31.3.6 - 30.4.6 : The Human Grace














Zu spüren wie das persönliche, erotische oder sexuelle Begehren tatsächlich ganz aus den Berührungen miteinander entschwunden ist.



Nur noch beiläufiger Kontakt (Kon-Takt: taktiles Zusammengehen) von nervlich-muskulären Kompakt-Arealen.



Das A-re-al. (Nancy)















H e r z e n s b i l d u n g .














»Da wo der Gletscher glaubt!«














Diskretion / Sekretion.














»Da wo die Glatze qualmt!«














Astigmatismus in flux.















»Da wo die Katze keimt!«














Eine Langzeitstudie brachte mir Wasser.














»2003 - That was this year in women.«














Heiliges Irgendwo.














Übergangsritual.














Popetown.














Immer wieder wohltuend, sich über die bleibenden, zentralen Werte westlich geprägter Gesellschaften rückzuversichern. (2Fast 2Furious)














Sonntag, 30. April 2006




































Tränen der Rührung.















Der sanfte, einlullende
Morgenregen
vorm Fenster.

Und ich denke
an Dich.
Früh am Tag.














- You’re wonderful.

- In this case I’d prefer ›rational‹.

- And that’s a wonder - in this respect.















»Mehr Ständer im Frühling«














»Kleine Wunder hilft Kindern.«














Selbstbildnis als Justin Timberlake.














This - and then so clear - a long way down. Going unconscious, caught between and passing over. How many worlds, bottomliners? Just another day under bonebombs.














»I’ve been bad, I’ve been bad! - I fought the war! I fought the war, I fought the war - but the war won!«














Theory Is Rock!














Die retrospektive Melancholie Metrics.














Samstag, 29. April 2006




































»Knalltiefschlaf galore!«














»Betrachte mich einfach als ein sprachlich-humanoides Environment.«














Desiderat: Ein Körper-Ping.














Unausgesetztes Nurseln.














Kressecremesuppe. Gebackener Kabeljau mit Erdäpfelsalat.














»Well I wonder
Do you hear me when you sleep?
I hoarsely cry: Why…?

Please keep me in mind

Please keep me in mind«














F.X.Pichler / Aphex Twin.














»Wenn ich einen Flughafen und DSL habe, ist mir eigentlich egal, wo ich wohne.«














Freitag, 28. April 2006




































Die Erschöpfung der Hingabe.














Werden einer Weisheit aus Erotik und Sex.














Wer einen Jumbojet für eine große Maschine hält, hat noch kein Atomkraftwerk gesteuert.














»Learning to swim in each others waters.«














Klassik: Kylie Minogue in ihrem gelben Sportwagen.














Nörts mit Herrts














Das Albino-Känguru.














Das generative Moment unterdurchschnittlich ausgeprägter Angst vor einem mutmaßlichen ›Scheitern‹.



Denn es gibt kein Scheitern.



Es gibt nur solche oder solche Wege, die eine Genese nimmt.



Reduced Intentionality’s Bliss.














Erektion & Platzwahl.














»Radikalmüde.«














Sonic Youth in der wiener S-Bahn.














Hainburg.














Donnerstag, 27. April 2006




































Jasmin Wagner. Brian Eno. Gnarls Barkley. Kate Bush. Yeah Yeah Yeahs. The Streets. Moi Caprice. Broadcast. Lassigue Bendthaus. The National. The Russian Futurists. Pharell Williams. Erdbeerfeld.














Der Abstand.














AIXILE.














Frühzeitiges Erkennen von Sollbruchstellen.














Selbstbildnis als Kim Gordon.














Statistik ist Rhetorik.














Begegnungssehnsucht.














Kurz vor dem Gefecht dann doch noch in den Kampfanzug wechseln.














»Insinuate!«














Schwatzhafte Tortellini.














Das Lesbische des mediterranen Machismo.














»Weiß X. das eigentlich? Der muss doch quasi im Grab rotieren, wenn er das hört…«














Hypnotische Fokussierung.














»Ich werd’ schon feucht, wenn ich ihn nur hör’














Mittwoch, 26. April 2006




































»Sie Saugbagger, Sie!« (vorlachenwegschmeiß)














Ganz lässig hat Blümchen mal so The National, Tocotronic u.v.a.m. überrundet. Ein zerbrechlicher Moment, eben. Zerbrechlichkeit, Schönheit, Hingezogenheit. Das Neigen, Kippen; das verzögerte, geforderte Entscheiden. Schön.














Angenehm zweistellig.














Die Sonne blendet so sehr, dass ich kaum auf den Monitor schauen kann. Vorerinnerung an die Hochsommerliebe.














»Ich mag höchst intelligente Schlampen! Ich bin ja selber eine…«














Ein Traumjob. Ein Traumwetter. Eine Traumfrau.
Der Sommer 2006.














Das Saughämatom.














»Man muss es in jedem Fall übertreiben!«














I reckon.














Performing boxes.














Dienstag, 25. April 2006




































More love, more love, more happy, happy love!














Jetzt ist Ihnen besonders wichtig, daß Ihre emotionalen Beziehungen der Realität entsprechen - Sie wünschen sich echte Beziehungen.

Zur Zeit sind Sie sich ganz klar über alle Verpflichtungen, die Sie in Ihren Beziehungen erfüllen müssen, ohne daß diese Verpflichtungen auf Ihnen lasten würden.

Jetzt können Sie in einem Gespräch mit Ihrer Partnerin die gegenseitigen Pflichten klären.

Eine Beziehung leidet ja, wenn der eine nicht weiß, was der andere braucht und erwartet.

Heute können solche Probleme unter Liebespartnern und Freunden besprochen und mögliche Kümmernisse auf ein Minimum reduziert werden.














Gehirn kann das Ich abschalten.

(Textredakteur kann Intelligenz abschalten)














Bombardementsempfänglichkeit.














Croissant im Bett.














Selbstbildnis als Sparringspartner.














Fingers through your hair














Dräuend. Tiefer als Erotik.














Open up your tender soul.














Ich werde leicht und schwinge…














Der Tanz der Annäherung.














Rote Schildkröte auf weißem Grund, bekränzt von einem Regenwurm.














Being completely involved in an activity for its own sake. The ego falls away. Time flies. Every action, movement, and thought follows inevitably from the previous one, like playing jazz. Your whole being is involved, and you’re using your skills to the utmost.














Kontinentalmarketing.














Silence is sexy.














»Man möchte einer Frau ja nicht sagen: ›Sorry, aber du bläst schlecht…‹ − Die erholt sich ja nie wieder von so einer narzisstischen Kränkung!«














Ein Totengräber des 20. Jahrhunderts.














