11.10.9 - 18.11.9 : La Sprezzatura














Das sind Hollywoods Top-Verlierer.














Saint-Saëns’ Cellosonaten zum Frühstück sorgen für Sonntagsgefühle am Mittwochmorgen.














Merkur Sextil Uranus.














Lob der unmenschlichen Musik.














43 new tweets.














Neue Lösungen.














Nach DFG-Übersetzung, -Berechnung sowie letzten Konferenzvorbereitungen gemeinsam mit der stillenden Mutter genußvoll The Girls of the Playboy Mansion schauen.














Mittwoch, 18. November 2009


























Das Ich im Spiegel der Körperschaft.














Conditio humana.














I. Sensory Anthropology of Alert- and Sleepyness

II. Tension and Aggression

III. A Generative Theory of the Body and the Signs














La Bohême, qu’il faudrait appeler la Doctrine du boulevard des Italiens, se compose de jeunes gens tous âgés de plus de vingt ans, mais qui n’en ont pas trente, tous hommes de génie dans leur genre, peu connus encore, mais qui se feront connaître, et qui seront alors des gens fort distingués;

on les distingue déjà dans les jours de carnaval, pendant lesquels ils déchargent le trop plein de leur esprit, à l’étroit durant le reste de l’année, en des inventions plus ou moins drolatiques. A quelle époque vivons-nous? Quel absurde pouvoir laisse ainsi se perdre des forces immenses?



Il se trouve dans la Bohême des diplomates capables de renverser les projets de la Russie, s’ils se sentaient appuyés par la puissance de la France. On y rencontre des écrivains, des administrateurs, des militaires, des journalistes, des artistes! Enfin tous les genres de capacité, d’esprit y sont représentés. C’est un microcosme. Si l’empereur de Russie achetait la Bohême moyennant une vingtaine de millions, en admettant qu’elle voulût quitter l’asphalte des boulevards, et qu’il la déportât à Odessa; dans un an, Odessa serait Paris.





Ce mot de Bohême vous dit tout. La Bohême n’a rien et vit de ce qu’elle a. L’Espérance est sa religion, la Foi en soi-même est son code, la Charité passe pour être son budget. Tous ces jeunes gens sont plus grands que leur malheur, au-dessous de la fortune, mais au-dessus du destin. Toujours à cheval sur un si, spirituels comme des feuilletons, gais comme des gens qui doivent, oh! ils doivent autant qu’ils boivent! enfin, et c’est là où j’en veux venir, ils sont tous amoureux, mais amoureux?…

figurez-vous Lovelace, Henri IV, le Régent, Werther, Saint-Preux, René, le maréchal de Richelieu réunis dans un seul homme, et vous aurez une idée de leur amour ! Et quels amoureux ?



Eclectiques par excellence en amour, ils vous servent une passion comme une femme peut la vouloir; leur coeur ressemble à une carte de restaurant, ils ont mis en pratique, sans le savoir et sans l’avoir lu peut-être, le livre de l’Amour par Stendahl; ils ont la section de l’amour-goût, celle de l’amour-passion, l’amour-caprice, l’amour cristallisé, et surtout l’amour passager. Tout leur est bon, ils ont créé ce burlesque axiome:



Toutes les femmes sont égales devant l’homme.














Macht kaputt,
was Euch kaputt macht

(darüber könnte man auch
mal wieder ernsthaft nachdenken).














Schließen und Übertragen.














BEWILLIGUNG.














The Panty Pinata Polarization.














Ein Nachmittag mit Nanouk, Balzac und Perniola.














Das private Fühlen des Autors
(nach René Descartes).

Das weltliche Fühlen des Akteurs
(nach Baltasar Gracián).














Gallardia E Airosidad.














Mittwochabend ist Babybadeabend.














The Hive Mind.














Dienstag, 17. November 2009


























A minimalist repetitive auditory structure.














A receptive organ of supramodality.














MTV has just left the building.














Lullababy, Babybay & Pucksack.














Finalisieren.














Chlorhexamed Forte.














Kamillentee am Schreibtisch. In den drei Fenstern voraus steht die Sonne über dem Untergrundbahnhof Warschauer Straße im Südosten.














Robert Enke ist die Diana der Männer.














Colloquium Praktische Philosophie.














Monolake, Silence (2009)














Geschmackvoller Humor ist ein Oxymoron. Und langweilig.














N. pooft!














La négativité sans emploi.














Der Mann, der in den 1990er Jahren ›Hanni und Nanni‹ als ›Honig und Nonig‹ in’s Deutsche übertrug.














Vielleicht sollte man aufhören, vor dem Verlust der Privatsphäre zu warnen. Den einen Diskretion einzuschärfen, statt die anderen dafür anzugreifen, aus Indiskretionen Kapital zu schlagen. Warum sollten wir uns nicht alle gelassen als Raucher, Säufer, Lüstlinge entpuppen?














Sauerfruchtbau.














Montag, 16. November 2009


























Peperoni, Wildheidelbeeren und Geflügelfonds.














Himbeerpfötchen an Vanilleeisbärchen.














Eine auvergnatische Bewegung.














Selbstbildnis als Kunstfurzer.














Ich schalte den Hotelfernseher an,
in dem als erstes
eine Träne
aus Godzillas linkem Auge rinnt;



im gleichen Moment
muss meine Gattin innig weinen,
um Godzilla.














Guttenberg ist physisch vollkommen glatt, symmetrisch und ausdruckslos-hart, faltenlos und nichtzögerlich gestylt.

Ob er wohl 2013 oder ‘18 den neofeudalen Regierungsstil zwischen Sarkozy, Berlusconi und Putin auch in der BRD zu etablieren versuchen könnte?














Derweil der Silbermond
Sucht nach mehr Halt
Nach mehr Sicherheit
Etwas was bleibt



Ja, der Silbermond
In dieser schnellen Zeit
Sucht Beständigkeit
Die beim Alten bleibt














Aus Anlass der Wiedervereinigung wurde verpasst, die BRD nach französischem Vorbild (dort herrscht derzeit die Vème République) neu auszurufen und als ganz grundsätzlich veränderte andere neue zu begründen.

Der verlogene und von schieren Macht- und Kapitalinteressen beförderte sogenannte ›Beitritt‹ hat das damit auch beschlossene Ende der alten BRD auf höchst tragische Weise verschleiert.

Die gesellschaftlichen Verwerfungen der 2000er und 2010er sind dessen Beleg.














*













Bye Bye Bayou.














Ausdauerndes Tragen des fünf Wochen alten Babys im linken Unterarm kann zu einer Sehnenscheidenentzündung führen.














Gestern fuhren wir mir Wagen 2357.



Heute fahren wir mit Wagen 8100.














