1.11.8 - 27.11.8 : The New Deal














Ich hab das mal fix geblipt.














Vergrämungsmaßnahmen.














Lachen ist eine Form des Denkens.














Die Zeit eignet sich gut für Reisen, denn Sie verfügen über Energie und unternehmen gern etwas.














Face to face on high places.














Der erste Weihnachtskeks des Jahres.














Die Sonne geht auf.














In Kryptogamie.














Die Dummheit reiner Kommunikation.














Man sollte sowieso immer das machen, was man eigentlich total Scheisse findet!














Gelegentlich auf dem Weg nach Hause meine ich, unsere leere Wohnung wäre hell erleuchtet.

Dabei spiegelt sich der künstliche Sonnenuntergang auf dem 350 Meter entfernten Riesenbildschirm im Glas unserer Fensterscheiben.














Die abendliche Stille in der weiten Wohnung.














Der münchner Medienunternehmer.














INDIAN FORCES TAKE CONTROL.














Donnerstag, 27. November 2008


























Ich träumte viel und schlief lange.














Vorabdruck mit freundlicher Genehmigung des Autors und des Verlags.














Schwänzt das Leben!














UNKLE, Self Defence (2006)














Wir haben alle Lectures der Hearings als AudioPodcast online.














Als wäre das Leben nur ein Kampf um Anerkennung (merkwürdig).














Why CNN struggles to cover the economic panic.














Der, die, und, ich, das.














Die Printler.














Are we human?

Or are we dancers?














Die Hölle dauert lange, die Ewigkeit hingegen nur einen Augenblick.














Japanische Panik.














Die überaus berückende Beratungspermeabilität.














Anschlagsserie in Bombay.














Massiv Dienstkorrespondenz wegbeantwortet.














Weihnachtskekse are in the house.














Mehr Gewinn als Umsatz.














Die Schönheit eines vollkommen geleerten Posteingangs (»DIESER ORDNER IST LEER«).














Mittwoch, 26. November 2008


























Acht Milliarden Euro mehr als ursprünglich geplant.














Der Südsommer.














Auch die Urin-Recyclinganlage ist repariert.














Das Neue Schnäppchen Widget.














Lob des Winterbartes.














Stille Lärm Klang Musik Empfindung.














Monumente des Mumpitz.














Demonstranten stürmen Flughafen von Bangkok.














Rüffeln und zocken.














Quibuscumque viis.













Stilles Glück.














Walking on the moon.














Grundsätzliche Anerkennung der dekorativen Folgenlosigkeit von Popkultur aus heutiger Sicht.














United States of Whatever.














Dienstag, 25. November 2008


























Thoma dos Tagos.














Von der Grundlage verinnerlichter Erfahrungen ausgehend.














Geschäftsklima auf tiefstem Stand seit 15 Jahren.














Die Ruine des Mainstream=Rock.














Macadamiaakademie.














Das Ende der Fraktur.














Die Großjährigkeit.














HOTRIDE.














City of Zählimpulse.














Eine schöne Diktion. Flowig und dialogisch, verteufelt komplex. Intrikat.














Noch sieben Tage bis zur zarten Empirie.














Wirtschaftsverbände kämpfen gegen den Machtverlust.














Iamundernodisguise iamundernodisguise
iamundernodisguise iamundernodisguise.














Schwarz und schokoladenbraun. Enger geschnitten als früher. Markenlose, diskrete Form. Uni et ton sur ton. Leder und hochwertige Stoffe. Gelegentlich rot, gelegentlich feine Streifen.



Schwarz und schokoladenbraun. Quadratisch. Gediegenes Holz. Wenig poliertes Metall.



Dunkelste Schokoladen und Petits Fours. Zarte Törtchen.



Berlin, for ten, no, twenty years now. Maybe Los Angeles, Laguna Beach some time.



Wasser. Besondere Säfte.



Gemischter und unvorhersehbarer denn je. Abebben des The-Band-Übergewichts, das anno 2000 anhob. Monatliche Erneuerung nahezu.