Auf dem Weg zum Studio pegelt sich der Puls schon auf das Arbeitsniveau der kommenden Stunden ein. (und es geht hier ausnahmsweise mal nicht um Klänge!)














Der Schweißfilm auf dem Schultergelenk.














»Ich darf das sagen! Weil ich nämlich selber eine bin…«














Montag, 24. April 2006




































Silence is golden,

But my eyes still see



Silence is golden, golden

But my eyes still see



But my eyes still see



But my eyes still see














Hören des Hörens.

Aporien und Utopien
einer historischen Anthropologie des Klangs

(2006)














Another day on earth.














Ich denke jetzt an Dich − mehr als Du vielleicht ahnst…














Die Berührung














Brian Eno und Fehlfarben.














Ihre Härte. Und Strenge (mit sich selbst). Ihre Offenheit − für was da kommen möge. Die offenbare Gebrochenheit in ihrem Leben bisher. Die Dunkelheit. Wie wir uns einander entgegenwölben. Der Schmerz in ihrer Stimme, in ihrem noch so freundlichen Blick. Die Empfänglichkeit und Hingabe an Zartheit, die von Dir ausstrahlt. Wie Du mich berührst − durch Deine Anwesenheit, vermittelt und doch kaum gekannt.














Eine Anmut der Menschen.














Die Schönheit der Schwäche.














Peinlichkeit, eine Überschreitung von Grenzen, erzeugt Begehren. (JB)














Stil, Spiel, Deal.














»Sehr angenehm…!« − »Sehr nett…!«












Es wird warm: Die Rückkehr der grauenvoll öden Flohmarktmusikanten vor der Tür.














Wie es mir mittlerweile tatsächlich schon körperlich unmöglich geworden ist, allzu (pseudo-)stringent, gar anekdotisch zugespitzte Erzählungen zu lesen, die kaum oder viel zu wenig Durchmischung von Erzählebenen, anregende Gedanken- und Situationssprünge, weitreichende Assoziationen oder überraschende Denkeinschübe enthalten.

Verwöhnt? Spoiled?














Sich hingezogen fühlen.














Das berückende Spiel, immer häufiger und immer frühzeitiger immer mehr und mehr der eigenen Projektionen als solche zu entdecken und ihre Widerlegung oder verwandelte Bestätigung mit Genuß zu verfolgen.














Wonnefrohe Verstrahltheit.














It’s in our hands!














Körperglück.














Ein Rotwein, zwei Weißwein, zwei Kilkenny, zwei Radeberger, zwei Red Bull mit Wodka.














Sonntag, 23. April 2006




































Die Baumwipfel, grün erknospt.














Silence is golden. (Tremoloes/lb)














Furzende Penner.














Schäuble isoliert sich.














ZInsO.














Die Hand auf’s Knie als besitzanzeigender Griff an’s Geschlecht.














Was Menschen wiederholt von sich behaupten, kann darauf hin deuten:

Sie ringen erst darum genau tatsächlich genau so zu werden…














Das berliner Humpeln.














~














Ad fontes.














Eine Physik von allem.














Geräusche als Underdogs.














Der gute Mann.














Ad malem partem.














Cage als Goethe.














»I have the feeling that the sound is acting.«














Bucket, president, love.














Antihermeneutischer Furor.














Die Tongesellschaft.














Music of Changes.














Der Rezipientenspiegel.














Eine Befreiungstheorie der Klänge.














»Mir wird immer schlecht, wenn ich ›Reinheit‹ höre!«














Analyse als Interpretation.














Zwei Gedanken.














Mimetisches Hören.














Entleimung. Entklebung.














Eine Geschichte des Verklebens.














Beethoven mit Cage hören.














Wind, Regen, das Publikum regt sich auf.














Metaphonisch und Perphonisch.














Die Klangkonsistenz.














Hörlektüre.














Der Reiz des Schlierigen.














Musique trouvée.














Ad hoc-Komposition.














Transformierendes Hören.














Geschlechterontologie.














Rehabilitatorische Schwäche.














Der passive Charakter des Sehens.














Ein Symposion als Denkworkshop.














Echolalie: »Spazierengehen, Meister!«














Die Schreiwoche.














Vegetatives Hören. Vestibuläres Hören. Kinästhetisches Hören.














Das Grundlegende des Primitiven.














Die Vorsprecher.














Schweigenkönnen.














Die monopolartige Struktur des Sprechens?














Das Feld der Sprechpolitik.














Das Lächeln, das Schweigen, das Stillhalten.














Schallmikropolitik.














Heterophonie.














Sexualklänge.














Die Anrainer.














Kosmologie als Desiderat.














Desiderieren / Desodorieren.














Die Heruntersternung.














Der neutrale Allgemeinbegriff.














Die Schälle.














Selbstbildnis als Babelfisch.














Das Schweigen des Anderen bringt mich zum Sprechen.














Die Stimme in der Frage freisprechen, einfahren, geschmeidig machen, einspielen.














Klanglebewesen.














Symphilosophie.














~














Erdungsquark.














Wenn Sie etwas Wichtiges zu sagen haben, wäre jetzt der richtige Augenblick, es auszusprechen.














Der vierte Frühling.














Californian facial.














The Streets.














Baker’s & Drinkshop.














Der Tanz der Annäherung.














A taste in women.














Samstag, 22. April 2006




































Sie wissen heute genau, was Sie wollen, wohin Sie gehen und wer Sie sind.














Eine völkerrechtlich verbindliche Resolution.














~














Der Monitorblick.














Translokation.














Das Lachen der thrakischen Magd.














Sinnliche Geographie.














Urban Sound Studies.














Die emotionale Essenz einer Stadt.














Urban Anthropology.














Sensuous Turn:
methodisch.














Hupstädte und Sirenenstädte.














Aus dem europäischen Blickwinkel.














Wissenschaftskultur und Kulturbetrieb.














Die Beschleunigung der kulturellen Umschlagsgeschwindigkeit.














Popular Music, Identity and Place.














Kontrafraktur.














Die Schlagerbegabung.














Sense of Liverpoolness.














Kultureller Resonanzboden.














Encoder und Decoder.














Bewegung, Tastsin, Geruch der Stad.














Klangidentitätspolitik von Städten.














Klangökologisch erwähnenswerte Bodengestaltung.














Projekt: Komparatistische Klangökologie zwischen Freiburg und Berlin.














Themen und Thesen.














Kompakte Signale und abstrakte Phänomene.














»Ein milde gestimmter Alleskönner.«














Foetus’ Urbanrauschen.