Es ist abstoßend, mit Menschen sprechen zu müssen, denen sich die Welt in zu viele, unverrück- und unhinterfragbare Begriffe ordnet (nicht wenige unter ihnen sind ausgerechnet Akademiker und Kulturbetriebsnudeln, von denen anderes zu erhoffen wäre; e.g. Hegelianer, Luhmannianer, Adorniten, Hirnforscher).














The Meatspace.













Börsen crashen
Börsen crashen
Knochen brechen



Börsen crashen
Phrasen dreschen
Dreck fressen



Börsen crashen














Öffentliche Beerdigung für einen Torwart.














Sonntag, 15. November 2009


























Marmelade + Honig = Nutella.














Fuckbuddies of the world – unite!














Die Urteilsenthaltung.














Der schlappe Luftballon im Geweih des Hirsches.














La Sensologia dei Societá.














Negativité sans emploi (Bataille)














Majestas gravis
Et
Requies decora.














Sarg wird im Stadion aufgebahrt.














Fluten Gug!














*














Post-nothing.














Das Singen des Stroms in der Verstärkeranlage.














Strömungsfilm.














Der Mensch, der den Schaft seines Stiefels rieb.














Die Gründeridee.














Artefakte.

Propagierte Werte.

Unausgesprochene Annahmen.














Der Transfer über Strategien erfolgtt in Mustern.














Erfahrungs-, Organisations- und Realitätsmuster.














Organisationspartitur.














Instiutionalisierung ist immer fake.














Earl Browne, 4 Systems (1954)














Gesprächskonzernt.
Maschine
Organisationspartitur.













Freuräume.














Das Lob der Sekretärin.














Die Welt wird vorwärts gelebt
und rückwärts erklärt (Kierkegaard).














Es ist keine Geheimnis.

(lies: es ist zwar noch fast ein Tabu – doch ich muss jetzt unbedingt das Folgende offen aussprechen)














Schrankware.














Vertrieb und Beratung.














Innovatiiv durch

Mangel und Langeweile.














Plötzlich hing diesem Menschen ein langer Spuckefaden aus dem linken Mundwinkel bis auf die Brust hinunter.

Nein: es war eine schmale Silberkette, die sie zwischen de Zähnen hielt und an der sie kaute.














Prozessoptimierung.














Der eine Mensch sah den anderen an und wollte sich an seinen Geschlechtsorganen berühren.














Die durchoptimierte Organisation ist weder fehlertolerant noch innovationsfähig.














Die Bandscheibe der Innovation.














Es ist eine Freude, diesem Menschen bei allen seinen Bewegungen zusehen zu dürfen.














*














Ich hatte begriffen, dass ich mit diesem Menschen tatsächlich nur in sehr reduzierten, primitiven un einfachen Formulierungen kommunizieren konnte –



die zudem nur einen kleinen und überschaubaren Satz von Gefühlsausdrücken und Argumentationsfiguren enthalten durften.














Enjoy the struggle.














Abhub!














Die letzte Therapy? (Crooked Timber) war eigentlich gar nicht so schlecht.














Freitag, 13. November 2009


























Zustände nahe am vollständigen Aufgeben.














Gedanken an den letzten Abschied.














Momente des unglücklichen Lebens.














Vom Wunsch, zu sterben.














*














Most of the Yes or No questions are Yes.














Coptic Light.














Stellungnahme zum Stimmenmeer.














Universalpoesie und Prognostik.














Öl und Gas sind unsere Drogen.














Nosferatus Notarsfrau.














Eine Sprachregelung finden

(lies: nach einem für einige Betroffenen einer Institution unangenehmen Vorgang, gemeinsam eine plausibel erzählbare Fiktion erfinden, die von allen Betroffenen in Pressemitteilungen und Gesprächen mit Dritten anstandslos erzählt werden kann)














Materie ist nur Information, die wir noch nicht vom DRM befreit haben.














Donnerstag, 12. November 2009


























Weckzeit entfernen.














Das 47. Notizbuch meines Lebens.














Die Sensologie der Mediakratie ersetzt die Ideologie der Bürokratie.














Die Schlafmopsine.














Das sogenannte gemütliche Beisammensein.














Human Echolocation.














Is there conceptual music as there is concept art?














The problem with ›artistic research‹





Ich erwarte von ›artistic research‹ − oder (durchaus nicht unproblematisch) eingedeutscht: ›künstlerischer Forschung‹ −, dass ihre Erträge oder Werke sowohl künstlerisch als auch wissenschaftlich anregend bis herausragend sind.



Leider sind aber nicht wenige der mir bekannten und veröffentlichten Werke oder Erträge künstlerischer Forschung weder wissenschaftlich noch künstlerisch anregend, geschweige denn herausragend.



Durchaus ein Desiderat, das sich wiederum zu erforschen lohnte.














Mittwoch, 11. November 2009


























Ein neuer Morgen.













Der wohltuend enge Textbegriff der Textlinguistik −

und seine unauflösliche Verbindung
mit einem weiten Begriff der Generativität:

von medialen Artefaktes und sensorischem Erleben.














The semiotic fallacy.














Angeneigte Formen des Energieverkehrs.














Esprit, Fortune und Wagemut.














Ba-be-bi-bo-bu
Bü-bö-bä
Bei-beu-bau!

Ba-be-bi-bo-bu
Bü-bö-bä
Bei-beu-bau!













Sprache und Situation.














Sprachgefühl und Menschenkenntnis.














Die Verfasssungsorgane.














Eine Handkrem wär’ jetzt ‘was Feines.














SEX KINO SEX.














SCSMI.














Das Thunfischsandwich.














One Life Stand.














3. Tagung des 17. Zentralkabinetts der Republik beschließt Wachstumsbeschleunigungsgesetz.

Weitreichender Beschluss ist eindrucksvolles Bekenntnis zur Entwicklung der Produktivkräfte. Erhebliche Erleichterungen für kinderreiche Werktätige, Angehörige verstorbener Kapitalinhaber, Betreiber von produzierenden Werkstätten in Privatbesitz und gewerbliche Übernachtungseinrichtungen ab 1. Januar 2010














MTV has just left the building.














Dienstag, 10. November 2009


























Die Candoc.














Papa! Papa Ratzi!














Meine beiden Frauen buken mir eine neapolitanische Pizza, burlesk belegt.














Pending tweets.













Wir wollen eine Mauer bauen:

Eine Mauer der Liebe!














Musik als Beziehungskunst.














Der Bewegungsraum














Schild-drüsen-unter-funktion:
Schilddrüsen-unterfunktion!














