24.9.7 - 31.10.7 : Wrong Is Right Is Wrong Is Right Is














Your data

My data:



The chromosomes

Match!














Schlimmerweise den ganzen Tag Midge Ures If I Was vor sich hin gesummt.














Domenicanische
Republik.














Self-portrait as Devendra Banhart.














Im Windschatten des Getriebes der Welt.














Die zweite Paracetamol des Tages.














Mittwoch, 31. Oktober 2007
























Hypercommunicado.














Vielgebärwettbewerbe.                         Vulgärwettbewerbe.














Mein Schlüssel lacht!














Ich wollte Ihnen nur mitteilen, dass das Glück endlich auch an meine Tür geklopft hat!














Thoughtscape™.














Distinktionserzeugende Housewarming Parties.














Thinking at the edge.














Rosettentango.














Dienstag, 30. Oktober 2007
























Fünftligaspiel.














Wir sprechen technisch unverstärkt.














Randgestaltung.














Riskant und brisant.














Akut und attraktiv.














Die Beerentorte.














Das Café als Heterotopie.














Devulsion.














Der Kapitalismus bringt die industrielle Vertigung von Pornographie wie auch die Bereitstellung medialer wie auch berührungsnaher Institutionen prostitutiver triebabfuhr nicht nur hervor –



er braucht sie dringendst zur Umstellung einer Gesellschaft auf eine durchgängig effektivistisch-arbeitsteilige 24/7-Produktions-Fabrik.














Griff in den Igel der Erinnerung.














EUPHORIE.             EXZESS.             SKANDAL.














Momente in Rindfleischsuppe.





Momente in Wackelpudding.














Wer den Sohn liebt, der hat das ewige Leben.














Ich liebe die Vice-Reviews!

(und die Do’s and Don’ts ja sowieso…)














Boink to replace recently shut down Oink.














Blogkrise wegen Verlinkungsrückgang.














Montag, 29. Oktober 2007
























Wir sind Reifen!














Machtschwimmer.                                     Matchwinner.














Schöne Kekse.














Vollgewichste Gangbang-Schlampen.














Salonkatholizismus.














Mittagsgähnen um Viertel vor Zwei.














You got my heart beatin’
Like an 808.














Schnuller für die Basis.














Romantik 3.1.














Sinnesorgel.














Mars Quadrat Chiron – Pluto Sextil Jupiter.














»Da bin ich nicht mehr die einzige mit Vollkornbrot!«














Sonntag, 28. Oktober 2007
























S e l b s t v e r ä n d e r u n g

u n d   E r f a h r u n g






A n t h r o p o l o g i e   a l s   A u t o b i o g r a p h i e
d e r   m e n s c h l i c h e n   G a t t u n g














I

Phänomenologie








1.
Biodizee






Corpus absconditum.





Phylogenetisch.





Anthropologie der Tiere.





Behind it all
Collapsing new buildings
Swing their
Arias.





Entlastungs=Imaginarien.





Jede Geburt schafft einen neuen Körper.





Biodizee.





Der künstliche Uterus.





Fünf Eltern:
Eizellspenderin, Samenspender, Leihmutter, Auftragselternteil 1 und Auftragselternteil 2.





Zeugung und Tod.





Unser kulturelles Leben
vor der Geburt.





Vitalistischer Essentialismus
Vs.
Biotische Situativität.





Ovids vulkanische Metamorphose.

Goethes neptunische Metamorphose.










2.
Das Mythem






Religionsphänomenologie.





Die denkenden Frauen der Trauer.





Zartgliedrig liegende, schmale Lesebrillen.





Das Mythem.





Tad und Schlof.





Mutter aller epischen Kataloge.





Konventionsintertextualität.





Geh’, wilder Knochenmann!





Oppositio in imitanto.





Ziel- und Quelltexte.





Delirium.





Grab(sch)mähler.





Experiential data.










3.
Devianzcharme






Ich bin ein Schwein.





Die deutschsprachig gebliebenen Lebensprobleme und Traumerzählungen Wittgensteins.





Übung in Wahrhaftigkeit.





Ein Sprechen über sich selbst.





Aufmunkern.





Der Entenhase.





Das Sehen-Als:
Aspektwechsel.





Eine Familie sehr gefährdeter Menschen.





Aspektblindheit.





Ein Bild hielt uns gefangen.





Jemand sieht zuviel und wird dann blind.





Devianzangst,
Devianzcharme.





Denkbewegungen.





Die eigenen Stärken und Merkmale als überkompensierte Schwäche=Imaginarien.





Aspektblindheit als Anlass, den Aspektwechsel zu aposthasieren.





Personalisierende Dekonstruktion.





Practical turn.





Metaphysische Verzweiflung der totalen Art.














~














Perch and Wild Salmon au Gelée, on Red Mustard Greens.





Roast Leg of Suckling Boar in Juniper Apple Jus, with Sauteed Brussel Sprouts and Pumpkin Soufflé.





Crème Caramel and Cognac-Infused Pineapple.














Die Kunst, sich im Unerträglichen einzurichten.














Ich komme von nirgendwo.



Ich gehe nach nirgendwo.



Ich bin in diesem Moment.



Hier.














~














II

Kunst und Imagination








1.
Ernstwitz






Fuß.





Foucault, Negri und Agamben.





»Eine Bauformenkunde der Selbstdarstellung und Selbstwahrnehmung in medialer Übermittlung.«





Die Nicht-Utopien.





Lebensweisen nach Agamben.





Martha Rossler,
Semiotics in the Kitchen.





Ihr Körper wird von Buchstaben geschrieben.





Geste ist Körper, Sprache und Medialität.





handeln und Hervorbringen.





Res gerere:
Regieren.





Wippen, Trippeln, Tänzeln:
Winzige Klangberührungen der Körperbewegung
.





Tanz als Ort der reinen Geste.





Adorno, Spinoza
Freud und Wittgenstein.





Zugleich ernst und witzig.





Internationales Gestenzentrum.





Jean-Claude Schmitt,
Mönche im Mittelalter.





Fanum et profanum.





Kunstleben.





Spargel in der Nase.





Jörg Heiser,
Plötzlich diese Übersicht.








2.
Bauerntheater






Wirklicher als die Wirklichkeit.





Zittern in der Umdrohung des Todes.





Das Räumen.





Einige Kehren später.





Bild, Text, Leben.





Biosphärenreservat Schorfheide.





Sprituell tot.





Ackern.





Kleine prägnante Augenblicke.





Flussers negative Anthropologie.





Verkörperung.





A spielt B vor C.





Postsemiotischer Experienzialismus.





Landwirtschafts=Simulatoren.





Geste und Pose.





Symbol- und Gestenverbrauch.








3.
Mensch=Frosch






Das beliebteste Experimentiertier überhaupt.





Gegenhexe.





Der Uterus sei eine Kröte.