Hohlbein, Das Netz.














»Es gibt keine Geister. Nur Thermik.«














Körperhaftes Hören.














Der Infrasound.














Die doppelte Kulturalität und Historizität.














Was liest der Hörer, wenn er hört?














Von Quasimodo bis Klinger.














Schuldige und unschuldige Stadtwahrnehmung.














Dierglenge.














Das Jiddeln.














Stadt als Maschinenraum.














Mediated solitude.














Cognitive control.














The Obsession with Flannerie.














Denial of difference in your own bubble.














The aestheticization of the world via your iPod.














Non-reciprocal gazing.














Asymmetrical behaviour.














Intrusiveness.














Selective consumption.














Digital Sherpa.














Elimination of waste.














Listen to books.














Hyper-Post-Fordism.














The iPod: a purtianical object aimed at pleasure.














Format radios as gated communities.














Warmth & chilling.














Prevention of voluntarily interaction.














Global by mistake.














Sang- und klanglos.














Magische und heilige Klänge.














Die Toten sind die Garanten der Ordnung.














Einläuten.














Eipott.














Die spiegelnde Strafe: Schandgeige und Schandflöte.














I feel touched.
The Sonic as Tactile and Sensuous














Die Feuerprobe. Das Gottesurteil.














Das Gerichtsfenster. Die Notschreier.














Das Theater des Rechts als Inszenierung der Nicht-Inszenierung.














Karl-Heinz Göttert, Die Geschichte de Stimme.














Metallkonzerte.














Captatio benevolentiae.














Prozessgefahrtheorien.














Die Fragewaffen gestreckt.














Qol.














Die Stimme als Klarinette.














Die Stoßtheorie.














Eine Luxusfunktion des Atmens.














Technische Armierung.














Liehensche Röhre.














Vox, Vultus & Gestus.














Miles Christianus.














Der Listenreiche.














Das Nicht-Musische.














»Monstra te, matrum!«














Hohelied auf den Zungenkuss.














Domeni canes.














Motz-hart.














Solem Sand.














Strenge Kätzchen.














Die Sporen der vorangegangenen Zivilisiation.














Tehorien, unangestattet.














Verscheidende Gesellschaft.














Müssen längst errungene Schlachten noch einmal rechtfertigt werden ? - Nein!














To make something up.














To some extent we share something.














Translation, approximation, approbriation.














Freitag, 21. April 2006




































Das Morgenrot.














Konvention zum Schutz des immateriellen Kulturerbes.














Mir scheint die Sonne aus dem Arsch.














Die Freundschaftlichkeit der Bücher.














Das Buch der Ruhe.














Der gute Chauffeur.














Ich möchte Dich demütigen!














Der berückende Tanz der Annäherung.














Die Harfe im U-Bahnhof.














~














In Soma Sema.














Die Antike ist lang.














Desiderat: Musikalische Phonetik.














Der Ver=Bot.














Dulcedo / Dulcis.














Önologie & Peinlichkeit.














Spaltklang und Schmelzklang.














Notations- und Klangkomposition.














Haeckels Ökologie.














Die Verschiebung der Wahrnehmungsschwellen.














Apes in white noise.














Schutz vor der Umwelt.














Responsability.














Cages Musikphilosophie.














Schräge Beispiele.














Benhams Scheibe.














Trompe l’oreille.














Multimodale Wahrnehmung.

Intersensorisch.














Machen statt Sein.














Klangspiel als Sprachspiel.














Kollisionsexperimente.














Das Ohr als ethischer Sinn!














Das Hören als parteiisches.














Desiderat: Interkulturelle Klassifikationen von Klang.














Desiderat: Terminologische Studien zum Klanglichen.














»This has nothing to do with history.«














The anechoic chamber.














Aporien der Aufmerksamkeit.














Körper als Käfige.














Die Autophobie.














Writing Music.














Der Barthessche Klang des Cage.














Klang um Klang.














Projekt: Die Unendlichkeit hören?














Hierarchy of Parameters.














9002.














Der Reiseleiter.














The Bramswing.














Separatausbeutung der Sonderwirkungen der Klangfarbe.














Timbre and Pitch.














Die Abstraktion der Tonhöhen.














Klang als Subversion.














Pan und Apoll:

Flöte und Monochord.














Jokolatores.














Stultologie.














Der Unnutz.














Lachen und Weinen.














Körper- als Zungenbewegungen.














Die Marotte.














Die Sackpfeife.














Bild Erzählung.














Der Bärenklang.














Der grobianistische Mensch.














»Das Klingen der Klänge ist Teil einer Tätigkeit und/oder einer Lebensform.«
(Franz Baur nach Ludwig Wittgenstein)














Sound, taste and taste.














Donnerstag, 20. April 2006




































Der Morgen Danach.














Herumeiernde Nachrichtenkanal=Moderatoren.














Mägde am Morgen.














Wie üblich verweigert das Unternehmen jede Stellungnahme.














Machen die Singles alles kaputt?

(Mottoshow: Die Randalierenden Singles)














Broadcast, Yeah Yeah Yeahs, The Russian Futurists.














»Defragmentiere nicht in meinem Beisein!«














Das Kuschelbuch.














Waschmaschine / Wunschmaschine.














Der kleinste Club, in den engsten Räumen, mit den ältesten Maschinen hat die Bedienungen mit der größten Gesprächsintelligenz, spielt die mit Sicherheit beste Musik und zieht die eindeutig schönsten und klügsten weiblichen Gäste an. (ich spreche hier nicht vom Fortgehen…)














Self-portrait as a Viking.














»People they come together. People they fall apart.«














Love Generation.














»Du bist mir aufgefallen…«














Mittwoch, 19. April 2006




































Morrissey. Red Hot Chili Peppers. Moi Caprice. Massive Attack. Pharrell Williams. Spank Rock. Einstürzende Neubauten. Shout Out Louds. Wolf Parade. Portishead.














»Gern’!«














Der Vierte Weltkrieg.














Das Erdbeben vor 100 Jahren.














Die Super-Bären.














Das Generative.














Selbstbildnis als Morpheus.














Verbessern und Vergessen.














A sort of homecoming.














Abrasiv.














The Morning Fog.














Serve the servants? Oh no…














Dienstag, 18. April 2006




































Am frühen Ostermontagmorgen im Pyjama auf dem Balkon sitzen, in der Sonne, Erdbeeren mit Milch und bezaubernde Musik − und online die letzten Einzelheiten für den Beginn des Lehrbetriebs vorbereiten.














Freche Neuzeit.