Ich beschäftige mich viel mit Zeit und mache oft Lachstudien vor dem Spiegel. Meistens bin ich aus meiner Wohnung in St. Georg nicht mehr wegzudenken. Als begeisterter Bodypainter habe ich gerade eine Motte totgeschlagen. Wahrscheinlich aus dem Schuhschrank. Eigentlich verachte ich »Gänsefüßchen«.














Montag, 9. November 2009


























Die Sorge um den Fuss






Podosophische Studien














Der zweite Latte to go meines Lebens.














Der Keks
Ist unterwegs!














Die größte Genauigkeit
ist die größte
Ungenauigkeit.














Aufgaben und Tätigkeiten des Fußes:
practices of the foot/
Fusspraktiken.














Im Zeichen des Todes von Claude Lévi-Strauss.






















I



Die Welt aus dem Fuss














Jean D’Artis, Pedis Admiranda (1619)













Der florentiner Fussball.














Die Welt aus dem Fuss.














Das intensive Fuss-Spiel der Säuglinge.














Buhlen um die Gunst des Balls.














Fussjongleure.













Der Mensch mit den schönsten Schuhen im Raum.














Hand, Zeichen, Repräsentation, Differenz, Künstlichkeit, Kulturalität:

Fuss, Dinge, Konkretion, Gesamtheit, Gegebenheit, Materialität.














Die zivilisatorische Leistung des Fussballes (Elias/Dunning).














Perfekte Kugelgestalt und Prallheit.














Objekt des Zufalls.














Poetik des Fussballs.














Heimlich und heimelig.














Das Tor hat eine geheimes Bedeutung.





Der Hüter.
The castle.














Die Toterzählung des Fussballs.














Den Säuglingsfäkalduft in der Nase.














Pseudokulturwissenschaftliche Effekte.














Die marsianische Kultur des Fussballs.














Die Sorge um den Fuss.














Wittgenstein entdeckte das Sprachspiel bei einem Fussballspiel.














Die Regenwurmmuskeln.














Spiel, das Wissen schafft.














Hodologie und Allozentrik.













Die Unsichtbarkeit der Füsse.














Dennis Adams, Spill (2009)














Transekten.














Markierungswissen, Wegewissen, Überblickswissen.














Der topologische Raum:

Der implizite Raum.














Die Fusssohle arbeitet unsere Raumerfahrung in uns hinein (Eickhoff).



Ich denke mit meiner Fusssohle.














Der omnipotente Mensch im Zirkus.














Philippe Petit, Traité du funambulisme (1997)














Die Kastration der westlichen Welt.














Slack climbing.














Die Psychohistorie der Angstbearbeitung.














Eine körperliche Bildnotiz.














Hier gewöhnlich,
dort besonders.














Mark und Grenze.














Was geschieht im Gehen?













Das Sendschreiben.














Ein Bild beschreiten.














Die Waidwanderung.














Der romantische Mensch.














Das Spitzfingerig-Pikiert-Abgehobene des Wortes ›Ästhetik‹














Die Ruhe des Auf der Lauer-Seins.














Orientierung. Bewegung. Gegenständlichkeit. Weite. Auflösung.














The walking autist. The walking artist.














Ein Mensch mit einem erstaunlich dummen Gesichtsausdruck.














Das England der Schweiz,
das Schottland des Österreichs.













Der Mensch, der wie nebenhin seine Lenden am Hinterteil eines anderen Menschen rieb.














Phenomenology of Untouchability.














Innerworldly Holyness.














Size Zero.














Vitello Tonnato.














Die Schlachterstochter und Betriebsnudel.






















II



The Joy of Shoes














Der dritte Latte to go meines Lebens.














Dial am Morgen.














Wie entsteht Nicht-Lüge?














Nicht jedes spielerische Ausprobieren ist gleich dümmliche ›Ironie‹.













Contextual phenomenology.














Der dändische Lebensstil.














Die ästhetische Vorlust.














Der Dichter mildert den Charakter des egoistischen Tagtraumes durch Abänderungen und Verhüllungen und besticht uns durch rein formalen d. h. ästhetischen Lustgewinn, den er uns in der Darstellung seiner Phantasien bietet. Man nennt einen solchen Lustgewinn, der uns geboten wird, um mit ihm die Entbindung größerer Lust aus tiefer reichenden psychischen Quellen zu ermöglichen, eine Verlockungsprämie oder eine Vorlust. Ich bin der Meinung, daß alle ästhetische Lust, die uns der Dichter verschafft, den Charakter solcher Vorlust trägt, und daß der eigentliche Genuß des Dichtwerkes aus der Befreiung von Spannungen in unserer Seele hervorgeht. Vielleicht trägt es sogar zu diesem Erfolg nicht wenig bei, daß uns der Dichter in den Stand setzt, unsere eigenen Phantasien nunmehr ohne Vorwurf und ohne Schämen zu genießen. Hier stünden wir nun am Eingange neuer interessanter und verwickelter Untersuchungen, aber, wenigstens für diesmal, am Ende unserer Erörterungen.














Neben dem schönsten Menschen im Raum war noch ein Platz frei.














Andy Warhol, The Joy of Shoes.














Gefundene Schreibgeräte.














Metonyme des modischen Menschen.














Kostbare Kleinodien (Juwelen, Schuhe, Petit Fours, Sushi u.ä.m.; Crarys sensory overload).














Es gibt mehr Idole als Realitäten in der Welt (Nietzsche/Zizek).














Dieser Mensch antwortet auf ein lächelndes Anblicken nur angespannt mit ernstem Weiterarbeiten.













Schuhe als Existenzrahmung der individuellen Selbstinszenierung.














Coincidentia oppositorum.













Coup de foudre.














Wenn eine klassisch-schöne und höchst geschmackvoll-elegant gekleidete und geschmückte Dame mit delikater Gestik vom Schuhfetischismus spricht.














Objekthaftigkeit und Objektivierung.



Subjektivierung und Subjekterfahrung.














Füsse sind euphemistische Repräsentationen der Geschlechtsorgane.














Absprung und Wiederholung.














Jan Verbeek, Ballast-Erstürmung (2008)














Balancieren in prekärer Haltung.














Ich wechsle die Dimension meiner Seinsart.














Das Chthonische.














Georges Batailles, Le gros orteil (dt.: Der große Zeh)














Das schmal-weissgoldene und rohgehämmerte Armband, das an meinem rechten Handgelenk locker hängt.














Der vermenschlichte Fuss.














Fussbiografien. Fußbiographien.





















III



Emulating The Prophet














»Schnäpper to grid!«














Ihre Großmutter mütterlicherseits schrieb Nanouk, unserer Tochter, heute zu, sie sei nervös und ungewöhnlich lange und angespannt wach.














Atmen des Bodens.














PAEDAGOGICA POIETICA.














An die Bücher gehen − oder in’s Flugzeug steigen?













Beten. Besinnen. Meditieren. Konzentrieren. Sammeln.