Anklänge lassen.





Unbehagen in den Zeichen.





In Ding
Und Thing
Steckt manches drin.





Was ist eigentlich der Frosch als Ding für uns?





Differentiale der Erfahrung.





Konstruktivistisches Zeichendenken und positivistische Dingapotheose heben sich auf in einem differenzierten Experienzialismus der Zeichen-Materialitäts-Verflechtungnen.





Aja, furchtbar!





la courtoisie.





Die Froschzunge der Lüge.





Das Chthonische.





The frog=charm.





Vom Froschdämon
zum Froschopfer.








4.
Kopula






Inochi (Seimei; Leben).





Iki no uchi (Atem aushauchen).





Das Seidende.





Nishida Kitaro:
Leben zugleich Tod.





Soku (Kopula).





Verwicklung (Identität/Differenz, Heidegger).





Glückseligkeit in Kulturbegegnungen (schwer zu entziffern).





Frage nach der Leerstelle.





Leerer Raum,
entleerter Raum.





Denktradition der Astrologie.





Mimesis des Lebens.





» – und das wäre meine Frage – «





Pan-a-theismus.





Der sich einen Weg bahnende Mangel.





Lhetorischer Sprachgebrauch.














III

Grenzziehungen








1.
Ehre der Bekloppten






Dynamische Identität.





Biotische Graphie:

Körper Erzählunge.





Die Ehre der Bekloppten.





Körperwandel vor und zurück in der Zeit.





Fernblick der Charismatiker.








2.
Messner Bearbeitet






Wie geht überleben?





Auswegslosigkeit als Kraftzentrum.





Hineingetaucht sein in das Nichts.





Die Nachrede.





Himmel, Hölle, Himalaya.





Messner Bearbeitet.





1. Flucht nach vorn.



2. Übermut.



3. Zuwarten.



4. Wieder erinnern.



5. Der richtige Moment.



6. Weiter machen.



7. Erzählen..



8. Abschließen.



Gratwanderung auf hohem Energieniveau.





Leben:

Unter Menschen weilen.





Moral ist die Wichtigtuerei vor der Natur.





Das Friedhofsgefühl (Canetti, Masse & Macht).





Überleben der Angepaßtesten.





Schiffbruch mit Zuschauer (Blumenberg).





Inter homines esse.





Die Freiheit der Krisis.





Apathie und Coolness (Einsteinforum).








3.
Transplantation






Genese des Hirntod=Konzepts.





Craniometrie.





Die Gesellschaftsfeinde.





Sammellager.





Albert Moll.





Alter und Hirnflüssigkeit.





Aushebungen.





Siechenanstalten.





Die Experimentalfolter.





Spontaneität und Dinghaftigkeit.





Pationeten im Status des Materials.





Chirurgisierung der Medizin.





Die Cartesianische Körpermaschine.





Herz-Lungen-Paket,

Restkörper.





Das Phantasma der Todesüberwindung.





Immun-Suppression.





20-35% sterben nach Transplantation,

40% der Überlebenden erhalten Krebs.





Die Wissenschaftskirche.





Das Labor als strafloser Raum.





Robert Kochs bakteriologische Infektionen in KZ’s in Afrika.





Macht über das Paradox.








4.
Das Lager=Labor






Überholen wir die weglaufende Uhr.





Hugo Sacer.





Ultrakomatöse.





Zoon und Bios.





Das Gehirn einer Landschildkröte.





Zerebrum und Zerebellum.





Das Bewegen ist eine Vorform des Denkens.





Die Regierung der Lebensfunktionen.





Medulla oblongata.





Zartheit und Langsamkeit.





Leben als Nicht-Stasis.





Selbstveränderung.





Entelechie.





Autorelationalität als Leben.








4.
Acedia






Die Autorelationalität der Affekte.





Gerichtete Gefühle und Körperempfindungen.





Stimmung und felt sense.





Eintaucherfahrung.





Resonanzen.





Wie es sich dann verhält.





Acedia.





Sorglosigkeit,
Indifferenz.





Schlaffheit, Trägheit, Wirkscheu.





Monotoniedepression.





Assistenzphilosophische Literatur.





Dostojewski, Aufzeichnungen aus dem Untergrund.














~














Bis auf weiteres im Amt verschollen./p>













MOLLENHAUER, Klaus: Ist ästhetische Bildung möglich, Z.f.Päd., 34.Jg., Nr.4, 1988(b). (Vielfalt der Sinne)














~














IV

Die menschliche Natur








1.
Das Kreuzbein






Sedative Ordnung:
Sedierung.





Domus
Civilisation
Discipulus
Sedide
Notiert.





Um eine Haltung einzunehmen, braucht es einen Willen.





Der Aufenthaltsort der Beute bestimmt die Gestalt des Verfolgers (A.Schopenhauer).





Zellspannung.





Haltung und Gestalt.

Ordnung und Richtung.





Zellulose/Papier ist Pflanzenskelett.





Chlorophyll und Photosynthese ist Pflanzenatmung.





Waffen des Angriffs und Waffen der Verteidigung.





Feindlose Tiere.





Potenzialerweiterung.





Molekülkampf- und -kooperation.





Das Leben hat sich aus der Erde herausgearbeitet.





Kreuzbein/Becken.





Excellere, Herausragen.





Als Erdwurm im Schlaf.





Formloses Kauern, Lagern, Hocken, Lungern.





Respirative Sitzangst (Rippenatmen bei Angst und im Sitzen).





Atmungsvermeidung erhöht Muskeltonus, der wiederum die Atmung vermindert etc.pp.





Das Sitzen ist die Produktivkraft Europas.





Das Trikolon.





Schlafen im Hocken.





Meditationshermeneutik.





Der Zukunfts=Buddha sitzt, um sich zu erheben.





Niloten-Haltung (Massai).





Die Belastung des Herzens ist abhängig von der Nähe zum Boden (Erschwerung/Verminderung der Pumparbeit.





Der kosmische Wille zerfleischt sich selbst.








2.
Dynamische Universalien






Stagl, Kulturanthropologie und Gesellschaft.





Popper tadelt Essentialisten.





Der Essentialist ist gleichsam der Bourgeois des Post-Marxismus.





Essentialist, Exklusionist, Elitist, Rassist, Faschist.





Anstansbegriffe.





Erfahrungswissenschaft vom Menschen.





Joseph Tenbrook.





Protagoras von Abdera.





Anthropogenesis, Lokale Ausprägung (Redfield, Human Nature, Encycl.Brit.).





Das buiologische Erbe (Genom):
Weltoffenheit (Gehlen, Scheler).





Das soziokulturelle Erbe: Art is man’s nature.





Antweiler, Was ist den Menschen gemeinsam?





Alle Universalien sind umstritten.





Leitfossilien der Menschwerdung.





Selbstveränderungspotenzial.





Erfahrung und Selbstveränderung.