Menschen, die beruhigenderweise keine Mails nach Mitternacht mehr schreiben.














»Maybe I’m crazy? Maybe you’re crazy? Maybe we’re crazy? Probably…«














Viel Umgang.














Gnarls Barkley und der Retrosample=Soundeffekt, sein Neoretro=Soul. (nach Moby)














Der große Genuss der Verwirklichung.














Die Ähnlichkeiten der akustischen Konzeption in Gnarls Barkleys St. Elsewhere und in Die Versuchung von Bernd Begemann und Jasmin Wagner.














Upper Back. Lower Back. Abdominal Crunch. Chest Press. Leg Press.














Die Trainings=Verhärmung.














Ostermontag, 17. April 2006




































The Easter Bunny Hates You.














Ich bin ein großer Freund des Dummen!














Bunnytalk.














»Dies ist ein zerbrechlicher Moment − ein erster Schritt, ein Kontinent voll verstecktem Gold! Und voller Gefahr…

Dies ist ein zerbrechlicher Moment − den man von außen nicht erkennt. Wir zwei sind mittendrin, im Wunderbaren…«














»Runterschlucken, weitermachen!«














Lobt Jasmin Wagner!














Der erste Spargel des Jahres.














Die internationale Atomkrise.














Lobt Reese Witherspoon!














»Ihre Hunde sind schwul!«














Shopping=Scharade.














Ostersonntag, 16. April 2006




































»Okay!?«














Ich würde gerne mit Dir heute abend fortgehen.














Inntaler Ziegenfrischkäse mit Pesto Puttanesca, beelitzer Lindas aus der Erdmiete, Apfel- und Birnensaft von der Streuobstwiese, Meeresfrüchtesalat, brandenburger Kaisersülze, peruanischer Spargel, Premium-Erdbeeren vom Monte Huelva und die Steillage 2004, ein Riesling Hochgewächs Trocken, vom Weingut Pauly-Bohn an der Mosel.














Es gibt Gegenden, da tragen die häßlichsten Frauen die kürzesten Röcke.














Simply put: I saw your love stream flow!














~














Womit beginnt man beim Denken, wenn nicht immer ausgehend von irgendeinem Rissigwerden, dem man dann wie einem Flöz zu geheimen Lagerstätten folgt?














Die Erotik der Mütter.

(Frauen im vollen Sinne des Wortes)














Mit welcher Liebe ich auf Kleinkinder schaue.
Ihre Erkundungen der Welt.














Die Sonne, der Kaffee, die Liebe:

Milliarden einzelner hochbeschleunigter Gedankenpartikel schießen auf mich ein als kosmische Hintergrundstrahlung, herangetrieben vom Sonnenwind.














Jean-Luc Nancy und François Jullien zusammen denken!














Ein Roman (1.000 bis 5.000 Seiten lang) in der Art von Tortoise oder Model 500. Die Bewegung der Empfindung erzählen.














Sensual Drift.














Ich höre die Musik schon in mir;

die ersten Takte, Klänge, Intervallsprünge; eine besondere Aufteilung und Abmischung des Klangraums;

dann lege ich sie auf.














~














Das apricot-farbene Fender Medium Plektron im Strandsand von Dana Point, südlich von Los Angeles.

Die leicht gezeichnete Palme darauf.














Eigenmasse 22.450 kg.














Ich entferne mich merklich von Berlin.














Die Gänseblümchen.














Vater sein als Mann sein im vollen Sinne des Wortes?

Ich vermute: Ja!














Verweigerung als Messianismus.














Die Freude über das schiere Anwesend Sein eines Menschen im eigenen Leben.














Die Komm-Wärme!














Gnarls Barkley.














Ostersamstag, 15. April 2006




































There is no such thing in life as normal.














Von der Somnophilie zur Philokinese.














»Backfischpflichten.«














Deine Gelöstheit ist animierend.














Du bist Peter Weibel!














I saw your face, elegant and tired, cut up from the chase. Still I so admired bloodshot your smile, delicate and wild. Give me she-wolf style! Rip right thru me!



Silveretta, the jets of a lifetime! Go and get her I’ve got her on my mind! Nothing better then feeling is so fine: Simply put I saw your love stream flow…



Come on baby ’cause there’s no name for! Give it up and I got what I came for: Universally speaking…

I take it back and you make me nervous! Nothing better then love and service: Universally speaking… I win in the long run!



I saw your crime, dying to get high - two of a kind beats all hands tonight!














Der Tom Cruise der deutsche Kulturwissenschaft.














Lob der Nichtstimmigkeit.














Polen und Australien könnte es bald ähnlich gehen.














»A Watsch’n vond’r göib’n Sau!«














Ich war ein E-Mädchen!
»Ständig auf Sex!«
Schwangerschaft aus Gruppendruck.














Der böse Weblog=Geist.














Generation I für Inkontinenz.














Wir spielten Fußball mit kleinen Hunden.



(ein Geschenk für Max Goldt: Mach’ was Schönes draus! (Bitte!))














»Nicht alle Menschen können mit ihrem Mauszeiger so sensibel umgehen!«














Eine Hand nehmen; die Haut, die Gelenke, Fingerglieder und die Handballen; sie voll umfassen, ganz halten und führen mit zartem Druck. Weiter. Da hin.














Sensorik=Fachkraft.














Danièle Thompson, Décalage horaire (2002)














Karfreitag, 14. April 2006




































Bye Bye Berlusconi.














Seit dem Herbst 2001 gibt es ein amerikanisches heiliges Grab, Ground Zero, jenes Geschenk des militanten Islamismus an die sich rehistorierende Macht;

ein Geschenk, an dem sich im Übrigen von Neuem die adamitische Kraft des Amerikanismus beweist, dem Wirklichen selbstausrufende Namen aufzuprägen.














Folglich liefert das Mission Statement, das Projektglaubensbekenntnis, den originellen Beitrag Amerikas zur Liste der Sprechakte.














»It’s a unity of individualism and universalism.«














Wish I’d be in California right now… (never thought I’d say something like this…)














Ich vertraue Dir.   Schon jetzt.














Deine und meine Handlungsfolgen öffnen uns erst Bahnen des Hingezogenseins.














Last.fm als Seelenstandsanzeiger.














K M A A .














»Tittensuppe!«














Das Defilée der Nachwuchsnutten.














Der Cicerone.














»Sie handeln sehr klug.«














Das gemeinschaftliche Defaecieren. Wir sprechen über Farbe und Beschaffenheit des Stuhles − und alle haben daran ihr Vergnügen. Die Barockvariante.














Der Gitarrensommer von 2005.














