We Don’t Waste Time With Love


(April 3, 2018)








Ich erzeuge eine intensiv pulsierende, ultradicht gewobene Struktur, die sowohl in den zahllosen, kaum auf einmal zu erfassenden Details als auch in der sich weit erstreckenden Gesamtheit nicht leicht zu konsumieren ist. I’m going to prove the impossible really exists (ich empfinde mehr für Dich als Deinem und meinem Leben, Deiner und meiner Tätigkeit zuträglich wäre; in pulsierenden, plasmatischen Wellen der Intensität).



– There is no point whatsoever.
– Nope, none.


– That’s a relief.
– I was afraid you’d say that.


– I hoped you would not be afraid of that.
– It’s the catholic upbringing, hopeless really.


– It’s a way of life!



These present times rely on the killing of earlier possible worlds. ‪Panna Cotta & Ummagumma? The Phantasie begins and ends with the Blendwerk alone. Sobald ich etwa vier bis fünf Tage mich nahezu vollständig im Dunkel der Auswegs-, Veränderungs- und Hoffnungslosigkeit aller mir bekannten Beziehungen und Geschehnisse, aller gesellschaftlichen und situativen Vorgänge eingefunden habe, stellt sich – wie noch stets in den letzten Jahren, darum nunmehr auch sehr erwartbar – ‬eine umfassende Gleichgültigkeit, ein amüsiertes Genießen in mir ein: Mögen die befremdlich verkorksten Ereignisse des Grauens, der Ödnis und der Bizarrerie um mich her nunmehr mich bespielen und zu bislang Ungetanem und Unerfahrenem anregen und antreiben.



– I was afraid you’d say that.
– I wished you would not be afraid of that.



»Wenn der Rückzug in sich selber in eine Beziehung zu dem Anderen mündet, oder umgekehrt: wenn durch die Öffnung zu dem Anderen sich mein noch Inneres zu erkennen gibt.« Zuerst mit einer Mundöffnung – dann auch mit Tentakeln. Ich verharre zärtlich und zugetan inmitten der Schreie, des Flüsterns, der zitternden, berührend schwachen Körper. Eine hoffnungslose Sanftheit erhebt sich um die große, eigenartig vielfältige Phantasie der sogenannten Liebe herum. »Ich brauchte Zeit, um herauszufinden, wie ich mich Ihnen gegenüber verhalten sollte.«



Eine kleine, unscheinbare, sehr intime Geste. Andere bemerken sie kaum; allein Du. Das ist gut; sehr gut.



Denn genau so ist sie gedacht.














The Music Cassettes of My Life


(February 19, 2018)








All My Music Cassettes
My Music Cassettes 1 (18)
My Music Cassettes 2 (24)
My Music Cassettes 3 (27)
My Music Cassettes 4 (27)
My Music Cassettes 5 (32)
My Music Cassettes 6 (9)














The Videotapes of My Life


(February 16, 2018)








My Videotapes 1
My Videotapes 2
My Videotapes 3














Nametest


(15. Februar, 2018;
Autoren Huck Haas & Holger Schulze)








Jetzt stehn wir ja ganz schön blöd da.
Was machen wir denn jetzt? Einen saufen?


Saufen, fressen, spritzen, scheißen
Und fix in die Kutteln beißen!


Der Säufer und der Hurenbock,
Der friert sogar im dicksten Rock.


Des Haasens Huck, des Schulzens Holger
Befreien sich flugs von ihrem Verfolger.


Wer Tabak raucht und nametest klickt,
Der stets verneint, auch wenn er nickt.


Wer Facebook nutzt und hörbar atmet,
Der nutzt auch gern’ 10 Kilo Bratfett.


Sic transit gloria mundi,
Joschka Fischer war kein Fundi.


Und die Moral von der Geschicht’:
Haas + Schulz’ = tolles Gedicht’.














In The Year of 2017


(January 9, 2018)








Words Of The Year


Rolf Dieter Brinkmann
Keiner Weiss Mehr


Gustave Flaubert & Erich Wolfgang Skwara
Bouvard et Pécuchet


Peter Handke
Die Obstdiebin


Gary Shteyngart
Confessions of a Watch Geek


Kate Tempest
Let Them Eat Chaos









Sounds Of The Year


Call Super
Arpo


George Harrison
All Things Must Pass


Run the Jewels
Run the Jewels 3


Sleaford Mods
English Tapas


Slowdive
Slowdive








Theory Of The Year


Bini Adamczak
Beziehungsweise Revolution


Mark Fisher
The Weird and The Eerie


Angela Nagle
Kill All Normies


Georg Seeßlen
TRUMP! Populismus als Politik


Andrzej Steinbach & Achim Szepanski
Ultrablack of Music:
Feindliche Übernahme




















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