Meliorismus.





Die Lagentorte.





Antiessentialistischer Essentialismus.





Objekt Vs. Essenz.





Normativität Vs. Despriptivität.





Umgang mit der Welt.





Experienzialismus statt Empirismus.





Sollen aus dem Sein.





Die Anthropologie ist die Autobiographie der menschlichen Gattung.





Von-Neumann-Jesuitische Eschatologie.








3.
Entwicklungs=Verluste






Erfüllung und Entwicklung.





Hippokrates:

Das Leben ist kurz,
die Kunst lang,
die Gelegenheit flüchtig,
die Erfahrung trügerisch, das Urteil schwierig.





Seneca, Über die Kürze des Lebens.





Genußsucht,
Habgier,
Machtstreben.





Der europäische Genialismus.





Heuristik der Geistesgegenwart (Peskoller).





Make him run: OECD!





Ten thousend (years) for each breast,

But thirty thousend for the rest.








4.
Abschiedlichkeit






Erfahrungsbezogenes, dialogisches, sinnvolles und ganzheitliches LernenMOLLENHAUER, Klaus: Ist ästhetische Bildung möglich, Z.f.Päd., 34.Jg., Nr.4, 1988(b).





Überleben lernen (körperlich-biotisch)

Lebensbewältigung lernen (Sozialität)

Lebenserfahrung lernen (Subjektivität)

Biographisches lernen (Individualität)

Lebenskunst lernen (Kulturalität)

Sterben lernen (Zeitlichkeit).





Infantilisierung der Armut.





Alltagswende der 1970er.





Phylogenetisches Lernen (Dux?).





Erfahrungen, die man mit sich selbst macht.





Wahrnehmungsintensiv, philosophisch reflektiv und performativ-ästhetisch die eigene Endlichkeit bedenken.





Sich als Individuum originell zu stilisieren.





Ästhetik der Existenz.





Seine eigene Statue meißeln.





Suizid-Versuche, lebensgefährdende Situationen, riskantes Leben als sterben lernen?





Die Freiheit der Krisis, dem Tod in’s Auge schauend.





Anthropologie der Negativität.





Abschiedlichkeit.





Lernen als Tun des Nichtbeherrschten.





Leben muss gewagt werden (Bollnow).





Anspruch auf überbeschleunigte Entwicklung.





From womb
to tomb!





Gestern noch

- heute schon!





Der pädagogisch-ontogenetische Komplex muss schwarze Zahlen schreiben.





War ich da nicht mehr als jetzt?





Wettlauf: Curriculum vitae.





Globalisierte General=Doktrin.





Die Ruhe des eigenen Rechtes.





Die Verluste in der Entwicklung.





Zartheit, Nicht-Entwicklung, kleinste und immer noch kleiner bedachte Schritte und Empfindungen.





Wie schön wäre es, erwachsen zu sein

und es zu bleiben!





Langefeld.





Dynamis & Energeia.





Shanti, innerer Friede.





Die Dulder.





Rgression im Dienste des Ego.





Verkitschter Rousseauismus.





Bifurkation.





Die antiken Vorläufer der Beschleunigungsklage in der Stoa.





Chronokratie.





Goethischer Köhlerofen und Pestalozzis Spinnerei als pädagogische Denkbilder.





Selbstinitiation.





Reifung.





Dissonanztheorie.





Chaotische Varianzanteile.





Badiou, Ethik.





Sein, a-dynamisches Leben.





Peer=Group=Prozesse.





Gebären.                                     Gebärden.














~














Giant steps are what you take

Walking on the moon



I hope my legs don’t break

Walking on the moon.














und mittendrin der Nazarener;

Immer wieder die famosen, fünfen, letzten Worte:

Warum hast du mich verlassen?














Erleichterung in Musik.














Samstag, 27. Oktober 2007
























Ich warte, warte
Immer weiter:

Letztendlich auf Musik!














Klaustrophobie in jeder Mall.














Der Mensch hat drei Möglichkeiten.



Er kann seine Sexualität promisk ausleben und sich wilde Abwechslung gönnen.

Er kann auch in monogamer Partnerschaft leben.

Ebenso kann er auf eine Ausübung der Sexualität verzichten.



Alle drei Möglichkeiten sind richtig und gut.

Und, ganz wichtig zu wisen: Allen drei Möglichkeiten wohnt das exakt gleiche Potential inne, entweder glücklich oder unglücklich zu machen.














Welpenbonus.














Donnerstag, 25. Oktober 2007
























OpenMyFaceVZ.














La lutta continua.














Wie das anspruchsvolle, in’s Offene und Weite zielende wissenschaftliche Denken – eine Sprache der Kunst –, eine große Erholung bedeuten kann



von all den eng programmierten Algorithmen und Datenbanken einer aus mutloser Agoraphobie kleinlichst-lebensgeizig verwalteten Welt des Von-Neumann-Kapitalismus.














Sparta-Bank.














Mehr als nur ein Urlaubsflirt.














Love’n'Indulgence in the Summer.














Der verbreitete Trugsschluss: Um ein in jedem Fall anregendes und großartiges Ergebnis zu erhalten, müsse man nur eine lange Reihe großartiger Namen an einem Zeitraum sich versammeln lassen. Lob der kleinen Namen.














Sehnsucht ist die einzige Energie.














XX wichst zu schwulen Pornos, auf der Suche nach ihrem Ex-Lover, während New York kurz vor der Explosion steht.














Collapsing New Buildings.














A variety of naughty queer femme kink fantasies. Featuring high heels, good old fashioned ass spanking, cropping, pussy punishment, bondage, fisting, plus one of the hottest most breath-taking female ejaculation scene ever seen. Gorgeous and elegantly shot with striking extreme close-ups caressing the skin giving the sense that one can actually smell and taste the flesh. The chemistry is real and extreme and the performers are drop dead gorgeous!














Produziert von gentechnisch modifizierten
Ovarialzellen des chinesischen Hamsters (CHO-Zellen).














Indierock ist Mainstream für Kids.














Mittwoch, 24. Oktober 2007
























Im Landkreis San Diego.














Entwürfe eines Radiomenschen.














Ensure that your life stays in flux.














sein Hungergefühl als Lust zu empfinden und so in Energie umzuwandeln.














La lutta continua!














wie ein handgebremster, mit Puderzucker bestreuter Brahms, der Jazz gehört hat.














Dienstag, 23. Oktober 2007
























Der Verkäufer eines Lotto-Systemscheines, der sich beim Blick auf den Fernsehschirm doch als ein Börsenanalyst herausstellt.














Immer mehr Jugendliche betrinken sich immer häufiger.














Imposante Fassaden hochstaplerischer Antragsexzellenz.














Selbstbildnis als Rolf Dieter Brinkmann.














Nussflocken.














Überall dieser Lichtquatsch in der Stadt. That’s Fascism 2.0.