Als Lullaby und Morgeninformation. The Mainstream of Trash; meist stumm beim Sport.



Ausgewählt.



Alle zwei bis drei Tage abends. Erschöpfend bis zum Saunagenuss. Part of my life (wer hätte das gedacht)!



Croissants, Brioches, Krustenbrot, Ciabatta.
Der Lachsbagel 2008!




Einen doppelten Espresso Macchiato, bitte
(den Latte zum Kaffeegenuss gelegentlich)!














Das essentielle Moment der Kontakte ist die Berührungsimitation.














Konisch-konvulsivische Stoffsackstumpen.














Montag, 24. November 2008


























INTERNET TELEFON SPÄTKAUF COPYSHOP.














Das Investment.














Enjoy yourself

Take only what you need
From him



A family of trees
Wanting

To be haunted














Sonntag, 23. November 2008


























PIXEL
TERROR
CLAN.














Das Anderkonto.














BERLIN
COSMOPOLITAN
SCHOOL.














Sensorspülung.














Die Grenzkostenbetrachtung.














Die Lüftungsschlitze.














Samstag, 22. November 2008


























First. Last.














Von Gould über Karajan bis zu Kruder und Dorfmeister.














C’est le moment de changer de bureau.














Privatwirtschaft brechen die Aufträge weg.














Der Arbeitsgruppensaft.














Perfektion.

Über Ideale und Totaliten.














Das japanische Meer.














Die schöne Schwärze der Nacht. Die schönen bunten Lichter davor.














Sich verzocken.














Das Schweigen der Weblogs wird unterbewertet.














Fast alle Studenten sind täglich online.














Freitag, 21. November 2008


























Wullewupp Kartoffelsupp?!














EU-Mission gegen Seeräuber.














The Return of Runde Ecken.














Auch die letzten Optimisten verabschieden sich aus dem Markt.














SUITABLE FOR FOREIGN TOURISTS.














Gayle Tufts und Evergreens der Filmgeschichte beim Mittagstischrussen (und seiner appetitlich adrett aufgemachten, wohlgefällig blond aufrechten estnischen Bedienung Erika).














Das Glück tiefweiser Momente.



Das Leiden an dummpeitschender Hetze.













Die Wirungen.














Der ölige Händedruck.













Die Propriozeption.














Ergebnis und Geheimnis.














Daimler warnt: Es wird noch schlimmer.














Stadienstudien.














Nato- Staaten und Russland verschärfen Piratenjagd.













Transgender Remembrance Day.














Donnerstag, 20. November 2008


























United Nations.














Elektropostantwortenschaufeln.














Fujiya & Miyagis Goosebumps ist ein ferner Nachhall von R.E.M.’s Fretless.














School of Seven Bells’ Half Asleep sowie My Cabal sind illegitime Enkel der Cocteau Twins.














Der geruhsam auf mich wartende Schokoladenkeks.














Bildungsbuilding.














− Entschuldigen Sie? Ich muss Sie erst noch runterdummen!

− Danke! Nullniveau ist jetzt erreicht. Puh.














Ein Panorama bräsig-selbstgefälliger Klugscheißer-Platitüden.














Eine mittelwichtige Angelegenheit.














The river of constant change.














In drift.














I am under no disguise.














Mittwoch, 19. November 2008


























Heute morgen im Bett war ich Mao Zedong.














Wißt Ihr, was ich glaube? Dass vor allem Anstand und Menschlichkeit zählen…














Totholzmedien.














Menschen mit flirrend herabgesetzter Außengrenze.














Lob der Haut.














Alkohol, Dialektik & Krieg.














Lädiert statt legiert.














Ich singe das Lob des langsam Mittagsmahls.














Die Idylle der frühen Heimkunft.














Die Adam Opel AG, ein − Zitat Bundespressekonferenz − »an sich gesundes Unternehmen«, machte in den letzten Jahren jeweils keine Gewinne.