Buddha was here.














Hat sich eigentlich irgendjemand jemals mit dem ›Windows Bild- und Faxanzeiger‹ tatsächlich ein Fax anzeigen lassen?














Gottheit der Fussprobleme.



Der fussheilende König.














Ein leibnizsches, musilsches Buch.














Tromadolor long 50.














Die Bedeutung des Fusses für die Aufrichtung.














Seit 8000 Jahren sind Menschen sesshaft.














Der Fuss macht den Menschen.














Der parallelgestellte Zeh.














Nilotenstellung.













Das Gehirn ist 300.000 Jahre alt;

der Fuss etwa vier Millionen Jahre.














Für eine non-funktionalistische Anthropologie.














Die Evolution hat keinen Sinn.













Kryptophysiologie der Körperhaltung.














Laudose.














Gehen wie eine Japaner.














Muslimische Informanten.














Emulating the prophet.














Die kleine, einen Zentimeter lange, leicht gebogene Narbe auf meinem linken Handrücken, in Verlängerung des Daumens.













Baraka.














Petrosomatoglyphen.














Das weibliche Kamel Mohammeds.














Koranisch-koreanische Spezialitäten.














Proselytismus.














Hierophanien.













Adam’s Peak auf Sri Lanka.














Iranische Miniaturen.













Es gibt keine Fusserscheinungen.














Der Fuss als genuin immanent.














Anikonische Kulturen.














Der Emmausgang.














Die dominatorische Brille.













Das Rätsel der Pentodaktylie.














Der niedlich-tragische Strukturessenzialismus konfessioneller Anthropologie. Bemitleidenswert; beneidenswert.

Ein Denken der 1950er Jahre. Legosteindenken.

Solche Dogmen sind stets esoterische Wahnsysteme, Verschwörungstheorien.














Seine Hände waren mit gespreizten Fingern so groß wie sein Antlitz.














Das Wesentliche sind fünf.














Narziss und Elektra.














Die fünf Polen.













Sollen ist nicht Müssen.














Ein Fingerreim.





















IV



Zehntausend Skrupel














Die leuchtende Sonne im Morgennebel.














Das passionierte Nicht-Frühstück.














Die Andere.














Toyotistisch.














Das Biokapital.













Kopfweh und Fussweh.













Die Verkopfung des Fusses im Ballett.














Wir, die Schwerreichen.














Das ökologische Kapital.













Schuldgefühle sind zurückgehaltene Wut.














From oil to soil.














Der schwere Körper.














Die europäische Verbrauchsgesellschaft.













Das Buch Ruth.














Das Hergeben des Schuhs.














Die Barfüsserorden.














Der Schuh ist ein Seelenbehälter.





Der Schuh ist die zivilisierte Realität.














Hinkende Schmiede.













Ödipus Schwellfuss.














Das pneumatische, berauschende Getränk.














Das Geschenk.














Zahl und Erzählung.














Thal.














Nach dem Vortrag brauchte ich mindestens eine Viertelstunde − recht eigentlich eine dreiviertel bis volle Stunde −, um die von mir aufgebaute Darstellungs- und Reaktanzspannung wieder abschwellen zu lassen.













Der Quadratfuss.














Zehntausend Skrupel.














Die kleinfüssigen Hessen.














Das Gesamtbündel Mensch:
Vier mal zwanzig Jahre,
Hand und Fuss.














Das Fuss.














Mean Sea Level.














Eine Lachsbagelnostalgie.














Invertierte Quarantäne.














Ich gehe nun ein Schwein schlachten.














Der erste USB-Stick meines Lebens.














Schokoladenmassage.














Sonntag, 8. November 2009

























In sieben Leben.













HTTP, the backbone of legacy internet architecture, is getting replaced by XMPP.














Musikalisches Verhalten und künstlerisches Potenzial von Zebrafinken.














Donnerstag, 5. November 2009


























Wake up!














Der 4. November 1989.














Gepflogenheiten wissenschaftlicher Praxis können einen also zu einem schlechten Menschen machen.













Meine Beutelmaus hat Verstopfung.














Kinky Klinke meets Peer Wersi.













The Rise of the Neuronovel.














Uff, schwitz, hab es endlich alles online.














Aspekte einer erweiterten Poetik.














Gejammer ist der Entschlackungstee der Seele!














Mit Ihrem Antrag zum Archiv bin ich in allem einverstanden.














In der Wohnung über uns wird wieder zum Blues-Schema gejazzt.













Steuerklasse VIER.













Zu einem wissenschaftlichen Symposion reichte ich Gerhard Rühm: Vortrag als Titel ein.

Vor Ort sprach ich textgetreu − respektive mit nur kleinen Anpassungen − den Vortrag von Gerhard Rühm, den er auf dem grazer Symposion Zweifel an der Sprache am 20. Oktober 1973 gehalten hatte.














Mittwoch, 4. November 2009


























Slayer & die Handlungstheorie des Gespürs.














Zerstöre mir nicht diesen Tag mit einer seelisch belastenden zwischenmenschlichen Konfrontation!














A lurid view.














So vermählt Stepschritt sich mit Takt und Metrum.
Rhythmus der Sprache ist Schritt- und Steprhythmus:

Fuß und Versfuß. Hebung und Senkung.














Zusammenbruch und Verschwinden.














Patienten legen.














You are doomed!














Eine gewisse Befreiung und Gelöstheit.














101945.














Flughunde praktizieren Oralsex.














World Painted Blood.














Slayer am Abend
Erfrischend und labend!














Ich verstand Thrash Metal erst in den 2000er Jahren, nach erschöpfendem Durchgang durch brachial-berliner Bassdrum Techno der 1990er Jahre.














Dienstag, 3. November 2009


























Der kluge Mann verehrt das Schwein,
Doch er denkt an dessen Zweck,

Von außen ist es ja nicht fein,
Aber drinnen sitzt der Speck.













Kritische Ontologie.













Search engines blieben scheu.













Was Bogdan zusammenführt, hält Simanowski getrennt.














Eine Weise der Entlastung von überfordernden (Selbst-)Ansprüchen an existenzielle Totalität und umfassende Selbstkonsistenz in jedem Moment.














Numquam posthac de nobis ipsis silemus














Das filmische Ohr.














Ein Track ist so etwas wie eine Drehbuchszene.














LMAO.














Ich hatte es sehr genossen, wie Helmut Markwort und Condoleeza Rice mir jeweils ihre beste Piano-Sonate darboten.














The John Peel of Creative Commons Music Scene.














I’m In You.













Jochen Reinecke, Viktoria Bar (2011)













Seriositätspos(t)ing.












Es ist ein Meer von Gedanken, die guten wie bunte Fische, denen man kurz über den Rücken streicht.