Bomb Alexa!














Montag, 22. Oktober 2007
























Im Überschwang.














Wohingegen die Welt ausschließlich in einem historisch konfusen Reaktionismus Springerscher Prägung feststeckt.














Philosophie der Spannung.
(Arbeitstitel):

2015-2020.














Wie Sophie Ellis-Bextor und Róisín Murphy als Erzfeindinnen einander tief begehren als schwer erreichbare Ideale.














Wenn Journalisten Bücher schreiben.














Sozialistische
Arbeiter
Partei:

Weil es Ihr Unternehmen ist!














Wenn ich als mittleres einer kinderreichen schottischen Schaustellerfamilie aufgewachsen wäre, Ende des neunzehnten Jahrhunderts, in den Highlands.














Radiohead, Britney Spears, Einstürzende Neubauten, Rihanna, Jennifer Lopez, Rooney, Manu Katché, The Arcade Fire, Foo Fighters, Bob Ostertag, Orson.














Sonntag, 21. Oktober 2007


























Der fachsimpelnde
Sachwimpel


Klang Erzählung.
























Totalumbau der Gemeinschaft.














Wolfgang Ludwig Amadeus Neidhart.














Die schönen Leserinnen im Bordrestaurant.














Eine Kunstgalerie an der amerikanischen Ostküste.

Eine Schweizer Privatklinik für Schönheitsoperationen.














Einer der bekanntesten und beliebtesten Sterneköche unserer Breitengrade.














Schwelgend.                         Schweigend.














Die Erotik des tiefernst gemeinten Devoten.




















I



Cloîture














Die Geburt des Meditativen aus disziplinargesellschaftlicher Körperfixierung (innere Emigration? gedankliche Ersatzhandlung?)














Dem Schalk eine schallern.














Kaum in der Provinz, schon wieder:

Meine alte, uralte Sehnsucht nach ritualbrechenden Akten instantan-epiphanischer Präsenz.

Den Dämmerschlaf des hoffnungslos-resignativen Einverständnisses wegbomben!














Der heimatliche Genuß spätnächtlichen Trash=Fernsehens.














Der folternde, äonendauernde Stupor erzwungener Kirchenbank=Hörigkeit.














Schöne, warme Lamfellsohlen.














Dazwischen:

Erfrischend ausführliche und detailreiche Phantasien sadomasochistischer Vergewaltigungsorgien mit vielerlei Geschlechtern, in allen denkbaren Paarungen und Erniedrigungs-/Beglückungs-Verhältnissen.

Catchen im Körperflüssigkeits=Schleim.














Eine Kollektion paternalistisch=harmonistischer Zwangsplatitüden.














Cloîture.














Bildnis des Direktors eines erfolgreichen mittelständischen Unternehmens als neugieriges Bärchen.














Vorteile des Kutschersitzes.














Modell einer Hefeweizenzellmembran.














Die leicht flehentlich-säuselnde, frömmlerische Stimme der Musiktherapeutin.














Vigilanzveränderung.














Sonderforschungsbereich
Klang – Körper – Raum.














Der fachsimpelnde
Sachwimpel.














Das Holon.














Hochschul-Imagefilme im Genre des Software=Industrie=Werbefilmes.














»Gimme one jawbreaker!«














Die Schönheit spätnächtlicher Daily Show With Jon Stewart.




















II



Kokettierende Buße














Rooney, Orson,
Die Ärzte, The Cure.














Kokettierende Buße.














Sexy legs.














Meine Videoclip=Meditation.














Sechs Bypässe in der Brust
(the price of ›success‹?)














WC-Brüste.














Der Nacktmull im Restmüll.














Der Selbst=Geschmack.














Das Provinz=Entfliehungs=Glück.














Der hellblaue Hummer.




















~




















Sehnsucht nach einem unironischen Königsdrama.














Dahinter steckt immer ein ekler Tropf.














Let’s do it
Let’s do it!
Let’s do it

À Da-da!














Samstag, 20. Oktober 2007


























Niemand, der nur einmal länger mit diesem Mann oder dieser Frau inhaltlich zusammengearbeitet hat, möcht’ jemals wieder mit ihr oder ihm zusammenarbeiten.














Erquickliches Heilficken.














scharwenzelnde Obskuranten














flashin’ lights
come from everywhere

The way they hit her
I just stop and stare



She’s got me lovestoned
Man I swear she’s bad

And she knows
I think that she knows














Am I really that deeply perverted when I dig the latest Britney Spears recordings?














Ich hätte gerne ein Duschgel ohne Lebensmittel.














Epic post rock














Werden Sie kreativ mit Gwen














Es ist leicht, so der Philosoph in seinem Katalogbeitrag














die altbackenen Mord-und-Totschlags-Oden














Selbstbildnis als Scientology-Gründer.














Britney Spears. Radiohead. Einstürzende Neubauten.














Jetzt: Klare Nacht, 7°C














Die Kette der
Beschwichtigungen

ist lückenlos,
reisst niemals ab.



Was gerade ist,
wird krumm gebogen.

Was krumm ist,
reden sie gerade.



Die Zähne werden
im Getriebe abgerieben,

die Ideen werden
abgeseiht.

Alles was du lernst,
ist doch nur
rückwärts parken.




Lass dir nicht
von denen raten,

die ihren Winterspeck
der Möglichkeiten

längst verbraten haben.














Du musst die Sterne und den Mond enthaupten
und am besten auch den Zar.

Die Gestirne werden sich behaupten
– aber wahrscheinlich nicht der Zar.














Unschön: Verlegenheitsbarbesuche.














Donnerstag, 18. Oktober 2007


























When the sun shines
We’ll shine together

Told you I’ll be here forever
Said I’ll always be your friend

Took an oath
I’mma stick it out ’till the end














Rihanna and Ecclesia














In Accessoires erstickte Existenzen.














Der Band erläutert das Prinzip, garniert mit Erfahrungen der Autoren und absurden Verallgemeinerungen.














Sooft ich anfange, jemanden zu lieben, habe ich dieses Gefühl.














an den Effekt verschleudert














rabattschlampen.














The Bruce Springsteen Born to Run Glockenspiel Addendum














Mein psychosomatischer Überlast=Limiter.














Break The Ice. Got Me High.














neither here






nor there














Mittwoch, 17. Oktober 2007


























everybody leaves
If they get the chance

And this

is my chance














eine pflanzliche Süße














I get eaten by the worms

And weird fishes



Get towed by the worms

And weird fishes



Weird fishes



Weird fishes














Ich möchte Esra lesen!














Venus Konjunktion Venus














Thalheimers/Strauss’ großartige Galotti.














Wie merkwürdig es doch ist, sich mit einigen Dutzend anderen Menschen in einem nicht allzugroßen Raum zu versammeln und einer Handvoll anderer Menschen beim Vorführen von Handlungen und zugehörigen Äußerungen zuzuschauen.