Das tatsächlich Bekenntnishafte der Personal-DNA-Kundgabe:

»Ja: So sehe ich mich wirklich!«














Rote Oststrähnen und blondierte Weststrähnchen.














Europäische Positionen im Sakralbau:
Deutschland, Österreich, Polen.














Donnerstag, 13. April 2006




































Du musst das Leben nicht verstehen, dann wird es werden wie ein Fest.














Klaus Zapf.














Louis Armstrong International Airport.














Nke und Rmke.














Immer wieder und immer noch: Sex wird auf überschätzende Weise zutiefst unterschätzt.

(Lies: Weder Erleuchtung noch Erlösung, jedoch Lebens- und Genussmittel)














Creative Misreading.














»Wir lieben Probleme!«














Hitler bis Samstag.














Das ungerichtete Licht.














Ungeahnte Weisen textil-performativer Sexyness.














A benevolent director with low authoritarianism and a very high attention to style.














»My name is Wolf. I solve problems.«














Harmonische Abstimmung.














»Korrekt! Korrekt! Jefälltma, jehtab! Icksach: Korrekt! Korrekt! Jefälltma, jehtab! Ick sach: Korrekt! Korrekt! Jefälltma, jehtab! Was geht ab, etgefälltmaso!

Ick sach: Korrekt, Jungs, es geht ab! Es ist richdisch geil! Ick sach: Korrekt, Jungs! Korrekt, Jungs! Det jefälltmaso. Ick sach: Es geht ab! Es geht ab! Es is richdisch geil! Ick sach: Es geht ab! Es geht ab! Es is richdisch geil! Was geht ab.«














Morrissey, Heidegger, Put That Pussy On Me.














Mittwoch, 12. April 2006




































Weil ich Dir etwas mitteilen möchte. Weil ich etwas mit Dir teilen möchte.














Die Kräfte der Unterwelt.














Allgemein günstig. Forsche Fragen. Neues ausprobieren.














Die Sonne des Glücks.

(another one in a presumeably long series of californications)














Aus Grenzverletzungen und Grenzstreitigkeiten zwischen Intimität und Medialität erwachsen neue Gewohnheiten des Austauschs.














Die Erinnerung an den schönen, grandios eisigen Montag der Zulassungsgespräche Ende Januar 2006 mit -20 Grad und die Erinnerung an meine persönlichen Anfänge der Auseinandersetzung mit den Besonderheiten des Klangs, vor über 20 Jahren.














Sicherheit im Ablauf.














There is no such thing in life as nornmal.














Verschlingungen des Austausches haben hier eine derartige Dichte und Menge erreicht, dass nur noch von einem unausgesetzten Tanz des ineinander verschränkten Austauschens geredet werden kann.














Verliebt in den Lauf der Dinge.














Im Gegensatz zu früher heißt es auch nicht: Wenn sie manisch depressiv sind, gehen sie schnell zum Arzt und lassen sich lustige Medikamente verschreiben, sondern:

Wenn sie manisch depressiv sind, haben sie doch einfach mehr Sex, denn Sex ist gut fürs Selbstwertgefühl und man kommt (auch mal wieder rum und raus) seinem Partner wieder näher und kann ihn mit seinen Problemen vertraut machen.

Als ob der Partner sich nicht schon längst bei seiner Affäre darüber beklagt, dass es zu Hause immer so depressiv zu gehen würde.















Dienstag, 11. April 2006




































Seymour Hersh.














The Non-Fiction Novel.














In menschlichen Gemeinschaften ist das Begehren − ob auf Menschen, Dinge oder Denkempfindungen gerichtet − ein Kraftzentrum, ein Kraftwerk. Das Begehren sowie die damit einhergehende Begeisterung, das Mitgerissen- und Eingebettetsein durch und in eine Gemeinsamkeit kann Fähigkeiten frei setzen, physiologisch wie auch geistig und seelisch, die eine derart schnelle Umwälzung loszutreten vermögen, dass die überlieferten Denk- und Handlungsgewohnheiten in vielen Kulturen kaum anders können, als sie zu beschränken, sie einzuhegen, abschätzig zu behandeln, zu bestrafen und zu beherrschen. Nur so scheint ein Gleichmaß des Handelns in Gemeinschaft möglich. Genau in dieser Beherrschung des Begehrens finden Verschwörungstheorien und entschieden abweichende Philosophien und Denk- sowie Handlungsüberlieferungen ihren gemeinsamen Grund. Entregelung der Sinne und der Begierde. Das Kraftzentrum nutzen.



Die zerstörerische Kraft, die in der ungebändigt schöpferischen und immer neues hervorbringenden Aussendung solcher Begeisterungen steckt, diese Macht wird in vielen Kulturen als in letzter Folge kultursprengend und gemeinschaftszersetzend bewertet. Umgekehrt wird allerdings eben genau diese Kraft umso mehr auch in Kulturen gesucht, die von zivilisierenden und artifizialisierenden Regelwerken durchsetzt sind: als eine heilsbringende Erlösung, erleuchtende Selbstüberschreitung − sei’s in abweichenden Subkulturen oder in subkulturellen Strömungen.














Fitnessclubs als Subkulturen zu untersuchen. Swingerclubs als Subkulturen zu untersuchen.














Langsam wieder auf der Höhe meines gegenwärtigen Denkens.














Howl Howl Gaff Gaff.














Das Platz=Eck.














Die Teleologie des Begehrens scheint Broadcast.














Das Leben ist reich und vielfältig.














Im Fließgleichgewicht.














Toy-like people make me boy-like. Toy-like people make me boy-like.














Höhe Europacenter.














Maimuskeln malen die Welle ausdeutbarer.














Wahrscheinlich ist, dass man die Romantik der Explosion, allgemeiner gesprochen: die psychischen, ästhetischen und politischen Derivate der plötzlichen Energiefreisetzung, von der künftigen »sanften« Solartechnologien her im Rückblick als Ausdruckswelt eines massenkulturell globalisierten Faschismus beurteilen wird.














Wyoming und Kalifornien heißen heute Genforschung, Nanotechnologie, Marsbesiedelung oder künstliches Leben.














Wenn Frauengespräche verstummen.














Amerikanologie.














Amerikanisches Arbeiten ist eine Performance, deren Bedeutung darin liegt, zu zeigen, wie das Subjekt aus der Fülle seiner Chancen in die Überfülle des Erfolgs fortschreitet.














Mädchenflow.














Durchdringender Genuss: Die Fülle der eigenen Möglichkeiten, Erfahrungen und Fähigkeiten voll und immer wieder zur eigenen Überraschung auszuschöpfen und auszuspielen.