Caro, 31, mag dünne Männer und große Hunde.



Frau Plastic, 29, mag Männer mit Vollbart und Babyeichhörnchen.














Montag, 2. November 2009


























Blitzi kann sich ausruhen.














Sie kuckt und reißt ihr Mäulchen auf.














Ich schmeiß’ jetz’ mal Eier, Milchschaum und Espresso an.














Audacity − Of Huge!














Inter, Meta, Infra, Ultra, Para, Sub, Super, Hyper, Prä, Post, Archi, Trans.














Nachrichtenmagazinsimulacrum.














Vagantoletten.














Pulli-Wulli!

(Hawaiianisch für: Der Mond geht auf!)














Barking Wednesday.














Männerkochstreber.














Sonntag, 1. November 2009

























*
* *
*
























Mostrich & Bostich.














Gott ist nur ein Kind.














When will the term ›New Media‹ (as in Web & Web 2.0) sound as outdated wie ›Neue Medien‹ (wie etwa in Film, Radio & TV)?













Murmeln ist Distelmeyers Trennungslied.














Erfolg ist für Verlierer.














Wie gehe ich mit Größe durch den Schlund der Zeit?














Wir lassen nun die Erde hinter uns.














Zeitschleifen.














Königin im Dreck, die Entstehung der Nacht.














Geschichte der Studentenproteste
und ihrer Kommunikationsstrategien


BA-Modul − Einführung & Übung














Rumsitzung, Betrinkung und Umfallung.













Die Werkausgabe, ursprünglich auf 10 Bände angelegt, wurde mit Erscheinen von Band 2 eingestellt.












Samstag, 31. Oktober 2009


























Die unendlich zart in dunkelgrau schattiertem Hellrosa, in Hellpink spielend, auf den hellblau vergehenden Morgenhimmel getupfte Wolkenhorde.














Die Abhilfe.














Der imaginierte Geruch eines winterlichen Brombeertees in meiner Nase.














Espresso Sestuplo.














Wir sind retrocool in Mitte.














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Bonkers!














600 Jahre Universität Leipzig.














*














Liebten uns wie toll im Dänischen Bettenlager.



Røde Pølser schmecken durchschnittlich.














Die Feedartigen.














Ich mach’ das Licht an beim Rausgeh’n!













Lob des Elisionsapostrophs.



Lob der Diakritika.














Mit Mutter und Tochter setzten wir uns an den Abendbrottisch und sahen den elektrischen Reporter.














LOVING ANIMALS IS A SUBSTITUTE ACTIVITY.













Freitag, 30. Oktober 2009


























It all
Started with a
Big Bang!














Report Spammer.













Das ärgerliche Formatierungsreinigen beim Copy & Paste von Textauszügen.














Der Bass ist dann vielleicht die Filmfigur?














Abkehr vom Nutzwertjournalismus.














Der Suchmaschinen-Primus.














Leute, Dings, Promis, Blogs, Frauen, Meine Lieblinge, Timelinefüller, Best Of, Übliche Verdächtige, Die Besten, Frauen halt, Read, Fav-tweets, Sprücheklopfer, Politik, Weil man denen halt folgt, Language, Halle-Leipzig, Life is random, Buchmenschen, Medien, Kultur, Schnacker, Vip, Besternenswert deutsch, Leipzig, Gedankenelixiere, TV-stars, Toll und so, My favstar fm list, Medienleute, Personal, SM-nerds’n'geeks-stream, Interesting, Menschen und das Leben, Autoren und Lyriker, German Celebs, Kultur, Prominente, Fav, Essentials, Interessante, Unterhaltsame, Prominenz, Leipzig, Twitter Promis German.














The media-historicist’s fallacy:



Only a good
[professional of a dying media culture]

can produce a good
[product of an evolving media culture].














Die Lücke, die wir hinterlassen, ersetzt uns vollkommen.













Wie nutze ich nun diese Stunde?














Home is where my art is.














Den Rhythmus übersetzen.

Präsenz der Tanzschrift.

Schnitte und Breaks.













KNOWING YOURSELF LETS YOU UNDERSTAND OTHERS.














Donnerstag, 29. Oktober 2009


























Tag der Intersexualität.














Das Sinnesereignis.














Aktiv-Mikro-Glätter.














Kryptohandys.














Fuck You.














Der Swing-King.














Keine Nichterreichbarkeit.














Außenminister Clinton.














I am deeply and thoroughly honoured.













*














Mundraum, Kehlkopf, Ohr.














Collagen, elastische Fasern, retikulär.














Der Kehlkopf ist eine multiple Persönlichkeit.














Wir schlucken zweitausend Mal am Tag.














Die Erstickungsangst.

Die Fallangst.














Antigravitationsbegehren statt Stabilisierungspanzerung














Strömung ist ein Feind der Schwingung.














Dehnung, Erleben, Resonanz.













Verstärkung durch Abwehr.

Verstärkung durch Durchdringung.













Schleimhaut und Faszien.














Die Klangverstärkung im Mittelohr.














Außendruck.

Innendruck.














Die Geweberesonanz.













Die Hintergrundsempfindung.














Ergreifen, Schmecken, Berühren, Erfühlen.













Wärme, Puls, Prickeln, Gewicht.














Gesang ist Flug.














Schwingungsfähigkeit und Eigenschwingung.

Außendruck und Eigenschwere.













Der Kehlkopf ist ein Drucker th ungs-Organ.














Das Verleugnen

der Organinterdependenz.













Schwarzblau oder Braunschwarz.














Sympathikus und Parasympathikus.














PANTA SYMPNOIA.














Wertschätzung und Liebe.













Hintergrundempfindungen sind Träger der Eigenempathie.













Ein hohes, grilliges Geräusch im Kopf.














Messa di voce.














Mittwoch, 28. Oktober 2009


























Belastbarkeitstest.














In Amt und Würden.














Der Anrufungskopfschmerz.














Nachrichten sind keine Live-Meldungen.














ZWEGENAUFSTAND heißt jetzt ZWERGENAUFSTAND.












I think always people will be reading them
but it will be a small group of people.



Maybe more people than now read Latin poetry,
but somewhere in that range.












Herzchen, weißer Smiley, glücklich, schwarzer Smiley, glücklich, weißer Smiley, unglücklich, schwarzer Stern, weißer Stern, Peace-Zeichen, YingYang, Sonne, Mond, Totenkopf, Note 1, Note 2, Wolke, Eiskristall, Schere, gecheckt, Blume 1, Blume 2, weiblich, männlich.













Arno Schmidt ist Dave Winers Großonkel.













Wer spinnt mehr: frischgebackene oder altbackene Esoteriker?














Dienstag, 27. Oktober 2009


























Schlüsselpersonal.