Dienstag, 16. Oktober 2007


























Warum muss der Sohn betteln gehen?
















OUI
JA
YES
















Feste Freie, Ehrenamtliche und Praktikantinnen.














Try Penis Enlarge Patch and even a horse will be jealous of your penis.














infrastructure will collapse
From vaulted spikes

Throw your keys in the bowl
Kiss your husband goodnight

Forget about your house of cards














With Penis Enlarge Patch your cock will reach your bellybutton with no problem.














1.2 million digital copies since sales began on Tuesday.














Leave this page open and it’ll reload when everyone’s here.














»Es scheint ja so zu sein, als sei das, was in unseren Kulturen vorzufinden ist, Folge der kognitiven Leistungen einer

Sozietät von Gehirnen.«














Schlechtester Texter aller Zeiten














Die

Brombeer

Wähe














ein Eichelschwein














Selbstbildnis als Waldschrat














Montag, 15. Oktober 2007


























Ignaz Semmelweis, Retter der Mütter














institutional corrpution














yours
is no
disgrace
















Radiohead, Underworld, Sugababes, Beirut, Muff Potter, Manu Katche, Boys Noize, Athlete, Black Strobe, COH.














Sonntag, 14. Oktober 2007


























in weich=hypnotischem Strom
















every company is a media company
















Die Exzellenzinitiative zur Förderung der Forschung ist eine Chance für alle nicht geförderten Universitäten. Hier kann man endlich wieder an der Zukunft der Hochschulen arbeiten: der Lehre
















Islam statt Sex
















my spine is the bassline
















Sonne über den Herbstblattbäumen.
















Western music makes me want to dance and have sex
















»Stumpp!!
Stumpp!!«
















Samstag, 13. Oktober 2007


























Wir werden zwar keine Laserschwerter haben, um Aliens zu bekämpfen –

aber immerhin mit Laser die Krankheit Neurodermitis zum Verschwinden gebracht haben.
















Kein Schwerz: Sie sind jetzt ausgesucht!
















Der


wilde


Mann
















Chinese zum Mittag.
















Spinkern von Gehirn.
















Die großen, wichtigen, irrsinnig persönlich bedeutsamen und umfangreich eingeplanten Gespräche, die am Ende genau fünf (!) Minuten dauern.
















INFONMATIOR.
















Tripelkurs Hocharabisch-Mandarin-Russisch.
















Kimberly Watkins.
















JoyChannel®, MuchRage™, Sexx Madd und SoSorry.
















Nachhaltigkeit bezeichnet die Fähigkeit eines Lebewesens, eines Kollektivs oder eines Systems,

für eine im voraus unbegrenzte Zeit

ohne Identitätsverlust zu existieren.



Flexibilität, Transformations- und Anpassungsfähigkeit

und Gegenwärtigkeit sind Merkmale des Zukunftsfähigen.
















COH, Patherns (Ep 2006)
















undefined undefined
















Am Neujahrsabend.
















La comédie humaine.
















Vergnügt und froh
















Statutarstadt
















The Endless Forest.
















fill in the blanks
















einen bemerkenswerten Doppelauftritt in der Trendflohmarktstadt Oldenburg
















Es gibt Menschen, die arbeiten und treiben Sport aus lauter Hass auf die Welt.
















Freitag, 12. Oktober 2007


























Man wurde in Berlin bei herrlichem Wetter in ein unterirdisches Tunnelsystem eingespeist, musste an verschiedenen Barrieren warten, durch lange Gänge laufen, kurz im Flugzeug sitzen, nochmal warten, wieder Röhren, Tunnel, Gänge, gehen, und wurde schon in London ausgespuckt wie nichts, aber schweißgebadet und komplett erledigt, an einem Zielbahnhof namens Paddington Station.














Persönliche Auseinandersetzungen wurden schon immer eher terroristisch geführt –

als nach Maßgabe verabschiedeter Ordnungen und Konventionen.














Anger is an energy














Müntefering kämpft für Schröders Agenda














Die unvermutete Dichte, die ein Erzählungsband nach rund 100 Seiten gewinnen kann (Ogawa, Der Zerbrochene Schmetterling).














Lob der scheu=hingebungswilligen Dienerin.














Die Emailbecken.














Das stumme Theater all der intimen Körper, die in den offen ausgestellten Chargen öffentlicher Selbstdarstellung drinstecken.














Sobald die schwere Tür kreischend zugefallen war, verspürte ich eine Erleichterung, als hätte ich ein schweres Problem gelöst.














Mein zärtliches Mitgefühl für kleinbürgerlich verschämten Stolz auf bescheidene Erfolge.














Raster Noton neu entdecken.

Meine alte Liebe.














22 Stunden Streik am Freitag














»Nichts hat mich wirklich beeindruckt«














Der Barnotar














Ein kleines Ziegenmilchkölsch.














Pupsen und Poststrukturalismus.














Histology.                         History.














Philipp Quehenberger.














»Ich saß in meinem Sushi…«

»Ich saß in meiner Susi?«














Anxiolytikum














Donnerstag, 11. Oktober 2007


























YOU ARE RESPONSIBLE FOR CONSTITUTING THE MEANING OF THINGS.














hätte man nocheinmal einen zweiten Versuch, würde man sein Leben nicht besser leben, sondern noch katastrophaler.














Radiohead & Boys Noize!!!














Ehrenprofessor an allen drei Berliner Universitäten














Bekundung der Saufbereitschaft.














Könige der Wellen














Mittwoch, 10. Oktober 2007


























Satirekolumnist kostenlos auf CD!














Manche Menschen können andere Menschen nicht einfach anrufen und sie treffen, damit man miteinander in’s Gespräch und sich näher kommt, sich austauscht;



manche Menschen müssen stets scheint’s »kommunizieren« als wären sie mechanoide Hälften eines Turing-Tests –

strikt darum bemüht, so halsstarrig, unempathisch, wenig mitdenkend und selbstgefällig wie möglich zu antworten, dass kaum wer ernsthaft sie nur im Entferntesten für »menschenähnlich« halten könnte.














Christian Petzold,

Yella

(2007)














Dienstag, 9. Oktober 2007


























Wie kommt es, dass ein so dummer Mensch so ein kluges Werk schaffen konnte?



Wie kommt es, dass ein so kluger Mensch so ein dummes Werk schaffen konnte?














Es ist schlichtweg unerzogen, auf andere Menschen (ohne triftig-ersichtlich bekundeten Grund (den es ja durchaus geben kann)) Druck auszuüben.














Das hinter bieder-feiger Ärmelschoner-Ironie versteckte reaktionäre Denken in der FAS-Kolumne Das war’s














Achtzehn Monate.
Danke.














Über

name

fanta

sie.














»Wenn Du nicht aufgeregt bist, dann liebst Du ihn nicht.«














Die Freundlichkeit der Straßenbahnen.