Die Adam Opel AG verbrannte mit ihrer gewöhnlichen Geschäftstätigkeit jeweils etwa mindestens 100 Millionen Euro mehr Verluste als im Vorjahr (2005: 92 Millionen, 2006: 230 Millionen Euro und 2007: 338 Millionen Euro Miese) −

wenn die rein steuerrechnerischen Abschreibungen rausgerechnet werden.














Armes, schlaues Superkind.














Attrycting.














Namakiekn.














Dienstag, 18. November 2008


























Pastorin für Publizistik und Internet.














Auch erstaunlich: Hunger – aber keinen Appetit haben.













Der heilsame Rückbezug zur zeitgenössischen Alltagsscheiße.














Bisexualitätsposing.














Vanilla.



Strawberry.



Knickerbocker glory.














Montag, 17. November 2008


























Die freundliche Herbstmorgensonne.














Der verschlafene Sonntag.














Sonntag, 16. November 2008


























L   e       C   y   g   n   e       N   o   i   r








Erzählungen vom Handeln


















Der Rassist und Sexist James Watson, angeblicher Entdecker der DNS-Doppelhelix.














Wim Wenders bei Volle Kanne im ZDF.














Das Gelangweilte und übermäßig Verschnörkelte der sich in überflüssigen Einzelheiten verheddernden Kleinstädter.














Spätestens zu Beginn der 2010er Jahre wird das gegenwärtige Geldsystem zusammenbrechen durch Hyperinflation.

Die USA geben ungewöhnlicherweise seit Kurzem die Menge ihrer Geldproduktion nicht mehr bekannt: ein Anzeichen inflationärer Geldvermehrung.

Diese Geldentwertung macht es möglich, die nie zurückzahlbaren Schulden aller Staaten zu begleichen.



Der katastrophische Neubeginn unserer Weltwirtschaft wird sowohl Euro als auch Dollar mit sich reißen. Die kommende Währung, der Amero wurde in den Staaten des nordamerikanischen Freihandelsabkommens NAFTA schon als Verrechnungseinheit eingeführt, ähnlich dem Euro-Vorläufer ECU.

Die Bestände an Deutscher Mark, die die deutsche Bundesbank gezielt nicht vernichtet hat, kann sie dann umstandslos wieder einführen.



Ratsam wäre es wohl, nun umfangreiche Kredite abzuschließen (die ohnehin niemals zurückzuzahlen wären) und dieses Bargeld umgehend in Gegenständliches zu investieren, das über jede Währungskrise seinen Wert erhalten wird.














Die Wirtschaftsweisen: Theory is better fiction.














It’s not you:

It’s the e talking!














Nassim Nicholas Taleb, Der schwarze Schwan (2008)


















I



The wounded leader














Ist Handeln ein Wurf in’s Unbekannte? Bekundung und Überschuss. Unterwerfung zur Handlungsermächtigung. The wounded leader, the suffering curer. Ich bin ein Geschenk an die Welt. Die Leidenschaftsperformance. Der resonierende Chor der Zuschauer.














Der erotisch gespannte Körper der jungen Frau, die neben mir saß im beiderseitigem Bewußtsein, eine Berührung wäre möglich und reizvoll, jedoch beiderseits undenkbar auszuführen. Die weibliche Figur des fordernden Begehrens: die potente Anima. Mystifikation und Eindämmungsbemühung der weiblichen Leidenschaften: Liebe! Und tu’ was Dir gefällt! Der sanfte, milde Ernst. Genießen heißt, dass ein Gesetz überschritten werden muss. Im lustvoll-leidenden Übertritt der Grenze. Wir verstehen nur durch Liebe.














Er sei, was Musik angehe, völlig unreligiös. Die photokopierenden Intellektuellen. Ich ertrage schmetternde oder donnernde oder dröhnende Stimmen oder Klänge nicht. Selbstfesselnde Angespanntheit statt sprungbereite Durchspannung. Die außerfreudianische Gesellschaft. Nichtraucherbewegungen sind religiöse Verinnerlichungsbewegungen. Säulen der Ewigkeit. Das Bratkartoffelverhältnis. In der Villa der Gedanken.














