














Bislang scheint in den Weltfinanzmärkten nur ein Flugzeug in den Zwillingsturm geflogen zu sein…














Superstructures & Superbimbos.



























Die heutige Jugend ist faul und an Anime desinteressiert. Sie verabscheut Videospiele und sieht kaum fern.














Das Lachsbageljahr.














Antimatter. Afrogermanic. Mirage. Windchime. Talkin2Z. Final Frontier. In Or Out. Maroon. Death of My Neighbor. Baghdad Express. Inversions. Technology Gap. Antimatter. Resistance. I Am UR. Tazumal. Hunting the Program. Toxic Broadcast. Detonate. Orbit (Black Dog edit). Riot. Base Camp Alpha 808. Entering Quadrant 5. Adrenalin. Gamma Ray. Ambush. Sea Quake. Kill My Radio Station.













Literal Video Version.












We are all useless idiots!














Dienstag, 7. Oktober 2008


























Hypocrisy Real Estate.













Das Bewegungsherz.












Ihr Trauma des schnell verschmutzenden Küchenbodens.













Gut 21 Monate später berichtete dann auch das Fernseh-Mittagsmagazin über Parkour.













Die maßlos zerbaute Häßlichkeit Adlershofs.













Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung.














Die Hitze im Fleisch.












Die Schönheit der Zerstörung:

Burn, capital, burn!














Früher:

La Résistance!



Jetzt:

The New Deal.














Das klassische Twin Peaks- und Goldfrapp-ambient im locker room des gym.














Sound Studies: Aesthetic Research.












Die warmen Innenflächen der Hände.














Montag, 6. Oktober 2008
























Wer auf die elektronische Aufrüstung seines Heimes verzichtet, büßt keine Lebensqualität ein.












Dann brachte er sich um.














Ist die bürgerliche Industriegesellschaft dem Untergang geweiht?














License to dare anything.













Ich lag bewegungslos in meinem Bett. Nichts rührte sich an meinem Leib, äußerlich.

In diesen Minuten drehte und bewegte sich in mir jedoch alles mit höchster denkbarer Geschwindigkeit.


Meine Muskeln und Sehnen, Nerven und Epidermis erlebten meinen Körper als wirbelnd, schnell handelnd, hektische aber gezielte Griffe, Schritte, Schläge, Sätze vollführend.














Die aufwachende Heizung.



Der einschlafende Kühlschrank.














Eine Welle der Verachtung
Brandet tosend im Abendrot.

Eine Fontäne der Verzweiflung
Speit zornige Parolen.

Im Krater der Gesellschaft
Brodelt die Wut.














Lazy.














Die quälerische Ödnis des Lebens.














Azephaler denken!














Hm; schon süffiges Namedropping.

Jedoch: ein Eindruck von Ödnis bleibt… :|














Konzipieren, formulieren und panaschieren.














Es gibt keine endgültige Theorie.














Sonntag, 5. Oktober 2008


























»Fuck! Fuck!

Fettes Teil! Fettes Teil!«














Jedes gute Wochenende beginnt mit einem gelungenen Freitagabend.














Venga Boys.














Chaitrinken im Chiemgau.













Der Mondbär.













»Bei uns gehts auch Heiss her«














Das serbische Höschen.














Der Baader-Meinhoff-Unterkomplex.














Alpenpässe wegen Schneefalls gesperrt.














Bauchgefühle im Bad.













»Broggolie un’ Fänschl!«














Lustige junge Männer mit Weihnachtsmannkappen und -westen Anfang Oktober in einer Berliner Kneipenmeile.














Samstag, 4. Oktober 2008

























Anstrengungs- und ereignislos durch’s Leben gleiten.














Endlich wurde es wieder Tag.














Seit über zwei Monaten halten mich begründete Zukunftsägste wach und im Bann.














Musik ist Heimat.












Carefree, Eier, Leinsamen.














Autoportrait comme Monsieur Hulot.













Freitag, 3. Oktober 2008


























Melanie Gilligan, Crisis in the Credit System (2008)













Wir sind das Volk:

Liebe kennt keine Grenzen.














Traditionen:

Ein Tumbler, drittelgefüllt mit bernsteinfarbenem Liquid.



Methoden:

Der silbrig spiegelnde Fuß einer antikisierend geschnittenen Leuchte, die auf dem Bartresen stand.



Desiderate:

Die breiten Randsteine vor dem Geleise der Untergrundbahn einer Haltestelle im Osten der Stadt.













Wer den Untergang nicht gesehen hat und den Baader-Meinhof-Komplex nicht gesehen hat, der wird schon bald zu einer kleinen, hochqualifizierten Minderheit gehören, die Auskunft geben kann, wie das eigentlich war, 1945 oder 1977.














Entfallene Verabredungen dienen dem Durcharbeiten des Stapels elektropostalischer Anfragen.













The U.S. is too isolated, too insular. They don’t translate enough and don’t really participate in the big dialogue of literature.

That ignorance is restraining.













Werner Bräunig, Rummelplatz (1965)














Über: ohne Umwege.














»Komm’
In meine Liebeslaube,
In mein Paradies,

Denn in meiner Liebeslaube
Träumt es sich so süß.



Wenn in den Büschen
Verliebt die Heimchen schwirren,

Zärtlich
Sie Taubenpäarchen girren,

Freundlich
Der sanfte Mondschein lacht,

Hält Amor
Die Liebeswacht.«













Das Falzbein.














Donnerstag, 2. Oktober 2008























Spam mit Lesebestätigung?














Die fast sterile Überkontrolliertheit ihrer Emphase.














Sackhüpfen und Eierlauf, Trallala und Hopsassa.














The Great Schlep.














Ryoji Ikeda und Gabriel Ananda.














Die Gegenwart aus räumlich und zeitlich unmittelbar nahen Dingen und Geschehnissen, sie wird mehr und mehr untergemischt in einem Eintopf heißerer und erkaltender Bewegtheiten, Erregungen, Hoffnungen und Enttäuschungen, Wut und Ärger und Begeisterung.

Diese gemischte Gegenwart aber ist unsere gewöhnliche Gegenwart.













Mittwoch, 1. Oktober 2008























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