DEOTHEK.














Zwei schwarz-aschige Punk=Buddhas, die haufenartig vor dem nächtlichen Riesenspätkauf hocken und schnorren.














Lobt Oliver Pocher!














Man möchte Rumsfeld & Co. unbedingt vor dem Internationalen Gerichtshof angeklagt sehen: wegen ihren Verbrechen gegen die Menschlichkeit.














Montag, 8. Oktober 2007


























There are more bacteria than human cells in the typical body.














»Man rechnet ja mit vielem, aber nicht mit grauen Haaren an der Möse!«














Der Obst-Stand im Supermarkt des Jahres 2015 spült Euch mit Bright Eyes und QOTSA die Ohren aus, Bands, die die dann 16jährigen nur verächtlich als die Lieblingsgruppen von Euch alten Trotteln gerade so einmal am Rand akzeptieren.



Und in den spezielleren Läden werden Aphex Twin oder Venetian Snares uns die Gehörwindungen putzen – und niemandem wird’s groß auffallen. Die Menschen, die da ihre Seeweed-Peeling-Sets in das Einkaufs-Wägelchen legen, die werden das mitsummen, ganz unbedacht.














Love Missile F1-11.














Es ist eine Strömung des Denkens, die im Laufe eines Jahrhunderts der erkenntnisversessenen Semiotisierungen, der Struktur- und Poststrukturalisierungen, der Dekonstruktionen, der nahezu forensischen Deutungsversuche und dagegen formulierter Ent-Deutungsvielfalt, eine Strömung die dieses oft ausschließliche Eintauchen ins Reich der Zeichen versuchsweise einmal eintauschen mag: gegen ein Auftauchen zum Reich körperlicher Empfindung.



Welche Handlungsweisen, Denkempfindungen verwehrt uns der ausschließlich schriftkulturelle Deutungskörper der Aufschreibsysteme?

Welchen Wert kann körperliche Empfindung gewinnen, die sich zu entschreiben versucht?














12 Särge.














Kevin Cecil & Andy Riley, Hyperdrive (2006/7)














PARQUE NACIONAL
MOCHIMA














Leicht erotische Träume von Duschen und eingeseiften Körpern, die aneinanderglitschen.














Stahlindustrie erwägt Beschwerde gegen China














aus dem Schattenreich zwischen Minimal Techno, Dub und Electronica














es gibt kein

gutes Leben ohne

Blasphemie














Prost!

Und Cheers!


Salut!

Und Skâl!




Santé!

Zum Wohl!


Und Prost

Und Skâl!














Fluticasone propionate














Happy Birthday, DDR!














Underworld, Beirut, Radiohead, Emily Haines & The Soft Skeleton, Sugababes, Einstürzende Neubauten, PJ Harvey.














Sonntag, 7. Oktober 2007


























Der Abschied von Altem ist Teil eines Reinigungsprozesses.














In den 1990er Jahren schien mir Alexander Kluges Sprech- und Frageweise in seinen Fernsehinterviews durchaus anregend und zukunftsweisend.



Seine veröffentlichten Erzählungen aber scheinen mir leider bis heute stilistisch eher etwas wichtigtuerisch-bescheiden alle aktuell jeweils gängigen Trend=Denkfiguren des Kulturbetriebes zu allzu schickem convenience food for brain zu verrühren. Ich wurde nicht warm damit.














Wie das Düsenflugzeug in den plastisch=dichten Wolkenhimmel steigt.














Der wohlschmeckende Entenwickel.














Samstag, 6. Oktober 2007


























»Bleiben wir doch einfach noch ein bisschen hier!«














Blood.                                   Blatt.














Heart and body.














Auge zu,
und durch!














»Schließen Sie erstmal Ihr Studium ordentlich ab – dann reden wir weiter!«














Langsam schienen wir auf den Grund der Nacht zu sinken.














Lack of planning on your side does

Not constitute an emergency on my side.














Bläschen.














A prodigy, bachelor and innovator.














Mit DDR Museum Berlin, AquaDom & SEA LIFE.














Freitag, 5. Oktober 2007


























Die Ödnis der immer gleich sich wiederholenden beruflichen Problemlagen.














neuartige Gedankenformen














Verpflichtungen vernichten Erfahrungsräume.














Durch rigorose Struktur wird geordnetes Denken vorgegaukelt, doch tatsächlich wird der Zuhörer manipuliert und für dumm erklärt.














das handlungsmäßige Dunkel














Das affirmieren wir jetzt emphatisch, inständig und nachdrücklich, aber erst nach nachhaltiger Beratung, Begleitung und Evaluation.














Freie Berufstätigkeit ist nur noch schlimmer als die Alltagshölle der Festanstellung.














der demokratische Reibebaum














»Dreckig, aber gefickt!«














Sehr dunkles Blau














Derma
Genesis














Mein zärtlich=patriotischer Hang zur Scott Curl.














Fried Penny.                                   Fred Perry.














Haus-
technik und
ein-
geiwesene Personen

bittee zur
Bee-Emm-Zett
kommen.














Die schreckliche Lessons in Love-Coverversion im Berliner Elixia Prager Platz.














Der Dusch=Hai.














Autoritratto come Rocco Siffredi.














Eigenoptimierung von vermeintlichen Marktsubjekten














mögliches Asyl und die Stellung von Wohnungen














Donnerstag, 4. Oktober 2007


























Oodles and oodles of O’s, y’all
We’re selling oodles and oodles of O’s, y’all

We’re selling oodles and oodles…














Die glühende, leuchtende Kugel der Sonne näherte sich meinem Fenster.


Sie hatte die Farbe von flüssigem Metall, das als glühende Lava aus dem Hochofen strömte.



Der Anblick zog mich an, doch gleichzeitig trat ich unwillkürlich ängstlich in mein Zimmer zurück.














Im Schwung des Feiertages.














Was ist die Verbindlichkeit des Strandes?

Was ist unerfindlich weit am Ganges?














Haben Sie mich erkannt? Ich bin’s Anne Behnert.Ich denke mir so, wir hätten mit dir in einer Schule gelernt.Es ist halt viel Zeit vorbei und so kannst du dich an mich wohl nicht mehr erinnern.Und ich kann es immer noch nicht vergessen, wir waren ja beste Freunde. Erinnerst du dich an jene Spaziergänge nach der Schule? Dies war echt cool, gell?Es war aber alles nach dem Umzug meiner Eltern zu Ende. Wir sind in eine andere Stadt gezogen. Ich musste euch alle von der Schule verlassen und ich fühlte mich so einsam damals, blieb völlig allein und das Gefühl der Einsamkeit deprimierte mich riesig.Dann habe ich ja neue Kontakte aufgebaut und nun gibt es wieder Freunde, ist längst schon aber eine ganz andere Geschichte!Und doch erinnere ich mich fast an niemanden von der Schule, also nur an dich. Ich möchte, dass wir uns weiterhin ständig kommunizieren könnten.Willst du mal eigentlich sehen, wie ich jetzt aussehe?Dann bitte sehr meine Homepage besuchen: www.annebehnert.info














Blackwater.