Unterwerfung bedingt Subjektwerdung. Ich kämpfe für die Enttotalisierung der Forderungen einer Gesellschaft an die in ihr Lebenden. Eine nicht-identifizierende Einbildung; eine Politik des Profitierens in Abwesenheit.














Pierre Dessuant & Bela Grunberger, Narzissmus, Christentum, Antisemitismus (2000)

Pier Paolo Pasolini, Teorema (1968)

Takashi Miike, Visitor Q (2001)














Die Aussicht fängt grade an, mir zu gefallen: Du kommst meinetwegen. Ich komme Deinetwegen.


















II



Ich, Kreole














Das Land der deplatzierten Träume. You live your life as if it’s real. Realität und Traumwelt. Die gute Entlastung. Bilder sind performative Agenten. Das Machtvektorendiagramm.













Beredsamkeit der Leiber, die aufgeregten Errötungsflecken auf ihrem Dekolleté. SEMA & SOMA. Sich und etwas zu zeigen und zu unterweisen. Unsere Herkunft als Geschlecht. Ein Lift göttlicher Emanation. Vor der Menarche.














Unendlich langsam fuhr ein Sattelschlepper mit Abschleppkran und angehängtem Container vorbei am Fenster dieser Villa. Going native! Nichtmenschliche Agenten. Kult aus Reue. Der Maoistenführer in Frankfurt.














Die Fallhöhe der medialen Stilisierung. Jargon und Begrifflichkeit. Der Vorturner. Die Autoplastenfigur. Eng oder dicht? Cool pose. Sie ist letztlich unverfügbar; ich kann sie nicht beherrschen. Die sensible Mimesis.













Der exoterische und der inkludierende Tanz. I felt like an empty pipe und like being used. Alkohol und Freudenrufe. Rauschhaft. I want to share you my culture with you. Ein Rausch erlaubt den Persona-Switch. Weil Männer Angst haben, mit einer ehemaligen Göttin verheiratet zu sein. Päpstin und Gegen-Päpstin.














Die stolze Körperlichkeit der Tanzforscherinnen. Die amorphe Unkörperlichkeit der Philosophen. Die ausgedachte und oft selbstgefällige Körperlichkeit der Medientheoretiker. Die masochistische, zwanghafte Körperlichkeit der LiteraturwissenschaftlerInnen. Weiche Pornographie und harte Gewaltformate. Akademikerinnen tragen gegenwärtig gerne rot-orange-violette gescheckte shawls auf dunkel-schwarze Kleidung. Groteskisierung der Theorie.














Was macht der Pädagoge im Nichthandeln? Agentur und Patientur, agency and passion. Ephemeres Handeln. Lehre durch Haltung. Das Astralstadium. Meisterschaft und Ausdrücklichkeit, Schriftlichkeit. Die ephemere Übertragung: Zur Wirksamkeit kleinster Körpergesten. Der Hierarch. Spiritual warfare.














Erkenntnis hervortreibende Nachfragen. Das System zu inkorporieren. Das Bewegungssehen. Immersionstherapie. Der sakrale Charakter des Sehens. Ausbuchtung und Einbuchtung. Cine-trance, cine-verité. Die Hexis.














Ist das Mädchen geeignet, divine agency auszuüben? No money, no honey. Mit dieser Ratlosigkeit möchte ich enden. Gottförmig.


















III



The Passion Agency














Dear Author, We hope all is well with you!














Das Wasser ableiten, sich vom Ufer entfernen, abtreiben und entnieten. Ekstase und Jagd. Zielloser Ortswechsel, schnelles Durchschreiten diverser Landschaften. Die Anregungsgier, die Inspirationsjäger.














Discover new passions! Die Brüste meiner Gattin hatte sie äußerst schon hervorgestellt. Der mimikryfähige Tramp. Handeln und Behandeltwerden. Sie flunkert! Enklaven des Selbstverlustes. The Passion Agency.