Alt Delhi.














The Top 15 Sklavinnen of the World.














Vortragskonzeption und Seminarplanung auf dem Ellipsentrainer.














Körpertraining für Bürokosmonauten mit Muskelschwund.














Selbstbildnis als Thin White Duke.














Ringleader of the Tormentors.














»Viel Spaß im Büro und mit den Damen!«














Artikulation und Aktualität.

(eine Ausschlussbeziehung?)














Montag, 10. April 2006




































Das Leben ist schön.














The mountain called Monkey had spoken.














Ein gut vierstündiges Gespräch.














Come up to meet you, tell you I’m sorry. You don’t know how lovely you are.



I had to find you, tell you I need you. Tell you I set you apart.



Tell me your secrets, and ask me your questions. Oh let’s go back to the start.



Running in circles, coming up tails. Heads on a silence apart.














In einer Melange aus Jetlag und Alkohol.














Mars Trigon Jupiter.














Die Erotik scharfsinniger Frauen.














Moi Caprice. The Streets. Einstürzende Neubauten. Massive Attack. Gorillaz. The Vines. Pink.














L V R J K J M K S J A A .














Sie hörten nun, kurzzeitig aus der Bahn geworfen, die todsicher grandiosen, über alle Zweifel erhabenen Neuerscheinungen des Jahres: The Kills, Kaiser Chiefs, Maximo Park, die neue New Order. Sie waren gleich so was von begeistert. Dann legte es sich leider verhältnismäßig schnell. Sie hörten, wie es abging, aber die Musik löste keinen neuen Bilder bei ihnen aus. Sie sahen nur die alten:

Junge Männer, die mit den kaputten Haaren, dünnen Hälsen und zu großen Schuhen, die die Straße besetzt hielten; die das Establishment verhöhnten, ihre Eltern, den großen Bruder, Christina Aguilera, den Präsidenten, die UNO, die Rockkritik, einfach alle; junge Männer, die grandios schön rauchen und grandios schön Bier trinken konnten. Diese jungen Männer erfüllten exakt das, was ihnen auf dem Arbeitsamt als Jobbeschreibung für den Beruf Poprevolutionär des Monats mit Single der Woche im New Musical Express mitgegeben worden wäre, also toll aussehen (derzeit am besten wie eine Mischung aus Mick Jones, Boy George und KPdSU-Mitglied), tollen Quark erzählen und mit äußerst beschränkten Mitteln einen hinreißenden Lärm entfesseln, der den Protagonisten und ihrem Publikum den Glauben an den Umsturz, irgendeinen Umsturz, ganz gleich welchen, gerne auch nur den in der Konzerthalle, zurückgab. Das mindestens. Und das reichte ja wohl auch.














Sonntag, 9. April 2006




































Ein Morgen zum Draußen Frühstücken.














You sure you want to be with me? I’ve nothing to give…



Won’t lie and say this lovin’s best.



Leave us in emotional peace. Take a walk, taste the rest.



No: Take a rest.














»Flut und Grippe geht es übrigens ausgezeichnet.«














Kontaktimprovisation.














I sure as hell retaliate














Le Thermogène.














Arabesken der Kotzelachen.














Auf dem Biomarkt vor der Haustür. Training und Sauna im Elixia. Aporien und Utopien einer historischen Anthropologie des Klangs. Im Entrecôte und der Victoria Bar mit der berückend-biegsamen, hanseatischen Art Directorin.














Mela-, Mela-, Mela-, Mela-, Melancholia. Melancholia, mon cher!



Mela-, Mela-, Mela-, Mela-, Melancholia schwebt über der neuen Stadt - und über dem Land!














Samstag, 8. April 2006




































Über dem Narbengelände, das langsam verschwindet, so nur Phantomschmerz bleibt. Es dringt kaum hörbar ein fieses Lachen aus der roten Info-Box; und in den Gräbern wird leise rotiert.



Alles nur künftige Ruinen. Material für die nächste Schicht.



Über den Schaltzentralen; über dem Stoppelfeld, aus Beton. Über den heimlichen Bunkeranlagen, die nicht wegzukriegen sind. Marlene go home! auch über dem Marlene-Dietrich-Platz.



Die neuen Tempel haben schon Risse. Künftige Ruinen. Einst wächst Gras auch über diese Stadt. Über ihre letzte Schicht.



Im zerschnittenen Himmel, von den Jets zur Übung zerflogen; hängt sie mit ausgebreiteten Schwingen - ohne Schlaf, und starren Blicks. In Richtung Trümmer, hinter ihr die Zukunft aufgetürmt, steigt sie langsam immer höher; übersieht letztendlich: das ganze Land!














Nach mir die Flut. Nach mir Tornados. Nach mir Tsunamis und Säuberungen. Nach mir die Härte. Die Kälte. Die Dürre, die Glut - Mehr als je zuvor, seitdem der Mensch denkt.














Gesendet am Freitag, dem 7. April 2006 um 11 Uhr, 24 Minuten und 43 Sekunden.














Der durchschnittliche Jugendklingelton hört sich an wie die polyphone Simulation einer gefaketen Coverversion eines HipHop-Surrogates.














Wenn das Begehren die Gewohnheiten übertrumpft.














Cause out there’s always a construction site. A Starbucks and yet another Guggenheim.














Erinnerungsgefühl an den heißen Nachmittag mit ihr, im Café am Strand von Ada Bojana, Montenegro.














Watching T.V. at 4 am. But that’s not when she needs a friend. Staring at the bathroom floor. Please don’t say you’ve got to go.














Hawai’i Pacific University.














Ich habe heute nichts versäumt, ich habe nur von Dir geträumt.














»Sind die Energien nicht immer schon sich auf der Suche nach der Ausrede, die ihnen freie Bahn schafft?«














Riesenhafte Autos wirken ziemlich einfallslos.














I stole the hearts from the rich girls and gave them to the poor.














Blame this city, blame the movies, blame our genes that all the girls are turning into ladies, and us my brothers we’re turning into machines.














Freitag, 7. April 2006




































Das Erkennen der Ursache von Leid und möglicher Heilung ist eine würdige Arbeit für den Verstand.














Freiräume in Subventionsruinen.














Größter Börsengang aller Zeiten.














Die Abnahme einer grundsätzlichen Blähung.














»Du roter Kacker, Du!«
















Mädchen mit Pizzaschachteln durch die Nacht.
















Das Karin/Katrin-Vexierspiel.
















Ethnizität und Rave.
















Technizistischer Progress und anthropologische Konsolidierung.
