Latschenpaule Andenshop.














Der Besuch eines Neue Musik-Konzertes führt mich immer wieder zurück in meine Kindheit und Pubertät.

Selige Weltvergessenheit eines sinnlich-abstrakten Momentgenusses.














So sehr ich seine Werke seit Jahrzehnten schätze:



Lässt Pierre Boulez’ Exaktheits=Kult die Neue Musik nicht als eine Maschine sich aufführen, die reichlich unberührend über einen hinweg bläst? (anders als andere Auführungen mit dem Ensemble Modern)














Mittwoch, 3. Oktober 2007


























Verkaufen, ohne jemals ausgestellt zu haben.














Bauverband für Weltfrieden.














The Cult of Hyperefficiency.














Aaaaaaaaaaall
These things!

‘re in me!
In me.














Tage, an denen die beste Meditation ist, auszuschlafen, ein Mahl zuzubereiten, eine Erzählung weiterzuschreiben, eine Ausstellung oder ein Konzert zu besuchen, eine Frau zu lieben, einen Spaziergang zu machen oder die Nacht hindurch zu tanzen und zu trinken.














Ich war immer noch ein Europäer, aber ein entthronter Europäer.




Der Westen […] möchte sich mit einem Limes, wie einst Rom, oder mit einer unüberwindlichen Grenze der Apartheid abschotten,

wobei er allerdings vergisst, dass die
»Barbaren« heute mehr als 80 Prozent der Menschheit ausmachen!














Weiblich.                         Weitblick














»Just ramble!«














stundenweise streiken














INCENDERE TUA ECCLESIA














Verzicht: Diese Anzeige wurde gesendet, um dich uber diese Firma zu informieren. Deine eigene Forschung tun, bevor Sie kaufen. Der Absender wurde $32.000 für diese Sendung ausgeglichen. liste entfernen:user@ remven ..com














Käufe, Verkäufe, Verhandlungen.














»Wir sangen ein Lied, um weitergehen zu können«














Und immer wieder:

Das tagtraumhafte Flirten mit der eigenen Erblindung.














Blonde Chinesen, afroamerikanische Inder, pakistanische Vietnamesen.














Dienstag, 2. Oktober 2007


























Das Leben ist ein Feiertag.














Das nicht mehr so ganz frische Ehepaar, dessen beziehungs=zerstörerische Widerworte morgens schon über den Hinterhof zu hören sind.














Ich erinnere mich an die schönen Berliner Tage, als ich an der Heuristik schrieb, 1998-2002.














Underworld zum Frühstück, Pastrami und Artischockenkrem.














New Radiohead-Album:
In Rainbows.


Boxed set (12″ vinyl + CD): $80.
Download: name-your-own-price.














Ein Eimer voll Flitter.














»see you spoon™«














Es wird Herbst:


Neue Kartoffeln mit gebutterten Kohlsprossen in Pecorino geschwenkt for lunch.














Ich lege Musik auf, wenn ich in einem stillen Moment unwillkürlich bestimmte Klänge in mir erklingen höre.



Physische Manifestation empfundener Klang=Erinnerung.














Im Zauber.














Radiohead, In Rainbows (2007)














Ihren Vorabend-Chai hielt sie durch die schiere Lüfterhitze ihres durchaus imposanten 160GB-Notebooks warm.














Manchmal, wenn ich zum Fenster aufschaue, brauche ich einige lange Sekunden, bis meine Augen sich vom weißleuchtenden Flüssigkristallflirren wieder auf die grau-entfärbte Außenwelt einkalibriert haben:

Ist das ganz feiner Regen da draußen – oder nur ein täuschend vorbeirasendes Nachbild?














Die vielen Frauchen, die in der Stunde vor Mitternacht ihre Hundis Gassi führen.














Montag, 1. Oktober 2007


























Portrait of the retired raver.














»Schwarze Hoodies sind der röhrende Hirsch der Autonomen«














Beautiful burnout.














Der Ausgangspunkt ihres Spiels ist die Destruktion gegnerischer Bemühungen, erst dann kommen die eigenen kreativen Neigungen.














Puffgebäck und der besten Kakao seines Lebens.














»Fein! A domani!«














Nadine Angerer! Nadine Angerer!! Nadine Angerer!!!














In Kairo sagte mir einmal ein Archäologe, vom antiken Osten seien erst ein paar Prozent der möglichen Funde ausgegraben, für mehr reiche das Geld nicht,



außerdem wisse man nicht, wo man die Schätze aufbewahren solle.

Was sie ausgraben, wird beschrieben und fotografiert und dann wieder zugeschüttet,



da sich erwiesen hat, dass Sand am besten konserviert – obendrein schützt er vor Dieben, die antike Fundstücke rauben, ehe sie noch von Experten katalogisiert werden können.














Hell eleven.














ihre absolute, unverbrüchliche Loyalität, ihre demütige, blinde Hingabe.














Lehrstuhl? Berlin? Familie? Weiter so?














Die Idee, meine Tage wieder einmal ganz anders einzuteilen, sie zu verlängern und damit noch mehr Zeit für gedankliches Schweifen und freies Schreiben zu haben,

sie zauberte mir ein wie blödsinnig glückseliges, breites Lachen in mein Gesicht. Meine Herzens=Angelegenheit.














Leider weht mich immer wieder, allzu oft der Pesthauch einer hobbykellerhaft-kleinkarierten Biederkeit an, wenn ich mit Menschen zu tun habe, die ihr Leben der Umsetzung und Verbreitung der Open Source-Ethik verschrieben haben.














Man möchte tatsächlich sofort »Halo 3« spielen.














Der nächste Mystizismus wird der von T-Shirt-Sätzen sein.














Radio als Begleitmedium das kennt man ja.


Aber hat eigentlich schonmal jemand darüber geschrieben, wie wohltuend behütend und gemütlich-wärmespendend es sein kann, einen US-Blockbuster nebenher laufen zu lassen und Einzelheiten der Handlung nur so ungefähr und nebenhin mitzubekommen?

Moving Wallpaper.














Ein kühler, klarer Quell.














Michail Michajlovič Bachtin und Paul Feyerabend sehen gemeinsam Drawn Together, Happy Tree Friends und South Park – und haben dabei einen Heidenspaß!














Annie Lennox, Underworld, Au Revoir Simone, Athlete, Hellogoodbye, Against Me!, Black Strobe, Róisín Murphy, The Go! Team, Panda, Hard-Fi, The Dead 60s, Muff Potter, The Cult, Shantel, KT Tunstall.














Sonntag, 30. September 2007


























Tunesische T-Shirts.