Ich bin aufgespannt zwischen den Lüsten. Zustände eigenen Nichtwissens. Die Milderung ihrer Hektik in meiner Nähe. Die gute und die böse Schale. Hart am Limit.














Schleichen und schnüffeln. Always on the move, he never arrives. Die Wanderaskese. The white flight, halbsegregiert. Eine Pathologisierung gesellschaftlicher Ungleichheiten. Das Erleiden des Alkohols. A drinking mob.














Denn jeder tut alles aufgrund eines Affektes, und wer von entgegengesetzten Affekten bedränkt wird, der weiß nicht, was er will, wer aber gar keinen Affekt hat, läßt sich durch jeden unbedeutenden Anlaß hierin und dorthin treiben.


















*













John Berger, Meister und Schüler?

Via Lewandowsky, Applaus (2008)














Deine Besuche werden immer kürzer.














Ich folge keinen Regeln: Ich schaffe Regeln.



























Samstag, 15. November 2008


























Am Morgen duftete sie einem Praliné mit Kaffeebohne nicht unähnlich.














Das Freitagsgefühl.














Lobt die Lohnforderungen der deutschen Gewerkschaften!














»Ein gutes Zeichen Deiner adäquaten Fremdsicht auf mich, dass Du Dich darüber wunderst!«














Das überaus Animierende und Inspirierende eines höchsten Grades von Abartigkeit und Verderbtheit.














Ich habe einen Bürostuhl gekauft.













Correalismus.














Lob des elektronischen Gedichts.














Mittwoch, 12. November 2008


























At the end of the day, fairly unique, I personally – at this moment in time, with all due respect absolutely: It’s a nightmare! Shouldn’t of 24/7… It’s not rocket science!














Helau!














Das große Gähnen.














Idle.














Dr. Faustus.














Heute abend oder heute morgen.














Die Macht der Institutionen.














Digital Media City.














Die zarte Empirie.














Forscher entdeckt rollende Spinne.














Ein bisschen liegenlassen, dann ein wenig kürzen, dann abschicken.














Ein Donnerstagsgefühl.













Holzklotz-Prozess.














Auf dem rauchig verfurzten Bahnsteig.














In seiner europäischen Exklave.














Späte Vesper.













Dienstag, 11. November 2008


























Mars Trigon Sonne.














Die erste virtuelle Kirche.














Ich berühre die Welt mit meinem Kehlkopf.



Ich berühre die Welt mit meinem Schienbein.














Red Bull um 12 Uhr mittags.














Die Bachelor=Seuche.














Die operative Politikebene.













Tiefsinnig wie Sau.














24h am Tag: Der Schmerz von Sport.














Märkte Update.














Kopfkissenkauf und Räume räumen.














Die Menschen sind schön.














Der ewige Castor.













Frittenbude meets Hasenscheiße.














Eine neue Öffnung hat statt.














Man hätte unentwegt Waschmaschinen hineinwerfen können, so groß war es.














Oui, nous pouvons!














Geht auf die Nerven!
Wer tot is’

Geht auf die Nerven!
Wer tot is’

Geht auf die Nerven!
Wer tot is’














Montag, 10. November 2008


























STAMMHIRN!!! STAMMHIRN!!!













Lob des leeren Schreibtischs.














Kranke und Liebende.














Selbstgenügsamkeit, Besinnung und das Sprechen der Gefühle.














Wir können unseren Innengrund nicht wahrnehmen, erst recht nicht gezielt beobachten. Aber wir können versuchen, seinem ungeformten Spüren Raum zu geben, es möglichst ungestört da sein zu lassen. Das liefert häufig, zur Überraschung der Person selbst, etwas wie eine vor-verbale Stellungnahme zu dem, was die Person gerade als Problem vor sich hat. Die vom Innengrund her sich bemerkbar machenden vor-verbalen Impulse kann die Person dann in Worte zu fassen suchen – oder es geschieht ihr, dass diese Impulse sich wie von selbst verbal artikulieren, ähnlich einem inneren Sprechen mit sich selbst.














