10.1.10 – 31.1.10 : doucement             susceptible














D’Impôt et d’Amortissement




I



Der Stern 54 Canceri
im Jahre 1880. Im Jahre 2140.
In der Größe 6,38.



»Ich nehm’ all’ Ihre
Wünsche entgegen

und erfülle sie
sofort!«



Sie war eine wunderbar
dumme, verwöhnte und

leicht zu begeisternde
Unionsamerikanerin.



The mentaculus:
D’impôt et d’amortissement.

»Don’t think we’re one!«
Pseudoproblems in Philosophy.




II



Gleichverteilt sind im Gemüt
stets Leid und Freud.

8 Stunden, 51 Minuten und 2 Sekunden.
15 Grad, 21 Zehntel und 3 Hundertstel:



ESTA CASA ESTA SONADA:
vom Fett

in’s Magere.
Truck Stop, Donovan und Zupfgeigelhansel.



Ältere Herren in
dunkelgrünen Thermodaunenjacken.

Architekten sind die
Zahnärzte des Designs.



The world is full of cracks
caused by major heart attacks.


Der Christbaum auf dem Ausleger
des Baukrans an der Friedrichstraße.





Erster Gesang, viertes Stück – 31. Januar 2010


























Requeering




I



Am I really all the things
that are outside of me?

Consumption is being standardized.
Ich habe geatmet.



Eine Verspätung
aus Glas.

Diese Schüchternheit
ist ein Liebesbeweis.



Schwingende Dispositive.
Ein Lob der Kontakommunikation.

A cappuccino
with Roland Barthes.





II



El Schlong:
Celeste Lemprun et Félix Phellion.

Sicherheitsbeamte
sind Wichtigtuer.



Temporal capital,
la textualité du jour.

Situated agency,
pre-textual poachers.



Straightening devices
of Armitage Shanks and Grant Westfield.

The personal
is permissable.



Sie lernte zu leben mit einer
nicht zählbaren Menge von Schwierigkeiten,

die auf absehbare Zeit
nicht mehr sich auflösen würden.



Requeering the
nuclear family household.

The corporeal=sensory is
the last resort of resistence.





III



Für Verzärtelung
und meinen Knacks.

All that’s left for
you is doubt




Cube-Tec
DeCrackler.

After work shopping,
Champagnermöbelei.



It’s all about the motherfucking oil.
Regardless of the flag upon its soil.


Save the planet –
Kill yourself!



Dauer: 30 Jahre.
Das Theoriegeschehen.

Roof-reading.
Kosten: keine.





Erster Gesang, drittes Stück – 24. Januar 2010


























Beirut Bayreuth




I



Märchenland und Wichtelreich,
Schlauchbüros sind Schlauchbüros.

Der Zeitplan: Ein Bildnis
Peter Sloterdijk als Alexander Kluge.



Philosoph und Dichter,
Lyriker und Essayist.

Omnia mutantur.
Effectivity is death drive.



»The private« – he liked to state –
»is always present.«

Should I mention the fact:
the transition is the track.



Egonomia, res nullius:
International Psychoanalytic University.

Die Gegenwart
ist eine miese Zukunftsvision.





II



Beirut ist nicht
Bayreuth.

Die Öhrchen des Domes
lugten in’s Penthouse herein.


Visionary art is always
hyperpresent science fiction.

Deep Play, 12-channel video installation
by Harun Farocki, 2007.



Europa brennt?
Wird ja auch langsam Zeit.

Es ist nicht gut an
etwas fest zu glauben.





III



Ich betrachtete einzelne
ihrer Körperteile mit

zunehmendem Vergnügen,
savonarolekse Sykophantin.



Vanitas, Śūnyatā,
the Doors of Perception:

El pueblo unido
jamás será vencido!





Erster Gesang, zweites Stück – 17. Januar 2010


























Amoralischer Familiarismus




Blume im Garten. Teddy im Haus.
Drachen im Park. Huhn auf dem Hof.

Neologisms are the aliens of language and thought.
Zuschauen. Entspannen. Nachdenken.



Forscher finden riesiges Grab mit rätselhaftem Loch.
Ich will Deine Möhren

Nur sehr ungerne stören

Wir haben Knäckebrot neu definiert.



Telegonie, amoralischer Familiarismus.
Narration is superior to Quantification.

Digital Hollywood University:
Boys will be boys.



Self-portrait as Joan Holloway.
National Association of Photoshop Professionals.

Theory Jet Set:
Kampfkommando Karin Dreijer Andersson.



30.000 Euro Unterhalt
für meine sieben Kinder und ihre Mütter.

And in the almostness of the moment
Ausgenommen Selbstauslöschung.



Don’t believe what people say
I’m innocent.

Like strawberry jam
on a glass of milk.





Erster Gesang, erstes Stück – 10. Januar 2010


























zurück weiter archiv