Intellektuell verführbar.
















Donnerstag, 6. April 2006




































La révolution est en train d’être televisé.














In freudiger Erwartung.














Schöpferische Wandlung.














Die Lieblingsmusik und Lieblingsgesangszeilen eines anderen Menschen hüllen mich ein. Eine Weise der körperlichen Annäherung.














Love Flirtatious Springtime.














Digital crossroads in sound.














Die vielfältige Bewegung der Empfindung.














Ridin’ in cars, with girls…














ÖZ-GÖZ.














Verträumt-verliebenslustige Frühlingsmusik.














»Ich muss mich da erstmal umfühlen!«
















Bin ich indiskret?
















Bin ich zu aufdringlich?
















Der kreative Bürokrat.
















Die Verlagskauffrau rockt.














Das Begehren steigernde Gefühl, ihr in unerwarteter Hinsicht nicht genügen zu können.














L V R J K J M K J A M?














The Evening News.














Deutsche Austromarxistische Partei − DAMP.














Der WLAN-Lama.














Mittwoch, 5. April 2006




































Heute erreicht das Hochwasser seinen Scheitelpunkt.













Rezent. Zeitnah. Fußläufig. Händisch.














Junge, bloggende Zahnarztgattinnen ohne Zahnarzt.














Moi Caprice. Massive Attack. The Streets. PJ Harvey. Nada Surf. Julia Hummer. Helmet. Be Your Own Pet. Phoenix. David Bowie. Probot. Secret Machines. David Gilmour. Mathias Schaffhäuser. Peter Gabriel. Dub Sweden.














Beau Drillard (Character name for William Dafoe).














Rundpong.














Tschachotin








I














Epistemologien der Distanz.



Epistemologien der Nähe.














Das Pago=Knacken.














Die strukturelle Dummheit der Kunstgeschichte.














Der vitalistische Irrtum im Analogie=Fehlschluss.














Astrologie & Alchemie.














Schamane & Scharlatane.














Information Services and Library.














Journal des Scavants.














2 Exabyte, 10 Petabyte, 500 Terabyte.














Erkenntnisse oder Platitüden.














Dynamische und statische Repräsentation.














Im Geheimbund der Literaturwissenschaftler.














Störung und Mitteilung.














Teigigkeit oder Austrocknung. Agilität oder Sattheit. Maskierung oder Selbstirritation.














Cinematismus der Gedanken.














Selbstbildnis als Theoriekünstler.














»Kennen wir uns irgendwoher?« − »Ich glaub’ nicht… ?«






















II














In Vertigo.














NOOKRATIE.














Trieb. Forschung. Riss.














Geisterhafte Patina.














Das Einander Sich Entgegenwölben.














Gleichgewichtssinn. Sinn der Situierung.














Mir wurde heiß und kalt. Das Blut pulsierte ruckhafter.














Im Schwindel.














MV.














Sportliche Vorführung.














Wünsche Gottwald.














Berührend. Scary. Faszinierend.














Ein langanhaltendes, erotisches Nachbild.














Dienstag, 4. April 2006




































Das Wasser der Elbe steigt unaufhörlich.














Sommersprossen brüten.















ALLEIN DIE LADEGERÄTE














When you’re a famous boy, it gets really easy to get girls. It’s all so easy you get a bit spoilt.

So, when you try to pull a girl, who is also famous too? It feels just like when you wasn’t famous…














In der Kanzel. Auf Deck. Auf der Brücke.














Beim Ficken lernt man wenigstens ab und zu mal neue Leute kennen…














Die Nicht-Kommerzsau.














Eine grosse Tasse Alkaloidgetränk.














Bei der am häufigsten praktizierten Variante muss man sich a) hinsetzen, b) komplizierte Apparate bedienen, c) oder stattdessen mit Menschen sprechen, d) heisse Gegenstände anfassen, e) unerträglich ekelhafte Flüssigkeiten aufnehmen, also tendenziell unangenehme und auch gefährliche Tätigkeiten durchführen. Das alles ist oft eingebettet in ein umfassendes soziales Ritualverhalten, bei dem es um Schwanzwedeln, Ohrenspitzen und Aneinanderriechen geht. Muss das sein? »Da kann man auch gleich Bier trinken«, sagen viele nicht ganz zu Unrecht.














Der Frühling 2006.














Das Leben ist schön, reich und vielfältig.














Die ARD-Krebswoche nervt schon beim bloßen Vorbeizappen.














Rissmann und Fotz. Das Elend der Selbstbezüglichkeit.














Montag, 3. April 2006




































Conga.














Fensterputzen mit Mike Skinner.














Die mösenbärtigen Kotelettenidioten.














Unified Gadgeting.














»Allein die Ladegeräte!«














»Daraufhin wurde ich so eine Art - Maskottchen.«














Nimbus Schlüssel.














Die Reformhaus=Spastis.














Hemingway Sour mit Tanqueray Gin, Champagnercocktail, Tanqueray Gin Tonic.














Sonntag, 2. April 2006




































Keine Schönheit ohne Gefahr.














Der Typ.














Eine Gefühlserinnerung an mein Liebesleben der mittleren 1990er Jahre.














Is This Desire?














Transparency International.















Schwach gestartet, schlapp weitergemacht, am Ende genauso tot wie alle andern.















Red Rain.














Eine Erinnerung an den fränkischen Photographen, hier in Berlin.














Es ist gut, dass wir das sehen, weil es uns auch an das Sexuelle im Leben erinnert, außerdem wird es sich auch in ihrem Trinkgeld niederschlagen.














When you’re a famous boy, it gets really easy to get girls. It’s all so easy you get a bit spoilt.

So, when you try to pull a girl, who is also famous too? It feels just like when you wasn’t famous…














Zuhause bei Julia Hummer.














Eine Rentnerin mit Miss Sixty-Handtasche.














Das Härte-Posing der Frauen, das Verständlichkeits-Posing der Männer: Das haben beide wohl jeweils irre nötig!














L i b i d o   s c i e n d i














Tino Sehgal, Die Küssenden (2006)














PS.














Die Überdrehtheiten der Westreisen, in Richtung der Erumdrehung.



Die Glieder- und Gelenkschmerzen einer Reise nach Osten, der Drehung der Erdkugel entgegen.














Pawel Althamer, Fairytale (2006)














Corey McCorkles, Spiritual Midwifery Rush (2005)














Bouchet, Berlin Dirty Room (2006)














Bruce Conner, Crossroads (1976)














Viktor Alimpiev, Summer Lightings (2004)














Paul McCarthy, Bang-Bang-Room (2006)














Kris Martin, Mandi III (2003)














Anri Sala, Time After Time (2003)














Selbstbildnis als Mike Skinner.