Wir sind Figuren aus Licht und Wasser, einer Reihe von Säuren und ein paar Mineralien, und äußern uns in Wellen. Alle unsere Körperzellen nehmen ständig nicht nur Nahrung, sondern Licht und Wellen auf, mediale Reize und Reize aus der Luft, darunter eine ungeheuere Menge an Reizen, die von anderen Körpern, von anderen Personen ausgehen. Nur für die gröbsten dieser Reize haben wir ein bewusst ausgearbeitetes Sensorium. Wir nehmen sofort die ›Laune‹ von Personen wahr, wenn sie den Raum betreten; besonders von Personen, die wir gut kennen. Aber wenn wir sagen: »Der oder die war aber ›geladen‹«, dann sind wir uns dessen sicher auch bei Personen, die wir kaum oder gar nicht kennen – und wie geht das? »Vorsicht! Explodieren gleich.« Einen Teil davon nehmen wir mit dem Auge wahr, Haltung, Gesichtsausdrücke. Vielleicht ›riechen‹ wir auch hier (ohne es zu merken) die Wut. Aber die Person ›strahlt auch aus‹. Bestimmte Zellstrukturen ihres Körpers senden: Wut. Und bestimmte Zellstrukturen unseres Körpers, die dafür empfänglich sind, warnen uns: Vorsicht, Explosivstoff.













Der Allgemeinzustand.














Es ist möglich, als großer Mensch zu handeln.














Er lässt sich beim Raketenschild Zeit.














Vanish in the haze.













Googlesuche: Haben Typen mit kleinen Frauen auch einen kleinen Pimmel?














Dhyan Marsha Mennicken und Jack Rainbowheart Silver.













Die Kunst des gelassenen oberen Halsgelenkes.














Sonntag, 9. November 2008


























Deutsches Bienen Journal.














Die psychotische Papageienpartnervermittlungsagenturbesitzerin.














Großartige Photoserie.














Ich hab’s noch nicht gelesen – ich fand’s nur interessant.














Die Formulierungspräsidentin.














Wir sind für Euch da!














God returns from two millenium-long vacation.














Abendrot.














Ich will etwas entdecken, sehen, ob sich etwas entfaltet, mir selbst und Anderen auch.













Lesetischchen, Schreibtisch und Notierstele.














Mutts like me














Das kann meine Wertestruktur in Frage stellen oder auch zu einem besonders intensiven Austausch führen.














Ockerbraun oder nußbraun?














Der Schauplatz kataleptischer Phänomene.














Schamanistische Intensivtage.














Young Love Delivers.













Samstag, 8. November 2008


























Die für viele vermutlich sehr überraschende, unhintergehbare Härte des B.O.














Gehirn-
erschüt-
terung!



Ge-
hirn-

er-

schüt-

te-
rung!














Wie ich mit Karl Heinz Jeron am Abend des 19. September in der Ausstellung Notation in der Akademie der Künste am Hanseatenweg vor Partituren und Aufnahmen von Cages Variations stand und wir über das neue Metallica-Album und unsere Nutzung von Facebook sprachen.














Die Frage der Notation, die kompositions- und musiksystematisch fraglos weiterhin bedeutsam bleiben wird, sie hat ihre generative Anregungskraft offenbar weitgehend verloren.

Sie ist zur alten Frage der Spätavantgarden in der Mitte des 20. Jahrhunderts geworden; vermutlich gerade aufgrund der weiträumigen Durchdringung all unserer Lebensräume mit den algorithmischen Notationsformen schriftkultureller Software.

Die einzige Arbeit in der Berliner Ausstellung Notations, die zeitgenössisch wirkt, ist die von Chris Marker.













Der Entwurf zum Römerquelle-Messestand spiegelt die Unternehmensphilosophie perfekt wieder.













change.gov














Da John aber nun nie gezeugt und nie geboren wird, dürfen wir uns schon einmal darauf vorbereiten, von Androiden versklavt zu werden.