Immer dran denken: Jeder Blumenstrauss ist nichts anderes als ein hübsches Bündel mehr oder weniger praller Geschlechtsorgane.













Das Postament am Postamt.













BANG
HEAD
HERE














Kürzewürze.














Great minds blog alike!













Papa runs the voodoo down.














Heute ist der Tag, an dem Geocities seinen Dienst beendete.













Ein Anschein unangestrengter Eleganz.














Beängstigend fickende Scheiße!














Das Symbolische in Äußerungen und Handlungen.

Und Nicht-Ausschließlichkeit.



Und Sehnsucht.














Das schleichende Gift der Veränderung.












Organisationsegoismus und Apparatelogik.














Entspannthaltungsarbeiten.














Der Spatzenfall.













Puschelbiene, Stinkbiene.

Spaßmade, Fressmade.













Wind bricht sich in verlorenen Zaunpfählen.














Meister SEO.













Montag, 26. Oktober 2009


























Cœur de Paille.














Macht die FAS unter Schwarzgelb jetzt nur noch so zahnloses Rezensionsfeuilleton?



Die Artikel zur neuen Koalitionsregierung ähneln auch eher bewusst unkritisch-speichelleckerischem Hofschranzentum.














Unter einer Regierung der Wirtschaftsverbände und der Arbeitgeber














Die Eltern, die Erzeuger, sind Provokateure oder Irre.

Dass noch die letzte Missgeburt die Gabe besitzt, Leben zu geben, auf die Welt zu bringen – gibt es Demoralisierenderes?














Die Gegenfinanzierung besteht aus der Hoffnung auf Wachstum.














Es ist ganz schön voll geworden auf dem Beobachtungsbalkon.














*














Die bildende Künstlerin, die Universen entwirft und deren Eltern aus Augsburg und Wisconsin stammen, sie hatte in der Nacht zuvor von Hunden geträumt.














Alte Getränke.

Arme Getränke.














Im selbstverwalteten Unterholz zwischen den Bahngleisen und Baumärkten ließ ein Pärchen mit seinen Freunden die acht Welpen ihrer Golden Retriever-Hündin zum ersten Mal frische Luft schnuppern und unsicher umhertapsen.













Der Taxator.














Die Sprache ist der andere Ort.













Die Juniorprofessorin für Kommunikationssoziologie trug ihre zwei Wochen alte Tochter um den Bauch gebunden mit einem blauen Tuch, dessen Stoff und Wickeltechnik in den ersten Jahren nach ihrer eigenen Geburt erfunden und erstmals vertrieben worden war.














Das Leben ist eine Hündin.














Dürre Jungmänner fuhren mit ihren Rollbrettern über den glattgestrichenen Spritzbeton der provisorischen Fußgängerbrücke zum Gleis der Stadtbahn.














Sonntag, 25. Oktober 2009


























Zur Überwindung des Subjekt-Objekt-Dualismus.














Jemand muss mich gestern in die linken Backeninnenseite gebissen haben.














Puisque je le peux!














Überraschende Ministerienwechsel der Protagonisten sind der beste Beweis für die Irrelevanz etwelcher Kompetenz einer Regierung.













Muße und Bildung.













Das perspirierte Monipol.













I was like
oh my god












Die Doseneintopfdeterritorialisation.














Die Analdusche auf einer finnischen Fähre.













Totalitärer Turbokapitalismus ist etwas Wunderbares!














Vernunft und Selbsterhaltung.














Beim Häuten des Kürbis’.













There is nothing left of me but her and this.














In diesem Kampf, Träumer gegen Realisten, glimmt und glüht der Hass.














Dare you not think we were one.













Die, die was erleben erleben nie das Unerlebte.














Was gut ist, kommt wieder.














Mein geheimes Zweitblog.














Okay fine whatever.













Samstag, 24. Oktober 2009


























Zeitwahrheit pur!














Freudige Selbstgewißheit.














THEORADSE.














Die beiden rauchenden Dioskurinnen links und rechts der Hofeinfahrt, in gedeckten Steppmäntel und nussiger Gesichtsfarbe.














BITTE NUR KURZ DRÜCKEN
Bitte nur kurz drücken














Die grauhaarig-faltigen, fistelstimmig-braven Dienstverrichter, abgestorben und leblos, ausgesaugt und entkräftet.













Heroin und Sperma.













Lollipop head.














Die junge Mutter spricht:

»Junge Frau, saugen Sie venünftig!«













Mad Max.














Alkorhythmen.













Freitag, 23. Oktober 2009

























WEITERKÄMPFEN!














Weil Du ohne Liebe bist.














Immer diese zurückhaltend-blasierten Distinktionisten.













Josef Mitterer.












Hat Merkel wegen Schwarzgelb jetzt von Apricot/Lime zu Schwarz/Anthrazit gewechselt? Bei Schwarzrot Kreide gefressen und jetzt wieder Leipziger Parteitag?














Tag der Backspace-Taste














Till Lindemann von Rammstein trifft Tilman Rammstedt.














Long Range Acoustic Device.














Ein Bon Iver-Gefühl.














Zurückgezogenheit wird nicht mehr
als Ausdruck veredelten Charakters
oder gar als Signum schillernder Geheimnisse verstanden.

Sondern als Arroganz überkommener Macht.





Es ist heute schlechterdings ein Sonderling,
wer Facebook nicht nutzt,

vergleichbar mit jenen Verirrten,
die einst zögerten,
sich ein Handy anzuschaffen,

als es längst an der Zeit war.





Wer schweigt, zählt nicht.

Wer schweigt,
dem wird die Freundschaft aufgekündigt.

So wie man des Hofes sozialdarwinistisch verwiesen wurde,
wenn man die Gäste langweilte.






Eine allseitige erotische Reizbarkeit herrscht.














Die kleine Staunerin.














Volcano Choir.












Todessehnsucht, Misanthropie, Vereinsamung, Ausgrenzung und Hass auf die Welt.












Uccidiamo Berlusconi.














ENSURE THAT YOUR LIFE STAYS IN FLUX.














Donnerstag, 22. Oktober 2009


























Der Schlaf als kulturelle Errungenschaft.














Lobt die blöde Bärenband!














SYMBOLS ARE MORE MEANINGFUL THAN THINGS THEMSELVES.

Alas!













Explication de texte.














Als ich sie soeben zum ersten Mal in ihrem Leben in die Wanne senkte, döste sie traulich hinweg in wellnesshafter Gelöstheit.














People of Color.













Das Couscous mit Fenchelgemüse und argentinischem Rind, das ich zum Mittag kredenzte, mundete der jungen Mutter erfreulicherweise.














What do you think I fought for in Omaha Beach?














Über die Tochter schreiben.