Der erste Abend des Jahres, an dem die Balkontür den ganzen Tag offenstand.














Der Muschiputzer.














Samstag, 1. April 2006




































Avenue of the Arts






Kalifornische Erzählung






















Sepulchura Boulevard.














Von Nuts.














Arbor Vitae.














Christian Kirch.














Redondo Beach.






















Die Geister. Die Abendnachrichten. Die Prophezeihung.














Tail. Whale. Rail.














Under the boardwalk, roll over Beethoven.














Smashing Pumpkins, Prefab Sprout, Pink Floyd, Sneaker Pimps, The Style Council, John Cale & Brian Eno, der David Bowie von Let’s Dance, Tom Tom Club, Talking Heads, Fisher Z, Manic Street Preachers, die U2 der 1970er Jahre, The Cure, New Order, Morrissey, The Smiths, Cocteau Twins, Psychedelic Furs …














Wie es wohl wäre, sein Leben in Kalifornien zu verbringen?














Wie könnte ich jemals ohne sie leben?



Eine unendlich traurige Vorstellung.














Der Teer an den Schuhen.














Hebrew National:



We answer to a higher authority.





















Plankton und Plektron














Im Atrium rauscht die Fontäne frühmorgens. Ich bügle Anzug und Mantel.














Die traurige Einsamkeit um erfolgreich-weltreisende Menschen ohne Soziabilität.














Dynamik und Rhythmus von US-Mainstream-Rock finden sich perfekt eingebettet in die Fahrtgeschwindigkeiten und Ampelphasen im Stadtverkehr, auf Free- und Highways.

Historische Aufführungspraxis.














Di Caprio Beach.














Plankton und Plektron.














Leucemia Boulevard.














Pangea Drive.














»No lab coats in the cafeteria.«














Vista del Sol.














PRND321.














Der Mimet.





















The Other and the Stranger














Isreali Votes New Government Japan Quake Immigration.














Fire University.














Double Historicity. Interdisciplinarity. Transnational Orientation. Variety of Methods.














Logic and Passion.














Homo absconditus.














Humanisation. German philosophical anthropology. French research on mentalities. Anglosaxon cultural anthropology.














The performative turn.














Speech acts. Cultural performances. Rituals.














Social behaviour of primates.














Childhood in Berlin around 1900.














Homo demens.














There is no copy in the social world.














Nature, natura, nature, Natur.














The pressure placed on the brush.














Un popolo nuovo.














»Translators to the rescue!«














Die bedrückende Verarmung und letztliche Verdummung eines strikt politisch und analytisch zugerichteten Denkens.

Fratzen des Logozentrismus.














911 311 77.














Die Ödnis einer Forderung nach Individualisierung.














No input is detected on video.














Social types.














»A more Deweyan sense.«














The mimetic desire. (Gérard)














Iconoclast and Iconodule.














Racism as the denial of the desire of the other.














The Other and the Stranger.














The desire to merge.














Does this make me look fat?














Language and Death.














The Derridaean Reading.














A mimetic interplay of repetition and difference.














Acoustical recordings as the first mirrors of the voice.














Responsivity. Reflexivity.














»Ein Trieb, sich hören zu machen.« (Waldenfels)














Daimon.














Das alles gibt es also…














Die Ödnis visuell beschränkter Media Studies.














Blubber.














HUMANITIES / ILLUMINATES.














Humanities Instructional Building.














To dismantle.














Bison.














Three Cabernet, two Sex on the Beach.





















Der Theorrist














Nächtliches Anprobieren verschiedener Schwänze.



Um am Ende dann doch wieder den eigenen zu wählen, der sich eben wirklich am bequemsten und angenehmsten trägt.














Divine.














What’s the matter with the bodies on the internet?














Patterns of Critique.














Pretty Butlerian.














Narrating your genesis.














Buddy / Body.














Stroke my cheek, dear lie!














Essentialist Police.














The Utopia of Absolute Richness:



My Vision of Communism.














How to do things with cash.














Müffs.














Religion, Myth and Utopia.














Die VIP-Schaukel.














Segue.














Ich verführe Dich am wirksamsten und tiefgreifendsten, wenn Du meinst, Dich mir in vollkommen freier Entscheidung hinzugeben.















Der Theorrist.














Professeur invité.














Lloyd’s Coffee House.














Empty speech / Full speech.














Ein Name, der strahlt.














Ontology Gender Essentialist Historical Comedy Police.














Scientology Studies.














wal     king on the     moon














The Garden Force.














Obsession with perfectability.














Executive Park.














»Ruprecht, Deine Schuhe quietschen!«














»Ich war Babysitterin bei Botho Strauss.«














The white zone is for loading and unloading only.














Nervosität durch Irrelevanz.














Es riecht nach Duft.














Hamlet. City of Angels. Evita.














Geheimdienst & Verführung.





















Das schattenlose Licht














Borderline! Feels like I’m going to lose my mind: You just keep on pushing my love over the borderline. Borderline!



Keep on pushing me baby − Don’t you know you drive me crazy? You just keep on pushing my love over the borderline. Borderline!















»Your wicked sense of humour suggests exciting sex…«














Chutzpah.














Nennwert.














Sex kittens.














Interoperable music.














»Du bist fertig mit Deinem Text, nicht?«














Euclid Street.














Bockwurst Street.














Gruppenführer, Navi & Schiffscounselor.














Straight outta da Autobahn.














Encounter Restaurant.














Das schattenlose Licht.














»Who needs aggression? I kill with a smile!«














Diamants sur Canapée.














Die Lust an und die Macht in jeder wirksamen Befriedigung anderer.














»Why don’t you just open it while I get dressed?«














Champagne Jacquart Brut Mosaique, Vin Rouge du Syrah, Vin Rouge du Médoc, Boeuf Bourguignon.














AF.














Bear Street.














Über Fargo.














Her little, perky tits.














Der zufriedene Phallus.














They say: Hey, that’s really something! They feel he should get some time. − I say: He should watch his ass. My friend: Don’t listen to the crowd. They say: Jump!














Hey, little girl!














»Ich werde das noch haben, wenn ich mit 120 Jahren im Bett liege und meinen Tod erwarte!«














10.669 Meter über dem Boden, mit 1040 Kilometer pro Stunde.














Die Rarheit selbstbewusst in sich ruhender Frauen im starken Sinne.














Tennisklänge der 1990er Jahre.














Los Angeles, 24. − 31. März 2006





































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