Joseph Beuys, Intuition (seit 1968)













Schönheit ist der Glanz des Wahren.














Unterscheidungsfähige Sinne, Einfühlsamkeit, Wissen und eine geistige Gegenwärtigkeit.














Begehren und Schmerz.














Wir tragen alle
HELM.














Monsieur Rosé.














Vilma Šileikiené, Made in Lithuania (2004-2006)














Und der Schmerz war überall

Ohne Ort und ohne Halt

Zog ruhelos durch



Leere Tage







So waren wir in ihm vereint

Und dennoch ganz mit ihm allein

Die Fragen schienen

Ewig da



Zu sein



























Als der Schmerz sich in Dir legt

Weiß ich doch, dass er nie geht

So soll er immer



Bei mir bleiben







Ich behalte ihn für mich

Bei den Erinnerungen an Dich

Dort wird er seinen



Ort behalten







Und es wird ein Teil von mir,

Dass ich den Schmerz noch in mir spür’

Auch wenn ich wieder



Weiter gehe














Freitag, 7. November 2008


























Dicht gepackter, wohlgefälliger Durchschlaf.














Alphornistisch.














Das Integrationskipferl.














Cover me.














Unterscheidungszeichen und Nachwege.














Wandertag Kulturjournalisten.














Angewandte Kindheitswissenschaften.














Brandüberschlag.














Das Prinzip des Durchwohnens.














Kolumba oder Cortenstahl.














Die Angst vorm Putz.














Wie advertieren wir uns?














Entwurf auf Präsentationsniveau.














Eisiges Nachtsprühregenwetter.














Die digitale Lüge.













Donnerstag, 6. November 2008


























Der amerikanische Präsident Barack Obama.












WILL.I.AM VIA HOLOGRAM.














Gänsehaut.














African-American man Barack Obama, 47, was given the least-desirable job in the entire country Tuesday when he was elected president of the United States of America.


In his new high-stress, low-reward position, Obama will be charged with such tasks as completely overhauling the nation’s broken-down economy, repairing the crumbling infrastructure, and generally having to please more than 300 million Americans and cater to their every whim on a daily basis.


As part of his duties, the black man will have to spend four to eight years cleaning up the messes other people left behind.

The job comes with such intense scrutiny and so certain a guarantee of failure that only one other person even bothered applying for it.














After enduring eight years of near constant trauma, the United States is, at long last, ready for equality.














Tränen in den Augen, als die neuen Präsidenten- & Vizepräsidentenpaare sich zu viert umarmten; morgens um 6 Uhr 18 unserer Zeit.














Wann wohl die erste Deutschtürkin zur Bundeskanzlerin gewählt wird?














Náttúra.














Der Durst der Übermüdung.












Ich singe das Lob der heißen Dusche.














Der neue Gemeindevorsteher der letzten verbliebenen Weltmacht.


























Situationsmächtigkeit.














An jedem Tisch sprachen sie von der Wahl der vergangenen Nacht.














Die Schönheit des Lebens in Schokoladen-Himbeer-Torte.














Ich glaube übrigens wirklich und wahrhaftig daran, dass die Welt jetzt besser wird.












À longue vie, longue enfance!













Aus dem Gehäuse heraus.














Tunde Adebimpe, Kele Okereke & Barack Obama.














Ich genieße das fein kühlende Aerosol des Spätnachmittaagsregens herbstlicher Dämmerung.














Die Welt lacht.













A roundabout of desire.














When Obama wins.














Die abendliche Gymheimat.














Wenn wir jetzt schon am Beginn des 21. Jahrhunderts einen schwarzen US-Präsidenten haben:

dann wird’s ja auch langsam echt mal Zeit für eine weltweit offizielle Kontaktaufnahme durch außerirdische Intelligenzen, oder?














Der Netzpräsident.














Mittwoch, 5. November 2008


























Der erholsame Schlaf.














Die hörsame Gelassenheit.














»Ute ist high!«














START NOT GIVING A FUCK TODAY!!














Fired up!