Unidanoneprocterlevergamblekraft.













Hin- und hergehende Gespräche.













Emailarbeiten.














Rasieren verboten!













Fickwunschverdachtcharts.














Mittwoch, 21. Oktober 2009

























Visit

My

Mind.














Parallellektüre von 2666 und Infinite Jest.














– Mit wie viel Lesern rechne ich, wie viel erwarte ich mir; da hat sich mir also ein sehr schö-, oh, das ist gut, ein schöner Erfahrungssatz ergeben, die eigentlichen Kulturträger in einer Nation oder in jeder größeren Ansammlung von Menschen, unter Kulturträger verstehe ich damit, wenn diejenigen, die sich nun wirklich fleißig mit viel Ausdauer, auch Kostenaufwand, das ist dabei nicht zu umgehen, viel Mühe und auch Feinempfinden in die Kunstwerke, in den großen Bestand der Kunstwerke vertiefen, die die Menschheit besitzt, schon das sind also Phönixe und mir hat sich die Zahl ergeben dritte Wurzel aus P, wobei P die Population, die Bevölkerung sein soll, die dritte Wurzel daraus, das ist, wie viel Einwohner haben wir in Deutschland jetzt, 56 Millionen, 57 Millionen so.

– Ja, wir sind wohl an die 60.

– An die 60, ja also dann wären es 390 etwa, 390, mehr sind es nicht; ich will Ihnen gern zugeben, dass um die herum nun noch eine, aber schon etwas blassere Aura von weiteren vier- bis fünftausend vorhanden ist.

– Amateure.

– Also die 390 sind schon Amateure, wenn sie jetzt die eigentlichen Kulturerzeuger von mir wissen wollen, dann müssen Sie daraus noch mal die dritte Wurzel ziehen, das sind dann sieben bis acht, höchstens.














*













Ich taufte das 99. Element im Periodensystem auf den Namen: Nanoukium (bevor ich erinnerte, dass es ja schon Einsteinium heißt).













Relevanzvergleich ist Schwanzvergleich.












Snippet fronts.














– Kamera?

– Kamera läuft!

– Ton?

– Ton läuft!

– Und: Bitte!














Wir veranstalten anlässlich der Versetzung der Durchreiche in unseren neuen Räumen eine kleine Orgie.














Die Sendung ist in der Zustellbasis eingegangen.














FITTER, HAPPIER, MORE PRODUCTIVE.












Melonen sind Symbole der Entwicklung.














Die vierte Form des Schlafwandelns.













Brummschrummdibumm.














Es steint!














The test of a first-rate intelligence is the ability to hold two opposed ideas in mind at the same time and still retain the ability to function.














Rue du Mail.














Trends der 2010er, pt.1:

Mehr geschmacksidentische Retro-Produkte

(DDR-Waren werden ja schon länger revivalt…)














Notebook City Limit.














Berührung durch Worte einer nahezu unbekannten Autorin.














Rue du Mail.














Dienstag, 20. Oktober 2009


























Das Idyll des Schreibens am Berufungsvortrag.













Watch out where the huskies go

And don’t you eat that yellow snow!













Flugs hatte ich den Austernbrecher wieder beiseite geräumt.














une nostalgie gastrique.














Baldessare Castiglione, Il Libro del Cortegiano (1528; dt.: Der Hofmann. Lebensart in der Reinaissance. − Aus dem Italienischen von Albert Wesselski (1907). Mit einem Vorwort von Andreas Beyer, Verlag Klaus Wagenbach Berlin 1996).














E-book-readers are the new usb-stick.














32 Exoplaneten.














Mulligatawny. Mulligatawny. Mulligatawny.














Eine Versammlung selbstsüchtiger Sexmonster.














RAISE BOYS AND GIRLS THE SAME WAY.














Montag, 19. Oktober 2009

























Afro Goth.













In idealen Kollektiven geschehen nämlich gerade die idiosynkratischen Abweichungen immer zum Nutzen des großen Alien, von dem wir alle ein Teil sind.













Ein Vordenker der Afro Goth-Jugendkultur.














Waitrose Gold Blend Teabags.














Adjuvantien.














Die Unruheprovinz.














Wer an die Wahrheit glaubt, kann meines Erachtens auch gleich an Gott oder ähnliches glauben.













Sonntag, 18. Oktober 2009


























Eine Aubergine auf vier Gabeln.














Ich war in einer Art innerejakulativen Hyperkatatonie gefangen.














Invertierte Geisteshaltungen auf Probe.













Neben twitter-DM’s & FB-Nachrichten erscheinen E-mails als höchst formelle, gar handgeschriebene Briefe auf Büttenpapier, überseriös.














Dann fiel Käsekuchen auf das Neugeborene.














Yes, I smoke crack.














Die Alko-Pop-Bachelor-Indie-Studi-Szene.













La Muse du département. La Sprezzatura. La Düsseldorf. La Roux.














Volker Brauns Geschichte von den vier Werkzeugmachern zum Lachs-Teriyaki an Grünem Veltliner Windspiel 2008 vom Weinberghof Fritsch.












Strasbourgs Strasberg in Strausberg, dann Staßfurt.














Die Unfreiheit der Verhältnisse des 21. Jahrhunderts wäre mit der Härte der Ästhetik eines antitotalitären Widerstandes zu beschreiben.













TRäUMe nICht dEIn LEbEn, lEbE dEInEn TRaUm!!!













Christel, Kassiererin in einem Baumarkt in Olpe, aus dem Publikum wird überrascht. Sie ist größter Helene Fischer Fan der Welt. DER WELT! Muss man sich mal überlegen. Im Baumarkt wurde sie von der verkleideten Helene schon verarscht und jetzt darf sie neben ihr in der Star Bar sitzen. Das Leben kann so schön sein.













Samstag, 17. Oktober 2009


























Liquid Democracy.












Mauer Mob.














Mars Konjunktion Mars.













Transkatholische Vögel.














Abständig.














Leistungselite der Generation Xing.














Compassionate and merciful.














Im interstellaren Beben.













Zuverlässig, ausgeglichen, unberechenbar, abwechslungsreich.














Depot trinken.













Poly, Promiscuous, Kinkster, Liberal, Cynic.













Freitag, 16. Oktober 2009


























Mindcasting.













Erforschen Sie den Grund, der Sie schreiben heißt;

prüfen Sie, ob er in der tiefsten Stelle Ihres Herzens seine Wurzeln ausstreckt,

gestehen Sie sich ein, ob Sie sterben müßten,

wenn es Ihnen versagt würde zu schreiben.



Dieses vor allem:

fragen Sie sich in der stillsten Stunde Ihrer Nacht:

muß ich schreiben?














PROFIL
BILD
NEUROSE.













Isolated House.