Die selber irgendwo Wichtigen warten darauf, dass irgendein anderer Wichtiger ihnen im Bereich seiner eigenen Wichtigkeit eine Wertung übergibt,

am liebsten natürlich immer eine negative, eine Abwertung und Absage, die Ansage, wofür man sich als diesbezüglich speziell Informierter schon lange nicht mehr interessieren müsse,

diese Art Wertung entlastet den Wichtigen, damit ist diese Sache auch schon wieder erledigt, ohne dass er selber irgendetwas Eigenes darüber in Erfahrung gebracht haben müsste.














Killergrippe 2008.














Kacken

und

Denken.














die mütze, die eigentlich eine frisur ist.














Das wird ein toller Abend!














Cookie’s was nice…














Samstag, 29. September 2007


























Branding-Rodung.














Sie hatte geträumt, ich hätte sie vor ihren Augen betrogen und hernach recht kaltschnäuzig und gleichgültig abwertend verlassen.

Kurz vor dem Aufwachen geträumt, hing ihr diese Empfindung von Verlust und Trauer noch lange nach.














»In Kairo ein Schwarzer zu sein, bedeutet ständige Erniedrigungen und rassistische Verfolgung.«














Mir wurden zwei Tage geschenkt!














Du hast ein Feindbild?

Der Neoliberale? Der Faschist? Der Terrorist? Der Hippie?



Du wirst zusehends so werden wie Dein Feindbild.














Auraverdopplung.














Wenn man ein Gebäude niemals betreten wollte, dann dieses:

ein Konsumtempel, dessen Ästhetik dazu auffordert, ihn nicht zu betreten.














Borne

On The FM Waves

Of The Heart.














»After lunch. After fucking.«














H T R K.














If you base yourself on a character who has high personal ethics and a high level of skill and confidence, there is no way that’s not going to influence who you really are.














»OMG HGB DVD ROTFL.«














Das 26. Jahrhundert.














Bananas and triangles protest IBM














Jenseits des 11. Jahrtausends.














A Portrait Of
Francis Sabbath Strobe.














Big Crunch. Big Rip. Big Freeze.














Burn Your Own Church!














Funny Van Dannen,
Freunde der Realität
(2007)














Freitag, 28. September 2007


























In ein Sinfoniekonzert zu gehen, ist so ähnlich, wie in’s Museum zu gehen, um sich Ötzis konservierten Leichnam anzuschauen.














Sascha Lobo, Ein erneuter Tag in der Firma. Erzählung (2007)














Planetare

Patrioten.














zizekologisch-lacanophil














»Du kleines, verhurtes, eng gebautes Luder!«














My little, spoiled, precious bitch,
Kicks another one in the ditch!














Donnerstag, 27. September 2007


























Erhabenheit und Entsagung?














ein Zufließen und ein Abfließen














Allergien sind Wichtigtuerkrankheiten.














Auch Träume werden mit zunehmendem Alter interessanter, anregender und anspielungsreicher.














it is the consistent daily action that builds extraordinary outcomes.














Die Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen vergibt hierfür acht Fortbildungspunkte.














Und noch ein weiterer, letzter, lauer Sommerabend.














Der

Lange

Tag.














Demütigung durch häßliches Essen.














»Motiv war vermutlich Frust.«














Des Ausschließende der Repräsentation.

Das Ausschließende des Impliziten.














Die ekle Wohlgeordnetheit.














Spätbürgerliche Neojournalisten.














Die Sau im globalen Dorf.














»We can not control escalation.«














Mittwoch, 26. September 2007


























Sie war von ihrer eigenen Patentheit so demonstrativ angeberhaft durchdrungen, dass ein greller Stresshalo um ihren Körper herum die dortige Luft giftgelb verfärbte.














Die epistemologische Abstandsemphase einerseits;



und andererseits die Immersionsnotwendigkeit, um sich überhaupt von etwas in Erkenntnisabsicht entfernen zu können.














Zehn Jahre Propaganda für die bürgerliche Kleinfamilie haben einen neuen Kleinbürgerstumpfsinn hervorgebracht,

der sich genau so penetrant in sich selbst wohlfühlt wie der Alternativkulturstumpfsinn der Vorgängergeneration,

von dem die heutigen Deppen sich abzusetzen glauben.














Bassline Bunny.














Der Geck hat
keinen Zweck.














Vielleicht wirklich zum allerersten Mal arbeite ich in vielen unterschiedlichen Bereichen meines Lebens:



im Sinne einer mühseligen, mich erschöpfenden und immer wieder, jeden Tag auf’s Neue meine gewohnte Trägheit überwindenden Anstrengung auf ein Ziel hin.














Selbstbildnis als
feister japanischer Patriarch.














Selbstbildnis als dürrer skandinavischer Penner.














Dienstag, 25. September 2007


























Ryszard Kapuściński, Notizen eines Weltbürgers. Aus dem Polnischen von Martin Pollack, Eichborn Verlag Berlin 2007 (Orig.u.d.T.: Lapidarium IV / Lapidarium V, Czytelnik Warszawa 2000 / 2002).














Yôko Ogawa, Der Zerbrochene Schmetterling. Aus dem Japanischen von Ursula Gräfe und Kimiko Nakayama-Ziegler, Liebeskind 2007 (Orig.u.d.T.: Agehacho ga kowareru toki, Kanpeki na byoshitsu, Dabingu Puru, Fukutake Shoten Tokyo 1988/1989/1990).














Meditiere jeweils solange, bis Du nicht mehr darüber nachdenkst, wie lange Du meditieren solltest.














Lob

des

Mutualismus.














Nach 100 Seiten:



Ryszard Kapuścińskis Notizen eines Weltbürgers machen mich zunehmend zwiespältiger.



War ich anfangs noch angeregt und erfreut über die an erlebten Einzelheiten reichen Kleinerzählungen aus Weltteilen hinter dem US/EU-Limes;

so wird dieser Genuss zunehmend überlagert von überraschend einfältigen und unhintergründigen Denkfiguren, mit denen er diese vielen Erfahrungen in – oft dichotom, linear-progressiv oder linear-dissiminativ gedachte – Theorieansätze überführt.



Kann seine Umgebung derart von seiner Autorität eingeschüchtert gewesen sein, kann er selbst gegen Ende seines Lebens so voreingenommen von seiner eigenen Konzeptualisierungsfähigkeit gewesen sein, dass er kaum fähig war, widersprüchlicher, eingefalteter und verwirbelt-überraschender wie die Wirklichkeit zu denken?



Oder mangelte ihm schlicht der Austausch mit derart verwirbelter und vielfältliger denkenden MenschInnen?





(Memo an mich selbst: Wie schreibe ich in dreißig Jahren? Wie schreibe ich jetzt im Vergleich zu 2002?)














Material=Klang=Gefühl.














Montag, 24. September 2007


























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