And ready to go!














Jörg Haider, Rote Armee Fraktion, Marcel Reich-Ranicki, AC/DC, Adolf Hitler.














Dixville Notch.













Merkur Sextil Med.Coeli. Merkur Quadrat Mars.














Staatswissenschaft und Moralstatistik.













Jede Form von Beschmierung und Zerstörung.














Gerbera, Ranunkeln, Flieder.














Für literaturwissenschaftliche Studien.














Was sagt eigentlich Nostradamus über dern ersten schwarzen Kaiser der nicht nur unabhängigen, sondern sogar weltbeherrschenden Kolonien im Westen?














They say:

Jump!














The Floridians.














Dienstag, 4. November 2008

























Der Berliner Nebel.














Die Schlachtfeldländer.














Die Temporalien.













Wir können zuversichtlich davon ausgehen, dass das gegenwärtige System keine Zukunft hat.














Industrieproduktion in Europa bricht drastisch ein.














IQ Limbo.













Sanftes Schreiben, Lesen und Musikhören.














Hajo Eickhoff & Jan Teunen, Der Geschmack des Design. Kriterien des guten Geschmacks, Teunen Konzepte Geisenheim 2008 (Schriftenreihe Denkanstöße, Bd.1).














Der Mensch lebt im Ungleichgewicht seiner körpereigenen Substanzen.














Donate your status.














Der Digikuss.













Slawische Romantik.













Der ewige Punk.














Der Lesekörper ist kein Körper des Austausches.














A weekend.



A wedding.














Abwesenheit schürt.














Es geht um die Zukunft dieses Landes.














Geld ist schön, aber auch ein bisschen langweilig.














And now the story begins.



























Unbedingt nochmal reinhören.

Auch demnächst mal wieder anhören.

Bei Gelegenheit gerne nochmal genauer durchhören.














Viral video.














Coltrane’s Wig.













Stilgefühl, Lebensart, Kennerblick, Benehmen, Schönheitssinn und Fingerspitzengefühl.














Montag, 3. November 2008


























Ich bin beim Sport. Noch vor dem Rudern entdecke ich auf dem Bildschirm die Werbung für ein McDonalds-Menu. Ich bestelle und beginne sofort, die Chicken-McNuggets-artigen Teile zu vertilgen. Ich werde von einem Fitnessstudio-Mitarbeiter auf die Absurdität meines Tuns hingewiesen. Ich esse weiter. Nach einiger Zeit sehe ich die übrigen fettigen und süßen Shakes, Soßen und Nachtische auf meinem Tablett. Da das alles zuviel wäre, schmeiße ich – nachdem alles Fleisch gegessen ist – alles zusammen in den nächsten Mülleimer. (aufgew.)














Immer wieder: Daths Textideen beeindrucken mich – lesen kann ich seine Texte aber trotzdem nicht.














Tired und gerädert.












– Ah ja, und was willst Du mir damit sagen?

– Keine Ahnung. Was hast Du nochmal gefragt?














A quantum of solace.














Die Spannkraft.














Nicht Kritik kann mehr das Ziel sein –

sondern nur noch durchgreifender Widerstand!














Sonntag, 2. November 2008

























Gleich, ab 10 Uhr:

Der Aural City-Livestream!













The toss up-states.

The states that are up for grabs.














Romane mit einem Thema finde ich ziemlich uninteressant.













Der querstehende letzte Hemdknopf des Lieblingsherrenoberhemdes.














Tobias Moorstedts Netzwahlkampfobsession.














But: There would be nothing in our world – without any obsessive behaviour.













Visionary in Residence.














*














Industrialized, chronometrical society.














Pacemakers and floating objects.














Responsive city.














Ears lead eyes.














Der Maßgeber.














Chronic priming.














Retreatist theorist.













Protestantism of the spirit (Sennett).













Albeit.













NO DEAD AIR.














Toxicity.














The Embarrassator.













*













Earth Leakage Trip, No Idea (1991)














Samstag, 1. November 2008

























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