Data Liberation Front.














Tinnef und Blafasel.














Liegen. Lesen. Lauschen.













Sorry to bother Sie Zeit, wir drücken unsere tiefe Entschuldigung.














La vie est un vêtement: quand il est sale, on le brosse!

Quand il est troué, on le raccommode, mais on reste vêtu tant qu’on peut!














Ver­brü­de­rung.

Durch­hal­te­ver­mö­gen.

Ekstase.

Unbe­sieg­bar­keit.














Un rat bonhomme qui dit toujours oui, et qui n’en fait qu’à sa tête.













Neu ansetzen.














Ein Freitagabendgefühl.














BEING JUDGMENTAL IS A SIGN OF LIFE.














Wie kommt sie darauf, daß intakte soziale und familiäre Bezüge das Bedürfnis nach Kommunikation stillen würden? Plappern glückliche Menschen nicht? Reden Menschen aus intakten Familien keinen Blödsinn oder zu viel? Streiten Menschen, die aus stabilen Familien stammen, nicht? Oder anders gefragt: Haben nicht auch Menschen aus intakten sozialen Gefügen und Familien einen »Kommunikationshunger«?



Vor allem: Was ist schlecht an Kommunikation? Kann man zuviel kommunizieren? Wie erkennt man belanglose Kommunikation? Ist belanglose Kommunikation schlecht? Und wenn ja, warum sollte einen das stören?














Wenn die Liebe der jungen Mutter in hingebungsvollen Liebestränen sich wiederholt Bahn bricht. Gerührt durch einen neuen Menschen.














Donnerstag, 15. Oktober 2009


























Der Morgen nach der Nacht, in der ihr Nabel abgefallen war.













Der Sedator













Tage in Eno.













YOU ARE THE CSS

TO MY HTML.














Das Ganze als solches.












Höflich und Hörisch.














Der Abend bricht herein.













In unserem blumengeschmückten Strandbungalow.












How the relentless promotion of positive thinking has undermined America.














THIS IS JUST AN IDEA.














Rostschneuz.












Die aufregende Kreativ-Community!














Mittwoch, 14. Oktober 2009

























Ödnisgarantie: Hintergründige Erzählungen über historische Naturwissenschaftler.














Der griechische Musiktheoretiker des ersten vorchristlichen Jahrhunderts.














Warte mit dem Beginn Deines Tagwerks, bis der Milchschaum von selbst zusammenfällt.














Einladung zum Twitter Business Seminar der Tweet Akademie.













Buddhismus und Theaterdada.














Mutabor,

Niels Bohr!














Babyfernsehen.













Dienstag, 13. Oktober 2009

























Reinhard Goebel, Rainald Goetz und Rainald Grebe machen zusammen einen drauf.












Die Funktionalität wird ausgehandelt.













Ehe man es sich versieht, schminken sie sich, wollen Stöckelschuhe anziehen und man muss beim Eintreten in ihr Zimmer anklopfen.














The End of the Email Era













PLANTS are the ROBOTS of the FUTURE.














Alexander Kluges Filme und Texte sind nicht zuletzt auch höchst geschäftstüchtig anintellektualisierte Skizzen einer Kleinkunstbühne.














Any sufficiently advanced technology is indistinguishable from nature.














Kryptokreationismus.














Other. Paper. Exhibition. Film. Exhibition. Exhibition. Paper.













HTTP Server Error 503.












Das Hauptquarktier.














Montag, 12. Oktober 2009

























ᓇ ᓄ ᖅ






Pour Nanouk

et le 8 Octobre 2009


















Vielleicht ist das unser letztes Frühstück zu zweit?












die traurigen Reden
von der Notwendigkeit

»überzeugender Plots«
und
»anschaulich gemachter Figuren«












Labor pains:

Die Arbeitsschmerzen.













Windstill an der Wehenfront.












Pfropf.













Dem immergleichen Diktum folgend,
dass die angelsächsische Literatur die versiertere Erzählkunst hervorbringt,

erscheinen Jahr für Jahr dieselben Baukasten-Romane,

geschrieben von selbstgewissen Literaturinstituts-Absolventen,
die ihr Handwerk gelernt haben
und eine Geschichte flüssig erzählen können.



Wie armselig.














Der wehentreibende Spaziergang im Volkspark.

Das fürstliche Lunch auf der Terrasse des Schönbrunn.













Selbstbildnis als DEKO LED Eisbär
(mit Mikrofaser Zotten).














»Houston, we have a continuous flow of labor pains now!«














Robert Flaherty, Nanook of the North (1921)













It could be a long and eventful night – with a dense, but unsteady series of labour pains now…













Auf zur Geburt in’s Sankt Joseph-Krankenhaus, Berlin Tempelhof! :D #birth09



















I



Nanouk of the North












Vom Ei- zum Blasensprung (1 Uhr 52, kurz nach Ankunft im Sankt Joseph-Krankenhaus, Berlin-Tempelhof).














Die Frau mit den vielen Venenklappen.













Der Platzregen in ihrer Geburtsnacht.














Lob des Wehenschreibers.












Die tiefsitzende Verhärtung der Chefärzte.













Periduralanästhesie (3 Uhr 25, kurz nach dem Umzug in’s Geburtszimmer).












Der Muttermund ist ganz weit geöffnet (6 Uhr 45).













Um 7 Uhr 31 krabbelte aus meiner Frau, Maren:

unsere bezaubernde Tochter Nanouk!













Ich sang ihr ein Happy Birthday. Mit Tränen in den Augen.













3610 Gramm.

51 Zentimeter.

Sternzeichen Waage,
Aszendent Waage.

















II


Nobelpreis für Nanouk













Nobelpreis für Nanouk! Irrer Tag.














Ihr zweimaliges Ein- und einmaliges Ausatmen – synkopiert als das Schicksalsmotiv in Beethovens c-Moll-Symphonie.














Neue Dimensionen des Im Arsch Seins.













Brian Eno, Neroli (1993)












Der Urschiss ihres Lebens (gegen 20 Uhr an ihrem Geburtstag).














Zweites Internationales Vätersymposion:

Intensivworkshop.




















III



Nanouk rubs it













Nights in white linen.














to reward attention,

but not (be) so strict

as to demand it














Sie riecht wie Chai.














Frank Zappa, Nanook rubs it (1974)














Die Globonautin:

Welten tauchen!














Ihre Hände sind aus Marzipan.












Als wäre es nie anders gewesen.













Die Musica Antiqua Köln unter Reinhard Goebel spielt 1984 die Kunst der Fuge.














Milcheinschuss am Abend ihres vierten Tages.














Die 2010er Jahre haben begonnen.














Loslabern.













Donnerstag, 8. bis Sonntag 11. Oktober 2009


























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